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	<title>Eberhard David Hauber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T04:51:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eberhard_David_Hauber&amp;diff=1637413&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2023-08-21T20:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eberhard-david-hauber.jpg|mini|hochkant|Eberhard David Hauber]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eberhard David Hauber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Mai]] [[1695]] in [[Hohenhaslach]]; † [[15. Februar]] [[1765]] in [[Kopenhagen]]) war deutscher lutherischer Theologe und Kartenhistoriker. Er war rund 20&amp;amp;nbsp;Jahre [[Superintendent]] von [[Stadthagen]]  und später [[Konsistorium#Konsistorialrat(evangelisch)|Konsistorialrat]] in Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hauber entstammte einer schwäbischen Pfarrerfamilie, sein Vater Johann Eberhard Hauber (1647–1729) war Pfarrer in Hohenhaslach. Eberhard David war das jüngste von zehn Kindern. Er verlebte seine Kindheit in Hohenhaslach und kam mit der Familie 1706 nach [[Vaihingen an der Enz]], wo er die Lateinschule besuchte. Danach studierte er Theologie in [[Tübingen]] sowie Mathematik und Naturwissenschaften in [[Altdorf bei Nürnberg]]. Nach Abschluss der Studien war er zunächst Hilfsprediger beim Vater, danach Hauslehrer in Tübingen und 1724 [[Vikar]] an der Stuttgarter [[Stiftskirche (Stuttgart)|Stiftskirche]] und der herzoglich württembergischen Hofkapelle. 1724 veröffentlichte die kartenhistorische Schrift &amp;quot;Versuch Einer umständlichen Historie der Land-Charten&amp;quot; (Reprint 1988). Nachdem ihm der württembergische Herzog eine Professur für Mathematik am [[Eberhard-Ludwigs-Gymnasium|Stuttgarter Gymnasium]] verwehrt hatte, wurde er um 1726 auf ein Angebot des Grafen [[Friedrich Christian (Schaumburg-Lippe)|Friedrich Christian]] zu [[Schaumburg-Lippe]] hin [[Superintendent]] in [[Stadthagen]], wo er [[Pietismus|pietistisches]] und [[Aufklärungstheologie|aufklärerisches]] Gedankengut vereinte. In Stadthagen schaffte er [[Exorzismus|Teufelsaustreibungen]] und [[Ohrenbeichte]] ab, zählte zu den Mitbegründern des lutherischen Waisenhauses sowie einer Mädchenschule und gab Privatunterricht in Griechisch, Chaldäisch, Syrisch, Geographie, Geschichte, Algebra, Trigonometrie und Astronomie. Er verfasste in Stadthagen zahlreiche Schriften, darunter die &amp;#039;&amp;#039;Neue Einleitung in die Geographie, besonders in Teutschland&amp;#039;&amp;#039; (1727), die &amp;#039;&amp;#039;Harmonie der Evangelisten&amp;#039;&amp;#039; (1737), &amp;#039;&amp;#039;Das Leben Jesu Christi&amp;#039;&amp;#039; (1737) und das ihn lange überdauernde &amp;#039;&amp;#039;Schaumburg-Lippische Gesangbuch&amp;#039;&amp;#039; (1745). Als Erwiderung gegen Hexenprozesse und Teufelsaustreibungen verfasste er von 1738 bis 1745 das dreibändige Werk &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca, acta et scripta magica: Gründliche Nachrichten und Urteile von solchen Büchern und Handlungen, welche die Macht des Teufels in leiblichen Dingen betreffen&amp;#039;&amp;#039;. Er legte sein Amt in Stadthagen 1746 nieder und wandte sich stattdessen nach [[Kopenhagen]], wo er zweiter Pfarrer bei der deutschen [[St.-Petri-Kirche (Kopenhagen)|St.-Petri-Gemeinde]] und Konsistorialrat wurde. Ab 1751 zählte dort [[Friedrich Gottlieb Klopstock]] zu Haubers Freundeskreis und nutzte dessen 20.000 Bände umfassende Bibliothek, während er sein Epos &amp;#039;&amp;#039;[[Der Messias]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauber war ab 1726 mit der Vaihinger Apothekertochter Maria Katharina Sigel (1697–1759) verheiratet. Der Ehe entsprangen zwei Söhne und zwei Töchter. Hauber wurde auf dem St.-Petri-Friedhof in Kopenhagen beigesetzt, seine Bibliothek wurde in den Jahren nach seinem Tod versteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauber war seit 1724 auswärtiges Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] und seit dem 12. August 1728 mit dem [[Beiname#Akademische Beinamen|akademischen Beinamen]] &amp;#039;&amp;#039;Demostratus II.&amp;#039;&amp;#039; Mitglied ([[Liste der Mitglieder der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina/1728|Matrikel-Nr. 404]]) der [[Leopoldina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Helmut Orth: &amp;#039;&amp;#039;Eberhard David Hauber (1695–1765): Der Gelehrte aus Hohenhaslach&amp;#039;&amp;#039;. In: Schaller, Peter (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Weinort Hohenhaslach. Geschichte und Geschichten aus 1200 Jahren Dorfleben&amp;#039;&amp;#039;, Stadt Sachsenheim, 2000 ISBN  3-933486-16-5.&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|69|70|Hauber, Eberhard David|[[Ruthardt Oehme]]|118546791}}&lt;br /&gt;
* Ruthardt Oehme: &amp;#039;&amp;#039;Eberhard David Hauber (1695–1765)&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Kohlhammer 1976 ISBN  3-17-002774-3.&lt;br /&gt;
* Ruthardt Oehme: &amp;#039;&amp;#039;E. D. Hauber und der Brand von Reutlingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Reutlinger Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;. N.F. Bd. 19 (1980), S. 247–249.&lt;br /&gt;
* {{ADB|11|36|37|Hauber, Eberhard David|[[Ernst Kelchner]]|ADB:Hauber, Eberhard David}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118546791}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118546791|LCCN=n/85/049193|VIAF=72185622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hauber, Eberhard David}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1695]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1765]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hauber, Eberhard David&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Demostratus II.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Kartenhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1695&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hohenhaslach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1765&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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