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	<title>Eberhard Daerr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T15:34:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eberhard_Daerr&amp;diff=1158932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Ruhestand */</title>
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		<updated>2025-03-29T05:03:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ruhestand&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eberhard Johannes Albrecht Daerr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juli]] [[1912]] in [[Ząbkowice Śląskie|Frankenstein]] in der [[Provinz Schlesien]]; † [[16. Juni]] [[2005]]) war ein deutscher [[Chirurg]] und [[Sanitätsoffizier]]. Vom 1. April 1969 bis zu seiner Pensionierung am 30. September 1972 war er als [[Generaloberstabsarzt]] Inspekteur des Sanitätsdienstes der [[Bundeswehr]]. Im Ruhestand war er [[Bundesarzt]] des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eberhard Daerr, Sohn des Arztes Johannes Daerr und Magdalena Daerr, geborene Herting, wurde 1918 eingeschult und besuchte von 1922 bis 1931 ein [[humanistisches Gymnasium]] in Frankenstein. Er studierte 1931 bis 1937 an der [[Universität Greifswald|Preußischen Universität zu Greifswald]], der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] und der [[Universität Breslau|Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau]] Medizin. Zwischenzeitlich absolvierte er von Oktober 1934 bis Oktober 1935 seinen Grundwehrdienst beim Reiterregiment in Breslau und wurde im Rahmen einer Wehrübung zum Unteroffizier der Reserve befördert. Einhergehend mit dem Medizinischen Staatsexamen wurde er 1937 zum [[Unterarzt]] der Reserve befördert. Im Januar 1938 als Arzt [[Approbation (Heilberufe)|approbiert]], absolvierte er ein medizinisches Praktikum im [[German Hospital (London)]] und im Berliner [[Krankenhaus Friedrichshain]]. Im Anschluss war er in Breslau als Volontärassistent an der Landesfrauenklinik und am Krankenhaus Bethanien sowie als wissenschaftlicher Assistent am Chemisch-Physiologischen Universitätsinstitut tätig. Im September 1939 wurde er zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1941 heiratete er Katharina Wingenfeld; mit ihr hatte er die Kinder [[Hans-Joachim Daerr|Hans-Joachim]] (* 1943), Christiane, Elisabeth und Gundula.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Von 1939 bis 1945 leistet Daerr Kriegsdienst als Sanitätsoffizier. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er als Reservist [[Truppenarzt]] (Hilfsarzt) beim Panzerpionierbataillon 89. Er wurde im April 1940 zum Assistenzarzt und im März 1941 zum Oberarzt der Reserve befördert. Es folgten Verwendungen als Truppenarzt (Abteilungsarzt) des Panzerartillerieregiments 116 und als Truppenarzt (Regimentsarzt) des Panzergrenadierregiments 14, in dem er im November 1942 zum Stabsarzt der Reserve befördert wurde. 1943 war er Abteilungsarzt in einem Reservelazarett. Von Juli 1943 bis März 1944 war er als [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] und stellvertretender Kompanieführer bei der Sanitätskompanie 2/85 eingesetzt. Von November 1944 bis Januar 1945 war er Abteilungsarzt im Reservelazarett [[Obernigk]], danach bis Februar 1945 im Reservelazarett Frankenstein und bis März 1945 dann im Reservelazarett [[Walsrode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Die Tätigkeit in Walsrode als Abteilungsarzt führte er nach Kriegsende unter britischer Überwachung noch bis November 1945 fort. Im Anschluss war er von 1945 bis September 1951 Assistenzarzt in der Chirurgischen Universitätsklinik Kiel und in der Chirurgischen Abteilung des Stadtkrankenhauses [[Schleswig]] und wurde in dieser Zeit zum Facharzt für [[Chirurgie]] ausgebildet. Von Oktober 1951 bis Oktober 1953 arbeitete er als Chirurg und Regierungsarzt beim nationalen Gesundheitsdienst [[Liberia]]s (Westafrike), ab Januar 1954 im Hospital des Deutschen Roten Kreuzes im [[Südkorea|südkoreanischen]] [[Busan]] (damals Pusan), wo er zuletzt von April 1955 bis 30. März 1956 Leiter der Chirurgischen Abteilung war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundeswehr ===&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 1956 trat er als Sanitätsoffizier ([[Oberstabsarzt]]) in die neu gegründete Bundeswehr ein und war dort nach der Ernennung zum [[Berufssoldat]]en ab Oktober 1956 als Referatsleiter Truppensanitätswesen in der Abteilung Sanitätstruppe des [[Heeresamt|Truppenamts]] eingesetzt. Dort wechselte er im April 1958, verbunden mit der späteren Beförderung zum [[Oberfeldarzt]], auf den Dienstposten Referatsleiter Personalwesen in der Abteilung Sanitätstruppe. Ab September 1959 war er Planungsoffizier Infrastruktur Sanitätswesen, von März 1963 bis September 1963 als Sanitätsoffiziersarzt des Deutschen Anteils der [[Supreme Headquarters Allied Powers Europe]] (SHAPE) in Paris. Es folgten Verwendungen im [[Bundesministerium der Verteidigung]] als Referent bis September 1965 (ab Dezember 1964 als [[Oberstarzt]]) und als Unterabteilungsleiter I in der [[Inspektion des Sanitäts- und Gesundheitswesens]] (ab Februar 1966 als [[Generalarzt]]) bis März 1967. Mit der Versetzung auf den Dienstposten als Amtschef des [[Sanitätsamt der Bundeswehr|Sanitätsamts der Bundeswehr]] im April 1967 wurde er zum [[Generalstabsarzt]] befördert. Zwei Jahre später wurde er im April 1969 als Inspekteur des Sanitäts- und Gesundheitswesens der Bundeswehr mit der Führung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr beauftragt und Generaloberstabsarzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesarchiv&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Virtuelle-Ausstellungen/Die-Inspekteure-Des-Sanitatsdienstes-Der-Bundeswehr-1955-1976/017__generaloberstabsarzt-dr-med-eberhard-johannes-albrecht-daerr_PDF.pdf?__blob=publicationFile &amp;#039;&amp;#039;Die Inspekteure des Sanitätsdienstes 1955-1976: Generaloberstabsarzt Dr. med. Eberhard Johannes Albrecht Daerr&amp;#039;&amp;#039;], Bundesarchiv.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhestand ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus dem aktiven Dienst im September 1972 war Daerr Geschäftsführender Bundesarzt beim [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuz]], ab 1973 auch als Mitglied des Geschäftsführenden Präsidiums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ärzteblatt1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.aerzteblatt.de/archiv/47907 &amp;#039;&amp;#039;Gestorben&amp;#039;&amp;#039;], Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 31–32 vom 8. August 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war unter anderem Mitglied der Deutsch-Nepalischen Gesellschaft. Er lebte unter anderem in [[Bonn]] und spielte [[Cello]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] 2. Klasse (23. Mai 1940)&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz 1. Klasse (5. Januar 1942)&lt;br /&gt;
* [[Sturmabzeichen]] (23. November 1942)&lt;br /&gt;
* [[Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42]] (1942)&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz (26. Januar 1942)&lt;br /&gt;
* Ehrenzeichen am Bande der [[Johanniter-Unfall-Hilfe]] (9. August 1969)&lt;br /&gt;
* Order of National Security Merit (Gug-Seon Medaille) der [[Republik Korea]] (27. September 1971)&lt;br /&gt;
* Ehrenritter des [[Johanniterorden]]s (6. November 1971)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]], Großes Verdienstkreuz mit Stern (4. Juli 1972)&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor (Dr. med. E. h.) der Chonam National University in Südkorea&lt;br /&gt;
* Ehrenzeichen des DRK&lt;br /&gt;
* Goldenes Sportabzeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]] |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge |Band=Band 1, Adam – Fuhr |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale |BandReihe=Teil VIb |HrsgReihe=Dermot Bradley |Verlag=Biblio-Verlag |Ort=Osnabrück |Datum=1998 |ISBN=978-3-7648-2492-1 |Seiten=356–358}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Clemens Range]] |Titel=Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Translimes Media Verlag |Ort=Müllheim-Britzingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8 |Seiten=105}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000012374|Eberhard Daerr||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 30/1969 vom 14. Juli 1969}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Daerr, Eberhard.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 201.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1174731737|VIAF=3330154688484548380003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Daerr, Eberhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inspekteur des Sanitätsdienstes (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberstabsarzt (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsches Rotes Kreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Busan)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Daerr, Eberhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Daerr, Eberhard Johannes Albrecht (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner, Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ząbkowice Śląskie|Frankenstein]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juni 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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