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	<title>Eberhard Braun - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:59:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eberhard_Braun&amp;diff=1119763&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Runologe: Schmale geschützte Leerzeichen eingefügt.</title>
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		<updated>2025-08-27T17:26:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schmale geschützte Leerzeichen eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eberhard Braun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1941]] in [[Stuttgart]]; † [[26. April]] [[2006]] in [[Heilbronn]]) war ein deutscher Philosoph, marxistischer Theoretiker und Professor für Philosophie an der Universität Tübingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard Braun studierte [[Philosophie]], [[Politikwissenschaft]] und [[Germanistik]] an der [[Eberhard-Karls-Universität Tübingen|Universität Tübingen]] und promovierte dort 1972 über [[Johann Gottlieb Fichte|Fichte]]s Wissenschaftslehre. 1979 folgte die [[Habilitation]] über die „Aufhebung der Philosophie. Marx und die Folgen“ an der [[Universität Tübingen]]. 1974 heiratete er Dorothea Braun-Ribbat, lebte mit ihr in Heilbronn und lehrte als außerplanmäßiger Professor in Tübingen. Er war u.&amp;amp;nbsp;a. Mitglied des Vorstandes der internationalen Ernst-Bloch-Gesellschaft und der Ernst-Bloch-Assoziation. Im August 1983 erlitt er einen Schlaganfall, konnte ab dem Sommersemester 1984 mühevoll, aber erfolgreich seine Lehrtätigkeit bis zum Lebensende wieder aufnehmen. Er ist beigesetzt auf dem [[Bergfriedhof (Tübingen)|Tübinger Bergfriedhof]]. Sein wissenschaftlicher Nachlass wird im Stadtarchiv Heilbronn aufbewahrt. Der umfangreiche Buchbestand ging als Schenkung an die neu erbaute Universität Herat in Afghanistan und bildet dort als &amp;#039;&amp;#039;Eberhard Braun Library&amp;#039;&amp;#039; den Grundstock der Bibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schwerpunkten zählten u.&amp;amp;nbsp;a. Theorien der bürgerlichen Gesellschaft, Theorien des Alltagslebens, Geschichte der Metaphysik, praktische Philosophie, Ästhetik, Antike (v.&amp;amp;#8239;a. [[Aristoteles]]), deutscher Idealismus (insbesondere [[Hegel]]s „[[Phänomenologie des Geistes]]“), [[Kritische Theorie]] und die systematische Rekonstruktion des [[Karl Marx|Marxschen]] Werks, v.&amp;amp;#8239;a. der Warenanalyse.&lt;br /&gt;
U.&amp;amp;#8239;a. in seinem Werk „Grundrisse einer besseren Welt. Zur politischen Philosophie der Hoffnung“ arbeitete er die Aktualität [[Ernst Bloch]]s heraus, dessen Schüler und Assistent er in Tübingen war, untersuchte die Utopiepotenziale der zeitgenössischen Gesellschaft und setzte sich kritisch mit den Schriften von [[Georg Lukács]] auseinander. Demokratie erhob er aus der starren Form eines politischen Systems zur Lebensform. Eberhard Braun gehörte zu den markanten und eigenständigen Denkern der Tübinger Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rose am Kreuz der Gegenwart: Ein Gang durch Hegels Phänomenologie des Geistes&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Matthias Mayer, Christian Palmizi, unter Mitarbeit v. Irene Scherer, Talheimer Verlag 2014&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verkehrung statt Verdinglichung – Marxens Wertformanalyse im Blick auf „Geschichte und Klassenbewusstsein“ kritisch&amp;#039;&amp;#039;, in: Lukács-Jahrbuch 2000, S. 51–94&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufhebung der Philosophie. Marx und die Folgen&amp;#039;&amp;#039;, Metzler Verlag Stuttgart u. Weimar 1993&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die transzendentale Selbstreflexion des Wissens. Gegenstand und Methode der Wissenschaftslehre J. G. Fichtes&amp;#039;&amp;#039;, Phil. Diss., Tübingen 1972 (Schneider Verlag Stuttgart)&lt;br /&gt;
* mit Felix Heine, Uwe Opolka: &amp;#039;&amp;#039;Politische Philosophie. Ein Lesebuch. Texte, Analysen, Kommentare.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rowohlts Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039;) Reinbek bei Hamburg 1984 und öfter, Neuausgabe 2008.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf den Flügeln des Kapitals. Marxens Darstellungen der kritischen Philosophie der Warenform. Kommentar – Kritik – Konstruktion&amp;#039;&amp;#039;, 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundrisse einer besseren Welt. Beiträge zur politischen Philosophie der Hoffnung&amp;#039;&amp;#039;, Talheimer Verlag Mössingen/Talheim 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichtlichkeit des Utopischen. Für Eberhard Braun&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. [[Reinhard Brunner]] und [[Franz-Josef Deiters]], St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag, 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120570106}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/philosophie-rhetorik-medien/philosophisches-seminar/seminar/die-burse/die-lehrenden/philosophische-selbstcharakterisierungen/prof-dr-eberhard-braun.html Eberhard Braun an der Universität Tübingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120570106|LCCN=n/85/340461|VIAF=12403645}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braun, Eberhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistischer Theoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braun, Eberhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. April 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Runologe</name></author>
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