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	<title>Eberhard Berent - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eberhard Berent.jpg|mini|Eberhard Berent (1967)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eberhard Berent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1924]] in [[Guben]], [[Deutschland]]; † [[11. Dezember]] [[2013]] in [[Freilassing]], Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tributes.com/show/Eberhard-F.-Berent-97415841 Traueranzeige] auf tributes.com (englisch, abgerufen am 4. Februar 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutsch-amerikanischer [[Germanist]] und Professor der [[New York University]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 1970 war er [[Chairman]] des German Departments am Washington Square College der NYU. Nach frühzeitiger Pensionierung aus gesundheitlichen Gründen im Jahr 1987 zog er sich auf seinen Landsitz im Hudson Valley zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eberhard Berent wuchs als Sohn des [[Dermatologe]]n Kurt Berent und seiner Ehefrau Empe, geborene Poetko, einer Kaufmannstochter, zusammen mit seiner Schwester Uschi in Guben auf. Die Familie war evangelisch. Da er wegen seiner jüdischen Großeltern väterlicherseits zunehmend Schwierigkeiten auf der [[Oberschule]] in [[Guben]] hatte, schickten seine Eltern den damals Elfjährigen im Herbst 1935 auf die von den [[Reformpädagogik|Reformpädagogen]] [[Paul Geheeb|Paul]] und [[Edith Geheeb|Edith]] Geheeb (den Begründern der [[Odenwaldschule]]) geleitete [[Ecole d’Humanité]] in [[Versoix]] bei Genf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die Situation in Deutschland für [[Judenverfolgung|verfolgte Juden]] weiterhin verschlechterte, bemühten sich die Eltern um [[Auswanderung]]. Aus diesem Grunde musste der inzwischen Vierzehnjährige im Jahr 1938 die Oberschulausbildung in der Schweiz vorzeitig abbrechen und eine Betriebsschlosserlehre in Deutschland beginnen. Wegen Kriegsausbruch war schon nach kurzer Zeit keine Auswanderung mehr möglich, die Ausbildung konnte jedoch his zur Facharbeiterprüfung fortgesetzt und abgeschlossen werden. Mit viel Glück und einiger Hilfe begann der junge Berent im Jahr 1941 mit einem Ingenieurstudium auf dem [[Technische Universität Ilmenau|Technikum Ilmenau]], welches er im Sommer 1944 als Maschineningenieur abschloss. Nach dem Studium war Eberhard Berent zunächst als Konstrukteur für die Gubener Maschinenfabrik Carl Heinze tätig, ehe er im Februar 1945 von den heranrückenden russischen Truppen auf offener Straße ergriffen und als [[Zwangsarbeiter]] nach [[Odessa]] verschleppt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus der zweijährigen [[Internierung]] in Russland fand Eberhard Berent in Deutschland chaotische Verhältnisse vor. Allein die Mutter und seine Schwester, welche nach [[Schweden]] geflohen waren, hatten die Verfolgung überlebt. So versuchte er sich auf den verschiedensten beruflichen Wegen, bis er im Jahre 1951 eine halbwegs passende Stellung in der Auslandsabteilung der [[Siemens-Schuckertwerke]] in [[Erlangen]] als Ingenieur und Übersetzer für Englisch und Französisch fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 entschloss sich Eberhard Berent seiner Tante, [[Margarete Berent]] zu folgen, die als Anwältin für die [[New York City|City von New York]] arbeitete, und wanderte in die [[USA]] aus. Seine erste Station in den Vereinigten Staaten war der Ort [[Ithaca (New York)|Ithaca]] im Staate [[New York (Bundesstaat)|New York]]. Dort befindet sich die [[Ivy League]] Universität [[Cornell University|Cornell]], an der einer seiner Sponsoren, Professor Shepherd, lehrte. Die Sehnsucht nach einer [[humanistisch]]en Ausbildung war im jungen Berent sehr groß. Da jedoch eine formelle Zulassung zum Studium aufgrund der mangelnden Schulausbildung und des fehlenden Abiturs nicht möglich war, fand man an der Universität die Lösung in einem Probesemester als Gasthörer, im Verlaufe dessen Berent anhand besonderer Leistungen zeigen musste, dass eine außerordentliche Zulassung zum Studium der Germanistik gerechtfertigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion im Jahre 1959 über das Thema „Die Auffassung der Liebe bei [[Martin Opitz|Opitz]] und [[Georg Rodolf Weckherlin|Weckherlin]] und ihre geschichtlichen Vorstufen“, welche 1970 auch in Buchform bei Mouton (Hague) veröffentlicht wurde, ging Berent von 1959 bis 1962 als Assistant Professor an die renommierte [[Brown University]] in [[Providence]], Rhode Island. Nach dreijähriger Lehrtätigkeit, unterbrochen von einem kurzen Intermezzo an der [[Emory University]] in [[Atlanta]], entschied sich Berent für die [[New York University]], wo er von 1964 bis 1970 als Chairman des German Departments am [[Washington Square College]] der NYU wirkte. Von da an bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1987 gehörte Berent der [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] des German Departments der NYU an, wo er in erster Linie Vorlesungen über den [[Barock]] und [[Goethe]] hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berent war mit der deutschen Ärztin Christa Gädeke († 1989) verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 kehrte Eberhard Berent ganz nach Deutschland zurück. Unter dem Eindruck des Niedergangs der einst blühenden deutschen [[Kultur]], und um dem zunehmenden Zerfall, der auch die Germanistik in den USA erfasst hatte, ein sichtbares Zeichen entgegenzusetzen, stiftete er im Jahr 2007 dem German Department der New York University einen permanenten Goethe-Lehrstuhl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://media.www.nyunews.com/media/storage/paper869/news/2008/03/26/University/Nyu-Gets.Fine.Arts.German.Grants-3283938.shtml |text= |archivebot=2018-04-07 15:29:43 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nyu.edu/nyutoday/article/1420&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war es sein erklärtes Ziel, das [[Mittelalter]] mit seinen großen [[Epos|Epen]] und dem [[Minnesang]] weiterhin im allgemeinen Bewusstsein zu erhalten, nachdem viele amerikanische Universitäten mittlerweile dazu übergegangen seien, diese Wissensgebiete ähnlich wie auch die alten Sprachen einfach fallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich hat Eberhard Berent die Schweizer Internatsschule [[Ecole d’Humanité]], die Schule seiner Kindheit, welche ihn für sein weiteres Leben prägte, in seinem Testament begünstigt und so den Bau eines neuen Schulgebäudes in Hasliberg Goldern ermöglicht. Unter dem Motto „und was man ist, das blieb man andern schuldig“ (Goethe) wurde das Eberhard-Berent-Haus als Studierzentrum mit Bibliothek und Ort der Begegnung errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://storage.ecole.ch/src/file/theecolianer-201606_To9kQc2f.pdf |wayback=20181107185313 |text=&amp;#039;&amp;#039;Eberhard Berent und das Band der Verbundenheit mit der Ecole d’Humanité.&amp;#039;&amp;#039; }} In: &amp;#039;&amp;#039;The Ecolianer.&amp;#039;&amp;#039; Juni 2016, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und somit seine Vision realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste um die New York University wurde Eberhard Berent im Jahr 2008 vom [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der New York University, Edward Sullivan, die Sir-[[Harold Acton|Harold-Acton]]-Medaille überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Auffassung der Liebe bei Opitz und Weckherlin und ihre geschichtlichen Vorstufen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studies in German literature.&amp;#039;&amp;#039; 15, {{ZDB|190991-5}}). Mouton, Den Haag u. a 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frauenverehrung und Frauenverachtung in der Dichtung des frühen Barock.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert A. Fowkes, Volkmar Sander (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studies in Germanic languages and literature. Presented to Professor Ernst A. G. Rose.&amp;#039;&amp;#039; Hutzler, Reutlingen 1967, S.&amp;amp;nbsp;21–34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=15297512|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-10-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berent, Eberhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (New York University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berent, Eberhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Germanist und Professor der New York University&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Guben]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freilassing]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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