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	<title>Ebenweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ebenweiler&amp;diff=233297&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mombacher: /* Persönlichkeiten */ Roland Prinzinger verstorben (siehe Artikel)</title>
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		<updated>2026-02-10T18:31:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Roland Prinzinger verstorben (siehe Artikel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Ebenweiler.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/54/03/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/30/48/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ebenweiler in RV.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ravensburg&lt;br /&gt;
|Gemeindeverwaltungsverband= Altshausen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 592&lt;br /&gt;
|PLZ               = 88370&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07584&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08436024&lt;br /&gt;
|Straße            = Unterwaldhauser Straße 2&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ebenweiler.de/ www.ebenweiler.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Tobias Brändle&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ebenweiler Ansicht.jpg|mini|Ebenweiler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ebenweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in [[Baden-Württemberg]], im nördlichen [[Landkreis Ravensburg]] gelegen, zwischen [[Schwäbische Alb|Schwäbischer Alb]], [[Donau]] und [[Bodensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist seit 1972 Mitglied im [[Gemeindeverwaltungsverband Altshausen]] mit Sitz in [[Altshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Ebenweiler liegt etwa 19&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Ravensburg]], 13&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Bad Saulgau]] und 5&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Altshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westlichen Ortsrand befindet sich der [[Ebenweiler See (Naturschutzgebiet)|Ebenweiler See]], auch Ebenweiler Weiher genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören außerdem die außerhalb des Ortes gelegenen Teile Groppach, Mauren, Oberholz und Oberweiler. Sie erstreckt sich insgesamt über eine Markungsfläche von 1013&amp;amp;nbsp;ha. Der Großteil davon wird landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Ebenweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ebenweiler liegt ein Teil des [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiets]] [[Ebenweiler See]], ein Teil des Landschaftsschutzgebiets [[Altshausen-Laubbach-Fleischwangen]] und mehrere Teilgebiete des [[FFH-Gebiet]]s [[Feuchtgebiete um Altshausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/1fQguO1z8Z7VGj9WaCs0pt Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Geschichte ===&lt;br /&gt;
Erste Siedlungsspuren in der Nähe von Ebenweiler sind bei Ruprechtsbruck aus der jüngeren Steinzeit (ca. 2500 v. Chr.) gefunden worden. Zwei Ringwälle in der näheren Umgebung (in Oberaichen und Oberholz) lassen auf eine keltische Bevölkerung im 5. und 6. Jahrhundert v. Chr. schließen. Beim Ebenweiler Teilort Mauren ist schließlich ein römischer Wohnplatz bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Urkunde, in der Ebenweiler erwähnt wird, stammt aus dem Jahre 1105. Ihr zufolge überließen [[Gebhard III. von Zähringen|Bischof Gebhard]] von [[Konstanz]] und ein gewisser Heinrich von Ebenweiler dem [[Kloster Allerheiligen (Schweiz)|Kloster Allerheiligen]] in [[Schaffhausen]] neun [[Manse]]n Güter in [[Immendingen|Mauenheim]] im [[Hegau]]. Aus dem Jahr 1145 existiert ein Dokument, worin König [[Konrad III. (HRR)|Konrad&amp;amp;nbsp;III.]] in [[Worms]] die Freiheiten und Besitzungen des Klosters Allerheiligen zu Schaffhausen bestätigt. Darin findet sich der Satz „item predium Henrici de Evenwilare“ ([[Latein|lat.]], „auch ein Besitztum des Heinrich von Ebenweiler“). Im Jahr 1510 wütete die [[Pest]] in Ebenweiler und forderte zahlreiche Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Ebenweiler gehörte zur Grafschaft [[Königsegg (Adelsgeschlecht)|Königsegg-Aulendorf]], mit der es 1806 an das neue [[Königreich Württemberg]] fiel, das es dem [[Oberamt Saulgau]] zuordnete. Seit 1945 war Ebenweiler Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging. Über den 1938, während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]], gegründeten [[Landkreis Saulgau]] kam Ebenweiler 1973 zum [[Landkreis Ravensburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 348&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 576&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 618&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 708&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 822&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 843&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 949&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1128&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1176&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1197&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1192&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1329&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Zugehörigkeit zur Grafschaft Königsegg-Aulendorf ist an Ebenweiler die [[Reformation]] vorbeigegangen. Auch heute gibt es lediglich eine [[römisch-katholisch]]e Kirche im Ort. Die wenigen [[evangelisch]]en Gläubigen werden von [[Altshausen]] aus geistlich versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl vom 9. Juni 2024]] wurde der Gemeinderat durch Mehrheitswahl aus einer Einheitsliste gewählt. Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht werden. Der Gemeinderat hat acht Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,0&amp;amp;nbsp;%.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse-kommunalwahl-2024-bw.swr.de/public/ec/ergebnis-ebenweiler.html |titel=Ergebnis der Kommunalwahl 2024 für Ebenweiler |werk=SWR |datum=2024-06-13 |abruf=2025-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister seit 1824 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahre&lt;br /&gt;
! Bürgermeister&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1824–1837:&lt;br /&gt;
| Bürgermeister Fetscher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1837–1862:&lt;br /&gt;
| Paul Birkhofer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1862–1894:&lt;br /&gt;
| Bürgermeister Baumann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1894–1906:&lt;br /&gt;
| Benedikt Rimmele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1906–1931:&lt;br /&gt;
| Paul Heller&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931–1946:&lt;br /&gt;
| Richard Linz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946–1957:&lt;br /&gt;
| Paul Ziegler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1957–1990:&lt;br /&gt;
| Josef Eisele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990–2006:&lt;br /&gt;
| Hermann Heigle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006–2016:&lt;br /&gt;
| Stefan Obermeier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seit 2016:&lt;br /&gt;
|Tobias Brändle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Ebenweiler.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Ebenweiler&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Rot ein silberner (weißer) [[Kübelhelm]] mit einem silbernen (weißen) [[Flug (Heraldik)|Adlerflügel]] als [[Helmzier]].&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/19400/Ebenweiler Wappenbeschreibung] auf &amp;#039;&amp;#039;leo&amp;amp;nbsp;bw&amp;amp;nbsp;– Landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 23. September 2023.&lt;br /&gt;
|Begründung     = Während die Gemeinde im Jahre 1930 noch ein reines Schriftsiegel führte, erscheint&amp;amp;nbsp;– spätestens nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]&amp;amp;nbsp;– der Helm mit dem Adlerflügel in ihren Siegeln. Der Zeitpunkt der ersten kommunalen Verwendung dieses Zeichens, das zunächst noch ohne [[Wappenschild|schildförmige]] Umrahmung in den Gemeindestempeln zu sehen war, konnte nicht ermittelt werden. Ursprünglich füllte es den Dreieckschild eines Siegels des Grafen Egeno von Aichelberg aus dem Jahre 1237. Im Gemeindesiegel erinnert es daran, dass der Ortsadelige Heinrich von Ebenweiler in dem genannten Jahre als Dienstmann des Grafen Egeno bezeugt ist. Das Innenministerium hat das Wappen und die Flagge am 21.&amp;amp;nbsp;Januar 1957 verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Ravensburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Ebenweiler unterhält seit dem Jahr 1974 eine Partnerschaft mit der [[Frankreich|französischen]] Gemeinde [[Thiron-Gardais]], westlich von [[Chartres]] gelegen. Damals handelte es sich um die kleinsten Gemeinden, die eine Partnerschaft eingingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ebenweiler Friedhof Lourdesgrotte.JPG|mini|Lourdesgrotte auf dem Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ebenweiler Scheuer.jpg|mini|Scheuer]]&lt;br /&gt;
Die Grundsteinlegung zum Bau der jetzigen Kirche St. Urban erfolgte am 24. August 1830. Sie enthält Bemalungen durch [[Johann Georg Sauter]] aus [[Aulendorf]] aus dem Jahr 1834, einen Hochaltar von [[Theodor Schnell der Ältere|Theodor Schnell dem Älteren]] aus dem Jahr 1882 sowie Deckenmalereien aus den 1920er Jahren von Viktor Mezger aus [[Überlingen]].&lt;br /&gt;
Das Geläut der Kirche verfügt über historisch bedeutende Glocken aus dem 13.–16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die sowohl im [[Erster Weltkrieg|Ersten]] als auch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgeliefert werden mussten und zur Metallgewinnung von Einschmelzung bedroht waren, was glücklicherweise ausblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Ebenweiler verfügt für ein Dorf seiner Größe über ein äußerst reges Vereinsleben.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 konnte der Musikverein Ebenweiler sein 200-jähriges Bestehen feiern, 1871 wurde der [[Veteran]]enverein [[Kyffhäuser]] gegründet, 1958 folgten ein Sportverein, ein Schützenverein (1961) und 1974 der Skiclub Ebenweiler. 1992 wurde die Narrenzunft Ebenweiler &amp;#039;&amp;#039;Galgenweible&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Maske und [[Narrenhäs]] des Galgenweibles gehen auf einen Ebenweiler [[Hexenprozess]] im Jahre 1672 zurück. Im Jahre 2002 wurde der Theaterverein Ebenweiler Theäterle gegründet, nachdem bereits seit 1989 in freier Zusammensetzung Theater in Ebenweiler gespielt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ebenweiler-theaeterle.de www.ebenweiler-theaeterle.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstall Egg (Ebenweiler)-3616.jpg|mini|Burgstall Egg]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Ebenweiler See&amp;#039;&amp;#039; entstand als Schmelzwassersee vor 15.000&amp;amp;nbsp;Jahren. Nach seiner Verlandung wurde er 1485 aufgestaut, daher auch die Bezeichnung als Ebenweiler [[Weiher (Gewässer)|Weiher]]. In einer Urkunde aus jenem Jahr heißt es, Marquardt von Königsegg „hätt einen wier in Ebenweiler zu machen angefangen“. Der Damm lässt auf die Bauweise des [[Deutscher Orden|Deutschordens]] schließen. Heute hat der See durch Verlandung nur noch eine Wasserfläche von 7&amp;amp;nbsp;ha, das 115&amp;amp;nbsp;ha große Naturschutzgebiet umfasst jedoch auch das weitaus größere umliegende Schilfgebiet, Streuwiesen, Bruchwälder sowie das Ebenweiler Ried – ein Verlandungsniedermoor mit einer bis zu 12,5&amp;amp;nbsp;Meter dicken Torfschicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.seenprogramm.de/102.html |text=seenprogramm.de |wayback=20080617031400 |archiv-bot=2019-04-07 20:49:39 InternetArchiveBot}} Umfangreiche Informationen des Aktionsprogramms zur Sanierung oberschwäbischer Seen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ausgedehnte Schilfgebiet um den Ebenweiler See hat in naturkundlicher Hinsicht überregionale Bedeutung als Brutplatz der [[Rohrdommel|Großen Rohrdommel]] und der [[Rohrweihe]] und als Heimat von extrem seltenen Pflanzenarten wie [[Mittlerer Sonnentau|Mittlerem Sonnentau]], [[Rundblättriger Sonnentau|Rundblättrigem Sonnentau]], [[Kammfarn]], Preußischem [[Laserkraut]], [[Fieberklee]], [[Sumpf-Läusekraut]], [[Sumpf-Herzblatt]], [[Gemeines Fettkraut]], [[Mehlprimel]], [[Zungen-Hahnenfuß]], rostrotem und schwarzem [[Kopfried]], [[Kümmelblättrige Silge|kümmelblättriger Silge]] sowie einiger Orchideen, darunter das [[Fleischfarbenes Knabenkraut|Fleischfarbene Knabenkraut]], die [[Sumpf-Stendelwurz]], die [[Mücken-Händelwurz]] und das [[Großes Zweiblatt|Große Zweiblatt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Ebenweiler führt als Landes-[[Radfernweg]] der [[Radwanderweg_Oberschwaben-Allgäu-Weg|Oberschwaben-Allgäu-Radweg]]. Er ist eine Rundstrecke über [[Ulm]] und [[Tettnang]] und verläuft dabei aus [[Fleischwangen]] über [[Fronreute]] (Ortsteil Ruprechtsbruck) kommend nach Ebenweiler und weiter nach [[Altshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Ebenweiler verfügt über eine eigene [[Grundschule]]. Weiterführende Schulen können in [[Altshausen]] besucht werden. Für die jüngsten Einwohner gibt es einen [[römisch-katholisch]]en [[Kindergarten]] sowie einen Waldkindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Müller (Botaniker, 1893)|Karl Müller]] (1893–1955), Lehrer und Botaniker, geboren in Ebenweiler&lt;br /&gt;
* [[Roland Prinzinger]] (1948–2026), Ornithologe, wuchs in Ebenweiler auf&lt;br /&gt;
* [[Rolf Staedele]] (1921–2006), Sprachforscher, Mundartdichter, Buchautor (Pseudonym Peter Trumpf), lebte bis zu seinem Tod in Ebenweiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Kreises Ravensburg. Landschaft, Geschichte, Brauchtum, Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Chroniken-Verlag Boxberg, Hinterzarten 1975.&lt;br /&gt;
* Oskar Sailer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Ravensburg.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1976, ISBN 3-8062-0145-5.&lt;br /&gt;
* Walter Held: &amp;#039;&amp;#039;Ebenweiler Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Geiger, Horb am Neckar 1986, ISBN 3-89264-048-3.&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Saulgau |Titel=Ebenweiler |Seite=222–224 |Wikisource=Kapitel B 42}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ebenweiler.de/ Offizielle Internetseite der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ravensburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4218892-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ravensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ebenweiler| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1105]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
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