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	<title>Ebbo Demant - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:33:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-10-24T20:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ebbo Demant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1943]] in [[Berlin]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Dokumentarfilm]]autor, [[Regisseur]], [[Journalist]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Ebbo Demant besuchte Schulen in [[Stade]] und [[Freiburg im Breisgau]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.adk.de/de/akademie/mitglieder/index.htm?we_objectID=51293 Film- und Medienkunst – Mitglieder] adk.de, abgerufen am 4. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Abitur leistete er Wehrdienst bei der Bundeswehr und beendete ihn als Reserveoffizier. Danach studierte er [[Publizistikwissenschaft|Publizistik]], [[Geschichte]] und [[Politische Wissenschaften]] an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]. Dort promovierte er mit einer Arbeit über [[Hans Zehrer]] und den nationalen Konservatismus in der deutschen Publizistik zum Dr. phil. Seit 1970 war er beim [[Südwestfunk]], zunächst als Reporter und Redakteur in der Hauptabteilung „FS-Information“. Später wurde er Mitglied der Redaktion des ARD-Magazins &amp;#039;&amp;#039;[[Report Mainz|Report]]&amp;#039;&amp;#039; und Autor von Dokumentarfilmen und Features. Von 1986 bis 1996 leitete er die Abteilung Kultur-Fernsehen und war dort unter anderem auch redaktionell verantwortlich für die von ihm entwickelten Sendereihen „Menschen und Straßen“, „Ziele“, „Der Dokumentarfilm“, „Europäische Kulturporträts“, „Inseln“, „Baden-Badener Disput“. Von 1996 bis 2008 war er Chefreporter Kultur des [[Südwestrundfunk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demant war seit deren Gründung Dozent an der [[Filmakademie Baden-Württemberg]] und dann Professor für Dokumentarfilm. Er ist seit 1996 Mitglied der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] Berlin, Sektion Film- und Medienkunst, und betreute seit 1999 die von ihm mit begründete SWR-Debütreihe „Junger Dokumentarfilm“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 wurde Demant mit dem [[Medienpreis Entwicklungspolitik]] ausgezeichnet. 1978 wurde er mit einer ehrenden Anerkennung beim [[Grimme-Preis|Adolf-Grimme-Preis]] bedacht. 1979 bekam er den Preis für Dokumentarfilm beim 16. [[Chicago International Film Festival|Chicago Film Festival]]. 1994 folgt der [[Deutscher Fernsehpreis|Deutsche Fernsehpreis]] und 2005 erneut der Adolf-Grimme-Preis für &amp;#039;&amp;#039;[[Neruda (2004)|Neruda]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demant hat eine Tochter und lebt bei Baden-Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1973: Als wir kamen, haben wir geweint. Eine Aussiedlerfamilie und die bundesrepublikanische Wirklichkeit&lt;br /&gt;
* 1974: Revolution im Wohlstand. Der Fall Baader-Meinhof&lt;br /&gt;
* 1975: Held ohne Taten. Der Fall Daubmann&lt;br /&gt;
* 1975: Spuren der Diktatur. Griechenland ein Jahr danach&lt;br /&gt;
* 1976: Wege aus der Gefahr. [[Carl Friedrich von Weizsäcker]]&lt;br /&gt;
* 1976: [[Helmut Kohl]]&lt;br /&gt;
* 1977: Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. Ein Mord ist ein Mord ist ein Mord. Der Fall [[Alekos Panagoulis]] (Nominierung für den Prix Italia)&lt;br /&gt;
* 1977: Armut ohne Ausweg (ehrende Anerkennung beim Adolf-Grimme-Preis, Deutscher Journalistenpreis Entwicklungspolitik)&lt;br /&gt;
* 1978: DDR-Künstler: [[Thomas Brasch]]&lt;br /&gt;
* 1978: Hunger im Sahel&lt;br /&gt;
* 1978: Grüne Liste Umweltschutz&lt;br /&gt;
* 1978: Filmhochschule Lodz&lt;br /&gt;
* 1978: Das Mitleid ist gestorben. [[Pier Paolo Pasolini]] und Italien (Nominierung für den Adolf-Grimme-Preis)&lt;br /&gt;
* 1979: [[Lagerstraße Auschwitz]] (Preis des Chicago International Film Festival, Filmsammlung des Museum of Modern Art New York und des Jewish Museum New York, Internationale Filmfestspiele Berlin u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* 1979: Modelle der Entwicklungshilfe&lt;br /&gt;
* 1979: Marktplatz Ouagadougou&lt;br /&gt;
* 1980: Landstraße Evora (Nominierung für den Adolf-Grimme-Preis)&lt;br /&gt;
* 1980: Wo alle nackt gehen, lacht man über den im Hemd. Mode machen&lt;br /&gt;
* 1980: Und sie waren gleich tot. Drei Auschwitz-Täter sprechen&lt;br /&gt;
* 1981: Flugplatz Mogadischu (Nominierung für den Adolf-Grimme-Preis)&lt;br /&gt;
* 1981: Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen&lt;br /&gt;
* 1982: Straße der Hoffnung. Die Juba-Wau-Road im Südsudan&lt;br /&gt;
* 1982: Teststrecke Boxberg (Nominierung für den Adolf-Grimme-Preis)&lt;br /&gt;
* 1982: Vom Ende einer Revolution. Das Beispiel der Landarbeiter-Kooperative „Joaquim do Pomar“ in Portugal&lt;br /&gt;
* 1983: Kokrosono im Slum&lt;br /&gt;
* 1984: Zan Pollo. Theater für die Straße&lt;br /&gt;
* 1984: Am Hochofen die Krise durchstehen. Stahlarbeiter in Rheinhausen&lt;br /&gt;
* 1985: Bestehen. Durchkommen. Hans Meyer-Hörstgens Reise nach Klagenfurt&lt;br /&gt;
* 1985: Der Plage Herr werden&lt;br /&gt;
* 1986: Die Sucht, die eigene Grenze zu finden. Ironman In Hawaii&lt;br /&gt;
* 1986: Freiheit für [[Nelson Mandela]] (Nominierung für den Adolf-Grimme-Preis).&lt;br /&gt;
* 1987: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. [[Andrei Arsenjewitsch Tarkowski|Andrej Tarkowskijs]] Exil und Tod (Internationale Filmfestspiele Berlin, Internationales Filmfestival Moskau, Internationales Dokumentarfilmfestival München, Filmfestival Leningrad, Centre Pompidou Paris u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* 1987: Die Wassermenschen von Thonburi&lt;br /&gt;
* 1988: Hua Hin. Straßen einer Jugend in Thailand&lt;br /&gt;
* 1989: Malacca Straits&lt;br /&gt;
* 1990: Arkadien&lt;br /&gt;
* 1991: Kampong Mengkabong Borneo&lt;br /&gt;
* 1992: Inselstraße Pangkor&lt;br /&gt;
* 1992: Karthago-Sidi Bou Said&lt;br /&gt;
* 1993: Ternate&lt;br /&gt;
* 1994: Lamu&lt;br /&gt;
* 1995: Die Gewürzroute. Die Entdeckung des Seewegs von Europa nach Asien&lt;br /&gt;
* 1995: Highway No.3&lt;br /&gt;
* 1995: Die Pfefferküste&lt;br /&gt;
* 1995: Bali&lt;br /&gt;
* 1996: Mauritius&lt;br /&gt;
* 1996: Celebes, Sulawesi&lt;br /&gt;
* 1997: Canal Grande&lt;br /&gt;
* 1997: Lembeh Street&lt;br /&gt;
* 1998: Sumatra&lt;br /&gt;
* 1999: Chiloé&lt;br /&gt;
* 1999: [[Drei deutsche Mörder. Aufzeichnungen über die Banalität des Bösen]]&lt;br /&gt;
* 1999: Flores&lt;br /&gt;
* 1999: Maluku&lt;br /&gt;
* 1999: Die Magellanstraße&lt;br /&gt;
* 2000: Ruta V Panamericana&lt;br /&gt;
* 2000: Lombok&lt;br /&gt;
* 2000: Haenyos, Geister und Schamanen&lt;br /&gt;
* 2001: Panamericana Mapuche&lt;br /&gt;
* 2001: Cerro Paranal. Das Auge der Menschheit&lt;br /&gt;
* 2001: Phuket&lt;br /&gt;
* 2001: Markusplatz&lt;br /&gt;
* 2001: Wüste (Internationale Filmfestspiele Berlin, Istanbul Filmfestival, Filmfestival São Paulo u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* 2002: Transatacama Highway&lt;br /&gt;
* 2002: Mapuche. Chiles Indianer im Kampf&lt;br /&gt;
* 2003: Golden Triangle&lt;br /&gt;
* 2003: Highway 107 – Das Goldene Dreieck&lt;br /&gt;
* 2003: Ko Samui&lt;br /&gt;
* 2003: Nightmarket Chiang Mai&lt;br /&gt;
* 2004: Die Brücke über dem Kwai&lt;br /&gt;
* 2004: Michelle Bachelet. Symbol des neuen Chile&lt;br /&gt;
* 2004: Das Karussell des Lebens. Der Paseo Ahumada in Santiago de Chile&lt;br /&gt;
* 2004: [[Neruda (2004)|Neruda]] (Adolf-Grimme-Preis)&lt;br /&gt;
* 2005: Carretera Austral&lt;br /&gt;
* 2005: Chao Phraya&lt;br /&gt;
* 2006: Meer&lt;br /&gt;
* 2006: Ao Phang Nga&lt;br /&gt;
* 2007: Feuerland&lt;br /&gt;
* 2007: Die Straße am Mekong&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hans Zehrer]] als politischer Publizist. Von Schleicher zu Springer.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Freie Universität Berlin 1970. Mainz 1971, ISBN 3-7758-0815-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz – Direkt von der Rampe weg. Kaduk, Erber, Klehr. Drei Täter geben zu Protokoll.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek/Hamburg 1979, ISBN 978-3-499-14438-7 (es sind die Auschwitz-Täter [[Oswald Kaduk]], ehemaliger SS-Unterscharführer, [[Schutzhaftlagerführung#Rapportführer|Rapport-]] und Blockführer, [[Josef Erber (SS-Mitglied)|Josef Erber]], ehemaliger SS-Oberscharführer und [[Josef Klehr]], ehemaliger SS-Oberscharführer, „leitender Sanitäter/Leiter des Desinfektionskommandos“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geen leugens over Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Baarn 1980, ISBN 90-6074-526-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Search Of The Lost Time.The Banishment and Death of Andrei Tarkovsky.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;About Andrei Tarkovsky.&amp;#039;&amp;#039; Progress Publishers, Moskau 1990, ISBN 5-01-001973-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der persönliche Blick. Dokumentarfilme der 70er und 80er Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Strategie der Blicke.&amp;#039;&amp;#039; Konstanz 1996, ISBN 3-88295-228-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mireille Murkowski: &amp;#039;&amp;#039;Ebbo Demant: Lagerstraße Auschwitz (1979): Struktur und filmische Gestaltung.&amp;#039;&amp;#039; Grin Verlag, Marburg 2006 und 2008 (POD), ISBN 3-640-15416-9&lt;br /&gt;
* [[Annette Deeken]]: &amp;#039;&amp;#039;Land der Leere.&amp;#039;Die Wüste&amp;#039;von Ebbo Demant.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Todeszonen.&amp;#039;&amp;#039; edition text+kritik, München 2009, ISBN 978-3-86916-005-4&lt;br /&gt;
* Annette Insdorf: &amp;#039;&amp;#039;The New German Guilt. &amp;#039;Our Street in Auschwitz&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Indelible Shadows. Film And The Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; Random House, New York 1983, ISBN 0-394-71464-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0218067}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|68fe2f7673864808b84532b8abf3c9e5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020008075|LCCN=n/80/49628|VIAF=64535704}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Demant, Ebbo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Filmakademie Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimme-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Demant, Ebbo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dokumentarfilmautor, Regisseur und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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