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	<title>Eawag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;div.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Eawag.svg|mini|Logo der Eawag]]&lt;br /&gt;
{{ETH-Bereich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eawag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher &amp;#039;&amp;#039;EAWAG&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eidgenössische Anstalt für [[Wasserversorgung]], [[Abwasserreinigung]] und [[Gewässerschutz]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{frS|Institut fédéral pour l’aménagement, l’épuration et la protection des eaux}}, {{itS|Istituto federale per l’approvvigionamento, la depurazione e la protezione delle acque}}, {{rmS|Institut federal per provediment, serenaziun e protecziun da las auas}}&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizerische Bundeskanzlei: [https://www.termdat.bk.admin.ch/ TERMDAT]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Forschungsanstalt]] des [[ETH-Bereich]]s mit Sitz in [[Dübendorf]] bei [[Zürich]] und in [[Kastanienbaum LU|Kastanienbaum]] bei [[Luzern]]. International tritt die Eawag als &amp;#039;&amp;#039;Swiss Federal Institute of Aquatic Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eawag Dübendorf, Forum Chriesbach.jpg|mini|Eawag Dübendorf, Forum Chriesbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eawag Kastanienbaum.jpg|mini|Eawag Kastanienbaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte der über 500 Mitarbeiter stammt aus dem Ausland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eawag.ch/de/ueber-uns/portraet/ |titel=Portrait |werk=eawag |sprache=de |abruf=2026-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eawag.ch/de/ueber-uns/portraet/die-eawag-in-zahlen/ |titel=Die Eawag in Zahlen |abruf=2026-04-08|hrsg=Eawag}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eawag betreibt [[Forschung]], [[Wissenschaft #Lehre|Lehre]] und [[Beratung]] im Wasserbereich, mit dem Ziel, eine nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen und Wasserinfrastrukturen zu fördern sowie ökologische, wirtschaftliche und soziale Interessen an den Gewässern in Einklang zu bringen. Sie nimmt damit eine Brückenfunktion zwischen Forschung und Praxis wahr. Gegründet wurde die Eawag 1936 als Beratungsstelle für [[Abwasser]]reinigung und [[Wasserversorgung|Trinkwasserversorgung]] der [[ETH Zürich]]. Die Eawag setzt auf Interdisziplinarität mit drei Forschungsschwerpunkten: Wasser für die Gesundheit und das Wohlergehen des Menschen, Wasser für das Funktionieren der Ökosysteme und Strategien bei Nutzungskonflikten rund ums Wasser. Beispielsweise wurde mit [[SODIS]] (SOlar DISinfection) eine bestechend einfache Methode zur [[Wasseraufbereitung|Trinkwasserbehandlung]] in [[Entwicklungsland|Entwicklungsländern]] entwickelt. Ein weiteres internationales Forschungsthema ist die [[Arsen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;problematik in [[Bangladesch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Vorläuferorganisation wurde 1936&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eawag.ch/de/ueberuns/portraet/geschichte/ EAWAG: Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; als Beratungsstelle der [[ETH Zürich]] für Abwasserreinigung und Trinkwasserversorgung gegründet. 1946 wurde daraus die «Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz» (Eawag), die sich vermehrt einem ganzheitlichen Gewässerschutz verpflichtete. Mit den in den folgenden Jahren erforschten Grundlagen und Verfahren prägte die Eawag den Gewässerschutz in der Schweiz massgeblich.&amp;lt;ref&amp;gt;Noah Businger: [https://blog.nationalmuseum.ch/2025/01/gewaesserschutz-von-unten/ &amp;#039;&amp;#039;Gewässerschutz von unten&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 30. Januar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 entstand das International Reference Centre for Waste Disposal (IRCWD) der [[WHO]], aus dem die heutige Abteilung Wasser und Siedlungshygiene in Entwicklungsländern (Sandec) hervorging. 1970 wurde die Eawag zur Annexanstalt der ETH Zürich und 1993 zum selbstständigen Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs. 2004 wurde die Fischereiberatungsstelle FIBER und 2008 die Wasser-Agenda 21 sowie das [[Oekotoxzentrum]] (Schweizerisches Zentrum für angewandte Ökotoxikologie Eawag-EPFL) gegründet. Um den Austausch zwischen der Forschung und der Praxis zu fördern, wurden 2010 die beiden Kompetenzzentren CEEB (Zentrum für Ökologie, Evolution und Biogeochemie) und CCDW (Kompetenzzentrum Trinkwasser) ins Leben gerufen. Der Eawag Hauptsitz ist in Dübendorf bei Zürich, wo 2006 das mit mehreren Umweltpreisen ausgezeichnete Hauptgebäude [[Forum Chriesbach]] eröffnet wurde. Seit 1960 betreibt die Eawag ein Forschungslabor in Kastanienbaum bei Luzern. Die Forschungsanstalt von damals hat sich zu einem international ausgerichteten Wasserforschungsinstitut gewandelt. Die Verknüpfung von Forschung, Lehre und Beratung sowie die Kombination von Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften bilden heute die Basis der Eawag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eawag-Geschichte ===&lt;br /&gt;
* 1936 Gründung der Beratungsstelle der ETH Zürich für Abwasserreinigung und Trinkwasserversorgung.&lt;br /&gt;
* 1946 Die Beratungsstelle wird in ein mit der ETH Zürich verbundenes Institut mit dem Namen Eawag (Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz) umgewandelt.&lt;br /&gt;
* 1960 Übernahme des Hydrobiologischen Laboratoriums in Kastanienbaum von der Naturforschenden Gesellschaft Luzern.&lt;br /&gt;
* 1968 Entstehung des [[Weltgesundheitsorganisation|WHO]]-Referenzzentrums für Abfallentsorgung (International Reference Center for Waste Disposal), aus dem die heutige Abteilung für Wasser und Siedlungshygiene in Entwicklungsländern, Sandec (Sanitation in Developing Countries), hervorging.&lt;br /&gt;
* 1970 Die Eawag wird zur Annexanstalt der ETH Zürich und zieht nach Dübendorf.&lt;br /&gt;
* 1993 Die Eawag wird zum selbständigen Wasserforschungsinstitut im ETH-Bereich.&lt;br /&gt;
* 2004 Gründung der Fischereiberatungsstelle FIBER an der Eawag.&lt;br /&gt;
* 2006 Eröffnung des neuen Hauptgebäudes der Eawag, Forum Chriesbach, in Dübendorf.&lt;br /&gt;
* 2008 Gründung des [[Oekotoxzentrum|Ökotoxzentrums]] und der Wasser-Agenda 21 mit Geschäftsstelle an der Eawag.&lt;br /&gt;
* 2010 Die Kompetenzzentren CEEB (Zentrum für Ökologie, Evolution und Biogeochemie) und CCDW (Kompetenzzentrum Trinkwasser) entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Direktoren der Eawag ===&lt;br /&gt;
* 1946–1952: [[Ulrich Arnold Corti]]&lt;br /&gt;
* 1952–1970: [[Otto Jaag]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://library.ethz.ch/standorte-und-medien/plattformen/kurzportraets/otto-jaag-1900-1978.html |titel=Otto Jaag (1900–1978) / Kurzporträts |werk= |hrsg=ETH-Bibliothek |datum= |abruf=2020-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970–1992: [[Werner Stumm]]&lt;br /&gt;
* 1992–2004: [[Alexander J. B. Zehnder]]&lt;br /&gt;
* 2004–2007: [[Ulrich Bundi]] (ad interim)&lt;br /&gt;
* 2007–2022: [[Janet Hering]]&lt;br /&gt;
* seit 2023: [[Martin Ackermann]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/martin-ackermann-wird-neuer-eawag-direktor |titel=Martin Ackermann wird neuer Eawag-Direktor |werk=eawag.ch |datum=2022-06-29 |abruf=2022-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur und Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Die Eawag ist ein Forschungsinstitut des [[ETH-Bereich]]s. Zum ETH-Bereich gehören die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich ([[ETH Zürich]]) und in Lausanne ([[École polytechnique fédérale de Lausanne|EPFL]]) sowie drei weitere Forschungsanstalten, das [[Paul Scherrer Institut]] (PSI), die [[Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft]] (WSL) und die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt ([[Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt|Empa]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation]] SBFI |url=https://www.sbfi.admin.ch/sbfi/de/home/hs/hochschulen/der-eth-bereich.html |titel=Der ETH-Bereich |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über 500 Mitarbeiter sind an der Eawag beschäftigt (Stand 2024).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Die Eawag wird von einem Direktor geleitet – seit 2023 [[Martin Ackermann]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; – und von weiteren Direktionsmitgliedern unterstützt. Der stellvertretende Direktor ist seit 2023 Christian Stamm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ethrat.ch/de/eth-rat-besorgt-ueber-geplante-budgetkuerzungen/ |titel=ETH-Rat besorgt über geplante Budgetkürzungen |hrsg=ETH-Rat |sprache=de |abruf=2023-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Forschung, Lehre und Weiterbildung sowie Beratung und Wissenstransfer sind die Hauptaufgaben der Eawag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abteilungen ===&lt;br /&gt;
Die Forscher der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen arbeiten in zwölf Forschungsabteilungen gemeinsam an praktischen Lösungen für Probleme im Wasserbereich:&lt;br /&gt;
* Oberflächengewässer (Surf) – erforscht Prozesse aquatischer Systeme&lt;br /&gt;
* Aquatische Ökologie (Eco) – erkundet das Leben im Wasser und umfasst verschiedene Disziplinen der [[Ökologie]] und [[Evolutionsbiologie]]&lt;br /&gt;
* Fischökologie und Evolution (Fishec) – untersucht die Lebensweise, die [[Evolution]] und die [[Biodiversität]] von aquatischen Organismen, in erster Linie von Fischen&lt;br /&gt;
* Umweltchemie (Uchem) – erforscht die Wirkung der [[Schadstoff]]e in Gewässern und die Möglichkeiten von Reduktionsmassnahmen für eine Verbesserung der Wasserqualität&lt;br /&gt;
* Umweltmikrobiologie (Umik) – befasst sich mit [[Mikroorganismus|mikrobiellem Leben]] und Aktivitäten im Oberflächen- und Grundwasser, im Trinkwasser und in technischen Systemen wie Klär- oder Trinkwasseraufbereitungsanlagen&lt;br /&gt;
* Umwelttoxikologie (Utox) – hat zum Ziel, die [[Ökotoxikologie|Effekte von Chemikalien]] auf die aquatische Umwelt zu erkennen und zu verstehen&lt;br /&gt;
* Wasserressourcen und Trinkwasser (W&amp;amp;T) – erforscht physikalische und chemische Prozesse in Gewässern mit dem Ziel, die Qualität und Quantität von [[Trinkwasser]] langfristig zu sichern&lt;br /&gt;
* Verfahrenstechnik (Eng)– befasst sich mit aktuellen und zukünftigen Problemen der [[Abwasser]]reinigung und Trinkwasseraufbereitung sowie dem Schutz der Wasserressourcen und dem Ressourcenrecycling&lt;br /&gt;
* [[Siedlungswasserwirtschaft]] (SWW) – sucht nach nachhaltigen Konzepten für Wasser- und Nährstoffkreisläufe in Siedlungen&lt;br /&gt;
* Siedlungshygiene und Wasser für Entwicklung (Sandec) – trägt durch Stärkung der lokalen Kompetenzen zur Verbesserung der Wasserversorgung und des Abwassermanagements in Ländern des Globalen Südens bei&lt;br /&gt;
* Systemanalyse und [[Modell (Wissenschaft)|Modellierung]] (Siam) – entwickelt Modelle und Techniken um Prozesse zu verstehen und vorherzusagen, die Wasser und andere natürliche Ressourcen betreffen&lt;br /&gt;
* Umweltsozialwissenschaften (ESS) – erforscht umweltrelevante gesellschaftliche Prozesse unter Einbezug verschiedener [[Sozialwissenschaften|sozialwissenschaftlicher]] Disziplinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschung ===&lt;br /&gt;
Die Eawag als Wasserforschungsinstitut setzt in ihrer Forschungsstrategie die folgenden vier Schwerpunkte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; die sich auf die auf Verordnungsstufe festgelegten Tätigkeitsbereiche stützen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2004/18/de#art_5 |titel=Verordnung des ETH-Rates über die Forschungsanstalten des ETH-Bereichs |werk=Fedlex |datum=2004-01-01 |abruf=2026-04-08 |kommentar=Artikel 5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesundheit&amp;#039;&amp;#039; mit den Schwerpunkten [[Trinkwasser]] und [[Abwasser]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biodiversität&amp;#039;&amp;#039; mit den Schwerpunkten [[Ökosystem|Ökosysteme]], [[Schadstoff|Schadstoffe]] und [[Biodiversität]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klima&amp;#039;&amp;#039; mit den Schwerpunkten [[Klimawandel]] und Energie, Gesellschaftliche Entscheidungsfindung und Wasser und Entwicklung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kreisläufe&amp;#039;&amp;#039; mit den Schwerpunkten Abwasser und Schadstoffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehre ===&lt;br /&gt;
Die Eawag unterstützt [[ETH Zürich]], [[École polytechnique fédérale de Lausanne|EPFL]], Universitäten und Fachhochschulen in der Ausbildung von Studierenden und Doktorierenden im Bereich Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften. Zahlreiche Masterstudierende und Doktorierende aus dem In- und Ausland werden jedes Jahr in Projekten im Wasserbereich betreut. Es werden zudem Lernende im Labor, im kaufmännischen und im Informatikbereich ausgebildet. Für Fachleute aus der Wasserwirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft bietet die Eawag regelmässig Weiterbildungskurse (Praxisorientierte Eawag-Kurse, PEAK) an. Die Kurse basieren auf aktuellen Forschungsarbeiten und Erfahrungen und dienen dem Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Forschung und Praxis. Im Bereich der Weiterbildung werden im Rahmen des Partnerschaftsprogramms für Entwicklungsländer (Eawag Partnership Program for Developing Countries, EPP) jährlich sechs Forschungsstipendien an Studierende oder Doktorierende aus dem Globalen Süden vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beratung ===&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse werden durch Förderung von Beratung sowie Wissens- und [[Technologietransfer]] in die Praxis umgesetzt. Die Eawag erfüllt unterschiedliche Beratungsmandate im In- und Ausland, so zum Beispiel für Bund, Kantone und [[Nichtregierungsorganisation]]en. Forscher an der Eawag arbeiten in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Am Wasserforschungsinstitut sind verschiedene fachspezifische Beratungszentren angesiedelt:&lt;br /&gt;
* Das Schweizerische Zentrum für angewandte Ökotoxikologie Eawag-EPFL ([[Oekotoxzentrum]]), das wissenschaftliche Grundlagen und Methoden erarbeitet und vermittelt, um Risiken von Chemikalien zu erkennen, beurteilen und minimieren.&lt;br /&gt;
* Die Fischereiberatungsstelle (FIBER), eine Informations- und Weiterbildungsstelle für Angelfischer, Berufsfischer, Interessierte und Fachpersonen für die Themen Fische, Gewässer und Fischereimanagement.&lt;br /&gt;
* Die Wasser-Agenda 21, ein Verein der unterschiedliche Akteure in der Entwicklung einer Wasserwirtschaft, die sich an den Grundsätzen nachhaltiger Entwicklung orientiert, unterstützt. Sie wird getragen von kantonalen und schweizerischen Bundesbehörden sowie von [[Nichtregierungsorganisation|NROs]] und Fachverbänden aus dem Bereich Wasser.&lt;br /&gt;
* [[SODIS]] (SOlar Water DISinfection), ein Projekt, das sich für den Zugang zu sauberem Trinkwasser in Entwicklungsländern einsetzt. Die SODIS-Methode ist ein einfaches Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser. Das verschmutzte Wasser wird in Glas- oder [[PET-Flaschen]] gefüllt und durch [[UV-Strahlung]] von Krankheitserregern wie Viren, Bakterien und Parasiten befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die Eawag-Forschenden haben für ihre Leistungen nationale und internationale Auszeichnungen erhalten.&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Auszeichnungen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.eawag.ch/de/ueberuns/portraet/auszeichnungen/ |titel=Auszeichnungen |werk= |hrsg=Eawag |datum= |abruf=2020-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: Sandmeyer-Preis der [[Schweizerische Chemische Gesellschaft|Schweizerischen Chemischen Gesellschaft]] für [[Urs von Gunten]], [[Juliane Hollender]], Christa McArdell, Adriano Joss, Marc Böhler, Hansruedi Siegrist, Christian Abegglen&lt;br /&gt;
* 2024: Chemical Landmark der [[Akademie der Naturwissenschaften Schweiz]] für die Eawag&lt;br /&gt;
* 2024: Promotionspreis Wasserchemie der deutschen Wasserchemischen Gesellschaft für Joanna Houska&lt;br /&gt;
* 2022: Ernennung zu Ehrenmitgliedern des [[Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute|Verbands Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute]]: [[Janet Hering]], Rik Eggen, Alfred (Johny) Wüest&lt;br /&gt;
* 2022: Science Innovation Award und Geochemistry Fellow Award des Europäischen Verbands für Geochemie für [[Lenny Winkel]]&lt;br /&gt;
* 2022: Mülheim Water Award für die Projekte Blue Diversion und Blue Diversion Autarky von Eawag und EOOS&lt;br /&gt;
* 2021: Mitgliedschaft der [[Academia Europaea]] für [[Janet Hering]]&lt;br /&gt;
* 2021: Fellow Award der International Association of Geochemistry für [[Janet Hering]]&lt;br /&gt;
* 2020: Clarivate Analytics: Highly Cited Researchers für [[Juliane Hollender]], Ole Seehausen, Bernhard Truffer, [[Urs von Gunten]]&lt;br /&gt;
* 2019: Sandmeyer Award der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft für Michael Berg, Stephan Hug, Annette Johnson (in memoriam), Andreas Vögelin, [[Lenny Winkel]]&lt;br /&gt;
* 2019: Preis des 3R Kompetenzzentrums Schweiz (3RCC) für Melanie Fischer, [[Kristin Schirmer]]&lt;br /&gt;
* 2018: Geochemical Fellow bei der [[Geochemical Society]] und der European Association for Geochemistry (EAG) für [[Janet Hering]]&lt;br /&gt;
* 2018: Clarke-Preis des National Water Research Institute an [[Janet Hering]]&lt;br /&gt;
* 2015: Distinguished Women in Chemistry und Mitgliedschaft «National Academy of Engineering» an [[Janet Hering]]&lt;br /&gt;
* 2015: Theodosius-Dobzhansky-Preis für Catherine Wagner&lt;br /&gt;
* 2014: Huber Technology Prize «Zukunft Wasser» an Alexandra Fumasoli&lt;br /&gt;
* 2013: Südwestmetall Förderpreis für Philip Leifeld&lt;br /&gt;
* 2012: Anerkennungspreis im Wettbewerb «Re-Invent the Toilet» der [[Bill and Melinda Gates Foundation]]: [[Tove Larsen]] et al.&lt;br /&gt;
* 2012: Preis der Stiftung Dr. J.E. Brandenberger für [[Martin Wegelin]]&lt;br /&gt;
* 2011: IWA Development Solutions Award für Sandec&lt;br /&gt;
* 2010: Mülheim Water Award für Thomas Egli&lt;br /&gt;
* 2010: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] für [[Alexander J. B. Zehnder]]&lt;br /&gt;
* 2009: Vietnamesische Ehrenmedaille für hervorragende Leistungen in Lehre und Berufsbildung in Vietnam für Michael Berg, [[Walter Giger]], Antoine Morel und Roland Schertenleib&lt;br /&gt;
* 2008: Credit Suisse Award for Best Teaching für [[Willi Gujer]]&lt;br /&gt;
* 2008: Transdisziplinarity Award für das Projekt Novaquatis für [[Tove Larsen]] und Judit Lienert&lt;br /&gt;
* 2007: Watt d’Or für das energieeffiziente Eawag-Gebäude [[Forum Chriesbach]]&lt;br /&gt;
* 2006: Mühlheim Water Award für Marc Böhler&lt;br /&gt;
* 2004: [[Energy Globe Award]] für SODIS&lt;br /&gt;
* 1999: Stockholm Water Prize für [[Werner Stumm]]&lt;br /&gt;
* 1990: [[Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist|Marcel Benoist Preis]] für [[Werner Stumm]] (sowie Bruno Messerli und Hans Oeschger)&lt;br /&gt;
1980 wurde der Fonds «Otto-Jaag-Gewässerschutz-Preis» eingerichtet, um Dissertationen und Masterarbeiten an der ETH Zürich auf dem Gebiet des Gewässerschutzes und der Gewässerkunde auszuzeichnen. Zahlreiche junge Eawag-Forscher haben seitdem diesen Preis entgegennehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andri Bryner, Matthias Nast: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter auf die Eawag&amp;#039;&amp;#039;, April 2011 ([http://www.eawag.ch/medien/bulletin/20110408/ PDF]).&lt;br /&gt;
* Markus Boller: &amp;#039;&amp;#039;EAWAG – Eidg. Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz: Forschung im Dienste des Wassers&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift GWA, 4. März 2005, S. 191–212 ([http://www.refworks.com/refshare/?site=039241152244800000/RWWS5A549035/Eawag%20Publications&amp;amp;rn=10197 Referenzansicht]).&lt;br /&gt;
* Ueli Bundi: &amp;#039;&amp;#039;Gewässerschutz in der Schweiz: sind die Ziele erreichbar? Schlussbericht der Studie «Gewässerschutz 2000»&amp;#039;&amp;#039;, Bern : Haupt, 1981, ISBN 3-258-03134-7.&lt;br /&gt;
* David Gugerli: &amp;#039;&amp;#039;Wir wollen nicht im Trüben fischen! Gewässerschutz als Konvergenz von Bundespolitik, Expertenwissen und Sportfischerei (1950–72)&amp;#039;&amp;#039;, Artikel aus der Zeitschrift: Schweizer Ingenieur und Architekt, Jg.: 118, Nr. 13, 2000, Seite 9–15, [[doi:10.5169/seals-79895]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eawag.ch/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.eawag.ch/de/ueberuns/nachhaltigkeit/nachhaltiges-bauen/forum-chriesbach/ Website Forum Chriesbach]&lt;br /&gt;
* [http://www.fischereiberatung.ch/news/ Website Fischereiberatungsstelle FIBER]&lt;br /&gt;
* [http://www.wa21.ch/ Website Wasser-Agenda 21]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsinstitut in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Dübendorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung (Kanton Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Horw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Wasserwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltschutzorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technisch orientiertes Forschungsinstitut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt- und Naturschutz (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserversorgung (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1936]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fr:Domaine des Écoles polytechniques fédérales#Institut fédéral pour l&amp;#039;aménagement, l&amp;#039;épuration et la protection des eaux (EAWAG)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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