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	<title>Eagle Guardian - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:11:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-15T08:44:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eagle Guardian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet den 2010 öffentlich bekannt gewordenen regionalen Verteidigungsplan der [[NATO]] für [[Polen]] und die [[Baltische Staaten|baltischen Staaten]]. Er sollte im Falle eines Angriffs [[Russland|Russlands]] und der Feststellung des [[Bündnisfall#Nordatlantikvertrag (NATO)|kollektiven Verteidigungsfalles]] nach Artikel 5 des [[Nordatlantikvertrag]]s aktiv werden. Der Plan wurde im Zuge der [[Veröffentlichung von Depeschen US-amerikanischer Botschaften durch WikiLeaks]] einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://wikileaks.ch/cable/2010/02/10MOSCOW228.html|titel=Cable Viewer: Viewing cable 10USNATO35, NATO AGREES TO DO CONTINGENCY PLANNING FOR THE|abruf=2010-12-10|offline=ja|werk=wikileaks.ch|archiv-url=https://web.archive.org/web/20101210083421/http://www.wikileaks.ch/cable/2010/02/10MOSCOW228.html|archiv-datum=2010-12-10|archiv-bot=2024-11-30 20:49:22 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einzelheiten wurden bereits Anfang 2010 bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Bieri, Jannicke Fiskvik, Christian Nünlist, Oliver Thränert, Martin Zapfe, Benno Zogg |Titel=CSS STUDIE Die NATO und Russland: Verteidigungsplanung 2014 – 2016 |Hrsg=Center for Security Studies, ETH Zürich |Datum=2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan sah den schnellen Einsatz von rund neun NATO-Divisionen aus den [[Vereinigte Staaten|USA]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], [[Deutschland]] und [[Polen]] vor, welche den russischen Angriff abwehren sollen. Gleichzeitig würden amerikanische und britische Schiffe deutsche und polnische Ostseehäfen sichern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guardian&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem [[Militärmanöver|Übungsmanöver]] &amp;quot;BALTOPS 2010&amp;quot; wurde der Plan erstmals simuliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guardian&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.theguardian.com/world/2010/dec/06/wikileaks-cables-nato-russia-baltics|titel=WikiLeaks cables reveal secret Nato plans to defend Baltics from Russia|hrsg=[[The Guardian]]|autor=Ian Traynor|datum=2010-12-06|zugriff=2010-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Hintergründe ==&lt;br /&gt;
Trotz der amerikanischen &amp;quot;Reset-Politik&amp;quot; unter [[Barack Obama|Obama]] 2009 fühlten sich Polen und die baltischen Staaten weiterhin bedroht durch die [[Russland|Russische Föderation]]. Mit dem russischen Manöver &amp;quot;Zapad 2009&amp;quot; (Russisch für &amp;quot;Westen 2009&amp;quot;), mit dem präventive Nuklearschläge auf Polen und eine Großinvasion des Baltikums geprobt werden sollten, nahm der politische Druck auf die NATO zu, Pläne für die Verteidigung der östlichen Bündnispartner zu entwerfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der Plan auf Polen beschränkt, wurde aber auf [[Estland]], [[Lettland]] und [[Litauen]] am 22. Januar 2010 auf das Baltikum ausgedehnt. Besonders die [[Cyberwar|Cyberangriffe]] auf Estland 2007 sowie der [[Kaukasuskrieg 2008|Georgienkrieg]] 2008 führten bei den ehemaligen [[Unionsrepublik|Sowjetrepubliken]] zu einer wachsenden Unsicherheit in Bezug auf Russland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733190,00.html|titel=Kaukasus-Krise: Nato schmiedete Geheimplan gegen Moskau|hrsg=Spiegel Online|datum=2010-12-06|zugriff=2010-12-10|autor=Ulrike Demmer,Ralf Neukirch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der geheimen Verabschiedung durch den [[NATO#NATO-Milit.C3.A4rausschuss|NATO-Militärausschuss]] gingen längere Diskussionen zwischen Polen, den baltischen Staaten, Deutschland und den USA voraus. Insbesondere Deutschland soll eine Verschlechterung der Beziehungen mit Russland befürchtet haben, sollten die Planungen bekannt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesrepublik - vertreten durch ihren damaligen NATO-Botschafter [[Ulrich Brandenburg]] - blockierte zunächst die Ausdehnung des Verteidigungsplans auf das Baltikum, um die russische Regierung nicht zu verärgern. Doch am 15. Dezember 2009 ergriff Deutschland auf einem Treffen mit dem NATO-Generalsekretär und den NATO-Botschaftern der USA und den vier betroffenen Staaten die Initiative, auch das Baltikum zu involvieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=US embassy cables: Germany behind Nato proposal for Baltic states, says US |Sammelwerk=The Guardian |Datum=2010-12-06 |ISSN=0261-3077 |Online=https://www.theguardian.com/world/us-embassy-cables-documents/240187 |Abruf=2024-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 2010 beschloss das Military Committee der NATO, den Eventualfall für Polen zu aktualisieren und auf das Baltikum auszudehnen. Als Abstimmungsmodus wurde das [[Umlaufverfahren|&amp;quot;Umlaufverfahren&amp;quot;-Verfahren]] ohne formale Abstimmung, da kein Militärvertreter Einwände äußerte, gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard Piper |url=https://www.telepolis.de/features/Ukraine-Krise-Vorbereitung-auf-den-Ernstfall-3364691.html |titel=Ukraine-Krise: Vorbereitung auf den Ernstfall |datum=2014-04-07 |sprache=de |abruf=2024-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NATO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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