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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=EVA-Prinzip</id>
	<title>EVA-Prinzip - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T13:44:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=EVA-Prinzip&amp;diff=197151&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anti.: /* Sichtweisen */ m.W. immer zyklisch</title>
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		<updated>2025-12-01T00:52:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sichtweisen: &lt;/span&gt; m.W. immer zyklisch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt ein Prinzip der EDV. Zum Buch siehe [[Das Eva-Prinzip]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EVA-Prinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreibt ein Grundprinzip der [[Datenverarbeitung]]. Die Abkürzung leitet sich aus den ersten Buchstaben der Begriffe [[Eingabe (Computer)|Eingabe]] – Verarbeitung per Datenverarbeitungsanlage (DVA) – [[Ausgabe (Computer)|Ausgabe]] ab ({{enS|IPO model: Input–Process–Output}}). Diese drei Begriffe beschreiben die Reihenfolge, in der Daten verarbeitet werden. Das Prinzip ist aus der Sicht der verarbeitenden Einheit zu sehen, die auch ein Mensch sein kann, und ist somit unabhängig von elektronischen Maschinen. Es ist daher allgemeingültig und gilt als Grundschema der Datenverarbeitung. &lt;br /&gt;
[[Datei:EVA-Prinzip.svg|mini|EVA-Prinzip bildlich dargestellt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der allgemeinen Meinung gehört der Speicher nicht zur Verarbeitung, sondern er hat im EVA-Prinzip eine Art Sonderstellung, er kapselt sich ab. Das wird als &amp;#039;&amp;#039;EVA (S)-Prinzip&amp;#039;&amp;#039; ausgedrückt. Ein Gerät nach reinem EVA-Prinzip ist &amp;#039;&amp;#039;[[zustandslos]]&amp;#039;&amp;#039;, es besitzt keinen internen Zustand, der dazu führen könnte, dass dieselbe Eingabe bei zwei Verarbeitungen zu verschiedenen Ergebnissen führen könnte. Daher muss sich der Speicherinhalt bei Verarbeitungsstart in einem immer gleichen Zustand befinden (z.&amp;amp;nbsp;B. „leer“ sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst das Abweichen vom reinen EVA-Prinzip zu &amp;#039;&amp;#039;[[Zustandsbehaftung|zustandsbehafteten]]&amp;#039;&amp;#039; Logikschaltungen (siehe [[Medwedew-Automat]], sowie [[Moore-Automat]] und [[Mealy-Automat]]) führte von den einfachen [[Rechenmaschine]]n zur Entwicklung heutiger Computer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sichtweisen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das EVA-Prinzip kann sowohl „räumlich“ (im weitesten Sinne) als auch zeitlich gesehen werden:&lt;br /&gt;
* räumlich: Ein Bereich der DV-Anlage ist für Dateneingabe vorgesehen (z.&amp;amp;nbsp;B. eine Seite einer Platine; Tastatur, Maus; aber auch „logisch räumlich“: eine Programmbibliothek eines Programms), ein weiterer Bereich für die Verarbeitung, und der dritte Teil für die Ausgabe. Das kann sich sowohl auf die Organisation der [[Hardware]] als auch auf die [[Software]] oder auch auf das [[EDV-System]] (Hard- und Software) als Ganzes beziehen:&lt;br /&gt;
** In der Hardware muss klar sein, welche Eingangssignale empfangen werden sollen (Tastatur- oder Mauseingaben, Netzwerkverbindungen, …), wie sie verarbeitet werden sollen (z.&amp;amp;nbsp;B. eine Berechnung durchführen) und in welcher Form die Daten ausgegeben werden sollen (Bildschirmausgang, Drucker-, Netzwerk-, Ton-Ausgänge, …). Gegenteilige Entwicklungen sind z.&amp;amp;nbsp;B. [[Smartphone]]s, bei denen Eingabe (Touchscreen) und Ausgabe (derselbe Bildschirm) keine explizite, klare Trennung besitzen.&lt;br /&gt;
** In der Software muss klar sein, welche Eingangsdaten ein Programm erhält (Tastendrücke und/oder Dateien von einem Datenträger, …), was es damit machen soll (mathematische Berechnungen, Berechnung von Grafikelementen, …) und was in welcher Form ausgegeben werden soll (Bildschirmausgaben in Text oder Grafik, Abspeicherung auf einen Datenträger, …). Gegenteiliges Prinzip ist hier z.&amp;amp;nbsp;B. die Objektorientierung, bei der nicht funktional getrennt wird, sondern objektbezogen: Sowohl Methoden zum Einlesen als auch zum Verarbeiten und Ausgeben eines Objekts sind Objektmethoden, also &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; „räumlich getrennt“; zweites Beispiel: die [[Fuzzylogik]] versucht, aus unklaren Eingangssignalen dennoch eindeutige Entscheidungen zu treffen; [[Künstliches neuronales Netz|Künstliche neuronale Netze]] versuchen, aus ungenauen Eingabedaten definierte Ausgaben zu erzeugen, wobei oft keine exakte Verarbeitungsvorschrift festgelegt werden kann – das Netz soll es „irgendwie“ durchführen und durch Training erlernen.&lt;br /&gt;
* zeitlich: In einem Zyklus werden zuerst alle Eingaben erfasst (danach sind für die Dauer des Zyklus keine weiteren Eingaben mehr möglich), dann wird verarbeitet, zuletzt werden die Ergebnisse ausgegeben und der Zyklus beginnt von vorne. Das hierzu gegenteilige Prinzip nennt sich [[Datenstrom|Streaming]], bei dem kontinuierlich neue Eingaben eintreffen, gleichzeitig die vorigen verarbeitet werden, und die vor-vorigen an der Ausgabe-Schnittstelle gerade abgegeben werden.&lt;br /&gt;
:Grundsätzlich kann jede [[Rechenmaschine]], die sowohl das [[utm-Theorem|utm-]] als auch das [[smn-Theorem]] erfüllt, jede berechenbare Funktion auch ausrechnen. Sowohl [[Computer]] als auch [[Computerprogramm]]e können somit als [[Funktion (Mathematik)|Funktionen]] angesehen werden, die [[Parameter (Mathematik)|Parameter]] (E) entgegennehmen, mit diesen Parametern eine Berechnung (V) anstellen und das Ergebnis der Berechnung ausgeben (A).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[HIPO-Diagramm]]&lt;br /&gt;
* [[Garbage In, Garbage Out]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [https://www.duden.de/produkte/detail.php?isbn=3-411-04484-5 Duden Informatik ISBN 3-411-04484-5] // Einen Informatik-Duden gibt’s wohl nicht mehr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Sebastian Dworatschek&lt;br /&gt;
   |Titel=Einführung in die Datenverarbeitung&lt;br /&gt;
   |Auflage=5&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-11-004280-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=48ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Franz-Josef Lintermann, Udo Schaefer, Walter Schulte-Göcking, Klaas Gettner&lt;br /&gt;
   |Titel=Einfache IT-Systeme. Lehr-/Fachbuch&lt;br /&gt;
   |Auflage=5, 1. korrigierter Nachdruck&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bildungsverlag EINS&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8237-1140-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angewandte Informatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anti.</name></author>
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