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	<title>EUnet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:25:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=EUnet&amp;diff=400624&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Musicus-metalli: /* EUnet in Deutschland */</title>
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		<updated>2025-08-02T09:12:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;EUnet in Deutschland&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{quellen}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EUnet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1982 gegründet und ging aus der [[EUUG|European Unix Systems User Group]] (EUUG) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== EUnet in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Der deutsche Teil von EUnet war eines der ersten deutschen [[Internet]]-Provider-Projekte, durchgeführt an der [[Technische Universität Dortmund|Universität Dortmund]] (jetzt TU Dortmund). Der EUnet-Betrieb startete 1983 auf dem Rechner &amp;#039;&amp;#039;unido&amp;#039;&amp;#039; in der Informatikrechner-Betriebsgruppe (IRB) an der Universität Dortmund. &amp;#039;&amp;#039;unido&amp;#039;&amp;#039; (VAX 11/750) wird deutsche Backbone Site. Als Übertragungsprotokoll wird das Store-and-Forward Protokoll UUCP eingesetzt und es werden die Dienste Mail und News angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://irb.cs.tu-dortmund.de/cont/de/home/ueber/projekte/eunet/index.html |titel=TU Dortmund - IRB |abruf=2025-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Jahre nach Ausgründung als GmbH ging EUnet über [[UUNET]] und [[MCI Worldcom]] in [[Verizon Communications|Verizon]] auf. 1999 übernahm die Muttergesellschaft der EUnet International, Qwest, im Gegenzug die Karlsruher [[Xlink (Internet)|Xlink]] endgültig zu 100 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Jahresbeginn 1993 wurde das Projekt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EUnet Deutschland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; GmbH mit Beteiligung der German Unix User Group ([[GUUG]]) im [[Technologiezentrum]] [[Dortmund]] etabliert. 1999 wurde die EUnet Deutschland GmbH von UUNET Technologies übernommen und im gleichen Jahr zur UUNET Deutschland GmbH umfirmiert. 2001 erfolgte die Übernahme von UUNET durch den damaligen WorldCom-Konzern (später MCI Worldcom), wo UUNET die Basis zum Aufbau der IP-Sparte bildete. Der aus dem EUnet-Projekt hervorgegangene deutsche Zweig ist heute Bestandteil der deutschen Niederlassung des Telekommunikationsunternehmens Verizon mit Firmensitz in Dortmund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== EUnet in Österreich ==&lt;br /&gt;
EUnet Österreich wurde am 13. Februar 1992 von der [[UUGA|Unix User Group Austria]] (UUGA) und einigen Investoren als EUnet EDV Dienstleistungs GmbH gegründet. EUnet Österreich war der erste kommerzielle Internetprovider Österreichs. Im April 1992 wurde der erste Kunde angeschlossen. In den folgenden Jahren war EUnet Österreich der führende Internetprovider im Geschäftskundensegment. EUnet Österreich spielte im österreichischen Markt eine größere Rolle als EUnet Deutschland im deutschen Markt, was man daran erkennen kann, dass der Umsatz – auf die Einwohnerzahl umgerechnet – bei EUnet Österreich ca. 5-mal so hoch war. 1994 beteiligte sich EUnet Österreich mit 40 % Anteil an der ping.at, dem ersten Internetprovider für den Massenmarkt in Österreich. 1996 übernahm EUnet in einem Anteilstausch 100 % von ping.at, das am 26. September 1997 in die EUnet Österreich integriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== EUnet in der Schweiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EUnet AG wurde am 8. September 1994 gegründet, nachdem EUnet-Dienste drei Jahre lang als &amp;quot;profit-center&amp;quot; in der CHUUG (Swiss Unix Users Group) betrieben worden waren. Die Ausgliederung wurde durch die Aufhebung des Fernmeldemonopols für Datendienste in der Schweiz möglich. Vorher wurde das Angebot der CHUUG zwar geduldet, konnte aber nicht kommerziell entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EUnet AG war der erste kommerzielle Anbieter von Internetzugängen in der Schweiz. Das EUnet-Angebot der CHUUG war 1991 eine der ersten Möglichkeiten, in Europa einen Internetzugang ausserhalb vom akademischen Umfeld zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== EUnet International ==&lt;br /&gt;
1996 wurde EUnet Austria, EUnet Belgium, EUnet Czech Republic, EUnet Finland, EUnet France, EUnet Norway und EUnet Switzerland in den neu gegründeten EUnet International Konzern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.eu.net/press/press960510eui.html |titel=EUnet Announces Major Restructuring |datum=1996-11-04 |abruf=2019-11-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/19961104082652/http://www.eu.net/press/press960510eui.html |archiv-datum=1996-11-04 |offline= |archiv-bot=2022-10-26 08:40:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; (EUnet International BV, Amsterdam als operative Firma) eingebracht.&lt;br /&gt;
EUnet International erwarb oder gründete in der Folge EUnet Portugal, Rumänien, Schweden, Luxemburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EUnet International wurde am 26. März 1998 von [[Qwest]] übernommen und am 13. April 1999 in die Firma [[KPNQwest]] eingebracht, wobei der Name EUnet aufgegeben wurde. Zu KPNQwest gehörte in Deutschland die [[Xlink (Internet)|Xlink Internet Service GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich wurde Ende 2004 die Marke EUnet wiederbelebt, und es wurden verschiedene Anbieter wie Tiscali Österreich und [[ATnet]] vom Eigentümer &amp;#039;&amp;#039;The Jordan Company&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. 2006 wurde das Unternehmen von [[eTel]] übernommen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Daniel AJ Sokolo | url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/eTel-Austria-uebernimmt-EUnet-Firmengruppe-110506.html | titel=eTel Austria übernimmt EUnet-Firmengruppe | werk=[[Heise online|heise.de]] | datum=2006-03-15 | abruf=2024-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Marke EUnet verschwand erneut vom Markt. Im Dezember 2006 vereinbarte die [[Telekom Austria]] den Erwerb der eTel zum Kaufpreis von rd. 90 Mio. EUR, dem die Wettbewerbsbehörden im April 2007 zustimmten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Daniel AJ Sokolo | url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-Austria-darf-Konkurrenten-eTel-uebernehmen-166849.html | titel=Telekom Austria darf Konkurrenten eTel übernehmen | werk=[[Heise online|heise.de]] | datum=2007-04-13 | abruf=2024-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Chronologie des Internets]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.hrz.uni-dortmund.de/computerPostille/Dezember1992/eunet.htm | wayback=20070525004000 | text=EUnet verläßt die Uni Dortmund}}&lt;br /&gt;
* [http://www.xlink.de/xlink/geschichte/index.html Geschichte Xlink]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.de-cix.net/downloads/day1-07-werner_zorn-karlsruhe_root.pdf |text=Vortrag Prof. Zorn zu Xlink|wayback=20101214143836}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=3eBLH1LYex4 Wie das Internet nach Deutschland kam] – Interview mit Axel Pawlik&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Eunet}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internetunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|EUNET]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Musicus-metalli</name></author>
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