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	<title>EROSITA - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T23:47:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=EROSITA&amp;diff=959451&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Wiebus: /* Missionsverlauf */ Typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=EROSITA&amp;diff=959451&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-11T22:14:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Missionsverlauf: &lt;/span&gt; Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:eROSITA}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Raumfahrtmission&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Angaben zum Raumfahrzeug oder der Mission. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| name = eROSITA&lt;br /&gt;
| phase = E&lt;br /&gt;
| status = im Orbit&lt;br /&gt;
| bild = EROSITA Logo.png&lt;br /&gt;
| bildbreite = 200px&lt;br /&gt;
| bildunterschrift = &lt;br /&gt;
| typ = [[Weltraumteleskop]]&lt;br /&gt;
| land = {{Deutschland}}&lt;br /&gt;
| organisation = [[Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik]]&lt;br /&gt;
[[Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt]]&lt;br /&gt;
| nssdc_id = &lt;br /&gt;
| norad_scn_id = &amp;lt;!-- Missionsdaten zum Raumfahrzeug oder der Mission. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| startdatum = 13. Juli 2019&lt;br /&gt;
| startplatz = [[Kosmodrom Baikonur|Baikonur]], {{KAZ}}&lt;br /&gt;
| traegerrakete = [[Proton-M]]&lt;br /&gt;
| missionsdauer = 7,5 Jahre (geplant)&lt;br /&gt;
| enddatum = 26. Februar 2022 in den Ruhezustand versetzt.&lt;br /&gt;
| kosys = Halo-Orbit um [[Lagrange-Punkte|L2]]&lt;br /&gt;
| bahn_umlaufzeit = sechs Monate&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eROSITA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;xtended &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;entgen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;urvey with an &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;maging &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;elescope &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rray&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Weltraumteleskop]] an Bord des russisch-deutschen Satelliten [[Spektr-RG]], welches von 2019 bis 2022 das [[Universum|Weltall]] in [[Röntgenoptik|weicher Röntgenstrahlung]] im Bereich von 0,3 bis 11&amp;amp;nbsp;keV in neuer [[Elektromagnetisches Spektrum|spektraler]] und räumlicher Auflösung untersuchte. Es wurde am [[Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik]] (MPE) in Zusammenarbeit mit Instituten in Bamberg, Hamburg, Potsdam und Tübingen entwickelt. Das gesamte Projekt sollte etwa 90&amp;amp;nbsp;Millionen Euro kosten, von denen das [[Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt|DLR]] und das MPE ungefähr jeweils die Hälfte tragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/inland/erosita-103.html |titel=Inventur im Weltall |werk=[[tagesschau.de]] |datum=2019-07-13 |abruf=2020-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2022 versetzten die deutschen Betreiber eROSITA wegen des [[Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022|russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine]] in einen Ruhezustand mit inaktivem Teleskop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Die wissenschaftlichen Ziele sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der systematische Nachweis von [[Schwarzes Loch|Schwarzen Löchern]] in nahen [[Galaxie]]n&lt;br /&gt;
* Erfassung von über drei Millionen weit entfernten [[Aktiver Galaxienkern|aktiven Galaxien]]&lt;br /&gt;
* Nachweis von heißem [[Intergalaktisches Medium|intergalaktischen Gas]] in 50.000–100.000 [[Galaxienhaufen]] und Gruppen, um daraus Erkenntnisse zur großräumigen [[Struktur des Kosmos]] und dessen Entwicklung zu gewinnen&lt;br /&gt;
* Detailuntersuchungen der physikalischen Natur galaktischer [[Röntgenquelle (Astronomie)|Röntgenquellen]] wie [[Supernovaüberrest]]en oder [[Röntgendoppelstern]]en&amp;lt;ref name=&amp;quot;ScienceBook&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Merloni, P. Predehl, W. Becker, H. Böhringer, T. Boller, H. Brunner, M. Brusa, K. Dennerl, M. Freyberg, P. Friedrich, A. Georgakakis, F. Haberl, G. Hasinger, N. Meidinger, J. Mohr, K. Nandra, A. Rau, T. H. Reiprich, J. Robrade, M. Salvato, A. Santangelo, M. Sasaki, A. Schwope, J. Wilms, German eROSITA Consortium |Titel=eROSITA Science Book: Mapping the Structure of the Energetic Universe |Datum=2012 |Sprache=en |arXiv=1209.3114}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* neue wissenschaftliche Erkenntnisse bezüglich [[Dunkle Materie|Dunkler Materie]] und [[Dunkle Energie|Dunkler Energie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbc.com/news/science-environment-48966645 |titel=Spektr-RG: Powerful X-ray telescope launches to map cosmos |werk=bbc.com |datum=2019-07-13 |sprache=en-GB |abruf=2020-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese hypothetische Form von Energie ist eine mögliche Erklärung für die Beobachtung, dass das [[Universum]] immer noch beschleunigt [[Expansion des Universums|expandiert]]; sie hängt deshalb mit einigen der bedeutendsten gegenwärtigen Fragen der Astronomie und Physik zusammen.&lt;br /&gt;
* Aufzeichnung einer Sammlung von mehreren Millionen kosmischer Röntgenquellen mittels einer [[Durchmusterung]], die 20-mal empfindlicher sein soll als die des Röntgensatelliten [[ROSAT]], der 1990 bis 1999 in Betrieb war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
ROSAT beobachtete im Bereich von 0,1–2,4 keV (12–0,5&amp;amp;nbsp;nm). Eines der Ergebnisse war, dass die Strahlung im energieärmeren Bereich teilweise absorbiert wird und dass die Beobachtung des Bereichs oberhalb von 2&amp;amp;nbsp;keV bessere Erkenntnisse liefern kann. Die Röntgenteleskope [[Chandra (Teleskop)|Chandra]] und [[XMM-Newton]] haben lange Brennweiten und sind nur für Punktbeobachtungen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[ABRIXAS]]-Weltraumteleskop war für eine Himmelsdurchmusterung im Energiebereich von 0,5–15 [[Elektronenvolt|keV]] (2,5–0,08&amp;amp;nbsp;nm) vorgesehen, fiel aber kurz nach dem Start 1999 durch einen Designfehler aus. eROSITA hat viele Eigenschaften von ABRIXAS weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Röntgenteleskop eROSITA.webm|mini|DLR-Video zum Röntgenteleskop eROSITA (3:44 min)]]&lt;br /&gt;
Das Instrument eROSITA befindet sich an Bord des russisch-deutschen Weltraumobservatoriums [[Spektr-RG]] (kurz für Spektrum-Röntgen-Gamma). An Bord befindet sich außerdem das Instrument [[ART-XC]], ein russisches Hochenergie-Röntgenteleskop im Bereich von 5–30 keV. Beide Teleskope schauen in die gleiche Richtung, haben aber unterschiedliche Empfindlichkeiten, Brennweiten und Sichtfelder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eROSITA  basiert auf dem Prinzip eines [[Wolter-Teleskop]]s und verwendet sieben koaxiale Wolter-I-Systeme mit jeweils 54 ineinander geschachtelten Spiegeln aus goldbeschichtetem [[Nickel]]. Die Röntgenstrahlen streifen dabei unter flachem Winkel die sehr glatten Metalloberflächen, erfahren dort eine [[Totalreflexion]] und werden so in Richtung des Detektors gebündelt. In Richtung der Teleskopachse sind zwei [[Sternensensor]]en angeordnet, die zum einen der Navigation, aber auch zur Ausrichtung der Teleskope dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Technische Eigenschaften&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Predehl et al. |Titel=The eROSITA X-ray telescope on SRG |Sammelwerk=Astronomy &amp;amp; Astrophysics |Band=647 |Datum=2021 |ISSN=0004-6361 |Seiten=1–16 |arXiv=astro-ph/2010.03477 |Sprache=en |DOI=10.1051/0004-6361/202039313}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Masse&lt;br /&gt;
| 815 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Empfindlichkeitsbereich&lt;br /&gt;
| 0,3–11 keV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sichtfeld&lt;br /&gt;
| 0,81[[Quadratgrad|°&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Winkelauflösung&lt;br /&gt;
| 18[[Winkelsekunde|″]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brennweite&lt;br /&gt;
| 1600 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchmesser der Spiegel außen&lt;br /&gt;
| 358 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive empfindliche Fläche / bei Energie&lt;br /&gt;
| 2400 cm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; / 1 keV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Detektorfläche&lt;br /&gt;
| 28,8 mm × 28,8 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistungsaufnahme&lt;br /&gt;
| 405 W&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tägliche Datenmenge&lt;br /&gt;
| 600 MB&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodensegment ==&lt;br /&gt;
Das [[RT-70|70-Meter Radioteleskop in Ussurijsk]] und das 64-Meter Radioteleskop in Medvezhi Ozera bei Moskau sind zur Datenübertragung vorgesehen. Die Steuerung des Weltraumobservatoriums [[Spektr-RG]], auf dem eROSITA montiert ist, erfolgt durch [[Roskosmos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionsverlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EROSITA mirror modules.jpg|mini|Die Spiegelmodule]]&lt;br /&gt;
Das Raumfahrzeug Spektr-RG wurde 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2019 mit einer [[Proton-Rakete]] in den Weltraum gebracht,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anatoly Zak |url=https://russianspaceweb.com/spektr-rg-launch-attempt2.html |titel=Proton sends Spektr-RG into deep space |werk=russianspaceweb.com |datum=2024-01-31 |sprache=en |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; anschließend wurde es in einem [[Halo-Orbit]] um den [[Lagrange-Punkt]] L2 des Erde-Sonne-Systems positioniert, von wo aus eROSITA innerhalb von vier Jahren achtmal den gesamten Himmel durchmustern sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://en.roscosmos.ru/21035/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Spektr-RG observatory reached the L2 point.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20191021180559}}. In: &amp;#039;&amp;#039;roskosmos.ru&amp;#039;&amp;#039;. 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 2019, abgerufen am 21.&amp;amp;nbsp;Juni 2020 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;eoportal&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://directory.eoportal.org/web/eoportal/satellite-missions/s/spektrg-srg |titel=Spektr-RG / SRG (Spectrum Roentgen Gamma) astrophysical observatory |hrsg=ESA |datum=2014-09-15 |sprache=en |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2019 wurden erste Aufnahmen des Teleskops in [[Falschfarben]]darstellung veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/dunkle-materie-deutsches-roentgenteleskop-erosita-schickt-erste-bilder-a-1292757.html Deutsches Röntgenteleskop schickt erste Bilder.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;. 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 2019, abgerufen am 14. Februar 2026 (die in dem Artikel erwähnten Farben sind Falschfarben, das Teleskop macht keine Aufnahmen im sichtbaren Lichtspektrum).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste vollständige Durchmusterung wurde ein Jahr nach dem Start abgeschlossen. Sie dauerte 182&amp;amp;nbsp;Tage, dabei wurden 165&amp;amp;nbsp;Gigabyte an Daten gesammelt. Daraus wurde eine Karte mit ca. einer Million Röntgenobjekten erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Holland |url=https://www.heise.de/news/Roentgenteleskop-eRosita-Erste-komplette-Himmelsdurchmusterung-abgeschlossen-4789831.html?hg=1&amp;amp;hgi=0&amp;amp;hgf=false |titel=Röntgenteleskop eRosita: Erste komplette Himmelsdurchmusterung abgeschlossen |werk=heise.de |datum=2020-06-19 |abruf=2020-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss an die Durchmusterungen sollte eine Phase im Drei-Achsen-Betrieb folgen, bei der Wissenschaftler gezielte Beobachtungen einzelner Gebiete beantragen können und die interessantesten der bei der Durchmusterung gefundenen Objekte länger beobachten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|russischen Überfalls auf die Ukraine]] wurde gemäß einer Empfehlung eROSITA am 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2022 in einen sicheren Zustand versetzt. Bis dahin waren vier komplette Durchmusterungen abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mpe.mpg.de/7856513/news20220303 |titel=Stellungnahme zum aktuellen Status des eROSITA-Instruments an Bord von Spektr-RG (SRG) |hrsg=Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik |datum=2022-03-03 |sprache=de |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Dmitri Rogosin]], zu der Zeit Leiter von [[Roskosmos]] und bekannt für provokante Aussagen, sagte Anfang Juni 2022 in einem Fernsehinterview, er wolle das Teleskop eROSITA auch gegen den deutschen Willen wieder in Betrieb nehmen. Deutschland hätte nicht das Recht, über die Nutzung des eROSITA-Teleskops zu bestimmen, weil die deutschen Entscheider eine „[[faschistisch]]e Haltung“ hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.n-tv.de/wissen/Russland-will-deutsches-Roentgen-Teleskop-nutzen-article23377615.html Gegen Willen Berlins: Russland will deutsches Röntgen-Teleskop nutzen.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;n-tv.de&amp;#039;&amp;#039;. 4. Juni 2022, abgerufen am 13. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Russische Forschende hielten einen alleinigen Weiterbetrieb von eROSITA jedoch aufgrund fehlenden Know-Hows für unmöglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Holland |url=https://www.heise.de/news/eRosita-Deutsches-Roentgenteleskop-noch-nicht-von-Russland-reaktiviert-7148030.html |titel=eRosita: Deutsches Röntgenteleskop noch nicht von Russland reaktiviert |werk=heise.de |datum=2022-06-22 |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Röntgenteleskop befindet sich nach wie vor im Schlafmodus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SRG-eROSITA all-sky image.jpg|mini|Himmelskarte basierend auf der Durchmusterung]]&lt;br /&gt;
Vereinbarungsgemäß stehen den russischen und den deutschen Partnern alle Daten zur Verfügung, jedoch wurde das Recht zur Veröffentlichung der Ergebnisse in zwei [[Himmelskugel|galaktische Hemisphären]] aufgeteilt: Die östliche galaktische Hemisphäre steht dem russischen Konsortium zu, die westliche Hemisphäre dem deutschen Konsortium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31.&amp;amp;nbsp;Januar 2024 veröffentlichte das MPE mit dem &amp;#039;&amp;#039;eROSITA-DE Data Release 1&amp;#039;&amp;#039; (DR1) die ihm zustehende Hälfte der Daten aus den ersten sechs Monaten der Mission, also aus der ersten Durchmusterung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://erosita.mpe.mpg.de/dr1 Welcome to the eROSITA-DE Data Release 1 (DR1) site!]&amp;#039;&amp;#039; Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, abgerufen am 14. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2024 wurden auch erste wissenschaftliche Ergebnisse veröffentlicht, darunter neue Erkenntnisse zur Verteilung der Materie im Universum.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.mpe.mpg.de/8000419/news240214?c=257973 eROSITA lockert kosmische Spannungen.]&amp;#039;&amp;#039; Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, 14. Februar 2024, abgerufen am 14. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste gesamte Himmelsdurchmusterung der westlichen Hemisphäre ergab mehr als 12.000 Galaxiencluster, 700.000 aktive galaktische Kerne und 180.000 Sterne oder andere kompakte stellare Objekte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://astro.uni-bonn.de/de/news/2024/01/31/erosita-dr1-de |titel=eROSITA: Der Röntgenhimmel offenbart sich für die Welt |hrsg=[[Argelander-Institut für Astronomie]] |datum=2024-01-31 |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. bis 20. September 2024 wurden bei einer Konferenz in Garching unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;First Results from the SRG/eROSITA All-Sky Survey: From Stars to Cosmology&amp;#039;&amp;#039; die neuesten Erkenntnisse der Astronomen und Wissenschaftler vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://events.mpe.mpg.de/event/15/ |titel=First Results from the SRG/eROSITA All-Sky Survey: From Stars to Cosmology |sprache=en |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=A. Merloni, P. Predehl, W. Becker, H. Böhringer, T. Boller, H. Brunner, M. Brusa, K. Dennerl, M. Freyberg, P. Friedrich, A. Georgakakis, F. Haberl, G. Hasinger, N. Meidinger, J. Mohr, K. Nandra, A. Rau, T. H. Reiprich, J. Robrade, M. Salvato, A. Santangelo, M. Sasaki, A. Schwope, J. Wilms, German eROSITA Consortium |Titel=eROSITA Science Book: Mapping the Structure of the Energetic Universe |Datum=2012 |Sprache=en |arXiv=1209.3114}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=P. Predehl et al. |Titel=The eROSITA X-ray telescope on SRG |Sammelwerk=[[Astronomy &amp;amp; Astrophysics]] |Band=647 |Datum=2021 |ISSN=0004-6361 |Seiten=1–16 |arXiv=astro-ph/2010.03477 |Sprache=en |DOI=10.1051/0004-6361/202039313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spektr-RG|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mpe.mpg.de/450415/eROSITA eROSITA] beim Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik.&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=7Xc1wPXVzfo |titel=eROSITA • Galaxienhaufen, Dunkle Energie &amp;amp; schwarze Löcher • Live im Hörsaal {{!}} Axel Schwope |uploader=Urknall, Weltall und das Leben |upload=2019-05-03 |laufzeit=70:42 min |kommentar=Vortrag von [[Axel Schwope]] zu eROSITA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Raumsonden und Satelliten des DLR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltraumteleskop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großteleskop (Röntgen-Bereich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Raumfahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtmission 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Wiebus</name></author>
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