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	<title>ENIAC - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=ENIAC&amp;diff=87809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Berlin2019: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-03-08T14:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Eniac|Siehe auch: [[Eniak]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Glen Beck and Betty Snyder program the ENIAC in building 328 at the Ballistic Research Laboratory.jpg|mini|ENIAC auf einem Bild der US-Armee, im Vordergrund [[Betty Holberton]], im Hintergrund [[Glen Beck]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Two women operating ENIAC (full resolution).jpg|mini|Programmiererin [[Betty Jennings|Jean Jennings]] (links) und [[Frances Spence|Frances Bilas Spence]] (rechts) arbeiten 1945 am ENIAC-Bedienfeld an der Moore School of Electrical Engineering.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Steve Lohr |Titel=Jean Jennings Bartik, a Computer Pioneer, Dies at 86 |Online=https://www.nytimes.com/2011/04/08/business/08bartik.html |Abruf=2018-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Electronic Numerical Integrator and Computer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ENIAC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war einer der ersten elektronischen [[Turing-Vollständigkeit|turingmächtigen]] [[Universalrechner]]. Er diente der US-Armee zur Berechnung [[Ballistik|ballistischer Tabellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Auftrag der [[US-amerikanische Streitkräfte|US-Armee]] wurde ENIAC ab 1942 von [[John Presper Eckert]] und [[John William Mauchly]] an der [[University of Pennsylvania]] entwickelt und am 14. Februar 1946 der Öffentlichkeit vorgestellt. Am folgenden Tag wurde er in Betrieb genommen. Programmiert wurde er hauptsächlich von Frauen, den „ENIAC-Frauen“, siehe auch bei [[#Programmierung|Programmierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mauchly und Eckert gründeten 1946 eine Computerfirma, die [[Eckert-Mauchly Computer Corporation]], die später von [[Remington Rand]] übernommen wurde. 1947 wurde ein Patent&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent|Land=US|V-Nr=3120606|Titel=Electronic numerical integrator and computer|Anmelder=Sperry Rand Corporation|Erfinder=John Presper Eckert jr.; John W. Mauchly|A-Datum=1947-06-26|V-Datum=1964-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; angemeldet, über dessen Gültigkeit 1967 langjährige Gerichtsverfahren begannen. Sie führten dazu, dass das Patent 1973 wegen der schon vom [[Atanasoff-Berry-Computer]] (ABC) bekannten Eigenschaften für ungültig erklärt wurde; da Mauchly während eines Besuches bei Atanasoff im Jahr 1941 Gelegenheit hatte, den ABC zu studieren, und wahrscheinlich einige Inspiration daraus zog, wurde der ENIAC vom Gericht als abgeleitetes Werk angesehen. Der Ruhm für die Erfindung des ersten elektronischen Rechners, den Mauchly und Eckert bis dahin geteilt hatten, geht seither auf Atanasoff über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Philadelphia aus zog der ENIAC 1947 ins nahegelegene &amp;#039;&amp;#039;Ballistic Research Lab&amp;#039;&amp;#039; in Aberdeen um.&lt;br /&gt;
ENIAC wurde am 2. Oktober 1955 abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich dem [[Atanasoff-Berry-Computer]] (1938–1942) und dem britischen [[Colossus]] (1943), einem [[Kryptographie|kryptographischen]] Spezialrechner, benutzte der ENIAC [[Elektronenröhre]]n zur Repräsentation von Zahlen und elektrische Pulse für deren Übertragung. Dies bewirkte eine deutlich höhere Rechenleistung als die von [[Konrad Zuse]]s [[Zuse Z3|Z3]] (1941), der zwar eine modernere [[Rechnerarchitektur|Architektur]] aufwies, aber noch auf elektromechanischen [[Relais]] basierte. Wie der [[Mark I (Computer)|ASCC]] (erbaut zwischen 1939 und 1944, später als „Mark I“ bekannt) verwendete der ENIAC ein [[Dezimalsystem]] zur Darstellung von Zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ENIAC bestand aus 40 parallel arbeitenden Komponenten, von denen jede 60&amp;amp;nbsp;cm breit, 270&amp;amp;nbsp;cm hoch und 70&amp;amp;nbsp;cm tief war. Die komplette Anlage war in U-Form aufgebaut, beanspruchte eine Fläche von 30,5&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;0,9&amp;amp;nbsp;m (d. h. 27,9 m²) und wog 27 Tonnen. Er bestand aus 17.468 Elektronenröhren, 7.200 [[Diode]]n, 1.500 Relais, 70.000 [[Widerstand (Bauelement)|Widerständen]] und 10.000 [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensatoren]]. Die Leistungsaufnahme setzte sich zusammen aus 80&amp;amp;nbsp;kW für die Heizung, 40&amp;amp;nbsp;kW für die Röhrenströme und 20&amp;amp;nbsp;kW für die Lüfter; die Anoden- und Schirmgitterleistung war auf 25 % des Maximalwerts beschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur W. Burks: &amp;#039;&amp;#039;Electronic Computing Circuits of the ENIAC&amp;#039;&amp;#039;. Proceedings of the I.R.E., S.&amp;amp;nbsp;756–767, August 1947.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau des ENIAC kostete 468.000&amp;amp;nbsp;$ (entspricht im Jahr {{CURRENTYEAR}} ungefähr {{Inflation|US|0.468|1942|r=1}}&amp;amp;nbsp;Millionen Dollar)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorlage-Inflation&amp;quot;&amp;gt;Diese Zahl wird mit der [[Vorlage:Inflation]] ermittelt, ist auf volle 100.000&amp;amp;nbsp;$ gerundet und bezieht sich immer auf den zurückliegenden Januar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– ein Betrag, der nur aufgrund des hohen Bedarfs an Rechenleistung seitens der US-Armee zur Verfügung stand. Im Vergleich zu seinen Vorgängern beeindruckt der ENIAC schon durch seine Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Problem bei der Entwicklung des ENIAC war die Fehleranfälligkeit der Elektronenröhren. Wenn nur eine der 17.468 Röhren ausfiel, rechnete die gesamte Maschine fehlerhaft. Um die Kosten dieser unvermeidlichen Ausfälle gering zu halten, wurden in den ENIAC eigens Diagnoseprogramme eingebaut, die das Auffinden einer auszutauschenden Röhre erleichterten. Eine Gegenmaßnahme bestand darin, stärkere Röhren einzubauen, als man eigentlich gebraucht hätte, und sie mit nur etwa 25 % ihrer Nennleistung zu betreiben. Außerdem wurde bemerkt, dass mehr Röhren beim Ein- und Ausschalten kaputt gingen als während des laufenden Betriebs. Als Konsequenz ging man dazu über, den ENIAC einfach nicht mehr auszuschalten. Die Ausfallzeit konnte so auf wenige Stunden je Woche reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fähigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der ENIAC konnte addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren und Quadratwurzeln ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Addition/Subtraktion brauchte 0,2 Millisekunden, eine Multiplikation bis zu 2,8&amp;amp;nbsp;ms, eine Division bis zu 24&amp;amp;nbsp;ms und eine Quadratwurzel mehr als 300&amp;amp;nbsp;ms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise des ENIAC ==&lt;br /&gt;
Grundlegende Komponente für die Funktion des ENIAC war der [[Akkumulator (Computer)|Akkumulator]], der eine 10-stellige vorzeichenbehaftete [[Dezimalsystem|Dezimalzahl]] speichern sowie addieren und subtrahieren konnte. Jeder der 20 Akkumulatoren konnte eine solche Rechenoperation in 0,2 Millisekunden ausführen. Dieses Zeitintervall wird auch als Additionszyklus bezeichnet. Für Rechnungen mit doppelter Genauigkeit ließen sich zwei Akkumulatoren zusammenschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere arithmetische Komponenten waren der Multiplikator (drei Exemplare) und der Divider/Square-Rooter. Ein Multiplikator implementierte eine Multiplikationstabelle, nach der ein Unterprogramm gesteuert wurde, das auf vier Akkumulatoren lief. Eine Multiplikation dauerte (je nach Länge der Zahlen) bis zu 2,8 Millisekunden. Ähnlich war auch der Divider/Square-Rooter konstruiert, der für eine Division bzw. Quadratwurzel bis zu 65 Millisekunden (13 Additionszyklen je Ziffer) benötigte. Die Programmierung komplexer Berechnungen war mit dem Master Programmer (zwei Exemplare) möglich, der rekursive Programmierung erlaubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Start der Anlage war die Initiating Unit zuständig. Beim Einschalten des ENIAC nahmen die [[Flipflop]]s zufällige Werte an, sodass die Komponenten in einem undefinierten Zustand waren. Durch ein spezielles Programm der Initiating-Unit konnten die Flipflops in einen definierten Zustand gebracht, und z.&amp;amp;nbsp;B. die Akkumulatoren mit 0 initialisiert werden. Des Weiteren hatte die Initiating-Unit einen Startknopf, mit dem ein ENIAC-Programm manuell gestartet wurde. Als Taktgeber diente die Cycling Unit, die die anderen Komponenten über statische Kabel mit Steuerpulsen versorgte. Sie konnte auch in einen Schritt-für-Schritt-Modus geschaltet werden, der die Fehlersuche vereinfachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Programmierung ===&lt;br /&gt;
Der ENIAC wurde programmiert, indem die einzelnen Komponenten mit Kabeln verbunden und die gewünschten Operationen auf Drehschaltern eingestellt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komponenten des ENIAC waren statisch miteinander verbunden, um die Taktimpulse der Cycling Unit zu empfangen. Weitere statische Verbindungen gab es zwischen den zusammenarbeitenden Komponenten (z.&amp;amp;nbsp;B. zwischen einem Multiplikator und den 4 zugeordneten Akkumulatoren). Alle weiteren Verbindungen für den Ablauf eines Programmes mussten manuell gesteckt werden. Für die Übermittlung von Programmimpulsen gab es auf Fußhöhe waagerecht verlaufende Kabel in Program Trays, für Zahlenpulse wurden die Digit Trays in Kopfhöhe genutzt. An Trays und Komponenten gab es Buchsen, in die Kabel gesteckt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein deutlicher architektonischer Nachteil des ENIAC war das Fehlen eines Befehlsspeichers. Schon die [[Z1 (Rechner)|Z1]], [[Zuse Z3|Z3]] und der [[Mark I (Computer)|Mark&amp;amp;nbsp;I]] lasen ihre Befehle von einem [[Lochstreifen]], während der ENIAC für jedes Programm neu verkabelt werden musste. Nach Ideen [[John von Neumann]]s wurde der ENIAC 1948 zu einem Computer mit [[Befehlsspeicher]] umgebaut. Dies verlangsamte seine Rechenleistung auf ein Sechstel, aber die Dauer des Umprogrammierens verringerte sich ebenfalls, sodass insgesamt ein Zeitgewinn erzielt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ENIAC wurde von Frauen programmiert, den „ENIAC-Frauen“, im Englischen &amp;#039;&amp;#039;ENIAC girls&amp;#039;&amp;#039;. Dazu gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Jean Bartik]], [[Kathleen Antonelli|Kathleen „Kay“ McNulty Mauchly Antonelli]], [[Adele Goldstine]], [[Betty Holberton]], [[Marlyn Wescoff]], [[Frances Bilas]] und [[Ruth Teitelbaum]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer S. Light: &amp;#039;&amp;#039;When Computers Were Women&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Technology and Culture&amp;#039;&amp;#039;, 40.3, 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatten zuvor für das Militär ballistische Berechnungen an mechanischen [[Rechenmaschine|Tischrechnern]] angestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jamie Gumbrecht |url=https://www.cnn.com/2011/TECH/innovation/02/08/women.rosies.math/index.html |titel=Rediscovering WWII&amp;#039;s female &amp;#039;computers&amp;#039; |hrsg=CNN |datum=2011-02-08 |sprache=en |abruf=2022-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://odetta.ai/blogs/eniac-programmers-the-unsung-women-in-tech |titel=The ENIAC women: The programmers behind the world&amp;#039;s first computer |sprache=en |abruf=2022-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claire Amundson |url=https://www.girlmuseum.org/the-eniac-girls-who-revolutionised-computer-programming/ |titel=The ENIAC Girls who revolutionised computer programming |werk=Girl Museum |datum=2016-12-13 |sprache=en |abruf=2022-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=An der Universität in Philadelphia wurden im Auftrag der Armee ballistische Tabellen berechnet – Fibeln für die Artillerie, die für Geschütze die Flugbahn der verschiedenen Geschosse verzeichneten. Die Rechnerei dafür erfolgte von Hand, die einzige Hilfe eine [[Tabelliermaschine]], die zu multiplizieren und zu dividieren vermochte. Die Angestellten, die rechneten, hießen nach ihrer Tätigkeit – Computer, die Rechner.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/43665 &amp;#039;&amp;#039;Als Computer weiblich waren&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; TECHNIK, 41/2015&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenausgabe ===&lt;br /&gt;
Als [[Festwertspeicher]] dienten der Constant Transmitter (bestehend aus drei Komponenten) und die Function Tables (drei Komponenten, je drei Exemplare). Ersterer diente hauptsächlich zur Ansteuerung eines [[Lochkarte]]nlesers. Auf letzteren wurden je 104 zehnstellige Dezimalzahlen (allerdings nur sechs Stellen individuell einstellbar) bei einer [[Zugriffszeit]] von fünf Additionszyklen gespeichert. Rechenergebnisse konnten auch gedruckt werden: Über das Printer Panel (bestehend aus drei Komponenten) konnte ein Lochkartendrucker angesteuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unmittelbare visuelle Ausgabe war in die Akkumulatoren integriert: Im oberen Bereich der Komponente gab es 102 [[Glimmlampe]]n zur Anzeige der aktuell gespeicherten Zahl (je zehn für jede der zehn Ziffern, zwei für das [[Vorzeichen (Zahl)|Vorzeichen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultureller Einfluss ==&lt;br /&gt;
Anlässlich der ersten öffentlichen Präsentation des ENIAC im Februar 1946 stülpte man einen halbierten Tischtennisball über jede Leuchte – ein Design, das Vorbild für viele folgende Computer war und stilbildend für die damalige [[Science-Fiction]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich mit anderen frühen Computern ==&lt;br /&gt;
{{Tabelle der ersten Computer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbauten und Simulatoren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ENIAC on a Chip, University of Pennsylvania (1995) - Computer History Museum.jpg|mini|ENIAC auf einem Chip, University of Pennsylvania (1995) – Museum für Computergeschichte]]&lt;br /&gt;
1996 finanzierte die [[University of Pennsylvania]] zu Ehren des 50. ENIAC-Jubiläums ein Projekt namens „ENIAC-on-a-Chip“, das einen [[Integrierter Schaltkreis|integrierten Schaltkreis]] mit gleicher Funktionalität und den Maßen 7,44&amp;amp;nbsp;mm × 5,29&amp;amp;nbsp;mm hervorbrachte. Obwohl dieser Chip mit 20&amp;amp;nbsp;MHz Taktfrequenz um ein Vielfaches schneller rechnete als der Jubilar und damit nicht als originalgetreue Nachbildung gelten kann, entsprach die Rechengeschwindigkeit nur einem Bruchteil der von zeitgenössischen PCs der späten 1990er Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.seas.upenn.edu/~jan/eniacproj.html | titel=Nachbau des ENIAC auf einem Chip | sprache=Englisch | abruf=2020-08-05 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20200805174923/http://www.seas.upenn.edu/~jan/eniacproj.html | archiv-datum=2020-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juni 2004 wurde ein seit 2003 betriebenes Projekt an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] fertiggestellt, das ENIAC als Java-Applet auf herkömmlichen PCs im Webbrowser simuliert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://zuse-z1.zib.de/simulations/eniac/ |titel=Simulation des ENIAC |sprache=en |abruf=2021-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu wurde im Juni 2006 eine praktische Anleitung veröffentlicht, welche ENIAC als [[Division mit Rest#Modulo|Modulo-Rechner]] programmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://myhpi.de/~schapran/eniac/modulo | titel=Programmierbeispiel der Modulo-Funktion | sprache=Englisch | abruf=2013-05-29 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20130529045159/http://www.myhpi.de/~schapran/eniac/modulo/ | archiv-datum=2013-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arthur W. Burks: &amp;#039;&amp;#039;Electronic Computing Circuits of the ENIAC&amp;#039;&amp;#039;. Proceedings of the I.R.E., S.&amp;amp;nbsp;756–767, August 1947.&lt;br /&gt;
* J. P. Eckert Jr., J. W. Mauchly, H. H. Goldstine, J. G. Brainerd: &amp;#039;&amp;#039;Description of the ENIAC and Comments on Electronic Digital Computing Machines&amp;#039;&amp;#039;. Moore School of Electrical Engineering, University of Pennsylvania, 1945.&lt;br /&gt;
* H. H. Goldstine, A. Goldstine (1946): &amp;#039;&amp;#039;The Electronic Numerical Integrator and Computer (ENIAC)&amp;#039;&amp;#039;. In B. Randell (Eds.): &amp;#039;&amp;#039;The Origins of Digital Computers&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag (1982).&lt;br /&gt;
* Thomas Haigh, Mark Priestley, Crispin Rope: &amp;#039;&amp;#039;ENIAC in Action: Making and Remaking the Modern Computer&amp;#039;&amp;#039;, MIT Press, Cambridge, Mass. 2016&lt;br /&gt;
* Herman Lukoff, &amp;#039;&amp;#039;From Dits to Bits: A personal history of the electronic computer&amp;#039;&amp;#039;, Robotics Press, Portland, Oregon 1979&lt;br /&gt;
* J. Van der Spiegel, J. F. Tau, T. F. Ala&amp;#039;ilima, and L. P. Ang (2000). &amp;#039;&amp;#039;The ENIAC: History, Operation and Reconstruction in VLSI&amp;#039;&amp;#039;. In R. Rojas (Eds.): &amp;#039;&amp;#039;The First Computers; History and Architectures&amp;#039;&amp;#039;, MIT Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://ftp.arl.army.mil/~mike/comphist/ Archiv zur Geschichte des Computers mit vielen Texten und Bildern zur ENIAC] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.upenn.edu/almanac/v42/n18/eniac.html Artikel über die Entstehung des ENIAC] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/tp/features/Dinosauriermaschinen-und-die-Lust-am-Hacken-3412898.html Artikel über den ENIAC] [[Telepolis]]&lt;br /&gt;
* [https://ed-thelen.org/comp-hist/BRL-e-h.html#ENIAC Fakten zum ENIAC] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.hnf.de/dauerausstellung/ausstellungsbereiche/die-erfindung-des-computers/eniac-der-erste-roehrenrechner-im-massstab-11.html Der ENIAC im HNF Computermuseum]&lt;br /&gt;
* [https://www.informatik-aktuell.de/persoenlichkeiten-der-informatik/die-geschichte-der-eniac-frauen.html Die Geschichte der ENIAC-Frauen], Ulrike Scheibler in [[Informatik Aktuell (Magazin)|Informatik Aktuell]] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.witi.com/halloffame/298369/ENIAC-Programmers-Kathleen-/ ENIAC Programmers], Women in Technology International (WITI) Hall of Fame (englisch)&lt;br /&gt;
* Christian Werthschulte: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-eniac-frauen-erster-computer-100.html &amp;#039;&amp;#039;15.02.1946: Vorstellung des von den ENIAC-Frauen programmierten ersten Universalcomputers.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] &amp;#039;&amp;#039;[[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Februar 2026 (Podcast, 14:46 min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = ENIAC&lt;br /&gt;
|dateiname    = De-eniac-article.ogg&lt;br /&gt;
|dauer        = 13:08&lt;br /&gt;
|größe        = 6,9 MB&lt;br /&gt;
|sprecher     = Kerstin Hoffmann&lt;br /&gt;
|geschlecht   = männlich&lt;br /&gt;
|dialekt      = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|oldid        = 78945332&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2010-09-10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|24. Dezember 2005|11951795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4555162-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großrechner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelner Computer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Computer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:United States Army]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berlin2019</name></author>
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