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	<title>EMM386.EXE - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T11:47:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=EMM386.EXE&amp;diff=924994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Y2kbug: /* Einleitung */ DOS-Extender in der Einleitung dazu</title>
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		<updated>2026-01-24T00:27:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; DOS-Extender in der Einleitung dazu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EMM386.EXE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EMM386.SYS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine System[[datei]], die ab 1987 in [[PC-kompatibles DOS|DOS]]-Versionen ab 3.0 und in DOS basierenden Windows-Versionen ab Version 2.0 zur Speicherverwaltung eingesetzt wurde. Sie dient der Verwaltung des erweiterten Speichers (englisch &amp;#039;&amp;#039;[[Expanded Memory Specification|Expanded Memory]] Management&amp;#039;&amp;#039;) auf Rechnern mit [[Intel 80386|Intel-i386]]-CPUs und deren Nachfolgern. In diesem Zusammenhang wird auch von &amp;#039;&amp;#039;LIM-EMS&amp;#039;&amp;#039; (Lotus-Intel-Microsoft) Speicher oder eingedeutscht von „Expansionsspeicher“ gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;lt;code&amp;gt;EMM386.EXE&amp;lt;/code&amp;gt; bzw. &amp;lt;code&amp;gt;EMM386.SYS&amp;lt;/code&amp;gt; kann durch Einstellungen in der &amp;lt;code&amp;gt;[[CONFIG.SYS]]&amp;lt;/code&amp;gt; konfiguriert und angepasst werden. Zusätzlich kann &amp;lt;code&amp;gt;EMM386.EXE&amp;lt;/code&amp;gt; von der [[Kommandozeile]] aus aufgerufen werden und so aktuelle Einstellungen anzeigen oder in stark eingeschränktem Umfang Konfigurationsänderungen vornehmen. Je nach Hersteller setzen einige EMM386-Versionen einen geladenen &amp;lt;code&amp;gt;[[HIMEM.SYS]]&amp;lt;/code&amp;gt;-Treiber voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich kam die erste Version ab 1987 als [[Compaq]] &amp;lt;code&amp;gt;CEMM.EXE&amp;lt;/code&amp;gt; mit Compaq DOS 3.31, einer OEM-Variante von [[MS-DOS]], erstmals in Verbreitung. &amp;lt;!-- Vermutlich? JA! wer weiß es bewiesenermaßen? --&amp;gt; Ab etwa 1988 etablierte sich der Name &amp;lt;code&amp;gt;EMM386.SYS&amp;lt;/code&amp;gt; für die Expanded-Memory-Manager von MS-DOS- und [[DR-DOS]]-Versionen, die zur Bereitstellung der Expanded-Memory-Seiten eine CPU ab Intel i386 benötigten. Ab 1991, mit der Verbreitung von MS-DOS 5.x, wurde eine deutlich verbesserte Version &amp;lt;code&amp;gt;EMM386.EXE&amp;lt;/code&amp;gt; eingeführt, die u.&amp;amp;nbsp;a. auch [[Virtual Control Program Interface|VCPI]] –&amp;amp;nbsp;und damit [[DOS-Extender]]&amp;amp;nbsp;– unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
=== Emulation von &amp;#039;&amp;#039;Expanded Memory&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Der Treiber &amp;lt;code&amp;gt;EMM386.EXE&amp;lt;/code&amp;gt; stellt DOS-Programmen, die nur [[Arbeitsspeicher]] aus dem unteren Bereich (unter 1&amp;amp;nbsp;[[Byte|MiB]]) adressieren können, seitenweise zusätzlichen Speicher aus dem hohen Speicherbereich (oberhalb von 1&amp;amp;nbsp;MiB) zur Verfügung. Hierzu benötigt er ein Speicherfenster ({{enS|page frame}} oder auch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|page window}}&amp;#039;&amp;#039;) im unteren Speicherbereich, bevorzugt im Bereich zwischen 640&amp;amp;nbsp;KiB und 1&amp;amp;nbsp;MiB ([[Upper Memory Block|UMB]]). In dieses typischerweise 64&amp;amp;nbsp;KiB große Fenster werden dann beliebige jeweils 16&amp;amp;nbsp;KiB große Speicherseiten ({{enS|pages}}) aus dem hohen Speicher eingeblendet. Man kann allerdings auch UMBs mit weniger als 16&amp;amp;nbsp;KiB verwenden (die Größe muss nur ein ganzzahliges Vielfaches von 16 Bytes sein). Zum Zugriff wählt das betreffende Programm zunächst die gewünschte Seite an, der EMM386 blendet diese Seite ein und lässt das Programm mit dieser Seite arbeiten. Durch Wechseln der Seite – die neue Seite wird an der gleichen Adresse eingeblendet – können alle Bereiche des hohen Speichers genutzt werden. Aus Sicht des Programmes wird in jedem Fall nur mit Speicheradressen aus dem unteren Speicher agiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EMM386 erreicht so aus Softwaresicht den gleichen Effekt wie die ursprünglichen, für spezielle EMS-Steckkarten ausgelegten Expansionsspeicher-Treiber. Während diese allerdings eigene, für die CPU an sich gar nicht adressierbare Speicherbereiche mittels einer speziellen Bank-Switching-Hardware einblendeten, verwendet EMM386 ausschließlich „Bordmittel“ der [[Intel 80386|386er]] und höheren Prozessoren. Als Nebeneffekt wird der Prozessor dabei allerdings aus dem unter DOS üblichen [[Real Mode|Real-Modus]] in den [[Virtual 8086 Mode|Virtual-8086-Modus]] geschaltet, womit einige sehr hardwarenah arbeitende Programme und einige Programme, die spezielle Speicherverwaltungstricks verwenden, nicht kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Intel 80186]] und seine Vorgänger bieten die Einblendung von Speicher an anderen Adressen noch nicht an, hier kann daher prinzipbedingt EMS-Speicher nur über die speziellen EMS-Steckkarten, auch Memory Expander Karten genannt, realisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Intel 80286]] ist es abhängig vom Chipsatz des Mainboards. So gibt es bspw. erweiterte Chipsätze wie den [[New Enhanced AT|NEAT]]-Chipsatz, mit dem es auf dem i80286 möglich ist, ohne EMS-Karte bis zu 8&amp;amp;nbsp;MiB EMS-Speicher auf diesem Prozessor zu verwenden. Wie bei EMS-Karten auch, ist hierfür ein extra für den Chipsatz geschriebener Treiber notwendig. Der den verschiedenen DOS-Versionen beiliegende EMM386-Treiber eignet sich dafür nicht. Zwar gibt es einen allgemeinen EMM286 für [[IBM Personal Computer/AT|PC/AT]]-kompatible 286-Rechner, wegen der auf 80286-Rechnern fehlenden Fähigkeit zur Nutzung der [[Upper Memory Area|UMA]] als Arbeitsspeicher musst das EMS-Speicherfenster damit jedoch im [[Konventioneller Speicher|konventionellen Speicher]] vorgehalten werden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jjex Software |url=https://www.pcorner.com/list/UTILITY/EMM286.ZIP/EMM286.TXT/ |titel=EMM286.TXT |werk=The Programmer&amp;#039;s Corner |datum=1993 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180107141552/https://www.pcorner.com/list/UTILITY/EMM286.ZIP/EMM286.TXT/ |archiv-datum=2018-01-07 |abruf=2025-07-12 |zitat=EMM286 is an Expanded Memory LIMulator for an AT-Class system, or other 286 compatible. … The resident portion of the driver uses less than 4k of conventional memory, with defaults, plus a 64k EMS page frame.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Zugriff auf EMS-Speicher ist –&amp;amp;nbsp;im Vergleich mit EMS-Speicherkarten und der EMS-Emulation auf einem i386 mit EMM386&amp;amp;nbsp;– sehr langsam, weil der Moduswechsel zwischen {{lang|en|Real Mode}} und {{lang|en|Protected Mode}} auf dem 80286, der undokumentiert und daher nur durch einen [[Hack]] möglich ist, ebenfalls sehr langsam vonstattengeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Upper Memory Blocks ===&lt;br /&gt;
Neuere Versionen vom EMM386 bieten zusätzlich oder anstelle der EMS-Verwaltung eine weitere, konzeptionell unabhängige Funktion an: Treiber und andere residente Programme können in [[Upper Memory Block]]s (UMBs) geladen werden. Dazu werden die Befehle &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;DEVICEHIGH&amp;lt;/span&amp;gt; und &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;LOADHIGH&amp;lt;/span&amp;gt; (kurz &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;LH&amp;lt;/span&amp;gt;) verwendet. Hierdurch konnte weiterer Speicher für DOS-Anwendungsprogramme (unter der 640-KiB-Grenze) freigehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VCPI ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Virtual Control Program Interface}}&lt;br /&gt;
Ab MS-DOS 5.0 und DR DOS 6.0,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Digital Research |Titel=DR&amp;amp;nbsp;DOS 6.0 User Guide |Auflage=2. |Datum=1991-08 |Seiten=xvi |Fundstelle=Advanced memory management&amp;amp;nbsp;– EMM386.SYS |Sprache=en |Online=https://archive.org/details/bitsavers_novelldrdoed199108_19997925/page/XVI/ |Abruf=2026-01-23 |Zitat=By supporting the Virtual Control Program Interface (VCPI), other 386 applications, like Lotus 1-2-3, can also run when this driver is loaded.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beide von 1991, stellt {{Monospace|EMM386}} auch VCPI zur Verfügung, da sonst [[DOS-Extender]] nicht funktionieren. Wenn EMS deaktiviert wird, muss Speicher für VCPI explizit zugewiesen werden. Ab der mit MS-DOS 6.0 und [[Windows for Workgroups 3.x|Windows für Workgroups]] verteilten Version von {{Monospace|EMM386}} wird auch beim Parameter &amp;lt;code&amp;gt;NOEMS&amp;lt;/code&amp;gt; VCPI bereitgestellt, kann jedoch explizit mit dem Parameter &amp;lt;code&amp;gt;NOVCPI&amp;lt;/code&amp;gt; abgeschaltet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://support.microsoft.com/kb/096/Q96625/&amp;lt;!-- nicht verifiziert! --&amp;gt; |titel=Q96625: MS-DOS: EMM386.EXE and VCPI Services |werk=Knowledge Base |hrsg=Microsoft |datum=2002 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://jeffpar.github.io/kbarchive/kb/096/Q96625/&amp;lt;!-- https://www.infania.net/misc/kbarchive/kb/096/Q96625/index.html --&amp;gt;&amp;lt;!-- https://hwiegman.home.xs4all.nl/msdos/96625.htm --&amp;gt; |archiv-datum=2002&amp;lt;!-- unbekannt; aber: &amp;quot;Copyright Microsoft Corporation 1986-2002.&amp;quot; --&amp;gt; |abruf=2026-01-23 |abruf-verborgen=1 |zitat=Several popular MS-DOS-based applications use DOS extenders to share extended memory and use of the protected mode of 80386 and higher processors through VCPI. VCPI is an extension to the expanded memory services (EMS) interface and is typically implemented by an EMS emulator (such as EMM386.EXE or Quarterdeck&amp;#039;s QEMM386.SYS).&amp;lt;br /&amp;gt;Without VCPI support, &amp;quot;DOS-extended&amp;quot; applications could not run with systems running in virtual 8086 mode. EMS emulators use virtual 8086 mode to provide expanded memory mapping and/or create upper memory blocks (UMBs).&amp;lt;br /&amp;gt;To enable VCPI support in the version of EMM386.EXE provided with both MS-DOS 5.0 and Windows 3.1, you must configure EMM386.EXE to emulate EMS. To enable VCPI without EMS support when the NOEMS switch is active, you must specify a VCPI memory pool size. … using the version of EMM386.EXE from MS-DOS 5.0 or Windows 3.1 …&amp;lt;br /&amp;gt;The MS-DOS 6.x and Windows for Workgroups version of EMM386.EXE enables VCPI support without specifying a VCPI size parameter even if the NOEMS switch is active. Any EMM386 device command that does not include the NOVCPI switch provides VCPI services.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablöse ==&lt;br /&gt;
Moderne Betriebssysteme schalten die CPU gleich nach dem Booten des Kernels in den [[Protected Mode]], womit der gesamte physische Hauptspeicher zur Verfügung steht und derartige Umwege über EMS und Zusatztreiber, wie er bei DOS und dem [[Real Mode]] noch nötig war, nicht mehr notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Technik wird bei [[Windows]] auf 32-Bit-Systemen angeboten: Man nennt sie [[Address Windowing Extension|AWE]] (&amp;#039;&amp;#039;Address Windowing Extension&amp;#039;&amp;#039;). Eine passende Hardware mit [[Physical Address Extension|PAE]] Unterstützung vorausgesetzt, stellt diese Technik Speicher, der jenseits der durch die 32-Bit-Adressierung bedingten [[4-GB-Grenze]] liegt, ebenfalls in Fenstertechnik, zur Verfügung. AWE wurde von einigen speicherintensiven Programmen, wie dem [[Microsoft SQL Server]], verwendet. Durch die Verbreitung von 64-Bit-Betriebssystemen wird auch diese Fenstertechnik bald bedeutungslos werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[High Memory Area]]&lt;br /&gt;
* [[Upper Memory Area]]&lt;br /&gt;
* [[Extended Memory Specification]]&lt;br /&gt;
* [[Expanded Memory Specification]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DOS-Betriebssystemkomponente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speicherverwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Y2kbug</name></author>
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