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	<title>ELAN (Programmiersprache) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:25:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=ELAN_(Programmiersprache)&amp;diff=104509&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-19T12:42:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ELAN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ducational &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LAN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;guage&amp;#039;&amp;#039;) ist eine an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]] und dem [[GMD-Forschungszentrum Informationstechnik]] –&amp;amp;nbsp;auf Anregung des Arbeitskreises „Schulsprache“&amp;amp;nbsp;– weiterentwickelte [[Programmiersprache]] aus der [[ALGOL]]-Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Einzelheiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 wurde an der [[Technische Universität Berlin|TU-Berlin]] (Fachbereich Softwaretechnik), in Zusammenarbeit mit [[Nixdorf Computer]], ein Forschungsprojekt durchgeführt, mit dem Ziel, ELAN in den Schulen einsetzen zu können. Der zugehörige (ELAN-)[[Compiler]] wurde mit der Sprache CDL2&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;[[:en:Compiler Description Language|Compiler Description Language&amp;amp;nbsp;2]] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basis von ELAN ist die ebenfalls an der Technischen Universität Berlin entstandene Sprachfamilie SLAN. Ziel der Entwicklung war, neben der leichten Benutzbarkeit in Schulen, auch die leichte Erlernbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Eigenschaften, die unter anderem das Erlernen der [[Top-Down- und Bottom-Up-Design|Top-Down Programmierung]] erleichtern sollen, gehören beispielsweise die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;refinements&amp;#039;&amp;#039;. Im Programmcode wird zunächst im Klartext beschrieben, was getan werden soll; diese Beschreibungen werden anschließend erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Beispiel:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre style=&amp;quot;margin-left:2em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
werte vorbelegen;&lt;br /&gt;
rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werte vorbelegen:&lt;br /&gt;
INT CONST a := 27;&lt;br /&gt;
INT CONST b := 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechnen:&lt;br /&gt;
INT CONST antwort := a + b.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PROC eine prozedur (TEXT CONST txt):&lt;br /&gt;
  IF txt = &amp;quot;a&amp;quot; THEN&lt;br /&gt;
    putline (&amp;quot;a wurde übergeben&amp;quot;);&lt;br /&gt;
  ELIF txt = &amp;quot;b&amp;quot; THEN&lt;br /&gt;
    putline (&amp;quot;b wurde übergeben&amp;quot;);&lt;br /&gt;
  ELSE&lt;br /&gt;
    putline (&amp;quot;etwas anderes wurde übergeben&amp;quot;);&lt;br /&gt;
  FI;&lt;br /&gt;
END PROC eine prozedur;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Refinements sind in anderen Programmiersprachen unbekannt und können am ehesten mit parameterlosen [[Makro]]s verglichen werden. Bei geschickter Verwendung von Refinements sind ELAN-Programme weitgehend selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab in der Sprache auch bereits eine umfangreiche Modularisierung, wie sich diese später in Sprachen wie [[Java (Programmiersprache)|Java]] findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbreitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Betriebssystem]]e [[L2 (Betriebssystem)|L2]] und [[L3 (Betriebssystem)|L3]] wurden zum Großteil in ELAN geschrieben. L2 ist auch bekannt unter dem Namen EUMEL (&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;xtendable Multi &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ser &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;icroprocessor &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AN System&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ersten Schulen, in deren Informatikunterricht ELAN Eingang fand, waren schon vor 1978 das [[Ceciliengymnasium Bielefeld|Ceciliengymnasium]] in [[Bielefeld]] und ab 1980 das Max-Planck-Gymnasium. Im gleichen Jahr wurde am [[Carl-Duisberg-Gymnasium]] in [[Wuppertal]] ein ELAN-basiertes Zwei-Platz-System eingerichtet, an dem Schüler in ELAN zu programmieren lernten. Ab 1981 wurde ELAN auf einem 5-Platz-L2-System im Informatikunterricht am Gymnasium Wesermünde in [[Bremerhaven]] unterrichtet. Am Schulzentrum Aspe (Rudolph-Brandes-Gymnasium) in [[Bad Salzuflen]] sowie am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in [[Wiehl]] wurden ab ca. 1982 für etliche Jahre Mehrplatz-Systeme ([[Mehrbenutzersystem|Multiuser]]) mit mehreren [[Terminal (Computer)|Terminals]] und zentralen PCs unter EUMEL zur Programmier-Ausbildung mit ELAN betrieben. Auch am [[Helmholtz-Gymnasium Bonn|Helmholtz-Gymnasium]] sowie am [[Collegium Josephinum Bonn|Collegium Josephinum]] in [[Bonn]], am Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium in Wiehl, am [[Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Kleve)|Freiherr-vom-Stein-Gymnasium]] in [[Kleve]], am Gymnasium Warstade in [[Hemmoor]] und am Gymnasium Otterndorf in [[Otterndorf]] wurde in den 1980er Jahren Informatik mit ELAN und EUMEL unterrichtet. Noch bis Ende der 1980er Jahre wurde ELAN in Berufsfachschulen für Wirtschaft im Rahmen des EDV-Unterrichts gelehrt; so zum Beispiel an den Berufsbildenden Schulen in [[Einbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der TU-Berlin wurde Mitte der 1980er Jahre ein Forschungsprojekt zusammen mit der Fa. NIXDORF durchgeführt. Dabei wurde von Bernhard Gramberg ein eigenes Betriebssystem für die 8870/U entwickelt und auf diesem Rechner ELAN implementiert. Damit konnte sich NIXDORF an der damals laufenden Ausschreibung für neue Schulrechner beteiligen. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde an der TU-Berlin über Jahre die Lehrerfortbildung der Berliner Schulen mit ELAN durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ELAN ist bis heute auf diversen Applikationen im Einsatz (vgl. [[L3 (Betriebssystem)|L3]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Programmiersprachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* G. Hommel, J. Jäckel, S. Jähnichen, K. Kleine, W. Koch, C.H.A. Koster: &amp;#039;&amp;#039;ELAN-Sprachbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;. Akademische Verlagsgesellschaft, Wiesbaden 1979, ISBN 3-400-00384-0.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rainer Hahn, Peter Stock&lt;br /&gt;
   |Titel=ELAN-Handbuch&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., korr.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Akademische Verlagsgesellschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Wiesbaden&lt;br /&gt;
   |Datum=1982&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-400-00499-5&lt;br /&gt;
   |Online=Erste Auflage 1979: {{archive.org |elan-handbuch-1979 |Blatt=}}}}&lt;br /&gt;
* L.H. Klingen, J. Liedtke: &amp;#039;&amp;#039;Programmieren mit ELAN&amp;#039;&amp;#039;. Teubner Verlag, Stuttgart 1983, ISBN 3-519-02507-8.&lt;br /&gt;
* L.H. Klingen, J. Liedtke: &amp;#039;&amp;#039;ELAN in 100 Beispielen&amp;#039;&amp;#039;. Teubner Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-519-02521-3.&lt;br /&gt;
* C.H.A. Koster: &amp;#039;&amp;#039;Top-Down Programming with Elan&amp;#039;&amp;#039;. Ellis Horwood, 1987, ISBN 0-7458-0187-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cs.ru.nl/elan/ ELAN-Implementierung der Universität Nijmegen]&lt;br /&gt;
* [https://os.inf.tu-dresden.de/L4/l3elan.html Uni Dresden zu ELAN]&lt;br /&gt;
* [https://os.inf.tu-dresden.de/L3/usrman/node10.html Einführung in ELAN] aus dem L3-Benutzerhandbuch an der Uni Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Elan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Programmiersprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Software]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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