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	<title>ECall - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:eCall}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt das Notrufsystem der Europäischen Union. Zum schweizerischen SMS- und Fax-Portal siehe [[eCall (Portal)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:E-call in a vw e-golf 2018.jpg|mini|SOS-Knopf in einem [[VW e-Golf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eCall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Kurzform für &amp;#039;&amp;#039;emergency call&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/information_society/activities/esafety/ecall/index_en.htm Europäische Kommission: eCall: Time saved = lives saved]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein von der [[Europäische Union|Europäischen Union]] vorgeschriebenes automatisches Notrufsystem für [[Kraftfahrzeug]]e, das die Hersteller seit dem 31.&amp;amp;nbsp;März 2018&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{CELEX|32015R0758|Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2015|format=PDF}} über Anforderungen für die Typgenehmigung zur Einführung des auf dem 112-Notruf basierenden bordeigenen eCall-Systems in Fahrzeugen und zur Änderung der Richtlinie 2007/46/EG&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/news/ecall-all-new-cars-april-2018 |titel=eCall in all new cars from April 2018 {{!}} Shaping Europe’s digital future |datum=2015-04-28 |sprache=en |abruf=2023-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in alle neuen Modelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen einbauen müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-534_de.htm eCall: Automatischer Notruf für Verkehrsunfälle ab 2015 Pflicht in Autos]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Fahrzeug montierte Geräte melden einen [[Verkehrsunfall]] automatisch an die einheitliche europäische [[Notruf]]nummer [[Euronotruf|112]] und sollen durch die rascher initiierten Rettungsmaßnahmen die Zahl der [[Verkehrstod|Verkehrstoten]] senken. eCall ist ein wichtiges Projekt der [[eSafety]]-Initiative der [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1982 testete die [[Bundesanstalt für Straßenwesen]] (BASt) in der Bundesrepublik Deutschland ein ähnliches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge, auch &amp;#039;&amp;#039;Auto-Notruf-System&amp;#039;&amp;#039; genannt. Dabei handelte es sich um ein kleines Notfunkgerät für Kraftfahrzeuge, das bei Unfällen die Rettungszeit verkürzen und damit auch zu verminderten Unfallfolgen und zur Rettung von Menschen beitragen sollte. Das Unternehmen [[AEG-Telefunken]] entwickelte beispielsweise mit &amp;#039;&amp;#039;AutoNotfunk&amp;#039;&amp;#039; ein Notfunkgerät, das im Armaturenbrett von Kraftfahrzeugen integriert werden konnte, und bei einem Unfall wurde per Funk die jeweilige zuständige [[Rettungsleitstelle]] informiert. Das Funksignal sollte dabei von einer Relaisstation empfangen und der Standort des Kraftfahrzeugs mittels [[Peilmast]]en ermittelt werden. Die Kosten der hierfür notwendigen Einrichtung eines bundesweiten Netzes von Peilmasten und der Ausrüstung der Rettungsleitstellen wurden auf eine Milliarde DM geschätzt. Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Auto-Notruf-System&amp;#039;&amp;#039; sollten dabei die herkömmlichen [[Notrufsäule]]n ergänzt werden, und im Jahr 1984 sollte die Antenne inklusive Montage rund 500 DM je Fahrzeug kosten. Das System konnte sich aber nicht durchsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Emser, Gunter Gutmann, Gernot Riediger, Bernhard Schlag, Wilfried Siegener, Günter Weißbrodt, Christian Willenberg |Titel=Autonotfunk – Nichtechnische Begleitforschung |Hrsg=Bundesanstalt für Straßenwesen |Sammelwerk=Projektgruppenberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen Bereich Unfallforschung |Band=10 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Köln |Datum=1981-03 |Seiten= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Kirsten, Gernot Riediger, Bernhard Schlag, Wilfried Siegener, Horst Wältring |Titel=Autonotfunk – Nichtechnische Begleitforschung – Zwischenbericht zum Stand Ende 1982 – |Hrsg=Bundesanstalt für Straßenwesen |Sammelwerk=Projektgruppenberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen Bereich Unfallforschung |Band=13 |Nummer= |Auflage= |Ort=Köln |Datum=1983-04 |Seiten= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jochen Dilling, Dieter Ellinghaus, Albert Hellendahl, Gerd Hundhausen, Sigrid Metz, Wilfried Siegener, Horst Wältring |Titel=Autonotfunk – Nichttechnische Begleitforschung – Schlußbericht – |Hrsg=Bundesanstalt für Straßenwesen |Sammelwerk=Projektgruppenbericht der Bundesanstalt für Straßenwesen Bereich Unfallforschung |Band=16 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Köln |Datum=1985-05 |Seiten= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 initiierte das Medizinforschungsinstitut ISM (Institute of Applied Science in Medicine) Salzburg mit 11 Partnern aus Forschung und Industrie ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt für die Förderprogramme der Europäischen Union: Mit Projekt AIDER sollten an das Call-Center nicht nur Ort und Schwere eines Unfalls über multiple Sensoren und 360°-TV-Kamera per Funk übertragen werden, sondern auch Vitalparameter verletzter Insassen über berührungsfreie bzw. nicht-invasive Sensoren. Die erhobenen Daten sollten mit Hilfe eines im Projektrahmen entwickelten medizinischen Triage-Software Systems ausgewertet und an Notärzte im anfliegenden oder anfahrenden Rettungswesen übertragen werden. Zusätzlich war eine Audio- und Video-Verbindung zum verunfallten Auto herzustellen. Das Triagesystem sollte auch bei Verletzten in mehreren am Unfall beteiligten Fahrzeugen Hinweise auf die Schwere der Verletzungen geben und eine Reihung vorschlagen. Das von ISM bei Mercedes-Daimler vorgeschlagene Projekt wurde von dort an FIAT-Turin weitergereicht und schließlich unter Führung von FIAT von der EU bewilligt und zwischen 2001 und 2004 mit einem Fördervolumen von ca. € 5 Mio. durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Accident Information and Driver Emergency Rescue, [https://cordis.europa.eu/project/id/IST-2000-28058 Accident Information and Driver Emergency Rescue | AIDER | Project | Fact Sheet | FP5 | CORDIS | European Commission], https://cordis.europa.eu/project/id/IST-2000-28058&amp;lt;/ref&amp;gt; Der gesamte Projektumfang wurde bislang nicht wirtschaftlich umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;EU-Projekt AIDER Accident Information and Driver Emergency Rescue System (€4,883,146) 5th framework, IST, no.28058, https://ludwig-m-auer.eu/en/list-of-projects/ , https://ludwig-m-auer.eu/en/presentation-project-aider/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 wurde das Projekt im Rahmen des deutschen [[Jugend forscht|Jugend-forscht]]-Wettbewerbs als europäisches Notrufsystem erstmals vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.jugend-forscht.de/projektdatenbank/der-GSM-Schutzengel-automatisches-notrufsystem-zur-Lokalisation-von-unfallopfern-Profilierung |text=mittels GSM-technik/6.html GSM-Schutzengel (Automatische Notrufsystem zu lokalisieren Unfallopfer GSM-Technologie)}}, &amp;#039;&amp;#039;Jugend forscht&amp;#039;&amp;#039;, 2001. Abgerufen am 4. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gsm-schutzengel.de/ GSM-Schutzengel (GSM Guardian Angel) Notrufdienst], &amp;#039;&amp;#039;GSM-Schutzengel&amp;#039;&amp;#039; 2001. 4. Juli 2012 abgerufen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin wurde das Projekt verzögert, bis es schließlich im Jahr 2011 erneut durch die Europäische Kommission aufgegriffen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.telecompaper.com/news/eu-adopts-automobile-emergency-calling-service-ecall EU Automobil verabschiedet Notrufe Dienst eCall], &amp;#039;&amp;#039;Telecom Papier&amp;#039;&amp;#039;, 8. September 2011. Abgerufen am 16. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich der Start des Systems immer wieder verzögerte, setzen einige Automobilhersteller wie [[Volvo Car Corporation|Volvo]], [[BMW]] und [[Peugeot]] auf eigene, kostenpflichtige (Teil-)Lösungen.&amp;lt;ref&amp;gt;BR-online – Bayern 2: {{Webarchiv |url=http://www.br-online.de/bayern2/iq-wissenschaft-und-forschung/iq-e-call-notruf-ID1283950424750.xml |wayback=20100925213326 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wie „eCall“ Leben retten soll&amp;#039;&amp;#039;}}, 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2016 wurde der Unfallmeldedienst (UMD) vorgestellt, der von der [[Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft|Versicherungswirtschaft]], [[IBM]] und [[Robert Bosch GmbH|Bosch]] entwickelt wurde. Dieses System besteht aus einem Stecker, der an den Zigarettenanzünder angeschlossen wird, und einer Smartphone-App. Bei einem Unfall erkennt der Stecker mit Hilfe von Sensoren den Aufprall und sendet diese Information an das Smartphone. Über die dort installierte App wird anschließend eine Notrufzentrale alarmiert. Die Unfallmeldung kann bei Bedarf auch manuell ausgelöst werden, etwa bei einer Panne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.gdv.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gdv.de/2016/03/unfallmeldedienst-die-wichtigsten-fragen-und-antworten/ |titel=Unfallmeldedienst: Die wichtigsten Fragen und Antworten (GDV)| abruf=2016-03-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich bestanden im Jahr 2012 zwei verschiedene Notrufpartner, der [[ÖAMTC]] sowie eine Versicherungsgesellschaft. Zum Zeitpunkt waren etwa 50.000 Fahrzeuge allein beim ÖAMTC angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/chronik/sn/artikel/neuer-anlauf-fuer-rettungssystem-ecall-20101/ Neuer Anlauf für Rettungssystem eCall] in den [[Salzburger Nachrichten]] abgerufen am 6. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europäische Kommission beschloss am 8. September 2011 die Einführung für alle Neuwagen ab Januar 2015. In der Empfehlung der Kommission werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die [[Mobilfunkbetreiber]] die eCall-Anrufe vorrangig weiterleiten und keine Gebühren erheben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/10171_de.htm Pressemeldung Europäische Kommission: Lebensrettende Notrufsysteme in Pkw bis 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Europäische Kommission hat im Jahr 2013 einen konkreten Vorschlag zur Einführung und Ausgestaltung vorgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vorschlag für einen Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates über die Einführung des interoperablen EU-weiten eCall-Dienstes COM(2013) 315 final – 2013/0166 (COD) vom 13. Juni 2013, [http://www.europarl.europa.eu/registre/docs_autres_institutions/commission_europeenne/com/2013/0315/COM_COM(2013)0315_DE.pdf online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Europäische Parlament hat darüber beraten und einen Vorschlag am 15. April 2014 im Plenum des Europäischen Parlaments angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über den Vorschlag für einen Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates über die Einführung des interoperablen EU-weiten eCall-Dienstes (COM(2013)0315 – C7-0173/2013 – 2013/0166(COD)), Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr, Berichterstatter: Philippe De Backer [http://www.europarl.europa.eu/registre/docs_autres_institutions/commission_europeenne/com/2013/0315/COM_COM(2013)0315_DE.pdf A7-0482/2013].&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. Mai 2014 hat auch der Rat den mit dem Europäischen Parlament erarbeiteten Beschluss angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/en/trans/142525.pdf Pressemitteilung 9353/14] vom 8. Mai 2014 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der weiterhin bestehenden datenschutzrechtlichen Bedenken hatte sich die Annahme weiter verzögert. Der Rat hat am 10.&amp;amp;nbsp;Dezember 2014 einen Vorschlag angenommen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-16345-2014-INIT/de/pdf angenommener Vorschlag vom 17. Dezember 2014].&amp;lt;/ref&amp;gt; für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Anforderungen für die Typgenehmigung zur Einführung des bordeigenen eCall-Systems in Fahrzeuge und zur Änderung der Richtlinie 2007/46/EG. Nach dieser Einigung zwischen Rat und Europäischem Parlament wurden die Autohersteller ab dem 31.&amp;amp;nbsp;März 2018 verpflichtet, alle neuen Modelle (Typenzulassungen) mit dem eCall-System auszustatten. Das eCall-System wählt kostenfrei unionsweit die einheitliche Notfallnummer 112 und alarmiert automatisch die Rettungskräfte bei einem schweren Verkehrsunfall. Im Hinblick auf den kontrovers diskutierten Datenschutz ist vereinbart, dass die durch eCall verwendeten Daten zu keinerlei anderen Zwecken verwendet werden dürfen. Daher müssen die Hersteller sicherstellen, dass die Daten im internen Speicher automatisch und kontinuierlich gelöscht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vorarlberg sind von 2021 auf 2025 die eCalls von 428 auf 1093 angestiegen. Der Großteil sind versehentliche Auslösungen. Um straffrei zu bleiben, muss der Rückruf am Fahrzeugtelefon angenommen und der Fehlalarm erklärt werden. Sollte eine eCall-Auslösung ohne tatsächlichen Notfall erfolgen und kein Rückruf-Kontakt herstellbar sein, kann nach dem [[Sicherheitsgebührengesetz]] eine Gebühr vorgeschrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Angela Ganthaler |url=https://vorarlberg.orf.at/stories/3339436/ |titel=Notrufsystem im Auto: Oft Fehlalarme |werk=orf.at |datum=2026-02-04 |abruf=2026-02-04 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Technik von eCall ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ЭРАГЛОНАСС-2022-вер.1.svg|mini|]]&lt;br /&gt;
Bei einem Unfall wird ein Notruf &amp;#039;&amp;#039;(eCall)&amp;#039;&amp;#039; an die [[Euronotruf]]nummer 112 ausgelöst, der einen Minimaldatensatz direkt an eine Notrufzentrale &amp;#039;&amp;#039;(PSAP – Public Safety Answering Point)&amp;#039;&amp;#039; absetzt, und gleichzeitig eine Sprachverbindung für den Fall aufbaut, dass ein Insasse des Unfallautos noch sprechen kann. eCall ist automatisch und manuell auslösbar. An einem Knopf im Auto könnten auch Zeugen eines schweren Unfalls den Notruf auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minimaldatensatz (Minimum Set of Data, msd) enthält in der seit dem Jahr 2020 aktuellen dritten Version folgende Basisdaten:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=DIN EN 15722:2021-01, Intelligente Transportsysteme – eSicherheit – Minimaler Datensatz für den elektronischen Notruf eCall; Deutsche Fassung EN_15722:2020 |Verlag=Beuth Verlag GmbH |DOI=10.31030/3164713 |Online=https://www.beuth.de/de/-/-/323490362 |Abruf=2023-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* msd-Version&lt;br /&gt;
* Nachrichtenkennung (Nummer der Übertragungswiederholung)&lt;br /&gt;
* automatische oder manuelle Aktivierung oder Testanruf&lt;br /&gt;
* Positionsvertrauenswürdigkeit (Genauigkeit zu 95 % ± 150 m)&lt;br /&gt;
* Fahrzeugtyp&lt;br /&gt;
* [[Fahrzeug-Identifizierungsnummer|Fahrzeugkennung]] (FIN)&lt;br /&gt;
* Fahrzeugenergiespeicherart&lt;br /&gt;
* Unfallzeitpunkt&lt;br /&gt;
* Fahrzeugposition&lt;br /&gt;
* Fahrtrichtung (wichtig auf Autobahnen und in Tunneln)&lt;br /&gt;
* zwei Fahrzeugpositionen der letzten 15 Sekunden (es dürfen dabei keine Rückschlüsse auf die Fahrzeuggeschwindigkeit möglich sein)&lt;br /&gt;
* optional: Anzahl der Fahrzeuginsassen&lt;br /&gt;
* optional: weitere fahrzeugrelevante Daten (z.&amp;amp;nbsp;B. Anzahl der Überschläge, Batterietemperatur bei Elektrofahrzeugen, externe Referenz zu Datenblättern etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eCall-Infrastruktur musste seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2017 bereitstehen. Der neue Service steht kostenfrei zur Verfügung. Alle in der EU neu zugelassenen Automodelle müssen seit April 2018 mit eCall ausgerüstet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
Zu den Herstellern von eCall-Systemen gehören u.&amp;amp;nbsp;a. LEAR Corporation, [[Robert Bosch GmbH|Bosch]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bosch-presse.de/presseforum/details.htm?txtID=6280 |titel=Mit dem eCall-Service von Bosch kommt lebensrettende Hilfe schneller an den Unfallort |autor=Robert Bosch GmbH |hrsg=Bosch Media Service |werk=www.bosch-presse.de |datum=2013-06-17 |abruf=2016-08-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160804055021/http://www.bosch-presse.de/presseforum/details.htm?txtID=6280 |archiv-datum=2016-08-04 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Continental AG]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.continental-corporation.com/www/pressportal_com_en/themes/press_releases/3_automotive_group/interior/press_releases/pr_2013_06_18_ecall_en.html Pressemitteilung]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Magneti Marelli]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.magnetimarelli.com/business_areas/electronic-systems/telematics/e-call-platform Pressemitteilung]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Peiker Acustic|Valeo]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.peiker.de/de/presse/pressemitteilungen/singleansicht/article/automatisches-notrufsystem-fuers-fahrzeug-peiker-bietet-uebergreifende-umts-loesung-fuer-europa-und.html |wayback=20140203003051 |text=www.peiker.de: Pressemitteilung vom 4. Oktober 2011: Automatisches Notrufsystem fürs Fahrzeug: peiker bietet übergreifende UMTS-Lösung für Europa und Russland }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Harman International Industries|Harman]] und [[novero]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://novero-automotive.com/loesungen/ecall/ |titel=Vehicle Connectivity Solutions |werk=novero-automotive.com |sprache=en |abruf=2017-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die Einführung von eCall bedingt unter anderem die Ausstattung von Fahrzeugen mit einem [[Empfänger (GNSS)|Galileo]]-&amp;lt;ref&amp;gt;heise.de: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Rat-verabschiedet-letzte-Eckpunkte-fuer-Auto-Notruf-eCall-2563992.html EU-Rat verabschiedet letzte Eckpunkte für Auto-Notruf eCall]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 2. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Global System for Mobile Communications|GSM-Modul]], einer Antenne sowie einem zusätzlichen [[Steuergerät]], in dem die eCall-Funktion implementiert ist. Deshalb wird eCall auch als Wegbereiter für die [[Verkehrstelematik]] bei privaten Verbrauchern gesehen, da viele der für eCall nötigen Einbauten die gleichen sind, die auch für andere telematische Anwendungen benötigt werden. Mit dem eCall könnte somit zugleich in jedem Fahrzeug eine technische Plattform für Zusatzdienstleistungen etabliert werden. Denn die Verordnung sieht vor, dass parallel oder aufbauend auf dem bordeigenen eCall-System umfangreiche Zusatzdienste angeboten werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lüdemann-S177-182&amp;quot;&amp;gt;Volker Lüdemann, Christin Sengstacken: &amp;#039;&amp;#039;Lebensretter eCall: Türöffner für neue Telematik-Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;RDV&amp;#039;&amp;#039; 4/2014, S.&amp;amp;nbsp;177–182&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch für Mobilfunkanbieter ergeben sich hier neue Geschäftsfelder, da die für eCall nötige [[SIM-Karte]] optional auch kostenpflichtige Telematikdienste ermöglichen könnte. Die Einwahl in ein Mobilfunknetz im europaweit geplanten eCall-System erfolgt erst unmittelbar nach dem Unfall, so dass keine Bewegungsprofile von Fahrzeugen anfallen, die ggf. auf Basis der [[Telekommunikations-Überwachungsverordnung]] gespeichert würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwendung im Motorrad ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2024-06 BMW R12 Tacho-single.jpg|mini|BMW R12: Der eCall Button ist unter der mit SOS beschriften Klappe]]&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2017 ist eCall&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0265634DE/bmw-motorrad-praesentiert-concept-connectedride-ein-naechster-schritt-zum-vernetzten-motorrad-fuer-mehr-sicherheit-und-komfort?language=de |titel=Concept ConnectedRide |hrsg=BMW |sprache=de |abruf=2022-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch bei [[BMW-Motorrad|BMW Motorrad]] im Einsatz; es kann generell auch nachgerüstet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tourenfahrer.de/nachrichten/artikel/motorrad-e-call-zum-nachruesten |titel=Motorrad-E-Call zum Nachrüsten |werk=www.tourenfahrer.de |datum=2016-06-14 |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Dina Ludmann |url=https://www.motorradonline.de/ratgeber/ecall-notrufsysteme-fuer-motorraeder |titel=eCall-Systeme für Motorräder: Herausforderungen bei Unfallerkennung und Notruf |werk=motorradonline.de |datum=2022-09-27 |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Systemanforderungen unterscheiden sich zum Pkw, weil [[Superbike]]s Schräglagen bis zu 60° fahren und [[Geländemotorrad|Geländemotorräder]] hohen Vertikal- und Längsbeschleunigungen unterliegen. Außerdem sind im Motorrad weniger Sensoren verbaut, die einen Unfall sicher detektieren. Das Motorrad besitzt am Lenker einen vor Fehlbedienung geschützten Schalter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmw-motorrad.de/de/engineering/detail/safety/ecall.html |titel=ECALL – Technik im Detail |werk=www.bmw-motorrad.de |sprache=de-DE |abruf=2022-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit [[SIM-Karte|Simkarte]], Lautsprecher und Mikrofon und eine im Fahrzeug integrierte 6–Kanal Sensorbox von Bosch. &lt;br /&gt;
Eine gesetzliche Anforderung zur Ausrüstung von eCall bei Motorrädern besteht nicht. Neben dem ab Werk verfügbaren System von BMW existieren auch nachrüstbare Notrufsysteme für Motorräder anderer Anbieter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/motorrad-roller/motorrad-fahren/ecall-motorraeder/&lt;br /&gt;
 |titel=eCall fürs Motorrad: Diese Systeme gibt es&lt;br /&gt;
 |werk=ADAC&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-03-20&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.motorradonline.de/technik/ecall-notrufsysteme-fuer-motorraeder/&lt;br /&gt;
 |titel=eCall-Notrufsysteme für Motorräder&lt;br /&gt;
 |werk=MOTORRAD&lt;br /&gt;
 |datum=2024-04-23&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-03-20&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GSM-Abschaltung ==&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;siehe auch: [[Global System for Mobile Communications#GSM-Abschaltung]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Mit der anstehenden Abschaltung des G2-Netzes verlieren eCall-Systeme mit 2G-Technologie ihre Funktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;az2g&amp;quot;&amp;gt;https://www.autozeitung.de/ecall-2g-abschaltung-hauptuntersuchung-209482.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Da eCall als wesentliches System gilt, das bei der [[Hauptuntersuchung]] geprüft wird, kann das Abschalten des 2G-Netzes zu Problemen führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;az2g&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenschutz ==&lt;br /&gt;
Das eCall-System steht in der Kritik, trotz angeblich guter Intentionen möglicherweise die technische Grundlage für eine EU-weite [[Überwachung]]sinfrastruktur zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Rohwetter: &amp;#039;&amp;#039;Geheimfunk im Notruf&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;29, 2014, S.&amp;amp;nbsp;25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.autobild.de/artikel/ecall-datenschutz-fraglich-2855138.html autobild.de: &amp;#039;&amp;#039;Datenschutz ist fraglich&amp;#039;&amp;#039;], 8. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.datenschutzzentrum.de/vortraege/20120126-weichert-datenschutz-bei-ecall.htm |wayback=20140218224118 |text=www.datenschutzzentrum.de: &amp;#039;&amp;#039;Podiumsdiskussion „Mit dem eCall ins Herstellermonopol? Wettbewerbspolitische Verwerfungen durch Missbrauch einer Notfalleinrichtung“&amp;#039;&amp;#039; }}, 26. Januar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass Fahrzeughersteller die verpflichtend vorhandene Technik auch für kommerzielle [[Zusatzdienst]]e nutzen werden, die möglicherweise zusätzliche [[Datenschutz]]probleme erzeugen (beispielsweise „[[Pay-As-You-Drive]]“-Versicherungsverträge, [[Mauterfassung]]).&amp;lt;ref&amp;gt;E-Safety-Initiative der Europäischen Kommission: [https://ec.europa.eu/digital-agenda/sites/digital-agenda/files/eCall%20FAQ.pdf ec.europa.eu: eCall FAQ] (PDF; 28&amp;amp;nbsp;kB), 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zusatzdiensten liegt die eigentliche Gefahr für die [[informationelle Selbstbestimmung]], denn die strengen Datenschutzbestimmungen der Verordnung gelten ausschließlich für den eCall-Notruf in seiner Basisfunktion, die Zusatzdienste werden hiervon nicht erfasst. Insbesondere die privaten eCall-Systeme sind vor diesem Hintergrund bedenklich. Eingebettet in die modernen Bordsysteme ist bei entsprechender Gestaltung praktisch die gesamte automobile Wertschöpfungskette in der Lage, unbegrenzt Daten über das Fahrzeug und das Fahrverhalten zu gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lüdemann-S177-182&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der europaweite Versichererverband [[Insurance Europe]] hatte im Jahr 2014 offiziell Interesse daran geäußert, dass Versicherungsunternehmen Zugriff auf eCall-Daten ihrer Kunden erhalten,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.insuranceeurope.eu/uploads/Modules/Publications/1251384983_cea-position-paper-on-ecall.pdf |titel=CEA position paper on the implementation of eCall |werk=www.insuranceeurope.eu/ |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140202173017/http://www.insuranceeurope.eu/uploads/Modules/Publications/1251384983_cea-position-paper-on-ecall.pdf |archiv-datum=2014-02-02 |abruf=2017-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.insuranceeurope.eu/publications/1055/21/Insurance-Europe-comments-on-the-future-eCall-draft-proposal/ |titel=Insurance Europe comments on the future eCall draft proposal |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140202173013/http://www.insuranceeurope.eu/publications/1055/21/Insurance-Europe-comments-on-the-future-eCall-draft-proposal/ |werk=www.insuranceeurope.eu/ |archiv-datum=2014-02-02 |abruf=2017-01-22 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; was theoretisch der Erstellung spezifischer [[Risikoidentifikation|Risikoprofil]] dienen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/eCall-Auto-Notruf-soll-ab-2015-fuer-Pkw-verbindlich-werden-1631991.html |titel=eCall: Auto-Notruf soll ab 2015 für Pkw verbindlich werden |werk=www.heise.de |abruf=2017-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sueddeutsche.de/auto/speicherung-von-bordcomputerdaten-der-spion-in-meinem-auto-1.1875596 |titel=Speicherung von Bordcomputerdaten: Der Spion in meinem Auto |werk=www.sueddeutsche.de |abruf=2017-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Intransparenz der eCall-Technologie (das Ausmaß der Datenaufzeichnung wird seitens der Hersteller nicht publik gemacht) sahen zu diesem Zeitpunkt Experten die Freiheit des Autofahrers gefährdet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.financescout24.de/2014/04/09/auto-elektronik-daten/ financescout24.de: &amp;#039;&amp;#039;Auto-Elektronik sammelt Daten: Fluch oder Segen?&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 11. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Verschiedene Stimmen forderten, dass die eCall-Funktion ausschaltbar sein solle und die Autofahrer selbst über die Datenübermittlung entscheiden können sollte. Mehrere Verbände, darunter der [[ADAC]], der [[Verbraucherzentrale]] Bundesverband und der [[Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft]], haben sich dafür ausgesprochen, die Autohersteller zum Einbau einer [[offene Schnittstelle|offenen Schnittstelle]] für den Datentransfer zu verpflichten. Damit könnten Autofahrer frei entscheiden, an wen sie ihre Fahrzeugdaten übermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gdv.de/2014/10/ecall-warnung-vor-datenmonopol-der-autohersteller/ |titel=eCall – Warnung vor Datenmonopol der Autohersteller |titelerg=Europäisches Auto-Notrufsystem |hrsg=Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) |werk=www.gdv.de |abruf=2017-01-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170202015552/http://www.gdv.de/2014/10/ecall-warnung-vor-datenmonopol-der-autohersteller/ |archiv-datum=2017-02-02 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.motorradonline.de/technik/ecall-notrufsysteme-fuer-motorraeder/&lt;br /&gt;
 |titel=eCall-Notrufsysteme für Motorräder&lt;br /&gt;
 |werk=MOTORRAD&lt;br /&gt;
 |datum=2024-04-23&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-03-20&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/motorrad-roller/motorrad-fahren/ecall-motorraeder/&lt;br /&gt;
 |titel=eCall fürs Motorrad: Diese Systeme gibt es&lt;br /&gt;
 |werk=ADAC&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-03-20&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.tourenfahrer.de/nachrichten/artikel/adac-fordert-ecall-fuer-motorraeder&lt;br /&gt;
 |titel=ADAC fordert eCall für Motorräder&lt;br /&gt;
 |werk=TOURENFAHRER&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-03-20&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://ridelink.com/de/news/ecall_motorrad_ueberblick&lt;br /&gt;
 |titel=eCall für Motorräder: Automatische Unfallmeldung – Systeme, Pflicht und Zukunft&lt;br /&gt;
 |werk=RideLink&lt;br /&gt;
 |datum=2025-03-01&lt;br /&gt;
 |abruf=2026-03-20&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim privatwirtschaftlichen System des Unfallmeldediensts (UMD) werden ausschließlich Daten bei der Registrierung und bei einem Unfall oder einer Panne übermittelt und anhand dieser Daten können Rettungskräfte zum Unfallort geschickt werden. Rückschlüsse auf die Fahrweise oder Bewegungsprofile können – laut [[Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft|GDV]] – mit Hilfe des Unfallmeldedienstes nicht erstellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.gdv.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[GLONASS#Erweiterungen|ERA GLONASS]] (vergleichbares russisches System)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|ECall Button|eCall Knopf}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=http://www.rapp.ch/wAssets-de/docs/trans/fachartikel-referate/2009/dokumente/vss_2007_903_ecall_schweiz.pdf |titel=Grundlagen für eCall in der Schweiz |titelerg=Forschungsauftrag VSS 2007/903 |hrsg=Rapp AG  |werk=www.rapp.ch |datum= |abruf=2023-03-20 |abruf-verborgen=1 |sprache= |format=PDF; 3,3&amp;amp;nbsp;MB |offline=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Europäische Union)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notruf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rettungsdienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rettungswache und Leitstelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheitspolitik der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telematik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorradtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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