<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=E-codices</id>
	<title>E-codices - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=E-codices"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=E-codices&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T14:50:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=E-codices&amp;diff=1522568&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=E-codices&amp;diff=1522568&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-18T03:50:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:e-codices}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bibliothek&lt;br /&gt;
|Name           = e-codices&amp;lt;br /&amp;gt;Virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz&lt;br /&gt;
|Bild           = [[Datei:Logo d&amp;#039;e-codices.jpg|300px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bild-Titel     = &lt;br /&gt;
|Bibliothekstyp = virtuelle Bibliothek&lt;br /&gt;
|Breitengrad    = &lt;br /&gt;
|Längengrad     = &lt;br /&gt;
|ISO-Region     = CH&lt;br /&gt;
|Ort            = Freiburg/Schweiz&lt;br /&gt;
|Gründung=2003–2007: verschiedene Vorprojekte&amp;lt;br /&amp;gt;2007: e-codices ist online&lt;br /&gt;
|Schließung     = &lt;br /&gt;
|Bestand        = 2733 Handschriften aus 97 Bibliotheken (Stand 2022)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://e-codices.ch/de/about/history |titel=Kurze Geschichte |werk=e-codices |abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ISIL           = CH-001867-5&lt;br /&gt;
|ISIL-Name      = &lt;br /&gt;
|Betreiber      = &lt;br /&gt;
|Leitung        = Christoph Flüeler&lt;br /&gt;
|Website        = https://e-codices.ch/de&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1452B.jpg|mini|Der Codex Sangallensis 1425B aus der Stiftsbibliothek St. Gallen – eine von vielen Handschriften, die über &amp;#039;&amp;#039;e-codices&amp;#039;&amp;#039; für jedermann zugänglich sind.]]&lt;br /&gt;
Das Projekt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e-codices – Virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde an der [[Universität Freiburg (Schweiz)|Universität Freiburg im Üechtland]] im Rahmen des [[Mediävistisches Institut der Universität Freiburg (Schweiz)|Mediävistischen Instituts]] (Zentrum für Handschriftenforschung) gegründet und bietet auf seiner Internetseite [[mittelalter]]liche Handschriften aus verschiedenen Schweizer Sammlungen zur kostenlosen Betrachtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel von e-codices ist es, die mittelalterlichen Handschriften der [[Schweiz]] durch eine virtuelle Bibliothek zu erschließen. Die integralen digitalen Reproduktionen der Handschriften sind dort mit wissenschaftlichen Beschreibungen verknüpft. Das Angebot richtet sich an die handschriftenorientierte Forschung, aber auch an interessierte Laien. Das derzeitige Angebot an digitalisierten Handschriften setzt sich unter anderem aus den Ergebnissen dieser Teilprojekte zusammen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;flueler-hsportal&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christop Flüeler |Titel=Ein europäisches Handschriftenportal. Ein Plan für das 21. Jahrhundert |Hrsg=Andreas Speer und Lars Reuke |Sammelwerk=Die Bibliothek – The Library – La Bibliothèque: Denkräume und Wissensordnungen |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin, Boston |Datum=2020 |Seiten=819-834 |DOI=10.1515/9783110700503-041}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
In der Schweiz bewahren mehr als hundert öffentliche und kirchliche Bibliotheken, Archive und Museen über 7500 Handschriften auf, die in lateinischer Schrift geschrieben und zwischen dem 5. und dem Ende des 15. Jahrhunderts entstanden sind. Rund 70 Prozent davon gehören zu den Beständen der sechs folgenden Bibliotheken: der [[Universitätsbibliothek Basel]] (1750 Manuskripte), der Stiftsbibliothek St. Gallen (1500 Manuskripte), der [[Burgerbibliothek Bern|Berner Burgerbibliothek]] (850 Manuskripte), der [[Zentralbibliothek Zürich]] (650 Manuskripte), der [[Kloster Einsiedeln|Stiftsbibliothek Einsiedeln]] (450 Manuskripte) und der [[Bibliothek von Genf|Bibliothèque de Genève]] (250 Manuskripte). Herausragend ist vor allem die eindrückliche Anzahl vorkarolingischer und karolingischer Handschriften. Bis Anfang 2020 wurden davon ungefähr 1650 mittelalterliche Codices auf dem schweizerischen Handschriftenportal &amp;#039;&amp;#039;e-codices&amp;#039;&amp;#039; digital publiziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flueler-hsportal&amp;quot; /&amp;gt; Bis am 1. Januar 2021 waren 3270 Handschriften digitalisiert, davon 2539 online verfügbar, beteiligt waren 97 kooperierende Bibliotheken und mehrere Privatbibliotheken. Insgesamt existierten 3107 Handschriftenbeschreibungen, wovon 588 für &amp;#039;&amp;#039;e-codices&amp;#039;&amp;#039; von über hundert Spezialisten neu erstellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.e-codices.unifr.ch/de/about/facts |titel=Facts and Figures |werk=e-codices |hrsg=Swissuniversities |datum=2021-01-01 |sprache=de, fr, it, en |abruf=2023-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Ab 2002 entwickelte Christoph Flüeler den Plan für eine Online-Sammlung von Handschriften in der Schweiz. An der Entwicklung dieses Projekts war die [[Universität zu Köln]] nicht unwesentlich mitbeteiligt. Das Pionierprojekt &amp;#039;&amp;#039;[[Codices Electronici Ecclesiae Coloniensis|Codices electronici ecclesiae Coloniensis]]&amp;#039;&amp;#039; (CEEC) von [[Manfred Thaller]] schlug Wellen. Die [[Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln|Dom- und Diözesanbibliothek Köln]] war weltweit die erste Handschriftenbibliothek, von der alle mittelalterlichen Handschriften vollständig digitalisiert und online frei zugänglich erschlossen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flueler-hsportal&amp;quot; /&amp;gt; Damals waren Bedenken gegenüber der Digitalisierung und Speicherung von historischen Dokumenten verbreitet. In der Schweiz gab es 2002 noch keine digitale Bibliothek. Das Interesse daran kam erst später. Durch die Ankündigung von Google im Jahr 2004, massenweise Bücher zu digitalisieren (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Google Books]]&amp;#039;&amp;#039;), und die Reaktion darauf aus Frankreich und in der Folge weiterer Staaten der EU mit der Lancierung einer europäischen Variante (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Europeana]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://pro.europeana.eu/about-us/mission#brief-history |titel=Brief history |werk=Europeana pro |datum= |sprache=en |abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wuchs der Druck auf die Handschriftensammlungen in der Schweiz. Im Jahr 2007 schloss sich die Kantons- und Universitätsbibliothek Lausanne als erste öffentliche Bibliothek der Schweiz dem Google-Projekt an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Haber |Titel=Bücher ins Netz |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2007-06-09 |Kommentar=Bezahlschranke? |Online=https://www.nzz.ch/articleF7S2B-ld.415013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der [[Schweizerischer Nationalfonds|Schweizerische Nationalfonds]] 2003 noch keine «Datenbanken» unterstützte und der Begriff der «[[Digital Humanities]]» erst zögerlich in der akademischen Welt ankam, mussten andere Förderquellen erschlossen werden. Der an der Universität Köln lehrende Fachmann für Digitalisierung und Langzeitarchivierung von historischen Dokumenten, Manfred Thaller, unterstützte die schweizerische Projektidee mit einem entscheidenden Schreiben im August 2003 und stellte die notwendige Software kostenlos zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flueler-hsportal&amp;quot; /&amp;gt; Dank dieser Unterstützung startete Gründer und Projektleiter Flüeler zusammen mit [[Ernst Tremp]], dem damaligen Stiftsbibliothekar von St. Gallen, die Digitalisierung einiger mittelalterlicher Handschriften der [[Stiftsbibliothek St. Gallen|Stiftsbibliothek]] als Pilotprojekt.&amp;lt;ref&amp;gt;Codices Electronici Sangallenses, {{Webarchiv |url=http://www.cesg.unifr.ch/ |text=Archivierte Kopie|wayback=20080212060047}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2007 werden mit finanzieller Unterstützung der [[Loterie Romande]] Handschriften der [[Bibliotheca Bodmeriana|Biblioteca Bodmeriana]] in [[Cologny]] durch &amp;#039;&amp;#039;e-codices&amp;#039;&amp;#039; digital erschlossen. Dank der Zusammenarbeit mit der [[Elektronische Bibliothek Schweiz|Elektronischen Bibliothek Schweiz]] kamen bis Ende 2011 weitere hundert Handschriften aus verschiedenen Schweizer Bibliotheken dazu. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Andrew W. Mellon Foundation]]&amp;#039;&amp;#039; finanzierte die Digitalisierung von weiteren 355 Handschriften, die aus der Zeit vor dem Jahr 1000 datieren und der Stiftsbibliothek St. Gallen gehören.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.computerworld.ch/business/politik/schweizer-manuskriptsammlung-online-1299227.html |titel=Schweizer Manuskriptsammlung online |werk=Computerworld |datum=2008-12-16 |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Stavros Niarchos Foundation]] förderte das Teilprojekt &amp;#039;&amp;#039;Greek Sources in Swiss Libraries&amp;#039;&amp;#039;, wodurch sich der Bestand von &amp;#039;&amp;#039;e-codies&amp;#039;&amp;#039; um weitere 40 Handschriften verschiedener Schweizer Bibliotheken erweiterte, darunter der Stiftsbibliothek St. Gallen, der [[Kloster Einsiedeln|Stiftsbibliothek Einsiedeln]], der [[Bibliothek von Genf|Bibliothèque de Genève]], der Fondation Martin Bodmer in Cologny und der [[Burgerbibliothek Bern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;flüeler-fritschi&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Flüeler, Ramona Fritschi |Titel=E-codices: Aufbau, Auswahlkriterien der digitalen Handschriftenbibliothek der Schweiz |Sammelwerk=Bulletin. Vereinigung der schweizerischen Hochschuldozierenden = Association Suisse des Enseignant-e-s d&amp;#039;Université |Band=40 |Nummer=2–3 |Datum=2014 |Seiten=46-53 |Online=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=vsh-002:2014:40::259#135}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Christoph Flüeler sein Projekt einer virtuellen Handschriftenbibliothek in der Schweiz in Angriff nahm, betrat er in mehrfacher Hinsicht Neuland. Bisher waren die historischen Handschriften gut gehütet und ihr Zugang nur wenigen Gelehrten vorbehalten. Mit der digitalen Veröffentlichung im Internet weitete sich das Publikum auf weitere Forschende und auf interessierte Laien aus. Diese Öffnung weckte auch Ängste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs 21. Jahrhundert schienen die Ziele für eine virtuelle Bibliothek, die bibliothekarischen und wissenschaftlichen Ansprüchen genügen sollte, fast unerreichbar. Es gab in der Schweiz noch keine Infrastrukturen für derartige Bibliotheken; sie mussten erst erschaffen und Standards entwickelt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flüeler-fritschi&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Flüeler, Ramona Fritschi |Titel=E-codices: Aufbau, Auswahlkriterien der digitalen Handschriftenbibliothek der Schweiz |Sammelwerk=Bulletin. Vereinigung der schweizerischen Hochschuldozierenden = Association Suisse des Enseignant-e-s d&amp;#039;Université |Band=40 |Nummer=2–3 |Datum=2014 |Seiten=46-53 |Online=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=vsh-002:2014:40::259#135}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Codices electronici Confoederationis Helveticae]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.e-codices.unifr.ch/ Website von e-codices]&lt;br /&gt;
* [https://www.manuscripta-mediaevalia.de/ e-codices im Deutschen Handschriftenforum Manuscripta Mediaevalia]&lt;br /&gt;
* [http://www.e-lib.ch/ e-lib.ch: Elektronische Bibliothek Schweiz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitale Bibliothek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Retrodigitalisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handschrift nach Bibliothek|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>