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	<title>E-Bass - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=E-Bass&amp;diff=28408&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Leicht gestrafft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=E-Bass&amp;diff=28408&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-26T18:39:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leicht gestrafft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Musikinstrument&lt;br /&gt;
 | Sprachen = [[Englische Sprache|englisch:]]&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;bass&amp;amp;nbsp;guitar&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|italienisch:]]&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Basso&amp;amp;nbsp;elettrico&amp;#039;&amp;#039;, [[Französische Sprache|französisch:]]&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Guitare&amp;amp;nbsp;basse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | Bild = [[Datei:MusicmanStingray new noBG.png|150px]]&lt;br /&gt;
 | Bildtext = E-Bass mit vier Saiten&lt;br /&gt;
 | Klassifikation = [[Chordophon]] ([[Elektrophon]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Zupfinstrument]]&lt;br /&gt;
 | Tonumfang = &lt;br /&gt;
 | Verwandte Instrumente = [[E-Gitarre]], [[Kontrabass]], [[Akustische Bassgitarre]]&lt;br /&gt;
 | Musiker = [[Liste von E-Bassisten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;elektrische Bass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E-Bass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;bass guitar&amp;#039;&amp;#039;) ist eine auf elektrische Verstärkung angewiesene [[Bassgitarre]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Bass (Instrument)|Bassinstrument]] legt er in einer Band mit tiefen Frequenzen das harmonische Fundament. [[Basslinie]]n sind typisch für viele Musikrichtungen, etwa [[Funk (Musik)|Funk]], [[Reggae]], [[Jazz]], [[Rockmusik|Rock]] und [[Popmusik|Pop]], vor allem im Funk und Reggae kommt er mit ausgefallenen Basslinien zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:7String.jpg|mini|hochkant=1.25|Ein siebensaitiger &amp;#039;&amp;#039;Fretless&amp;#039;&amp;#039;-E-Bass, typischerweise gestimmt in ,,Fis-,,H–,E–,A–D–G–h]]&lt;br /&gt;
Ein E-Bass hat normalerweise vier Saiten, in besonderen Versionen auch mehr, die normalerweise durchgehend in [[Quarte]]n gestimmt sind. Die Standard-Stimmung eines viersaitigen E-Basses (,E–,A–D–G) entspricht der Stimmung des Kontrabasses und ist eine [[Oktave]] tiefer als die vier tiefsten Saiten der [[Gitarre]]. Wie Gitarre und Kontrabass ist der E-Bass ein [[Transponierendes Instrument|transponierendes]] Instrument; die Noten werden eine Oktave höher notiert, als der Bass klingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den viersaitigen E-Bässen gibt es auch fünfsaitige E-Bässe&amp;lt;ref&amp;gt;Carlo May: &amp;#039;&amp;#039;Vintage. Gitarren und ihre Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; MM-Musik-Media-Verlag, Augsburg 1994, ISBN 3-927954-10-1, S. 28 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit ,,H als tiefster Saite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tonhöhenveränderung geschieht durch Abgreifen der Saiten auf dem Griffbrett. Auf diesem sind meist 20 bis 24 Bundstäbchen in [[Gleichstufige Stimmung|gleichstufigen]] Halbtonschritten eingelassen, so dass der Tonumfang eines viersaitigen E-Basses in Standardstimmung vom Kontra-E bis (bei 24 Bünden) zum eingestrichenen g (klingend) reicht. Dies entspricht einem Grundtonfrequenzbereich von 41,2 bis 392&amp;amp;nbsp;[[Hertz (Einheit)|Hz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cloeser.org/ext/Frequenztabellen_Gitarre_und_Bass.pdf Frequenztabellen Gitarre und Bass] (PDF; 178 kB) cloeser.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Roey Izhaki: &amp;#039;&amp;#039;Mixing Audio. Concepts, Practices and Tools.&amp;#039;&amp;#039; Focal Press, Amsterdam u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, ISBN 978-0-240-52068-1, S. 544.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu akustischen Instrumenten dient der [[Korpus (Musikinstrument)|Korpus]] eines E-Basses nicht als [[Resonanzkörper]], er besteht meistens aus einem massiven Stück Holz (englisch: &amp;#039;&amp;#039;[[Solidbody]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hals (Musikinstrument)|Hals]] des E-Basses ist bei den meisten Instrumenten in eine taschenförmige Fräsung im Korpus eingesetzt und aufgeschraubt oder seltener angeleimt. Bei einer anderen Konstruktionsweise wird der Bass mit durchgehendem Hals gebaut (englisch &amp;#039;&amp;#039;[[neck-thru]]&amp;#039;&amp;#039;), an den die beiden Korpusflügel seitlich angeleimt werden. Diese Bauweise hat den Vorteil, dass kein Übergang zwischen Hals und Korpus die Saitenschwingungen dämpft und so eine längere Ausklingzeit der Saiten (englisch &amp;#039;&amp;#039;[[sustain]]&amp;#039;&amp;#039;) erreicht werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thomann.de/de/onlineexpert_page_baesse_haelse_durchgehend_angeleimt_geschraubt_bekloppt.html |titel=Thomann Online-Ratgeber Hälse: durchgehend, angeleimt, geschraubt – bekloppt? Bässe |sprache=de |abruf=2023-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kopfplatte Bassgitarre.jpg|Vorder- und Rückseite der Kopfplatte von E-Bassgitarren: Fender [[Fender Precision Bass|American Performer P-Bass Guitar]] (links) und Sandberg Electra Bass Guitar (rechts)&lt;br /&gt;
Datei:Ibanez RS-940 fretless bass 1981 body noBG.jpg|Anordnung der Pickups: P-Style- (oben) und J-Style-Tonabnehmer (unten) an einem viersaitigen E-Bass. Rechts daneben die Dreh-Regler für den Klang und Schalter zur Pickups-Wahl und den Vorverstärker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Bauweisen ==&lt;br /&gt;
=== Bundlose Bässe ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fretless Bass}}&lt;br /&gt;
Eine spezielle Art des E-Basses ist der in den 1960er-Jahren entwickelte bundlose (engl.: &amp;#039;&amp;#039;fretless&amp;#039;&amp;#039;) Bass,&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Bacon, Barry Moorhouse: &amp;#039;&amp;#039;The Bass Book.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem sich singende Klänge erzielen lassen.&lt;br /&gt;
=== Mehrchörige Bässe ===&lt;br /&gt;
Für besondere klangliche Anforderungen werden manchmal [[Saitenchor|doppelchörige]] Instrumente (nach dem Prinzip der zwölfsaitigen [[Gitarre]]) eingesetzt, bei denen zur Grundsaite noch eine zusätzliche Oktavsaite verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehrhals-Bauweise ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mehrhalsgitarre}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mike Rutherford.jpg|mini|[[Mike Rutherford]] mit Doppelhals-Gitarre-Bass]]&lt;br /&gt;
Eine weitere Bauart ist ein Bass mit mehreren Hälsen (engl. multi-neck guitar / bass) Die häufigste Kombination in diesem Bereich, ist sechssaitige Gitarre und viersaitiger Bass, manchmal auch ein bundierter und ein [[Fretless Bass|nicht bundierter Hals]], oder jegliche andere Kombination aus Hals- und [[Tonabnehmer]]-Arten, sind vertreten. [[Chris Squire]], Bassist der englischen Gruppe [[Yes (Band)|Yes]], spielte einen dreihalsigen Bass der Marke Wal: der mittlere Hals ist ein Standard-Viersaiter mit Bünden, der untere Hals ist bundlos, und der obere Hals sollte ursprünglich wie eine Telecaster sein, aber Squire bespannte ihn mit drei Oktavpaaren (siehe weiter oben: &amp;#039;&amp;#039;Mehrchörige Bässe&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jeff Nolan |url=https://www.premierguitar.com/gear/gallery-hard-rock-collections-iconic-axes-part-2 |titel=GALLERY: Hard Rock Collection’s Iconic Axes, Part 2 - Premier Guitar |sprache=en |abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== D-Tuner ===&lt;br /&gt;
Um bei den viersaitigen E-Bässen etwas mehr Spielraum im tiefen Frequenzbereich zu haben, wurde der &amp;#039;&amp;#039;D-Tuner&amp;#039;&amp;#039; für den E-Bass entwickelt. Diese Vorrichtung an der Stimmmechanik erlaubt es, durch Umlegen eines Hebels die Saite um einen ganzen Ton herunterzustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung anderer Materialien als Holz ===&lt;br /&gt;
Der Bedarf nach stabileren Hälsen führte in den 1970er- und 80er-Jahren zur Verwendung von Materialien wie [[Polymethylmethacrylat|Acrylglas]] (Ampeg Dan Armstrong-Modell), [[Aluminium]] ([[Travis Bean]], [[Kramer (Gitarrenbauer)|Kramer]]) und [[Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff|kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff]] (Modulus, zeitweise auch in Zusammenarbeit mit Alembic, [[Steinberger (Gitarren)|Steinberger]], Status, [[Clover (Bassgitarren)|Clover]], Ritter, die inzwischen davon abgekommen sind, Miller Guitars &amp;amp; Basses, Schack, Moses, Vigier, SKC Bogart, Zon und andere), die zunächst große Mode waren, sich auf Dauer allerdings nicht im Massenmarkt durchsetzen konnten, da die damaligen Bässe mit Graphithals zu steril klangen (was sich bis heute teilweise geändert hat). Der Klang ist sehr brillant und klingt lange nach &amp;#039;&amp;#039;(Sustain)&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem ist ein Gitarrenhals aus Graphit unanfällig gegen Temperatur- oder Feuchtigkeitsänderungen. Die Stabilität ist so groß, dass auf einen Halsspannstab verzichtet werden kann, was viele Hersteller von Graphit-Bässen auch tun. Stärker verbreitet als Voll-Graphit-Hälse ist die Verwendung von Graphitstäben oder -rohren im Holzhals zu dessen Stabilisierung, was zum Ziel hat, die Stabilität von Graphit mit der klanglichen Wärme und Natürlichkeit von Holz zu paaren. Im Jahr 1979 erschien mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Steinberger L]]&amp;#039;&amp;#039; der erste E-Bass, der vollständig aus einem [[Laminat]] aus [[Kohlenstofffaser]] und [[Kunstharz]] (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff, KFK, Carbon) gefertigt war. Als &amp;#039;&amp;#039;[[Stand der Technik|State-of-the-art]]&amp;#039;&amp;#039; gilt heutzutage ein stabilisierter mehrteiliger Hals unter Verwendung von harten bis sehr harten [[Holz|Hölzern]] wie zum Beispiel [[Mahagonigewächse|Mahagoni]], [[Ahornholz]], [[Amarant]] (Purpleheart), [[Wenge]], [[Bubinga]], Amazaque, [[Ovangkol]], [[Palisander]], [[Ebenholz]], [[Cocobolo]] und [[Olivenbaum|Olive]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bassjo ===&lt;br /&gt;
Das [[Bassjo]] oder &amp;#039;&amp;#039;Banjo-Bass&amp;#039;&amp;#039; kombiniert einen E-Bass-Hals mit einem Banjo-Korpus und wird mit E-Bass-Saiten ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Brian Fox: &amp;#039;&amp;#039;Les Does More.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bass Player.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17, Nr. 8, 2006, {{ISSN|1050-785X}}, S. 40–50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
[[Klaus Voormann]] hat &amp;lt;!-- in/ab den 1960er Jahren --&amp;gt;eine elektrische achtsaitige Gitarre (mit vier Basssaiten und vier Gitarrensaiten, jeweils mit Verbindung zu einem Bassverstärker bzw. Gitarrenverstärker, bzw. drei Basssaiten und fünf Gitarrensaiten)&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Roser: &amp;#039;&amp;#039;„Ich brauchte drei Wochen, bis die Fingerkuppen wieder hart wurden.“&amp;#039;&amp;#039; Interview mit Klaus Voormann. In: &amp;#039;&amp;#039;[[guitar]].&amp;#039;&amp;#039; Band 112, Nr. 9, 2009, S. 20–22, hier: S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;130&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fretless Bass 4saitig Bass Sandberg California noBg.jpg|[[Fretless Bass|&amp;#039;&amp;#039;Fretless&amp;#039;&amp;#039;-Bass]]&lt;br /&gt;
Datei:Kolibri Guitars Buzz Bass noBG.jpg|[[Kopfplatte#Headless (ohne Kopfplatte)|Headless Bass]] von Kolibri Guitars&lt;br /&gt;
Datei:MataoArtistBass Black 2 tone-rear neckthru noBG.jpg|[[Neck-thru]]-Bauweise: das durch&amp;amp;shy;gängige Hals-Korpus-Element mit den angesetzten Seitenteilen&lt;br /&gt;
Datei:Doubleneck 4string Bass 6string Guitar noBG.jpg|Doppelhals-Instrument: 4 Saiten Bass / 6 Saiten Standard&lt;br /&gt;
Datei:D-Tuner noBG.jpg|Kopfplatte mit D-Tuner in „D-Position“&lt;br /&gt;
Datei:Cort Curbow bass guitar body Luthite 02 noBG.jpg|Cort Curbow E-Bass-Korpus aus „Luthite“-Kunststoff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Akustische Bass-[[Zupfinstrument]]e mit bundiertem Hals wie zum Beispiel die [[Laute|Basslaute]] sind bereits seit etwa dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bekannt. Ein weiteres Bass-Musikinstrument mit Bünden ist das mit dem [[Kontrabass]] verwandte südslawische Volksinstrument [[Berda]]. Ab dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entstanden verschiedene akustische Bass-Zupfinstrumente in Gitarrenform, deren Abgrenzung voneinander jedoch nicht vollständig möglich ist: die [[Kontragitarre]], die [[Bassgitarre]] sowie die [[akustische Bassgitarre]]. Seit Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts produzierte der US-Instrumentenhersteller [[Gibson Guitar Corporation|Gibson]] einen ähnlich der [[Mandoline]] konstruierten akustischen „Mando-Bass“.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Bacon, Barry Moorhouse: &amp;#039;&amp;#039;The Bass Book.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Anforderungen in Bands ===&lt;br /&gt;
Vorläufer des E-Basses wurden in den 1930er-Jahren entwickelt und basieren auf zwei Instrumentenfamilien: dem [[Kontrabass]] und der [[Gitarre]] beziehungsweise [[E-Gitarre]]. Der erste kommerziell vermarktete E-Bass, viersaitig, mit Bünden ausgestattet und für eine horizontale Spielweise ausgelegt, ist die &amp;#039;&amp;#039;Model #736 Electronic Bass Fiddle,&amp;#039;&amp;#039; die ab 1935 von [[Paul Tutmarc]]s Firma &amp;#039;&amp;#039;Audiovox Manufacturing Co.&amp;#039;&amp;#039; zu einem Listenpreis von $&amp;amp;nbsp;65 verkauft wurde. Audiovox hat bis zur Geschäftsaufgabe um das Jahr 1950 etwa 100 Exemplare dieses E-Basses produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Jim Roberts: &amp;#039;&amp;#039;How the Fender Bass Changed the World.&amp;#039;&amp;#039; Backbeat Books, San Francisco CA 2001, ISBN 0-87930-630-0 {{Google Buch |BuchID=lmQqRoOLgosC |Seite=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Fender Precision Bass]]&amp;#039;&amp;#039; war bei Markteinführung 1951 der erste E-Bass mit massivem Holzkorpus ohne [[Resonanzkörper]] &amp;#039;&amp;#039;([[Solidbody]])&amp;#039;&amp;#039;, der industriell in Serie gefertigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Aufgaben und Spieltechniken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Finger-Picking-Technik.jpg|mini|Finger-Picking-Spiel]]Die wohl typischste Aufgabe eines E-Basses ist die Sättigung des musikalischen Arrangements mit tiefen Basstönen. [[Datei:Taj Mahal Trio MQ2007-d.jpg|mini|Finger-Picking: Spiel- und Griffhand]]&lt;br /&gt;
Es existieren verschiedene Spieltechniken für E-Bässe, die sich vor allem auf die Spielhand (im Gegensatz zur Griffhand) beziehen. Grob unterscheiden kann man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Zupfen|zupfende]] Spiel mit Zeige-, Mittel- und teilweise auch Ringfinger (engl.: &amp;#039;&amp;#039;Plucking&amp;#039;&amp;#039;), verwandt dem [[Pizzicato]] bei klassischen Kontrabässen und dem [[Apoyando]] der klassischen Gitarre. Diese Technik erlaubt präzises Spiel und eine sehr hohe Kontrolle über die Schwingungen der Saiten und damit über die Tongestaltung. Während das Abdämpfen schwingender Saiten mit der Greifhand stets ein schwaches, aber hörbares Nebengeräusch verursacht, ermöglicht die Zupftechnik das geräuschlose Abdämpfen mit den Fingern der Schlaghand. Der entstehende Ton ist im Allgemeinen von seinem Charakter her runder und kräftiger als mit anderen Spieltechniken.&lt;br /&gt;
* Das Spiel mit &amp;#039;&amp;#039;[[Plektrum]],&amp;#039;&amp;#039; einem kleinen Plättchen, meist aus Kunststoff. Dies entspricht der typischen E-Gitarren-Spielweise. Hierbei ist der Anschlag definierter als bei der Zupftechnik. Bekannte Protagonisten in der Rockmusik sind [[Paul McCartney]] ([[Beatles]]), [[Roger Waters]] ([[Pink Floyd]]) und [[Jason Newsted]] (Ex-[[Metallica]]). Unter den international bekannten Jazz-Bassisten wird diese Spieltechnik zum Beispiel von [[Steve Swallow]] und [[Colin Hodgkinson]] praktiziert.&lt;br /&gt;
* Die perkussive orientierte &amp;#039;&amp;#039;[[Slaptechnik]]&amp;#039;&amp;#039; durch Schlagen mit Daumen und Reißen mit dem Zeige- oder Mittelfinger, wie sie zum Beispiel von [[Michael Balzary|Flea]] ([[Red Hot Chili Peppers]]) und von [[Reginald Arvizu|Fieldy]] ([[Korn (Band)|Korn]]) ausgeführt wird. Der erzielte prägnante Klang unterscheidet sich deutlich von den anderen Spieltechniken. Bekannt wurde diese Technik durch den Bassisten [[Larry Graham]] der [[Funk (Musik)|Funk]]- und [[Soul]]-Band [[Sly &amp;amp; The Family Stone]].&lt;br /&gt;
* Eine weitere Technik, die vor allem durch [[Victor Wooten]] bekannt gemacht wurde, aber auch von Bassisten wie [[Marcus Miller]] und [[Alain Caron]] benutzt wird, ist das &amp;#039;&amp;#039;[[Double-Thumbing]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei dieser dem Plektrumspiel vergleichbaren Ausführungsweise wird mit Auf- und Abschlägen des Daumens die Saite angeschlagen.&lt;br /&gt;
* Eher eine Randerscheinung ist das meist solistisch eingesetzte &amp;#039;&amp;#039;[[Tapping]],&amp;#039;&amp;#039; bei dem auch die rechte Hand auf dem Griffbrett Töne anschlägt und so zusammen mit der linken Hand besondere Effekte erzielen kann. Beim &amp;#039;&amp;#039;Two-Hand-Tapping,&amp;#039;&amp;#039; das durch [[Billy Sheehan]] bekannt wurde, werden beide Hände zum &amp;#039;&amp;#039;Tappen&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Oftmals wird &amp;#039;&amp;#039;Tapping&amp;#039;&amp;#039; in Kombination mit [[Slaptechnik|Slapping]] verwendet.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Spieltechnik ist &amp;#039;&amp;#039;Palm muting,&amp;#039;&amp;#039; bei der die angeschlagene Saite mit der Kante der Schlaghand leicht vor dem Steg abgedämpft wird, was die Klangdauer der Saite verringert und einen dumpferen Klang erzeugt. Diese Spieltechnik eignet sich dazu, die Dynamik der Basslinien innerhalb eines Stückes zu variieren, und zur Imitation des Klangs eines Kontrabasses.&lt;br /&gt;
* Eine spezielle Art des Spielens, die [[John Entwistle]] populär gemacht hat, ist das &amp;#039;&amp;#039;Typewriting&amp;#039;&amp;#039; („Schreibmaschinen-Stil“). Dabei wird normal gegriffen, aber mit den Fingerspitzen der Spielhand auf die Saite geschlagen und dadurch ähnlich wie beim Slappen ein klarer, aber kurzer Ton erzeugt.&lt;br /&gt;
* [[Datei:Tony Levin Colos-Saal 8-05-06 042b.jpg|mini|[[Tony Levin]] mit &amp;#039;&amp;#039;Funk fingers&amp;#039;&amp;#039; (2006)]]Eine weitere Spezialtechnik sind die erstmals von [[Tony Levin]] verwendeten &amp;#039;&amp;#039;Funk fingers&amp;#039;&amp;#039;. Dabei werden zwei Holzstöcke, die [[Stick (Schlagzeug)|Drumsticks]] ähneln, an Zeige- und Mittelfinger befestigt und durch das Schlagen auf die Saiten ein perkussiver Ton erzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=JD Pinckney / Pinckney Custom Shop |url=https://www.youtube.com/watch?v=aUjXvAPjO5g |titel=Tony Levin demonstrates his funk fingers |datum=2013-01-25 |abruf=2024-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Spielen mit [[Flageolettton|Flageoletttönen]] ist eine Technik, um Obertöne einer Saite oder eines gegriffenen Tones zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== E-Bass-Effekte ==&lt;br /&gt;
Unter [[Effektgerät (Musik)|E-Bass-Effekten]] versteht man diverse Geräte, die mittels [[Elektronik|elektronischer]] Schaltungen das E-Bass-Signal verändern. Hauptsächlich kommen sie in Form von Pedalen vor (umgangssprachlich als „Bodentreter“ oder „Tretminen“ bezeichnet), daneben werden auch komplexe 19&amp;quot;-Effekt-Prozessoren genutzt. Für den E-Bass sind auch Multieffektgeräte wie zum Beispiel das [[BOSS]] GT-10B im Bodenformat verfügbar. Verbreitet sind vor allem [[Verzerrer|verzerrende]], [[Echo|Hall]]-, Modulations- und [[Wah-Wah]]-Effekte. Bekannte Nutzer sind beispielsweise [[Cliff Burton]], [[Jaco Pastorius]], [[John Myung]], [[Geezer Butler]] und [[Doug Wimbish]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Bassisten ==&lt;br /&gt;
War der Bass bis zur Mitte der 1960er Jahre ein reines [[Rhythmusinstrument]], so machten Blues- und Rock-Bassisten wie [[Jack Bruce]] ([[Cream]]), [[John Entwistle]] ([[The Who]]) den Bass zu einem eigenständigen melodieführenden Instrument. Im [[Progressive Rock]] wurden [[Mike Rutherford]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.allmusic.com/song/the-lady-lies-mt0002709205 |titel=The Lady Lies - Genesis {{!}} AllMusic |sprache=en |abruf=2026-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Chris Squire]] als bedeutend wahrgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.allmusic.com/artist/chris-squire-mn0000121318 |titel=Chris Squire Songs, Albums, Reviews, Bio &amp;amp; Mor... |sprache=en |abruf=2026-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jaco Pastorius]] nahm in den 1970er Jahren eine Vorreiterrolle in Jazz und Fusion ein. Auch [[Stanley Clarke]] gilt im [[Fusion (Musik)|Fusionbereich]] als bedeutend; sein Bassspiel ist gekennzeichnet von einer ausgereiften [[Slapping|Slaptechnik]] und Virtuosität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eberhard Weber (Musiker)|Eberhard Weber]] erzeugte mit seinem E-Kontrabass besondere Klangfärbungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tal Wilkenfeld]] ist eine australische [[Jazz]]- und [[Fusion (Musik)|Fusion]]-Bassistin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Präsenz ==&lt;br /&gt;
Obwohl der E-Bass primär ein songunterstützendes Rhythmus-Instrument ist, gibt es einige Musikstücke, in denen die Bass-Linie zum prägenden [[Lick]] wurde, oder zur [[Hookline|Hoockline]], die maßgeblich den Wiedererkennungswert bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Another One Bites the Dust]] von Queen, inspiriert von [[Good Times]]&lt;br /&gt;
* [[Sunshine of Your Love]] von Cream&lt;br /&gt;
* [[Walk on the Wild Side]] von Lou Reed&lt;br /&gt;
* [[La Bamba (Lied)|La Bamba]] von Ritchie Valens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Seven Nation Army]] von White Stripes, wobei diese Basslinie auf einer modifizierten E-Gitarre eingespielt wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von E-Bassisten]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Hersteller von E-Bässen und E-Bass-Verstärkern]]&lt;br /&gt;
* [[Bassgitarre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adrian Ashton: &amp;#039;&amp;#039;Das Bass-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Voggenreiter, Bonn 2006, ISBN 3-8024-0563-3.&lt;br /&gt;
* Tony Bacon, Barry Moorhouse: &amp;#039;&amp;#039;The Bass Book. A complete illustrated history of bass guitars.&amp;#039;&amp;#039; 1. german edition. Balafon Books, London 1996.&lt;br /&gt;
* Hugo Pinksterboer: &amp;#039;&amp;#039;Pocket-Info: E-Gitarre und E-Bass.&amp;#039;&amp;#039; Schott.&lt;br /&gt;
* Jim Roberts: &amp;#039;&amp;#039;American Basses. An illustrated history &amp;amp; player’s guide.&amp;#039;&amp;#039; Backbeat Books, San Francisco CA 2003, ISBN 0-87930-721-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bass guitars|E-Bässe|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4261650-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4261650-5|LCCN=sh85012161|NDL=01037040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:EBass}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gitarrenart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrophon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Gitarre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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