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	<title>Dywidag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dywidag&amp;diff=1458583&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Günther1986: /* Galerie */ Bildqualität verbessert</title>
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		<updated>2025-02-03T20:11:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Galerie: &lt;/span&gt; Bildqualität verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name              = Dyckerhoff &amp;amp; Widmann AG&lt;br /&gt;
| Logo              = Dywidag Logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform  = [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN              = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 1865 (seit 1869 als Dyckerhoff &amp;amp; Widmann)&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum   = August 2001&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund   = Fusion mit [[Walter Bau]] zu &amp;#039;&amp;#039;Walter Bau-AG vereinigt mit Dywidag&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Sitz              = [[München]], {{Deutschland}}&lt;br /&gt;
| Leitung           = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl   = &lt;br /&gt;
| Umsatz            = &lt;br /&gt;
| Stand             = &lt;br /&gt;
| Branche           = [[Bauunternehmen]]&lt;br /&gt;
| Homepage          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dywidag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Dyckerhoff &amp;amp; Widmann AG) war ein großer deutscher [[Bauunternehmen|Baukonzern]], der 1865 als &amp;#039;&amp;#039;Cementwarenfabrik Lang &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039; in Karlsruhe gegründet wurde. 1869 erfolgte die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Dyckerhoff &amp;amp; Widmann&amp;#039;&amp;#039;. Das Unternehmen unterhielt regionale Niederlassungen und Werke in allen Teilen Deutschlands sowie Tochtergesellschaften weltweit. Es gehörte mit zahlreichen Entwicklungen und Patenten zu den Pionieren des Bauens mit [[Stampfbeton]], [[Stahlbeton]] und [[Spannbeton]]. Wenige Jahre nach der Verschmelzung mit der angeschlagenen [[Walter Bau AG]] zur &amp;#039;&amp;#039;Walter Bau AG vereinigt mit Dywidag&amp;#039;&amp;#039; ging der neue Konzern 2005 in Insolvenz. Danach ging der Bereich Dywidag weitgehend im  [[Strabag]]-Konzern auf. Die österreichische Dywidag wurde von den damaligen Eigentümern der Bauunternehmung [[Hinteregger (Bauunternehmen)|Hinteregger]] erworben und als &amp;#039;&amp;#039;Dyckerhoff &amp;amp; Widmann Gesellschaft m.b.H.&amp;#039;&amp;#039; fortgeführt, die &amp;#039;&amp;#039;[[DYWIDAG-Systems International]] (DSI)&amp;#039;&amp;#039; wurde an Investoren verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Väter des Unternehmens, das 1865 als Cementwarenfabrik Lang &amp;amp; Cie. in [[Karlsruhe]] gegründet wurde, waren der Kaufmann Heinrich Lang, der Bauinspektor Franz Serger und der Zementindustrielle [[Wilhelm Gustav Dyckerhoff]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stegmann 2014, S. 22–33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Eintritt von Dyckerhoffs Sohn [[Eugen Dyckerhoff]] und dessen Schwiegervater Gottlieb Widmann in das Unternehmen erfolgte 1869 eine Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Dyckerhoff &amp;amp; Widmann KG&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1907 war die Umfirmierung in eine [[Aktiengesellschaft]] und die Verlegung des Firmensitzes nach [[Wiesbaden-Biebrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der bekanntesten Projekte ist die von 1911 bis 1913 erbaute [[Jahrhunderthalle (Breslau)|Jahrhunderthalle]] in [[Breslau]], die seit 2006 zum [[UNESCO-Welterbe|Weltkulturerbe]] gehört. [[Franz Dischinger]] war von 1913 bis 1933 in dem Unternehmen tätig und entwickelte insbesondere die Schalenbauweise in Stahlbeton weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Eugen Kurrer]]: &amp;#039;&amp;#039;The History of the Theory of Structures. Searching for Equilibrium&amp;#039;&amp;#039;. [[Ernst &amp;amp; Sohn]], Berlin 2018, S. 734ff. ISBN 978-3-433-03229-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dyckerhoff &amp;amp; Widmann AG verlegte 1935 ihren Firmensitz nach Berlin und wurde 1937 wieder eine [[Kommanditgesellschaft]]. Eigentümer war [[Erich Lübbert]]. Während des Zweiten Weltkrieges mussten Häftlinge des [[KZ Auschwitz III Monowitz]] und des [[KZ-Außenlager Kaufering V – Utting|KZ-Außenlagers Kaufering V – Utting]] Zwangsarbeit für die Firma leisten. Nach 1945 wechselte das Unternehmen nach München und wurde 1970 wieder eine Aktiengesellschaft. Der seit 1923 bei Dyckerhoff &amp;amp; Widmann tätige [[Ulrich Finsterwalder]] beeinflusste nach 1945 als Chefkonstrukteur und Gesellschafter das Unternehmen maßgeblich, insbesondere im [[Spannbeton]]-[[Freivorbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1972 fusionierte Dywidag mit der [[Siemens-Bauunion]] und machte sich einen Namen insbesondere als Generalunternehmer im schlüsselfertigen Ingenieurbau, Hochbau, Industriebau, Untertagebau sowie als Fertigteilhersteller. 1991 wurde das damals größte ostdeutsche Bauunternehmen, die [[Union-Bau]] (vormals [[VEB BMK Kohle und Energie]]), von der [[Treuhandanstalt]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 wurde Dywidag mit der angeschlagenen Augsburger &amp;#039;&amp;#039;[[Walter Bau AG]]&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Walter Bau AG vereinigt mit Dywidag&amp;#039;&amp;#039; verschmolzen. Vier Jahre später beantragte das fusionierte Unternehmen [[Insolvenz]]. Deutsche Teile der &amp;#039;&amp;#039;Walter Bau AG vereinigt mit Dywidag&amp;#039;&amp;#039; wurden unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Dywidag Bau GmbH&amp;#039;&amp;#039; von der [[Strabag]] übernommen. Die Dywidag-Niederlassung in Frankfurt wurde Ende 2006 geschlossen, Nürnberg und München arbeiteten als reines Ingenieurbauunternehmen zunächst weiter und gehören heute – wie auch die 2011 aufgelöste Auslandsgesellschaft [[Dywidag International]] – zum Strabag-Konzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlassung Saar-Pfalz wurde 2007 in den [[Züblin]]-Konzern (ebenfalls Hauptgesellschafter Strabag) integriert und dann 2008 endgültig geschlossen. Die österreichische Dywidag wurde von den damaligen Eigentümern der Salzburger Bauunternehmung [[Hinteregger (Bauunternehmen)|Hinteregger]] erworben und wird unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Dyckerhoff &amp;amp; Widmann Gesellschaft m.b.H.&amp;#039;&amp;#039; als eigenständiges Unternehmen mit Sitz in [[Linz]] fortgeführt. Die im Spanntechnik-Bereich tätige &amp;#039;&amp;#039;[[DYWIDAG-Systems International]] (DSI)&amp;#039;&amp;#039; wurde im Juni 2011 an Investoren verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Seifersdorf (Dippoldiswalde)#Weitere Sehenswürdigkeiten|Mühl-Grabenbrücke]] in Seifersdorf, 1882&lt;br /&gt;
* [[Klarissenkloster Bamberg|Nonnenbrücke]] in Bamberg, 1904&lt;br /&gt;
* [[Brommybrücke]] in Berlin. 1909&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Fürstenfeldbruck#D-1-79-121-133|Amperbrücke]] in Fürstenfeldbruck, 1909&lt;br /&gt;
* [[Großkraftwerk Franken]] in Nürnberg, 1912&lt;br /&gt;
* [[Jahrhunderthalle (Breslau)|Jahrhunderthalle]] in Breslau, 1913&lt;br /&gt;
* [[Hesslerhof]] in Mainz-Amöneburg, 1922–1923&lt;br /&gt;
* [[Linachtalsperre]] in Vöhrenbach, 1922–1926&lt;br /&gt;
* [[Großmarkthalle Leipzig|Großmarkthalle]] in Leipzig, 1929&lt;br /&gt;
* [[Auditorium Maximum (Universität Hamburg)|Auditorium Maximum]] der Universität Hamburg, 1959 (in ARGE)&lt;br /&gt;
* [[BMW-Vierzylinder|BMW Hochhaus]] in München, 1972 (in ARGE)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Terrassenhaus Mühlenberg] in Hannover, 1972 (in ARGE) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sachsenbrücke (Pirna)|Sachsenbrücke]] in Pirna, 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rote Weißeritz 01.jpg|Hinweistafel auf die erste Segmentbrücke aus Stampfbeton von Dyckerhoff &amp;amp; Widmann (1882)&lt;br /&gt;
133R17030785 Bereich Bellariastrasse – Ring, Bau der U Bahn Linie U3.jpg|Seilbagger Dyckerhoff &amp;amp; Widmann in Wien 1985 beim Bau der U3&lt;br /&gt;
Wissensturm Linz April 2006.jpg|Wissensturm [[Linz]] 2006, ArGe Dywidag – [[Alpine Holding|Alpine]]-[[Mayreder Bau|Mayreder]] – [[Strabag]]&lt;br /&gt;
Datei:Dscn0017 berlin-year-2000.jpg|Dywidag-Baustelle am [[Potsdamer Platz]] in Berlin im Jahr 2000&lt;br /&gt;
Betonowiec - panoramio.jpg|Wrack der &amp;#039;&amp;#039;[[Ulrich Finsterwalder (Schiff)|Ulrich Finsterwalder]]&amp;#039;&amp;#039; (ehemaliger Betontanker der [[Hydrierwerke Pölitz AG]]) im [[Dammscher See]]&lt;br /&gt;
241200-DYWIDAG_Mast.jpg|Beleuchtungsmast aus Dywidag-Produktion in Dresden auf der Wachwitzer Bergstraße (1. Dezember 2024)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Knut Stegmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Bauunternehmen Dyckerhoff &amp;amp; Widmann. Zu den Anfängen des Betonbaus in Deutschland 1865–1918.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen/Berlin, 2014. (mit Überblick über die gesamte Firmengeschichte) ISBN 978-3803007537.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dywidag.de DYWIDAG Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://www.dywidag-international.com DYWIDAG International]&lt;br /&gt;
* [https://www.dywidag-systems.com DYWIDAG-Systems International GmbH (DSI)]&lt;br /&gt;
* [https://www.dywidag.at DYWIDAG Österreich]&lt;br /&gt;
* [https://union-bau-ag.de.tl/ UNION-BAU AG]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/007196|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zu|NAME=Dyckerhoff &amp;amp; Widmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4332531-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Bauunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strabag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemals börsennotiertes Unternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Günther1986</name></author>
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