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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dystokie</id>
	<title>Dystokie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:18:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dystokie&amp;diff=1332325&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Galtzaile: Schreibung: 1.: griech. ί mit Akzent, nicht mit Spiritus. 2.: í statt i in der Transkription. 3.: δυσ- statt δυς, da dys- im Griechischen nur (noch) als Präfix vorkommt.</title>
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		<updated>2022-12-07T23:08:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibung: 1.: griech. ί mit Akzent, nicht mit Spiritus. 2.: í statt i in der Transkription. 3.: δυσ- statt δυς, da dys- im Griechischen nur (noch) als Präfix vorkommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = O62.4&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Hypertone, unkoordinierte und anhaltende Uteruskontraktionen&amp;lt;br /&amp;gt;– Uterine Dystokie o.n.A.&lt;br /&gt;
| 02-CODE = O66&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Sonstiges Geburtshindernis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dystokie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|δυστοκία|dystokía}} „schwere Geburt“, von {{lang|grc|δυσ-|dys-}} „übel“ und {{lang|grc|τὁκος|tokos}} „Geburt“) ist ein gestörter [[Geburt]]sverlauf im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;erschwerten Entbindung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willibald Pschyrembel]]: &amp;#039;&amp;#039;Klinisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, 48. – 53. Auflage, [[Walter de Gruyter]], Berlin 1942, Seite 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Willibald Pschyrembel]] definierte die Dystokie als Wehenanomalie mit Dauerkontraktionen (Tetanus uteri), mit zu starken Wehen (Hypersystolie), mit zu häufigen Wehen (Polysystolie) oder mit einem erhöhten Grundtonus&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willibald Pschyrembel]]: &amp;#039;&amp;#039;Praktische Geburtshilfe und geburtshilfliche Operationen&amp;#039;&amp;#039;, 14. Auflage, [[de Gruyter]], Berlin und New York 1973, ISBN 3-11-001683-4, Seite 774.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese enge Definition im Sinne &amp;#039;&amp;#039;zu starker [[Wehe]]n&amp;#039;&amp;#039; wird in seinem [[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Wörterbuch]] jetzt weiter gefasst: Die Dystokie bezeichnet heute jeden gestörten Geburtsverlauf infolge mechanischer, organischer oder funktioneller Ursachen. Es gibt die vier Formen Beckendystokie, [[Schulterdystokie]], Wehendystokie und [[Gebärmutterhals|Zervixdystokie]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)]], 266. Auflage, [[de Gruyter]], Berlin und Boston 2014, ISBN 978-3-11-033997-0, Seite 536.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Etwa sechs Prozent aller [[Entbindung]]en sind solche [[Risikogeburt]]en. Man spricht von der &amp;#039;&amp;#039;schweren Geburt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Dornblüth]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der klinischen Kunstausdrücke&amp;#039;&amp;#039;, Verlag von Veit &amp;amp; Comp., Leipzig 1894, Seite 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gegenteil der Dystokie ist die normale Geburt ([[Eutokie]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Maxim Zetkin]] und Herbert Schaldach: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Medizin&amp;#039;&amp;#039;, 15. Auflage, Verlag Ullstein Mosby, Berlin 1992, ISBN 3-86126-018-2 und ISBN 3-86126-015-8, Seite 536.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im [[Französische Sprache|Französischen]] wird mit den Begriffen &amp;#039;&amp;#039;Dystocie maternelle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dystocie foetale&amp;#039;&amp;#039; zwischen mütterlichen und kindlichen Ursachen unterschieden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Dornblüth]]: &amp;#039;&amp;#039;Klinisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Verlag von Veit &amp;amp; Comp., Leipzig 1907, Seite 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen handelt es sich bei der Dystokie um nicht voranschreitende [[Wehe]]n ([[Wehenschwäche]]). Bei einer [[Schulterdystokie]] ist eine [[Schulter]] des Kindes im [[Geburtskanal]] eingeklemmt. Andere Ursachen sind kindliche oder mütterliche [[Anomalie (Medizin)|Anomalien]] wie die [[Querlage]] des Kindes, ein [[Hydrozephalus]], ein zu enges mütterliches [[Becken (Anatomie)|Becken]], eine Weichteil[[rigidität]], eine [[Placenta accreta]], eine [[Placenta adhaesiva]], eine [[Placenta praevia]], eine zervikale [[Striktur]] (Zervixdystokie), ein Uterusspasmus&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Thiele ([[Herausgeber]]): &amp;#039;&amp;#039;Handlexikon der Medizin&amp;#039;&amp;#039;, [[Urban &amp;amp; Schwarzenberg]], München, Wien, [[Baltimore]] 1980, Band 1, Seite 586.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Siamesische Zwillinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die gründliche körperliche Untersuchung. Hilfreich sind außerdem die [[Sonographie]] und die [[Kardiotokographie]] und mit Einschränkungen auch die [[Amniozentese]] und das [[Partogramm]]. [[Röntgendiagnostik]], [[Computertomographie]] und [[Magnetresonanztomographie]] nur in Ausnahmefällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Neben den umfangreichen Möglichkeiten der konservativen [[Geburtshilfe]] muss an einen [[Dammschnitt]] und an die [[Schnittentbindung]] ([[Kaiserschnitt]]) gedacht werden. Es gibt wehenfördernde (zum Beispiel [[Dinoproston]]) und wehenhemmende (zum Beispiel [[Fenoterol]], [[Atosiban]]) [[Medikament]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geburtsstörung| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perinatalmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebärmutter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[it:Taglio cesareo#Distocia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Galtzaile</name></author>
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