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	<title>Duvensee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:58:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Duvensee&amp;diff=411438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2024-11-30T04:47:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Duvensee COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/42//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/34//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Duvensee_in_RZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Herzogtum Lauenburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Sandesneben-Nusse&lt;br /&gt;
|Höhe              = 43&lt;br /&gt;
|PLZ               = 23898&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04543&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01053025&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 55M&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Amtsgraben&amp;amp;nbsp;4&amp;lt;br /&amp;gt;23898 Sandesneben&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-sn.de/Gemeinden/duvensee/ www.amt-sn.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Hans-Peter Grell&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duvensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Kreis Herzogtum Lauenburg]] in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name Duvensee wurde abgeleitet von dem altsächsischen Wort &amp;#039;&amp;#039;dûvâ&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kmrz.de/lh_archivbaende/texte/texte_1892/lh_1892_01.htm |wayback=20141014013327 |text=dûvâ |archiv-bot=2024-11-30 04:47:06 InternetArchiveBot }}, Seite 35, Nr. 122, Duvensee&amp;lt;/ref&amp;gt; oder dem niederdeutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;duuf&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=nvXuwKjA4MsC&amp;amp;q=Duvensee#v=snippet&amp;amp;q=Duvensee&amp;amp;f=false duuf], Duvensee&amp;lt;/ref&amp;gt; Die hochdeutsche Übersetzung der beiden Wörter lautet &amp;#039;&amp;#039;[[Tauben|Taube]]&amp;#039;&amp;#039;. Duvensee bedeutet also Taubensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Duvenseer Moor, das aus dem ehemals 4,3 km² großen, nach und nach verlandeten und im 19. Jahrhundert trockengelegten Duvensee entstand, ist seit 1924 bekannt für die mittelsteinzeitlichen &amp;#039;&amp;#039;[[Duvensee (mesolithische Wohnplätze)|mesolithischen Wohnplätze]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Holst: &amp;#039;&amp;#039;Hazelnut economy of early Holocene hunteregatherers: a case study from Mesolithic Duvensee, northern Germany&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Archaeological Science&amp;#039;&amp;#039; 37, 2010, S. 2871–2880&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Holst: &amp;#039;&amp;#039;Eine einzige Nuss rappelt nicht im Sacke. Subsistenzstrategien in der Mittelsteinzeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 18, Tübingen 2009, S. 11–38.  {{Webarchiv | url=http://www.geo.uni-tuebingen.de/fileadmin/website/arbeitsbereich/ufg/urgeschichte_quartaeroekologie/publikationen/GFU/2009/011-038.pdf | wayback=20141013055707 | text=(PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wohnplätze gehören zu den wichtigsten Archiven dieser Zeit und geben Aufschluss über die Entwicklung von Ernährung, Handwerk, Siedlungsweise und Landschaftsnutzung zu Beginn des [[Holozän]]s. 1925 wurden bei Ausgrabungen im Moor Jagdgeräte aus dem [[Mesolithikum]] gefunden. Aufgrund des Fundortes werden derartige Gegenstände aus der Zeit der [[Duvensee-Gruppe]] zugeordnet. Unter den Funden der Ausgrabungen von 1926 befand sich auch der &amp;#039;&amp;#039;[[Paddel von Duvensee]]&amp;#039;&amp;#039;, der zweitälteste Fund eines Paddels weltweit, der etwa 6300 v. Chr. im Einsatz war. Im Oktober 2022 wurde hier „die bisher älteste Grabstätte Norddeutschlands“ entdeckt, eine [[Brandbestattung]], die vor ca. 10.500 Jahren am Rande des Duvenseer Moors angelegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/ALSH/Information/ausgrabungen/ausgrabungen/2022/duvensee_brandbestattung/duvensee_brandbestattung.html &amp;#039;&amp;#039;Vor über 10.000 Jahren: Ältestes Grab Norddeutschlands entdeckt&amp;#039;&amp;#039;], Pressemitteilung [[Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein]] vom 12. Oktober 2002, abgerufen am 16. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes „Duvense“ stammt von 1230 und befindet sich im [[Ratzeburger Zehntregister]]. Um 1240 gehörte Duvensee und der See den Herren von [[Ritzerau]]. Ab 1300 nannte sich ein Zweig derer von Ritzerau „von Duvense“. Das Wappen des Gerlactus von Duvense von 1336 wurde zum Teil in das Gemeindewappen übernommen. 1359 erfolgte die letzte urkundliche Erwähnung derer von Duvense. Danach wurde Duvensee zum Handelsobjekt und mehrmals verpfändet und verkauft. Ab Anfang 1400 gehörte eine Hälfte des Dorfes und des Sees der Hansestadt [[Lübeck]], während die andere Hälfte weiterhin den Herzögen von Lauenburg gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenzen waren sehr unklar, da sechs Bauernstellen an Lübeck abgetreten wurden. So konnte es geschehen, dass bei Mord innerhalb eines Hauses Lübeck zuständig war, fiel der Tote aber mit dem Kopf auf die Straße, war es das Lauenburger Gericht. Ein Grenzstreit über das Jagdrecht in Duvensee zwischen Lübeck und dem Herzogtum ging zwischen 1565 und 1591 bis vor das [[Reichskammergericht]] in [[Speyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
350&amp;amp;nbsp;Jahre war Duvensee ein geteiltes Dorf mit zwei Bürgermeistern. Zwei Gastwirte durften Branntwein und Bier nur an die jeweiligen Untertanen verkaufen. Erst durch den Vergleich von 1747 wurde der Lübecker Teil zurückgegeben und ganz Duvensee ging mit dem [[Amt Steinhorst]] an [[Hannover]]. 1780 wurde die Verkoppelung durchgeführt, die Acker-, Wiesen- und Waldflächen wurden neu aufgeteilt, zu größeren Feldern zusammengefasst und begradigt. Um mehr Wiesenland zu haben und den Torfstich auf dem Moor zu ermöglichen, begann 1773 die erste Trockenlegung des Duven-Sees durch den Bau eines Kanals zum Bergrader Teichbach. Die endgültige Trockenlegung geschah 1850 durch Vertiefung des Kanals. 1855 bestand das Dorf Duvensee aus vier [[Hufe|Vollhufen]], einer Dreiviertelhufe, neun Halbhufen, drei [[Kate (Hütte)|Großkaten]], sechs Kleinkaten, neun [[Kleinbauer|Anbauerstellen]] und eine Holz- und Moorvogtswohnung. Duvenseer Wall bestand aus fünf ausgebauten Anbauerstellen, zwei Vollhufen, eine Dreiviertelhufe, drei Viertelhufen und drei Achtelhufen. Duvensee hatte eine Schule, eine Schmiede und ein Wirtshaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=6NFCAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Duvenseer+Wall&amp;amp;q=Duvenseer+Wall#v=snippet&amp;amp;q=Duvenseer%20Wall&amp;amp;f=false Bestand] 1855&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde [[Bergrade]] wurde am 1.&amp;amp;nbsp;April 1939 in Duvensee eingegliedert. Duvensee war bis 1948 Sitz des gleichnamigen Amtes. Die Gemeinde Duvensee besteht aus den drei Ortsteilen Duvensee, Duvenseer Wall und Bergrade.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 2: Boren - Ellerau |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2002 |ISBN=978-3-926055-68-2 |Seiten=321 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D993838235 |Abruf=2020-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl am 14. Mai 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010535391025.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 78,3 Prozent&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2018&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2023&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = AAW&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 45.2&lt;br /&gt;
|FARBE1         = d15ad1&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG1     = Allgemeine Aktive Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = AUW&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 23.6&lt;br /&gt;
|FARBE2         = 2f53e0&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Allgemeine und unabhängige Duvensee-Bergrader Wahlgemeinschaft&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = FWD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 31.2&lt;br /&gt;
|FARBE3         = 47e332&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG3     = Freie Wählergemeinschaft Duvensee&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt zehn Sitze vergeben. Von diesen erhielt die Allgemeine Aktive Wählergemeinschaft fünf Sitze, die Freie Wählergemeinschaft Duvensee drei Sitze und die Allgemeine und unabhängige Duvensee-Bergrader Wahlgemeinschaft zwei Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Unter einer erhöhten, gestürzten blauen Spitze, die mit einer nach links fliegenden silbernen Taube belegt ist, von Silber und Rot siebenfach schräg geschacht.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|20|Gemeinde Duvensee, Kreis Herzogtum Lauenburg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Duvensee Auszeichnungen 2005 2006.jpg|miniatur|Duvensees Auszeichnungen]]&lt;br /&gt;
* 2005 Kreissieger beim Kreis-Wettbewerb &amp;#039;&amp;#039;Schönstes Dorf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2006 Landessieger beim schleswig-holsteinischen Landeswettbewerb &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Dorf hat Zukunft]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007 Silbermedaille im Bundeswettbewerb &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Dorf hat Zukunft]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.duvensee.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=27&amp;amp;Itemid=87 | wayback=20110714115645 | text=www.duvensee.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, aufgeführt in der [[Liste der Sieger im Bundeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit ==&lt;br /&gt;
* Bereits seit 1924 kann urkundlich die Existenz eines Duvenseer Reitervereins nachgewiesen werden. Der Reit- und Fahrverein Duvensee wurde am 19. Dezember 1988 in seiner jetzigen Form begründet.&lt;br /&gt;
* Im ehemaligen Altenteilerkaten aus dem Jahre 1827 im Ortsteil Bergrade befindet sich seit 2005 das &amp;#039;&amp;#039;Café uppen Barg&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahre 2006 ging dann die dazugehörige [[Swingolf]]-Anlage in Betrieb. &amp;#039;&amp;#039;SwinGolf Bergrade&amp;#039;&amp;#039; war die erste Anlage dieser Art in Schleswig-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-sn.de/Gemeinden/duvensee/ Gemeinde Duvensee] beim [[Amt Sandesneben-Nusse]]&lt;br /&gt;
* [http://www.duvensee.de/ Private Website] über Duvensee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2065328-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Herzogtum Lauenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
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