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	<title>Dusing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T13:57:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;An-d: + Beispielbild</title>
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		<updated>2023-07-20T10:40:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Beispielbild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum US-amerikanischen Schwimmer siehe [[Nate Dusing]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Augsburg St. Moritz 2088.JPG|mini|[[Epitaph]] für Claus Hofmair in der [[St. Moritz (Augsburg)|Moritzkirche]] in Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst_von_Kirchberg-_Miniatur_in_der_Mecklenburgischen_Reimchronik.jpg|mini|[[Ernst von Kirchberg]] trägt einen Dupsing (Buchmalerei ca. 1378)&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Erdmann: Zisterzienser-Abtei Doberan, Langewiesche Nachfolger Köster, Königstein im Taunus, 1995, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dusing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duchsing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dupfing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dupsing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teusinke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist der mit schweren Metallbeschlägen oder Glöckchen besetzte, bis auf die Schenkel herabfallende [[Gürtel]], der in der ritterlichen und festlich-bürgerlichen Tracht um 1400 über dem Obergewand, dem [[Tappert (Kleidungsstück)|Tappert]], getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Mittelalter]]liche Chroniken, die gelegentlich auch modische Entwicklungen registrieren, notieren wiederholt das Aufkommen der neuen Gürtelformen schon um die Mitte des 14. Jahrhunderts. 1389 werden sie zum ersten Mal als &amp;#039;&amp;#039;dusinge&amp;#039;&amp;#039; in der [[Limburger Chronik]] erwähnt, und zwar ausdrücklich als Tracht von „Frauen, Jungfrauen und Männern“. Doch zeigen Bildquellen sie schon in entwickelter Form seit den 1360er Jahren. Bis 1410 erscheint der Dusing häufig auf Darstellungen. 1470 ist diese Bezeichnung letztmals nachgewiesen, doch war zu der Zeit das Kleidungsstück nicht mehr modisch aktuell, denn als späteste Bildquelle gilt das Grabmalsrelief des Augsburger Apothekers [[Claus Hofmair]] (†&amp;amp;nbsp;1427), bezeichnenderweise eines bürgerlichen Trägers dieses ursprünglich ritterlich-höfischen Accessoires.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grund für die Entstehung des Dusings wird in der Entwicklung des [[Harnisch]]systems gesehen: der Ablösung des Kettenhemdes zugunsten eines Plattenpanzers, der wie eine auf die Hüfte reichende Jacke getragen wurde. An seinem unteren Saum beschwerte ihn der angeheftete Dusing und verhinderte ein Hochrutschen. Höhepunkte der Entwicklung waren die Jahrzehnte um 1370 bis 1410.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich ein Element ritterlicher Schutzbewaffnung und Kleidung wurde der Dusing bald auch von Bürgern getragen, wie dem oben genannten Apotheker. Der Bürger befestigte gern ein großes Messer, einen Besteckköcher oder eine Tasche an diesem Gürtel, der Ritter neben dem Dolch wohl auch sein Schwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Post]]: &amp;#039;&amp;#039;Dusing.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. IV (1955), Sp. 635–640; auch digital in: [https://www.rdklabor.de/w/?oldid=93104 RDK Labor: Dusing].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde des Spätmittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gürtel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männerkleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;An-d</name></author>
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