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	<title>Dusche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dusche&amp;diff=114688&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MaxBE: /* Mietrecht */ WP-de ist international - DACH etc.</title>
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		<updated>2026-01-03T17:29:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mietrecht: &lt;/span&gt; WP-de ist international - DACH etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Politiker siehe [[Wilhelm Dusche]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:IMG Duschender.jpg|mini|Mann duscht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:High speed shower filtered.jpg|mini|Duschkopf in Betrieb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal - Schwimmoper 16 ies.jpg|mini|Duschen in einem Schwimmbad in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dusche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eingedeutschte Schreibweise von {{frS|&amp;#039;&amp;#039;douche&amp;#039;&amp;#039;}}, von {{laS|&amp;#039;&amp;#039;ductio&amp;#039;&amp;#039;}} = „Leitung“&amp;lt;ref&amp;gt;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, zitiert nach [http://books.google.com/books?id=cWdyl9Xx-5cC&amp;amp;pg=PA223&amp;amp;lpg=PA223&amp;amp;dq=dusche+ducere&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=0RijbGhjUx&amp;amp;sig=8Q2RarDJOc4anrlqix44mBspN3c].&amp;lt;/ref&amp;gt;), synonym &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brause&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[sanitäre Anlage]], die der künstlichen Beregnung des Körpers mit Wasser dient, dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Hauptgrund hierfür ist die [[Körperpflege]], aber auch die Steigerung von Wohlbefinden und [[Entspannungsverfahren|Entspannung]] können Gründe für die Benutzung einer Dusche sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Duschen ersetzt heute in der westlichen Welt vielfach das früher übliche [[Badekultur|Baden]] in öffentlichen Gewässern. Ursprünglich vor allem in [[Volksbad|Volksbädern]] und medizinischen Anstalten&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Irrenanstalt in dem Königlichen Julius-Hospitale zu Würzburg und die sechs und zwanzigjährigen ärztlichen Dienstverrichtungen an derselben. Mit einem Anhange von Krankengeschichten und Sektions-Berichten.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1824, S. 58 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; anzutreffen, ist die Dusche heute Bestandteil des typischen modernen [[Badezimmer]]s. Vor allem kleinere Wohnungen besitzen häufig nur eine Duschkabine und keine [[Badewanne]]. Öffentliche Duschen mit separaten [[Umkleideraum|Umkleideräumen]] finden sich regelmäßig in [[Schwimmbad|Schwimmbädern]] und [[Sporthalle]]n. Das Duschen erfolgt überwiegend nackt, in der Öffentlichkeit bisweilen auch teilweise bekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shower Bath NGM-v31-p335.jpg|mini|hochkant|Eine von französischen Soldaten während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] improvisierte Duschinstallation]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ROK soldiers with Chemical Special Forces demonstrate decontamination procedures 2009-03-17.jpg|mini|Südkoreanische und US-Soldaten bei einer [[Dekontamination]]s-Vorführung]]&lt;br /&gt;
Seit frühester Zeit geschah die Reinigung des Körpers unter fließendem Wasser. Duschen mit Wasserbehältern oder -zuleitungen gab es bereits im alten Griechenland,&amp;lt;ref&amp;gt; Peter James, Nick Thorpe: &amp;#039;&amp;#039;Wonders of the Past! Ancient Inventions.&amp;#039;&amp;#039; Ballantine Books, NY, 1994, S. 460, zitiert nach  {{Webarchiv|text=www.inventions.org |url=http://www.inventions.org/culture/ancient/showers.html |wayback=20080509052435 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; teilweise als Nachbildung natürlicher Wasserfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; des römischen Schriftstellers [[Plinius der Ältere]] wird die Erfindung der Dusche (&amp;#039;&amp;#039;pensiles balineae&amp;#039;&amp;#039;, {{&amp;quot;|hängende Bäder}}) einem Sergius Orata zugeschrieben, der damit Landhäuser ausgestattet haben soll, um ihren Wert beim Wiederverkauf zu steigern.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius: &amp;#039;&amp;#039;Naturalis historia.&amp;#039;&amp;#039; 9, 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich wurde die Praxis des Duschens durch Jean Pidoux (ca. 1550–1610), Leibarzt am französischen Königshof, verbreitet. Er war auf die heilende Kraft der [[Mineralquelle]]n im kleinen Ort Pougues (heute [[Pougues-les-Eaux]]) aufmerksam geworden. In einer Schrift von 1597 beschreibt er die bei Anwendung der Heilwässer zu beachtenden Regeln sowie verschiedene Formen der ‚Dusche‘.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;La Vertu et usage des fontaines de Pougues en Nyvernois : Et administration de la Douche; Discours qui peut servir aus Fontaines de Spa, &amp;amp; autres de pareil goust.&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Par J[ean] Pidoux, Med. du Roi.&amp;#039;&amp;#039; J. Blancher, Poictiers 1597.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Seine Behandlungsempfehlungen stießen jedoch auf Widerstand bei der Ärzteschaft, da Wasser allgemein als Überträger von Krankheiten angesehen wurde. &amp;lt;&amp;lt;  Beleg? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts verbreitete sich die Ansicht, dass Wasser für die Körperhygiene von wesentlicher Bedeutung sei. Zu therapeutischen Zwecken wurden Duschen („Douchen“ sowie „Sturzbäder“ und „Douchbäder“) zu Beginn des 19. Jahrhunderts in psychiatrischen Anstalten verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Magdalena Frühinsfeld: &amp;#039;&amp;#039;Anton Müller. Erster Irrenarzt am Juliusspital zu Würzburg: Leben und Werk. Kurzer Abriß der Geschichte der Psychiatrie bis Anton Müller.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation. Würzburg 1991, S. 9–80 (&amp;#039;&amp;#039;Kurzer Abriß der Geschichte der Psychiatrie&amp;#039;&amp;#039;) und S. 81–96 (&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Psychiatrie in Würzburg bis Anton Müller&amp;#039;&amp;#039;), S. 138 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Duschen wurden 1872 durch den Mediziner François Merry Delabost im Gefängnis Bonne-Nouvelle im französischen [[Rouen]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;François Merry Delabost: Artikel im &amp;#039;&amp;#039;Extrait des Annales d’hygiène publique et de médecine légale&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1875.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar nach der Publizierung seiner Erfahrungen im Jahr 1875 übernahmen [[französische Streitkräfte]] die Neuerung. Im gleichen Jahr wurden Duschen als Einzelkabinen in Gefängnissen, Kasernen und Internaten verwendet und wenig später hielten sie Einzug in öffentlichen Badeanstalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Preußen|preußische Militär]] stattete ab 1879 Kasernen mit Großraumduschen aus.&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dusche-cut-w025-h025.jpg|mini|hochkant|Duschkabine mit Schiebetüren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gartendusche.jpg|mini|hochkant|Gartendusche]]&lt;br /&gt;
Wesentliches Element einer Dusche sind der Wasserauslass (heute meist als Duschkopf gestaltet) und die [[Wasserarmatur]] zur Steuerung des Durchflusses. Um den [[Wasserverbrauch]] zu begrenzen, sind öffentliche Duschen meist mit [[Selbstschlussarmatur]] mit Druckknopf ausgestattet, die das Wasser nur für eine bestimmte Zeit freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duschen sind oft baulich umgrenzt, um die Umgebung vor Spritzwasser zu bewahren oder [[Privatsphäre]]/[[Privatheit]] herzustellen. Übliche Formen sind Duschkabinen mit leichten Trennwänden oder gemauerte Duschnischen sowie Schiebe-, Drehtüren oder Duschvorhänge aus [[Textilie|Textil]] oder [[Folie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Duschtasse}}Die Entwässerung erfolgt in der Regel über einen [[Bodenablauf]]. Zum Schutz des Untergrundes vor Feuchtigkeit werden entweder vorgefertigte &amp;#039;&amp;#039;Duschwannen&amp;#039;&amp;#039; verwendet oder es wird eine [[Bauwerksabdichtung]] vorgesehen. Duschwannen werden auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duschtassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Sie besitzen meist eine Ablauföffnung und sind in verschiedenen Größen, Höhen und Formen erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gärten, Campingplätzen, [[Marina (Hafen)|Marinas]], [[Freibad|Freibädern]] und an [[Strand|Stränden]] werden Duschen auch im Freien eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufenthalten in der Natur werden Duschen durch das Aufhängen eines wassergefüllten Behälters improvisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobile Duschen oder &amp;#039;&amp;#039;Fertigduschen&amp;#039;&amp;#039; stehen frei im Raum und finden Verwendung auf Baustellen, als Campingzubehör oder z.&amp;amp;nbsp;B. als Übergangslösung in Altbauwohnungen ohne eigenes Badezimmer. Komplett gelieferte Duschkabinen können auch eine eigene [[Boiler|Warmwasserbereitung]] und [[Schmutzwasserpumpe|Abwasserpumpe]] enthalten, so dass nur ein Kaltwasseranschluss, eine [[Steckdose]] und eine Abflussmöglichkeit benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duschkabinen werden in der Regel durch leichte Duschabtrennungen gebildet, die aus lackiertem Blech, Kunststoff oder [[Verbundmaterial]] bestehen können. Transparente Trennwände bestehen aus gefasstem oder freistehendem [[Einscheiben-Sicherheitsglas]] (ESG), [[Verbundsicherheitsglas]] (VSG) oder [[Polymethylmethacrylat|schlagfestem Kunststoff]]. Der Einstieg kann durch drehbar gelagerte oder in Schienen oder Rollen geführte Elemente verschlossen werden. Duschkabinen sind auch mit Eckeinstieg, freistehend und viertelrunden Ecken erhältlich.&lt;br /&gt;
Für Badewannen gibt es leichte Trennwände als Aufsatz, die ebenso wie Duschabtrennungen oft an einer angrenzenden Wand montiert werden. Dichtlippen dienen dem Anschluss zur Dusch- oder Badewanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duschen ohne Türen (Walk-In-Duschen) werden als begehbare Duschen bezeichnet. Dabei wird es wegen der Luftzirkulation in einer offenen Duschkabine kühler als in einer geschlossenen. Auch das Wasser kann beim Duschen leichter hinaus spritzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duschen mit durchgehender, wasserdichter Ausbildung des Fußbodens oder mit Duschtasse auf Fußbodenniveau werden auch als &amp;#039;&amp;#039;ebenerdig&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;bodengleich&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
Sie finden häufig Anwendung, wenn sich mehrere (Gemeinschafts-)Duschen (z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Sportstätte]]n) einen gemeinsamen Ablauf teilen, sowie aus Gründen des Nutzungskomforts, der [[Ästhetik]] oder der [[Barrierefreiheit]] vermehrt auch in privaten Haushalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Sonderausstattung gehören mehrstrahlfähige Duschköpfe, Massagefunktionen und Sitzmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Barrierefreie Duschnische mit Duschvorhang weiss.jpg|mini|hochkant|Bodenebene Dusche mit weißem Duschvorhang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duschvorhänge bestehen oft aus [[Polyvinylchlorid|PVC]]-, [[Vinylgruppe|Vinyl]]- oder umweltfreundlicher [[Ethylenvinylacetat|EVA]]- bzw. PEVA-Folie. Textile Duschvorhänge werden aus [[Polyester]]fasern (speziell aus veredeltem [[Trevira]] CS) oder seltener aus [[Baumwolle]], [[Flachsfaser|Leinen]] oder [[Polyethylenterephthalat|PET]] (z.&amp;amp;nbsp;B. aus recycelten Kunststoffflaschen) gefertigt. Der untere Saum wird oft durch [[Zink]]- oder [[Blei]]-Einlagen oder ähnliches beschwert, um den Einzug des Vorhangs durch den [[Warmluftauftrieb]] beim Duschen zu vermindern.&amp;lt;ref&amp;gt;David Schmidt von der University of Massachusetts erforschte den Umstand, dass Duschvorhänge beim Duschen nach innen wallen (&amp;quot;am Körper kleben&amp;quot;), und erhielt dafür 2001 den [[Ig-Nobelpreis]]. Mit Hilfe einer Software für [[Strömungsdynamik]] simulierte er 30 Sekunden Duschen mit Vorhang. Die Berechnung zeigte, dass in der Dusche ein stabiler Wirbel aus Luft und Feuchtigkeit entsteht. Im Inneren dieses Wirbels herrscht ein geringerer Luftdruck, ähnlich wie in einem [[Tornado]], so dass der Vorhang zum Duschstrahl hin gesaugt wird. Beim heißen Duschen wird die auch als [[Bernoulli-Effekt|Bernoullie-Effekt]] bekannte Bewegung durch die Wärme verstärkt. Siehe den Artikel &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/print-wams/article613567/Tiefer-Luftdruck-saugt-den-Duschvorhang-an.html Tiefer Luftdruck saugt den Duschvorhang an.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]] online.&amp;#039;&amp;#039; Bei Badezimmern mit innerhalb der Dusche angebrachter Zwangsentlüftung verstärkt sich der Effekt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Breite des Duschvorhangs sollte eine Zugabe für den Faltenwurf von ca. 15–20 % berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befestigung des Duschvorhangs geschieht z.&amp;amp;nbsp;B. mittels Ringen, Schlaufen oder [[Öse]]n aus Metall oder Kunststoff an einer Duschvorhangstange oder einem Tragseil. Seilsysteme und variable Teleskopstangen spannen von Wand zu Wand. Duschvorhangstangen in L-, U- oder Kreis-Form werden auch durch Deckenabhänger getragen. Damit die Bewegung des Vorhangs durch die Abhängung nicht aufgehalten wird, werden Führungsprofile mit innen laufenden Gleitschuhen oder Rollen eingesetzt. Seltener werden Rollos verwendet, die aus oben oder unten befestigten Rollenführungen gezogen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Dusch-WC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliche Planung ==&lt;br /&gt;
Zur zuverlässigen Ableitung des Wassers sollte je nach Ebenheit des Bodenbelags eine [[Hangneigung|Neigung]] von 1,0 bis 3,0 % längs und quer zum Ablauf vorgesehen werden. Bei Verwendung eines hängenden Duschvorhangs sollte sich das Gefälle hinter dem Vorhang um 5 bis 10 cm fortsetzen, um Wasserlachen durch Spritzwasser zu vermeiden. Es sind [[rutschhemmend]]e Bodenbeläge zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Planung]] des [[Badezimmer]]s werden unter anderem die Lage der Wasseranschlüsse und des Abflusses, Bodenhöhen, Abdichtungen und Anschlüsse, [[Belichtung (Architektur)|Belichtung]] und [[Lüftung|Belüftung]] festgelegt.&lt;br /&gt;
Zu berücksichtigen sind unter Umständen auch die Anschlüsse für einen beheizten Handtuchhalter. Eine platzsparende Toilettenschüssel oder eine diagonale Montage des WCs in einer Raumecke können mehr Raum für die Dusche schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wand- und Bodenflächen sollten im Spritzwasserbereich nach [[DIN 18534]] [[Bauwerksabdichtung|abgedichtet]], abwischbar beschichtet und die Anschlüsse [[Silikonfuge|flexibel verfugt]] werden. Angeboten werden auch glasierte, [[Lotos-Effekt|wasserabweisend]] behandelte [[Keramikfliese]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barrierefreiheit ===&lt;br /&gt;
Nach [[Barrierefreiheit|DIN 18040-1]] soll zur Benutzung der Dusche mit Rollstuhl oder Gehhilfe die Wasserabschirmung mittels eines verschiebbaren Duschvorhangs erfolgen und nicht durch feste Elemente. Verlangt werden weiterhin mobile Sitzgelegenheiten, Haltegriffe, gut erreichbare Ablageflächen und ausreichende Bewegungsfreiheit z.&amp;amp;nbsp;B. für eine zweite Person. Anzustreben ist eine Grundfläche von rund 2 × 2&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physikalische Aspekte ==&lt;br /&gt;
=== Wasser- und Energieverbrauch ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Gebäudeheizung]] ist die [[Warmwasserbereitung]] zum Duschen in den meisten Privathaushalten für den größten Anteil am Gesamt-[[Energieverbrauch]] verantwortlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verursacht das tägliche Duschen (oder Baden) meist den größten [[Wasserverbrauch]] im Haushalt. Durch einen herkömmlichen Duschkopf fließen pro Minute ca. 15 Liter Wasser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2008/1020/02_duschkoepfe.jsp | wayback=20090406044241 | text=Begleitinformation zur WDR-Sendung „testmarkt“ vom 28.&amp;amp;nbsp;Oktober&amp;amp;nbsp;2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb von fünf Minuten werden somit 75&amp;amp;nbsp;Liter Wasser verbraucht. Sofern nur wenige Minuten geduscht wird, liegt der Energieverbrauch beim Baden allerdings rund zweimal so hoch wie beim Duschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Wasserspardusche}}&lt;br /&gt;
Duschköpfe mit weniger als 10–12 Litern Durchfluss pro Minute werden als wassersparend angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmuv.de/themen/wasser-ressourcen-abfall/binnengewaesser/verbrauchertipps/duschen-und-waschbecken &amp;#039;&amp;#039;Verbrauchertipp – Duschen und Waschbecken.&amp;#039;&amp;#039;] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). Februar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Körper beim Duschen dennoch ausreichend zu benetzen, reduzieren wassersparende Duschköpfe nicht nur den Durchfluss, sondern verteilen das ausströmende Wasser auch feiner und gleichmäßiger.&lt;br /&gt;
Einige hochwertige „Sparbrausen“ lassen sich auf Durchflussmengen von beispielsweise 6, 7,5 und 9&amp;amp;nbsp;l/min einstellen.&lt;br /&gt;
Dadurch kann der Verbrauch um bis zu 50&amp;amp;nbsp;% gesenkt werden, was den [[Kohlenstoffdioxid|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]]-Ausstoß eines Haushalts um rund 90&amp;amp;nbsp;kg CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; (8–12&amp;amp;nbsp;%) und die Energiekosten um 100 bis 200 Euro pro Jahr reduziert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--  Gute Spülwirkung, etwa zum Ausspülen von [[Shampoo]]-Schaum aus den Haaren, bieten jene Wasser sparenden (Hand-)Duschköpfe, die den Wasserdruck effektiv in hohe Geschwindigkeit der Wassertropfen umsetzen. Als modern und förderlich für das allgemeine Wohlbefinden werden neuerdings sogenannte Regenduschen angepriesen, die aus einer größeren Fläche aus größeren Öffnungen große Tropfen „regnen“ lassen. Bei nur mäßiger Spülwirkung bringt das aber einen hohen Wasser- und Energiebedarf mit sich.  &amp;lt;&amp;lt;  Fraglich. Gibt es dafür Belege? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuchtigkeitsbildung ===&lt;br /&gt;
Da in geschlossenen Räumen vor allem beim Duschen mit warmem Wasser viel Feuchtigkeit an die Raumluft eingebracht wird, ist nach dem Duschen ein gründliches [[Lüftung|Lüften]] des Raumes erforderlich. Eine angemessene Raumbeheizung wirkt unterstützend. Auch wird empfohlen, die mit Wasser benetzten Wände der Duschkabine mit einem Wischer abzuziehen, um den Luftfeuchtegehalt zu reduzieren. Je niedriger die Oberflächentemperatur von Außenwänden und Fenstern, desto mehr Luftfeuchtigkeit schlägt sich dort nieder. Je kühler die Raumluft, desto eher bilden sich Wasserdampfschwaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrostatik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Badesee Liefering - Dusche.jpg|mini|hochkant|Dusche in einem Freibad in [[Salzburg]]]]&lt;br /&gt;
Beim Zerstäuben von Wassertropfen lädt sich die Luft negativ auf. Dieser Vorgang wird umgangssprachlich als &amp;#039;&amp;#039;Wasserfall-Elektrizität&amp;#039;&amp;#039;, fachlich als &amp;#039;&amp;#039;[[Balloelektrizität]]&amp;#039;&amp;#039; oder als &amp;#039;&amp;#039;Lenard-Effekt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zum Ladungsausgleich müssen die Frischwasserleitungen mit der metallenen Duschtasse, bei Acryltassen mit der Ablaufgarnitur durch ein [[Erdung]]skabel miteinander verbunden werden. &amp;lt;&amp;lt; Bitte belegen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
In Regionen mit [[Wasserhärte|kalkhaltigem]] [[Leitungswasser]] kann die Bildung von Kalkablagerungen durch das Abstreifen der Wassertropfen mithilfe eines Abziehers nach Verwendung der Dusche vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei langsamer Abtrocknung durch mangelnde Belüftung und wenig diffusionsoffene Baustoffe kommt es oft zur Bildung von [[Stockflecken]], [[Schwarzschimmel]] oder Algenbewuchs.&lt;br /&gt;
Der Duschvorhang sollte nach dem Duschen frei hängend austrocknen können und insbesondere keinen Kontakt zu Boden oder Wanne haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mietrecht ==&lt;br /&gt;
In Deutschland dürfen Mieter einem Urteil des [[Landgericht Köln|Landgerichts Köln]] zufolge prinzipiell zu jeder Zeit des Tages, also auch nachts, duschen. Das Gericht stellte 1997 fest: „Eine Klausel in einer Hausordnung, die Baden und Duschen nachts verbietet, ist unwirksam. Körperpflege stellt auch nachts ein sozialadäquates Verhalten dar und gehört zum normalen Mietgebrauch.“&amp;lt;ref&amp;gt;Landgericht Köln, Urteil vom 17. April 1997, {{Rspr|1 S 304/96}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemäß einem Beschluss des [[Oberlandesgericht Düsseldorf|Oberlandesgerichts Düsseldorf]] sind jedoch mehr als 30 Minuten für diese Tätigkeiten nicht angemessen.&amp;lt;ref&amp;gt;OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25. Januar 1991- {{Rspr|5 Ss (OWi) 411/90}} - (OWi) 181/90 I.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übliche Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
Verschieden verbreitete Hilfsmittel sind [[Seife]], [[Shampoo]], [[Duschgel]], [[Duschhaube]], [[Badeschwamm]], [[Waschlappen]] und [[Rückenbürste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Duschmarke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Showers|Dusche}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4442449-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4442449-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hygiene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitärtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MaxBE</name></author>
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