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	<title>Durst (1949) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T20:46:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Durst_(1949)&amp;diff=1590291&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert</title>
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		<updated>2026-04-30T08:07:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = Durst&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Törst&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Schweden&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Schwedisch, Deutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1949&lt;br /&gt;
| Länge                  = 85&lt;br /&gt;
| FSK                    = 12{{FSK|5059/VDVDUMD|Abruf=2026-04-17}} (ehem. 18)&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Ingmar Bergman]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = [[Herbert Grevenius]]&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Helge Hagerman]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Erik Nordgren]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Gunnar Fischer]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Oscar Rosander]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Eva Henning]]: Rut&lt;br /&gt;
* [[Birger Malmsten]]: Bertil&lt;br /&gt;
* [[Birgit Tengroth]]: Viola&lt;br /&gt;
* [[Hasse Ekman]]: Dr. Rosengren&lt;br /&gt;
* [[Mimi Nelson]]: Valborg&lt;br /&gt;
* [[Bengt Eklund]]: Raoul&lt;br /&gt;
* [[Gaby Stenberg]]: Astrid&lt;br /&gt;
* [[Naima Wifstrand]]: Fräulein Eriksson&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Törst&amp;#039;&amp;#039;) ist ein in [[Schwarzweißfilm|Schwarzweiß]] gedrehtes [[Schweden|schwedisches]] [[Drama (Filmgenre)|Filmdrama]] von [[Ingmar Bergman]] aus dem Jahr [[Filmjahr 1949|1949]]. Das Drehbuch basiert auf mehreren Kurzgeschichten von [[Birgit Tengroth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Rut und ihr Ehemann Bertil reisen nach ihrem Urlaub per Zug durch das vom [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstörte [[Deutschland]] zurück in ihr Heimatland Schweden. Nach außen hin harmonisch, verläuft die Ehe der beiden in Wirklichkeit unglücklich, was vor allem an den Gemütsschwankungen Ruts liegt. Sie ist hysterisch, leidet unter Schlaflosigkeit und Alkoholabhängigkeit. Während vor dem Zugfenster Trümmerlandschaften und hungernde, bettelnde Einwohner vorbeiziehen, erinnert sich Rut an ihren früheren Geliebten Raoul zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als junges Mädchen unterhielt Rut eine Affäre mit dem älteren, verheirateten Offizier Raoul. Als Rut von ihm schwanger wurde, zwang er sie zur Abtreibung. Der Eingriff führte zu gesundheitlichen Komplikationen, Rut wurde unfruchtbar und Raoul wandte sich von ihr ab. Körperliche Probleme kamen hinzu, die Ruts Karriere als Tänzerin schadeten. Ihre Freundin Valborg, ebenfalls eine Tänzerin, wandte sich aus Ekel vor Männern anderen Frauen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruts Ehemann Bertil verfolgt eine vergangene [[Liebesbeziehung|Liaison]] mit der Witwe Viola, die ebenso wie Rut seelisch instabil ist. Parallel zu Ruts und Bertils Heimreise schildert der Film, wie Viola vor einem sie quälenden Psychiater flieht, Ruts Freundin Valborg begegnet, die ihr offene homoerotische Avancen macht, und schließlich Selbstmord begeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil sind die Spannungen zwischen Rut und Bertil derart eskaliert, dass er sie zum Schein im Affekt tötet. Er erwacht und stellt fest, dass der Mord an Rut nur ein Traum war. Das Paar beschließt, ihrer beider Ehe nochmal eine Chance zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Produktion und Filmstart ===&lt;br /&gt;
Nach dem finanziellen Misserfolg seines vorangegangenen Films &amp;#039;&amp;#039;[[Gefängnis (1949)|Gefängnis]]&amp;#039;&amp;#039; (1949) hatte die [[Filmproduktionsgesellschaft]] Terrafilm die Zusammenarbeit mit Bergman aufgekündigt, woraufhin [[Svensk Filmindustri]] ihn mit einem neuen Projekt beauftragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Durst&amp;#039;&amp;#039; basiert auf einer Sammlung von Kurzgeschichten, die die Schauspielerin Birgit Tengroth 1948 veröffentlicht hatte. Sie hatte in eigenen Worten versucht, den literarischen Beweis zu liefern, dass jede Frau von einem Mann zerstört werden kann. Das Drehbuch verfasste [[Herbert Grevenius]] unter der Mitwirkung Bergmans. Grevenius und Bergman hatten bereits 1946 gemeinsam am Drehbuch zu &amp;#039;&amp;#039;[[Es regnet auf unsere Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; gearbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bergmanfilme&amp;quot;&amp;gt;Hauke Lange-Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Ingmar Bergman: Seine Filme – sein Leben&amp;#039;&amp;#039;. Heyne, München 1988, ISBN 3-453-02622-5, S. 71–72 u. 83–84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergman vertraute Birgit Tengroth die Rolle der Viola an. Die Autorin half ihm nach eigener Aussage bei der filmischen Umsetzung der lesbischen Episode. Die Innenaufnahmen fanden vom 15. März bis 9. April 1949 statt, die Außenaufnahmen vom 29. Juni bis 5. Juli 1949.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ingmarbergmanse&amp;quot; /&amp;gt; Drehorte waren das [[Filmstaden]]-Studio in [[Solna]] bei [[Stockholm]], Ornö und das schweizerische Basel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TV-Spielfilm&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Durst&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das große TV-Spielfilm-Filmlexikon&amp;#039;&amp;#039; (CD-ROM), Directmedia Publ., 2006, ISBN 978-3-89853-036-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Durst&amp;#039;&amp;#039; fand am 17. Oktober 1949 in Schweden statt. In der [[Bundesrepublik Deutschland]] war Bergmans Film erstmals am 14. April 1953 zu sehen, nachdem der Film zuvor vom deutschen Prüfungsausschuss noch als „moralisch angekränkelt“ und „destruktiv“ verboten worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TV-Spielfilm&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot;&amp;gt;{{LdiF|23762|Abruf=2024-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Frankreich|französische]] Kritiker und Regisseur [[François Truffaut]] glaubte Ähnlichkeiten zu [[Alfred Hitchcock]]s Filmen &amp;#039;&amp;#039;[[Endlich sind wir reich]]&amp;#039;&amp;#039; (1931) und &amp;#039;&amp;#039;[[Verdacht (1941)|Verdacht]]&amp;#039;&amp;#039; (1941) erkennen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ingmarbergmanse&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ingmarbergman.se/en/production/thirst-10474 |text=&amp;#039;&amp;#039;Durst&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20121115124142}} Webseite der [[Ingmar-Bergman-Stiftung]]; abgerufen am 9. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Position in Bergmans Werk ===&lt;br /&gt;
Bergman verarbeitete in &amp;#039;&amp;#039;Durst&amp;#039;&amp;#039; sowie in zwei weiteren Filmen, &amp;#039;&amp;#039;[[An die Freude (Film)|An die Freude]]&amp;#039;&amp;#039; (1950) und &amp;#039;&amp;#039;[[Einen Sommer lang]]&amp;#039;&amp;#039; (1951), seine gescheiterte zweite Ehe mit Ellen Lundström. In der Personenzeichnung orientierte er sich an seinem Vorgängerfilm &amp;#039;&amp;#039;Gefängnis&amp;#039;&amp;#039;, weshalb Filmhistoriker [[Jörn Donner]] &amp;#039;&amp;#039;Durst&amp;#039;&amp;#039; als „kommerzielle Version“ von &amp;#039;&amp;#039;Gefängnis&amp;#039;&amp;#039; ansah.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bergmanfilme&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnend mit &amp;#039;&amp;#039;Durst&amp;#039;&amp;#039;, so die Filmhistoriker [[Ulrich Gregor]] und [[Enno Patalas]], stellte Bergman in seinen Filmen ältere Paare in den Mittelpunkt seiner Geschichten statt, wie zuvor, junge Liebende, die sich gegen eine feindlich gesinnte Umwelt zur Wehr setzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gregorpatalas&amp;quot;&amp;gt;Zitiert nach Hauke Lange-Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Ingmar Bergman: Seine Filme – sein Leben&amp;#039;&amp;#039;. Heyne, München 1988, ISBN 3-453-02622-5, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene, in der Valborg ihr und Ruts Gesicht mit einem Streichholz beleuchtet, geht auf eine Idee von Birgit Tengroth zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bilder&amp;quot;&amp;gt;Ingmar Bergman: &amp;#039;&amp;#039;Bilder&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer und Witsch, Köln 1991, ISBN 3-462-02133-8, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bergman variierte die Szene später in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Stunde des Wolfs]]&amp;#039;&amp;#039; (1968).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synchronisation ==&lt;br /&gt;
Die deutsche Synchronisation entstand im Jahr 1953. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Rolle !! Darsteller !! Synchronsprecher&amp;lt;ref&amp;gt;{{Synchronkartei|film|40958|Abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rut&lt;br /&gt;
| [[Eva Henning]]&lt;br /&gt;
| [[Tilly Lauenstein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bertil&lt;br /&gt;
| [[Birger Malmsten]]&lt;br /&gt;
| [[Harald Juhnke]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dr. Rosengren&lt;br /&gt;
| [[Hasse Ekman]]&lt;br /&gt;
| [[Klaus Miedel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Valborg&lt;br /&gt;
| [[Mimi Nelson]]&lt;br /&gt;
| [[Elisabeth Ried]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Raoul&lt;br /&gt;
| [[Bengt Eklund]]&lt;br /&gt;
| [[Curt Ackermann]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fräulein Eriksson&lt;br /&gt;
| [[Naima Wifstrand]]&lt;br /&gt;
| [[Ursula Krieg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Rückblickend urteilte das [[Lexikon des internationalen Films]]: „Als Etappe auf dem künstlerischen Entwicklungsweg des Regisseurs ist der Film, der durch seine genauen Detailbeobachtungen überzeugt, von Interesse.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DVD-Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Durst&amp;#039;&amp;#039; ist international auf [[DVD]] erhältlich, in der BRD bei Kinowelt/Arthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Birgit Tengroth: &amp;#039;&amp;#039;Durst. Fünf Novellen&amp;#039;&amp;#039;. Akros Verlag, Hamburg 1953.&lt;br /&gt;
* Ingmar Bergman: &amp;#039;&amp;#039;Laterna Magica. Mein Leben&amp;#039;&amp;#039;. Alexander Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89581-093-2.&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=29194384 |Autor= |Titel=Auch das Letzte wird gesagt |Jahr=1951 |Nr=29 |Seiten= |Kommentar= Über Bergmans Filme &amp;#039;&amp;#039;[[Hafenstadt (Film)|Hafenstadt]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Durst&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[An die Freude (Film)|An die Freude]]&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0041998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Ingmar Bergman}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwedischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturverfilmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingmar Bergman]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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