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	<title>Durian - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-05T22:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; -&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Durian&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Durio zibethinus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]] ex [[Johan Andreas Murray|Murray]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Durianbäume&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Durio&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Helicteroideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Malvengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Malvaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Malvenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Malvales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Durian tree.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Durianbaum (&amp;#039;&amp;#039;Durio zibethinus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durianbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Durio zibethinus&amp;#039;&amp;#039;, {{thS|ทุเรียน}}, [[Thailändisches Umschriftsystem|RTGS-Umschrift]] &amp;#039;&amp;#039;Thurian&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;{{msS|Pokok Durian Kampung}}&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zibetbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] innerhalb der Familie der [[Malvengewächse]] (Malvaceae). Sie ist ursprünglich in [[Indonesien]] und [[Malaysia]] beheimatet. Heute wird sie überall in [[Südostasien]] und manchen anderen tropischen Gebieten kultiviert. Die Frucht Durian, auch Zibetfrucht genannt, wird als [[Obst]] verwendet. Hinsichtlich ihres Geschmacks und Geruchs gibt es unterschiedliche Meinungen. Einige Konsumenten schätzen sie aufgrund ihres vielschichtigen Geschmacks außerordentlich, während andere sich durch ihren Geschmack und Geruch abgestoßen fühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.tropenkost.de/exotische-fruechte/durian.html|titel=Durian|hrsg=tropenkost.de|zugriff=2016-02-01|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160201073508/http://www.tropenkost.de/exotische-fruechte/durian.html|archiv-datum=2016-02-01|offline=ja|archiv-bot=2023-12-15 04:19:18 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.nytimes.com/video/travel/100000002581039/the-king-of-fruits.html|werk=The New York Times|titel=Travel: The King of Fruits|autor=Thomas Fuller, Poypiti Amatatham, Natalia V. Osipova|datum=2013-12-03|zugriff=2016-02-01|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.theguardian.com/lifeandstyle/wordofmouth/2014/feb/03/durian-worlds-smelliest-fruit-sale-britain|werk=The Guardian|titel=Durian, the world&amp;#039;s smelliest fruit, goes on sale in Britain |autor=Katy Salter|datum=2014-02-03|zugriff=2016-02-01|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Blatt ===&lt;br /&gt;
Der Durianbaum wächst als [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]] [[Baum]], der Wuchshöhen von bis zu 40 Metern erreicht. Beste Wuchsleistungen werden auf sehr gut wasserversorgten Schwemmland- oder Lehmböden erreicht. Im [[Primärwald]] treten Durianbäume nicht bestandsbildend auf, sondern sind meist nur weit verstreut zu finden (durchschnittlich etwa 1 Baum auf 4 Hektar). Typische Merkmale sind die hervortretenden, steilen [[Wurzelanlauf|Wurzelanläufe]], der schlanke, hohe Stamm und die hoch am Stamm ansetzenden, oft nahezu waagerechten, starken Äste. In Plantagen kultivierte Bäume bleiben deutlich kleiner (maximal 10 Meter) und entwickeln eine fast am Stammfuß ansetzende Krone.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Durio zibethinus|Sammelwerk=Bäume der Tropen|Hrsg=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff|Datum=2006|Verlag=Nikol Verlagsgesellschaft|ISBN=978-3-933203-79-3|Ort=Hamburg|Seiten=291-296|Autor=Walter Kollert}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständig und zweizeilig an den Zweigen angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattspreite und -stiel gegliedert. Der [[Blatt (Pflanze)#Blattstiel|Blattstiel]] ist 1,5 bis 3&amp;amp;nbsp;cm lang. Die ledrige, einfache, eiförmige bis verkehrt-eiförmige oder elliptische und bespitzte bis zugespitzte [[Blatt (Pflanze)#Blattspreite|Blattspreite]] ist ganzrandig. Sie ist 6 bis 25&amp;amp;nbsp;cm lang und 2,5 bis 9&amp;amp;nbsp;cm breit, [[Nervatur|fiedernervig]] mit gerundeter oder stumpfer Spreitenbasis. Die Blattoberseite ist glänzend, die Blattunterseite ist goldgelb oder silbern und meist dicht mit Schuppen bedeckt. Die 1,5 bis 2&amp;amp;nbsp;cm langen [[Nebenblätter]] fallen früh ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Durio Zibethinus Van Nooten.jpg|miniatur|rechts|Illustration des Durianbaumes (&amp;#039;&amp;#039;Durio zibethinus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstand und Blüte ===&lt;br /&gt;
Drei bis dreißig Blüten stehen in [[Zyme|zymösen]] [[Blütenstände]]n zusammen, die sich an blattlosen Knoten (Nodien) an den Zweigen befinden. Der Blütenstiel ist 2 bis 4&amp;amp;nbsp;cm lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hinfällige, fleischige [[Außenkelch|Nebenkelch]] ist im knospigen Zustand geschlossen und öffnet sich mit unregelmäßigen Spalten oder ist zwei- bis dreilappig. Die unangenehm nach saurer Milch riechenden [[Blüte]]n sind zwittrig und öffnen sich am späten Nachmittag für weniger als 24 Stunden. Sie sind nur im Zeitraum von etwa 17:00 Uhr nachmittags bis 6:00 Uhr morgens bestäubungsfähig. Die Blüten werden von verschiedenen [[Entomophilie|Insektenarten]] (Honigbienen, Käfern und Fliegen) besucht, die jedoch nur zum geringeren Teil an der Bestäubung beteiligt sind. Den Hauptanteil an der Bestäubung hat der nachtaktive langrüsselige [[Kleiner Langzungenflughund|Kleine Langzungenflughund]] (&amp;#039;&amp;#039;Eonycterus spelaea&amp;#039;&amp;#039;), der allgemein als wichtiger Bestäuber vieler Waldbaumarten Südostasiens gilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei bis fünf ledrigen [[Kelchblätter]] sind glockenförmig verwachsen mit ausgeweiteter Kelchbasis und vier bis sechs Kelchzipfeln. Der 2,25 bis 3&amp;amp;nbsp;cm hohe Kelch ist außen dicht mit Schuppen bedeckt und innen dicht flaumig behaart. Es sind keine, vier bis fünf oder mehr freie [[Kronblätter]] vorhanden. Die gelb-weißen Kronblätter sind bei einer Länge von 3,5 bis 5&amp;amp;nbsp;cm länglich-spatelförmig und am oberen Ende zurückgekrümmt. Es sind viele fertile [[Staubblätter]] vorhanden. In vier oder fünf Bündeln stehen jeweils 4 bis 18 Staubfäden zusammen, die auf einer Länge von einem Viertel bis zur Hälfte verwachsen sind. Drei bis sechs [[Fruchtblätter]] sind zu einem oberständigen, drei- bis sechskammerigen [[Fruchtknoten]] verwachsen. Jede Fruchtknotenkammer enthält einige [[Samenanlage]]n. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist schmal mit kopfiger Narbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genetik ===&lt;br /&gt;
Im November 2017 beschrieb ein Autorenteam aus Singapur die Entschlüsselung des kompletten [[Genom]]s von &amp;#039;&amp;#039;Durio zibethinus&amp;#039;&amp;#039; („Varietät Musang King“). Das Genom enthielt etwa 45.000 Gene ([[Bioinformatik|bioinformatisch]] berechnet), also ungefähr doppelt so viele wie das menschliche Genom, und umfasste 738 [[Basenpaar|Mbp]]. Die genetische Analyse erbrachte auch neue Erkenntnisse über die Entstehung von Geruch und Geschmack der Durianfrucht. Mehrere Stoffwechselvorgänge, die für die Produktion von schwefelhaltigen chemischen Verbindungen ([[Thiole]]n, [[Disulfide]]n, [[Trisulfide]]n), die für den zwiebelartigen Geruch verantwortlich sind, bzw. [[Ester]]n, die die süßliche, fruchtige Geruchsnote verursachen, wurden identifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=The draft genome of tropical fruit durian (Durio zibethinus)|Sammelwerk=Nature Genetics|Band=49|Seiten=1633–1641|Datum=2017|DOI=10.1038/ng.3972|Autor=Bin Tean Teh, Kevin Lim, Chern Han Yong et al.|Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Einige Aromastoffe der Durianfrucht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:S-2-Methylbuttersaeureethylester V2.svg|180px|Strukturformel von (&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;)-2-Methylbuttersäureethylester]]&amp;lt;br /&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;)-2-Methylbuttersäureethylester &amp;lt;br /&amp;gt;(fruchtig)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:E-Zimtsaeureethylester V2.svg|150px|Strukturformel von (&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;)-Zimtsäureethylester]]&amp;lt;br /&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;)-Zimtsäureethylester&amp;lt;br /&amp;gt;(Honiggeruch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:1-Propanthiol V1.svg|120px|Strukturformel von 1-Propanthiol]]&amp;lt;br /&amp;gt; 1-Propanthiol &amp;lt;br /&amp;gt;(verfault)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:3-Methyl-2-buten-1-thiol V1.svg|140px|Strukturformel von 3-Methyl-2-buten-1-thiol]]&amp;lt;br /&amp;gt; 3-Methyl-2-buten-1-thiol &amp;lt;br /&amp;gt;(Stinktiergeruch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:1 Ethylsulfanyl ethanthiol V1.svg|140px|Strukturformel von 1-Ethylsulfanyl-ethanthiol]]&amp;lt;br /&amp;gt; 1-Ethylsulfanyl-ethanthiol &amp;lt;br /&amp;gt;(Röstzwiebelgeruch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Die Durianfrucht ===&lt;br /&gt;
==== Frucht, Arillus und Samen ====&lt;br /&gt;
Etwa 90 bis 130 Tage (je nach [[Cultivar|Kulturvarietät]]) nach Bestäubung der Blüten sind die Früchte erntereif. Die Ernte der Früchte ist aufwändig und bisher nicht mechanisiert möglich. Erntearbeiter müssen auf den Baum klettern und den Reifegrad von Früchten anhand bestimmter Kriterien (Geruch, Farbe, Klopfschall etc.) prüfen. Die reifen Früchte werden anschließend gepflückt und in einem Korb herabgelassen. Dabei soll Bodenkontakt vermieden werden, um leichteren Verderb durch Mikroorganismen zu vermeiden. Spontan vom Baum abgefallene Früchte sind deutlich kürzer haltbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.fftc.agnet.org/library.php?func=view&amp;amp;id=20110803101456|titel=Durian Harvesting|hrsg=The Philippine Council for Agriculture, Forestry and Natural Resources Research and Development (PCARRD)|zugriff=2018-03-24|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reife Frucht ist [[kokosnuss]]- bis kopfgroß und wiegt 2 bis 4 Kilogramm. Die Fruchtschale ist bei Reife hellgelb bis grünlich-gelb bzw. graugrün und trägt viele etwa einen Zentimeter lange, harte, holzige [[Stachel (Botanik)|Stacheln]]. Die bei einer Länge von 15 bis 30&amp;amp;nbsp;cm und einem Durchmesser von 13 bis 15&amp;amp;nbsp;cm ellipsoide, lokulizidale [[Kapselfrucht]] ist durch relativ dicke Wände in drei bis fünf oder manchmal sechs vollkommen getrennte Kammern geteilt. Jede Fruchtkammer enthält bis zu sechs Samen, die von einem weißen bis gelblichen, dicken, fleischigen, schmierigen, stark riechenden Samenmantel ([[Arillus]]; daher der Name &amp;#039;&amp;#039;Stinkfrucht&amp;#039;&amp;#039;), der auch als [[Fruchtfleisch]] bezeichnet wird, umhüllt sind. Die Konsistenz des Fruchtfleisches ist mit faserigem Pudding vergleichbar. Die Samen enthalten [[Endosperm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer natürlichen Umgebung wird die Frucht von vielen waldbewohnenden Tierarten verzehrt, darunter [[Asiatischer Elefant|Elefanten]], [[Orang-Utans]], Ratten etc. Die Tiere sorgen für die Verbreitung der Samen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschmack und Geruch ====&lt;br /&gt;
Das Fruchtfleisch ist süß und hat einen unvergleichlichen Geschmack. Da der sorten- und reifeabhängige aromatische Geruch nur ungewöhnlich langsam verfliegt und von manchen als unangenehm empfunden wird, hat er eine polarisierende Wirkung. Der Geschmack wird beschrieben als an Walnuss und Vanille erinnernd, jedoch mit einer kräftig fruchtigen [[Parfüm#Duftnoten|Kopfnote]] und einem deutlichen zwiebligen Geschmacksanteil. Der Geruch der Durianfrucht wird als lauch- und käseartig beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Griebel 1928&amp;quot;&amp;gt;C. Griebel: &amp;#039;&amp;#039;Zum mikroskopischen Nachweis von Durian und Nillu-Zwiebel (Salpamisri).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Lebensmitteluntersuchung und -Forschung A.&amp;#039;&amp;#039; 55(5), 1928, 453–459, [[doi: 10.1007/BF01660443]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird vorwiegend durch [[Dithiohalbacetale]] und andere [[Schwefel|schwefelhaltige Verbindungen]] verursacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baldry 1972&amp;quot;&amp;gt;J. Baldry et al.: &amp;#039;&amp;#039;Volatile flavouring constituents of durian.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Phytochemistry]].&amp;#039;&amp;#039; 11, 1972, 2081–2087. [[doi: 10.1016/S0031-9422(00)90176-6]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker Mrasek]]: [http://www.deutschlandfunk.de/das-geheimnis-der-stinkfrucht.676.de.html?dram:article_id=237066 &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Stinkfrucht – Deutsche Forscher untersuchen die asiatische Durian&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk]].&amp;#039;&amp;#039; vom 11. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden bisher ungefähr zweihundert Verbindungen gefunden, die unterschiedlich stark zum Geruch beitragen. Darunter befindet sich die Verbindung 1-Ethylsulfanyl-ethanthiol, deren Geruch an [[Röstzwiebeln|Röstzwiebel]] erinnert. Sie ist zum Beispiel aus dem [[Lauch]] bekannt, wurde aber bisher in keiner anderen Frucht als in der des Durianbaums beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Li 2012&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Li, Jia-Xiao. et al. |Titel=Characterization of the Major Odor-Active Compounds in Thai Durian (Durio zibethinus L. `Monthong`) by Aroma Extract Dilution Analysis and Headspace Gas Chromatography-Olfactometry |Sammelwerk=Journal of agricultural and food chemistry |Band=60 |Nummer=45 |Datum=2012 |Seiten=11253–11262 |DOI=10.1021/jf303881k}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsum und Verarbeitung ===&lt;br /&gt;
Es gibt Verkostungen der unterschiedlichen Sorten und Provenienzen, vergleichbar mit Weinproben im europäischen Raum. Diese Durianverkostungen und die Durianfeste in den Anbauregionen, die alljährlich stattfinden, ziehen aus aller Welt Liebhaber dieses von manchen als „König der Früchte“ bezeichneten Exoten an. In den Hauptanbauländern wie Malaysia oder Thailand gibt es viele unterschiedliche Sorten, die sehr geschätzt werden und entsprechende Preise erzielen. Haupthandelszentrum für Durian-Früchte ist [[Singapur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frische Durian-Früchte findet man in Europa am ehesten in asiatischen Geschäften in Metropolen mit großem asiatischen Bevölkerungsanteil, wie London; ansonsten werden sie in Europa nur selten frisch angeboten, meist nur in großen Feinkostabteilungen. In asiatischen Geschäften finden sich des Öfteren jedoch tiefgefrorene ganze Früchte, Durian-Segmente (Samen mit Fruchtfleisch) sowie gefrorenes Fruchtfleisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Verzehr öffnet man die ganze Frucht an den Nähten und entnimmt die vom Fruchtfleisch umhüllten Samen aus den einzelnen Kammern; man trennt das Fruchtfleisch vom Samenkern ab. Die Früchte sollten bei Kauf unversehrt sein; überreife Durianfrüchte öffnen sich von selbst, worunter der Geschmack leidet, auch zieht der dann extreme Duft möglicherweise Insekten an. In Singapur werden nach dem Genuss von Durian häufig [[Mangostane|Mangostanfrüchte]] verzehrt, da sie helfen sollen, die etwas schwer bekömmliche Durian besser zu verdauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;210px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durian1.jpg|Durian-Früchte auf einem Markt.&lt;br /&gt;
Durian2.jpg|Öffnen einer Durianfrucht&lt;br /&gt;
D101 and random stock.jpg|Vergleich von zwei Sorten. Gut zu erkennen sind Fruchtschale und die Fruchtkammern, die den Arillus enthalten.&lt;br /&gt;
Durianpack01.JPG|Durian-Segmente werden auch portionsweise verkauft (teils tiefgefroren).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem [[Rohkost|Rohverzehr]] dienen Durianfrüchte zur Herstellung von [[Marmelade]], [[Kuchen]], [[Speiseeis]], [[Fruchtsaft]], [[Erfrischungsgetränk|Erfrischungsgetränken]] und [[Curry (Gericht)|Currygerichten]]. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] werden in den Anbauländern ebenfalls zubereitet, z.&amp;amp;nbsp;B. dünn geschnitten und geröstet als eine Art Chips.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird vor dem Genuss von Alkohol zusammen mit Durian gewarnt, da dies zu krampfartigen Bauchschmerzen führen kann. Medizinische Untersuchungen zu dieser Frage brachten bisher kein eindeutiges Ergebnis, legen aber den Schluss nahe, dass keine schädigende Wechselwirkung zu erwarten ist, die Beschwerden sind vorübergehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medizinisch liegt der Grund für die Alkoholunverträglichkeit in der Hemmung des zum Abbau von Alkohol notwendigen Enzyms [[Aldehyd-Dehydrogenasen|Aldehyd-Dehydrogenase (ALDH)]] (Hemmung der [[Katalysatoraktivität|Enzymaktivität]] um 81,5 %). Dabei wird der Trinkalkohol ([[Ethanol]]) zunächst zu giftigem [[Acetaldehyd]] abgebaut. Hierzu werden [[Alkoholdehydrogenase|Alkoholdehydrogenasen (ADH)]] benötigt. Im zweiten Schritt wird das Acetaldehyd durch [[Aldehyd-Dehydrogenasen|ALDH]] zu Essigsäure [[Oxidation|oxidiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;R. Swift, D. Davidson: &amp;#039;&amp;#039;Alcohol Hangover: Mechanism and Mediators.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alcohol Health &amp;amp; Research World.&amp;#039;&amp;#039; 22(1), 1998, 54–60, {{Webarchiv|url=https://pubs.niaaa.nih.gov/publications/arh22-1/54-60.pdf |wayback=20110719103639 |text=(PDF) |archiv-bot=2024-11-30 03:50:53 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wird das Enzym [[Aldehyd-Dehydrogenasen|ALDH]] gehemmt, wie z.&amp;amp;nbsp;B. durch den Genuss von Durian (oder, mit noch stärkerem Effekt, durch manche Pilze), werden diese Giftstoffe nicht oder nur verzögert abgebaut, wodurch die entsprechenden Beschwerden erklärt werden können. Im Fall der Durianfrucht sind [[Schwefel]]verbindungen für die Hemmung verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;John S. Maninang, Ma. Concepcion C. Lizada, Hiroshi Gemma: &amp;#039;&amp;#039;Inhibition of Aldehyde Dehydrogenase Enzyme by Durian (Durio zibethinus Murray) Fruit Extract.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Food Chemistry.&amp;#039;&amp;#039; 117(2), 2009, 352–355, [[doi:10.1016/j.foodchem.2009.03.106]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holz ===&lt;br /&gt;
Das Holz des Durianbaumes hat eine mittlere Rohdichte (r&amp;lt;sub&amp;gt;15&amp;lt;/sub&amp;gt;) von 0,69&amp;amp;nbsp;g/cm³ und wird zu den leichteren [[Hartholz|Harthölzern]] Südostasiens gerechnet. Das Holz ist mäßig bis gut physikalisch belastbar, aber wenig dauerhaft, sowie wenig resistent gegen Holzschädlinge. Es ist leicht zu bearbeiten und wird unter anderem zur Herstellung von Tür- und Fensterrahmen, Fußböden usw. verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropen&amp;quot;/&amp;gt; Unter anderem dient es auch zur Herstellung von Spielzeug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung in der Heilkunst ===&lt;br /&gt;
In der [[Volksmedizin]] werden Blätter, Früchte, Rinde und Wurzeln des Durianbaumes bei [[Fieber]] und [[Hepatitis]] verwendet, die Früchte als Stärkungs- und Potenzmittel ([[Aphrodisiakum]]).&amp;lt;!-- angeblich reine Signaturenlehre, weil die Frucht zwiebelartig schmeckt, was manche an den &amp;#039;Schoß einer Frau&amp;#039; erinnere, kein Beleg vorhanden --&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Simonsohn |Titel=Heilkraft aus den Tropen: Die süße Medizin exotischer Früchte |Verlag=Integral |Datum=2009-04-01 |ISBN=978-3-641-01991-4 |Online=https://books.google.de/books?id=9np9i-QReC0C&amp;amp;pg=PT86#v=snippet&amp;amp;q=Durian%20Potenz%20Libido}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|[[Datei:Singapore MRT Fines.jpg|miniatur|hochkant=0.6|&amp;#039;&amp;#039;No durians&amp;#039;&amp;#039;, Verbotsschild in der [[Mass Rapid Transit (Singapur)|Metro von Singapur]]]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Durian-Frucht im Hotel und in öffentlichen Verkehrsmitteln ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der Geruchsbelästigung ist die Mitnahme von Durianfrüchten in Hotels oder Flugzeugen meist nicht gestattet. Setzt sich der Geruch erst einmal fest, ist es schwierig, ihn wieder loszuwerden. Deshalb ist es in Hotels üblich, bei Verstoß gegen das Durian-Verbot das Zimmer für eine weitere Woche bezahlen zu müssen. In Singapur ist auch das Mitführen von Durians in der [[Mass Rapid Transit (Singapur)|MRT]] ([[U-Bahn]]) untersagt, worauf entsprechende Schilder hinweisen; auf eine Strafe wird allerdings verzichtet. In Malaysia ist das Mitführen dieser Frucht in Zügen und Flugzeugen ebenfalls untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2018 sorgten im indonesischen [[Jakarta]] mehrere Tonnen Durian, die im Frachtraum einer Maschine der [[Sriwijaya Air]] verstaut worden waren, für Tumulte unter den aufgebrachten Passagieren. Das Flugzeug konnte erst mit einstündiger Verspätung starten, nachdem die Früchte wieder ausgeladen worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicola Smith: [https://www.telegraph.co.uk/news/2018/11/07/indonesian-passenger-plane-grounded-two-tonnes-pungent-durian/ &amp;#039;&amp;#039;Indonesian passenger plane grounded after two tonnes of pungent durian fruit triggers revolt&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Daily Telegraph|The Telegraph]].&amp;#039;&amp;#039; 7. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bbc.com/news/world-asia-46120507 &amp;#039;&amp;#039;Indonesian plane grounded after passengers complain about stinky durian&amp;#039;&amp;#039;] In: [[British Broadcasting Corporation]], 7. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evakuierungen wegen Durian-Früchten ===&lt;br /&gt;
Die in der Frucht („Stinkfrucht“) enthaltene Aminosäure [[Ethionin]] führt zur Freisetzung der Verbindung [[Ethanthiol]], die aufgrund ihres auch in geringen Konzentrationen wahrnehmbaren unangenehmen Geruchs zur [[Odorierung]] von Flüssiggas verwendet wird. Daher lösen Durianfrüchte gelegentlich Fehlalarme wegen vermeintlicher Gaslecks aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Mai 2019 musste eine Bibliothek der [[University of Canberra]] wegen eines vermeintlichen Gaslecks geräumt und von der Feuerwehr durchsucht werden. Grund war eine zurückgelassene Durianfrucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael McGowan: [https://www.theguardian.com/australia-news/2019/may/13/library-stink-smell-of-durian-prompts-evacuation-at-university-of-canberra &amp;#039;&amp;#039;Library stink: smell of durian prompts evacuation at University of Canberra&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Guardian]].&amp;#039;&amp;#039; 13. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Juni 2020 sorgte ein Paket mit vier Durianfrüchten in [[Schweinfurt]] für einen Großeinsatz von Polizei, mehreren Feuerwehren und Rettungsdiensten. Ein Gebäude der [[Deutsche Post AG|Deutschen Post]] wurde komplett geräumt. Zwölf Mitarbeiter mussten wegen Übelkeit medizinisch versorgt werden, sechs davon wurden vorsichtshalber ins Krankenhaus eingeliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/nachrichten/bayern/thailaendische-stinkfrucht-loest-grosseinsatz-in-schweinfurt-aus,S2S6hB4 &amp;#039;&amp;#039;Thailändische Stinkfrucht löst Großeinsatz in Schweinfurt aus&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bayerischer Rundfunk]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ausländische Medien berichteten über den Vorfall.&amp;lt;ref&amp;gt;Rebecca Ratcliffe: [https://www.theguardian.com/world/2020/jun/23/smelly-durian-fruit-evacuation-bavarian-post-office &amp;#039;&amp;#039;Smelly durian fruit forces evacuation of Bavarian post office&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The Guardian.&amp;#039;&amp;#039; 23. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heute.at/s/grosseinsatz-wegen-stinkfrucht-sechs-postler-im-spital-100087969 &amp;#039;&amp;#039;Großeinsatz wegen Stinkfrucht! Sechs Postler im Spital&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heute (österreichische Zeitung)|Heute]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 13. April 2021 bemerkten Mitarbeiter des Hauptpostamts [[Aachen]] einen vermeintlichen Gasgeruch. Das Gebäude wurde evakuiert, die Gasversorgung abgestellt, und die Feuerwehr betrat das Gebäude mit Atemschutzmasken. Als Ursache des Geruchs wurde eine Durianfrucht in einem Paket identifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210414000413/https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/stinkende-frucht-legt-postfiliale-in-aachen-lahm-100.html|url=https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/stinkende-frucht-legt-postfiliale-in-aachen-lahm-100.html |titel=Durian-Frucht in Paket: Postfiliale in Aachen gesperrt |archiv-datum=2021-04-14|datum=2021-04-13 |abruf=2021-04-15 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 4. Oktober 2025 kam es in Wiesbaden zu mehreren Feuerwehreinsätzen in einem Einkaufszentrum, in dem sich der vermeintliche Gasgeruch über die Klimaanlage verbreitete. Am Abend des Tages kam es zu einem weiteren Feuerwehreinsatz in einem Wohnhaus aufgrund einer Durianfrucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wiesbaden-exotische-frucht-sorgt-fuer-reihe-von-feuerwehreinsaetzen-accg-110717183.html |titel=Wiesbaden: Exotische Frucht sorgt für Reihe von Feuerwehreinsätzen |datum=2025-10-05 |sprache=de |abruf=2025-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heimat und Anbaugebiete ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:95%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Hauptproduzenten (1996)&amp;lt;ref name=&amp;quot;production&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.dit.go.th/agriculture/durian/situate.htm|titel=Production and Marketing Situation: World durian situation|zugriff=2016-01-30|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160403005700/http://www.dit.go.th/agriculture/durian/situate.htm|archiv-datum=2016-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Rang&lt;br /&gt;
!Land&lt;br /&gt;
!Jahres-&amp;lt;br&amp;gt;produktion (t)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|1||{{Thailand}}||align=center|950.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|2||{{Malaysia}}||align=center|400.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center|3||{{Indonesien}}||align=center|200.000&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Durian native and exotic range map.svg|mini|{{Farbindex|4CB34C|Ursprüngliches Herkunftsgebiet der Durian}}&amp;lt;br&amp;gt;{{Farbindex|924CB3|Anbau später eingeführt}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Durian Lai Mas (Durio zibethinus).JPG|mini|[[Habitus (Biologie)|Habitus]] des Durianbaumes in einer [[Plantage]]]]&lt;br /&gt;
Die natürliche Heimat von &amp;#039;&amp;#039;Durio zibethinus&amp;#039;&amp;#039; sind wohl die [[Malaiische Halbinsel]] sowie die Inseln [[Borneo]] und [[Sumatra]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.worldagroforestry.org/treedb/AFTPDFS/Durio_zibethinus.PDF|format=PDF|titel=Durio zibethinus|sprache=|zugriff=2016-01-30|hrsg=worldagroforestry.org}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Ausleseformen in vielen Gebieten der Tropen angebaut, besonders auf dem [[Indischer Subkontinent|Indischen Subkontinent]], in [[Indochina]] und [[Malesien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Man findet den Durianbaum beispielsweise in [[Thailand]], [[Vietnam]], auf den [[Philippinen]], aber auch in den tropischen Ländern Afrikas und sogar in [[Queensland]] in [[Australien]]. Hauptproduzentenländer sind Thailand, gefolgt von Malaysia und Indonesien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://rfcarchives.org.au/Next/Fruits/Durian/DurianFruitingSeasons9-95.htm|titel=Durian Fruiting Seasons Worldwide |hrsg=The Archives of the Rare Fruit Council of Australia|zugriff=2016-01-30|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.itfnet.org/gfruit/Templates%20English/durian.market.info.htm|titel=Durian |hrsg=TFNet – International Tropical Fruits Network|zugriff=2016-01-30|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Durians werden für den lokalen frischen Konsum angebaut. Thailand ist der größte Exporteur. Etwa 10 % (80.000&amp;amp;nbsp;t) des thailändischen Anbaus gingen im Jahr 1996 in den Export. Hauptabnehmerländer waren [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]], das benachbarte Malaysia, die [[Volksrepublik China]], die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], Hongkong, Singapur. In die Nachbarländer wurden überwiegend frische Durians exportiert, in die Vereinigten Staaten gefrorene Früchte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;production&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgebung ===&lt;br /&gt;
Der Name der stacheligen Durian-[[Frucht]] wird vom [[Malaiische Sprache|malaiischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;duri&amp;#039;&amp;#039;, das „Stachel“ oder „Dorn“ bedeutet, abgeleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;D-Abr&amp;quot;&amp;gt;Michael J. Brown: &amp;#039;&amp;#039;Durio – A Bibliographic Review&amp;#039;&amp;#039;. International Plant Genetic Resources Institute, 1997, ISBN 92-9043-318-3, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Durio zibethinus&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1774 durch [[Carl von Linné]] in [[Johan Andreas Murray]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Systema Vegetabilium Secundum Classes Ordines Genera Species cum Characteribus et Differentiis. Editio decima tertia … Gottingae.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;581; Murray schreibt im Vorwort, dass alle Namen von Linné stammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPNI&amp;quot; /&amp;gt; Ein [[Synonym (Taxonomie)|Homonym]] ist &amp;#039;&amp;#039;Durio zibethinus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Moon}} (veröffentlicht in Alexander Moon: &amp;#039;&amp;#039;A Catalogue of the Indigenous and Exotic Plants Growing in Ceylon&amp;#039;&amp;#039; 1824, S.&amp;amp;nbsp;56.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- auskommentiert, da sind weitere Erläuterungen nötig&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Eine Durian am Stiel ist eine formidable Schlagwaffe nach Art des friesischen [[Morgenstern (Waffe)|Morgensterns]]. In Thailand richtet sich die Strafe für ihren Einsatz nach der Anzahl der durch die Noppen zugefügten Wunden.|Roland Hanewald|&amp;#039;&amp;#039;Essbare Früchte Asiens&amp;#039;&amp;#039;. Reise Know-How Verlag, ISBN 3-89416-771-8}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hear.org/pier/species/durio_zibethinus.htm &amp;#039;&amp;#039;Durio zibethinus Murray, Malvaceae&amp;#039;&amp;#039;] bei [http://www.hear.org/pier/ &amp;#039;&amp;#039;Pacific Island Ecosystems at Risk&amp;#039;&amp;#039; (PIER).] (Abschnitt Beschreibung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brigitte Kranz: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Früchte: exotische und einheimische Arten.&amp;#039;&amp;#039; Südwest-Verlag, München 1981, ISBN 3-517-00732-3.&lt;br /&gt;
* Nadja Biedinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der Tropenpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 2000, ISBN 3-7701-5294-8.&lt;br /&gt;
* Roland Hanewald: &amp;#039;&amp;#039;Essbare Früchte Asiens.&amp;#039;&amp;#039; Reise Know-How, Bielefeld, ISBN 3-89416-771-8.&lt;br /&gt;
* Rolf Blancke: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas exotische Früchte: Obst und Gemüse der Tropen und Subtropen.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3520-5.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Lötschert, Gerhard Beese: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzen der Tropen: 323 Zier- und Nutzpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; 4. überarbeitete Auflage. BLV, München 1992, ISBN 3-405-14448-5. (Bestimmungsbuch, das mit guten Fotos über die exotischen Früchte auf dem einheimischen Markt aufklären hilft).&lt;br /&gt;
* Christa Weil: &amp;#039;&amp;#039;Cuisine Fatale: ein Potpourri aus der internationalen Extremküche&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein, Berlin 2007, ISBN 978-3-548-36923-5. (Buch über kuriose Speisen mit Informationen zum kulturellen Hintergrund und mit besonderem Fokus auf die Besonderheiten beim Versuch des Verzehrs).&lt;br /&gt;
* Michael J. Brown: &amp;#039;&amp;#039;Durio – A Bibliographic Review.&amp;#039;&amp;#039; International Plant Genetic Resources Institute, 1997, ISBN 92-9043-318-3 [http://www.bioversityinternational.org/nc/publications/publication/issue/durio_a_bibliographic_review.html (online)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Durio zibethinus|Durianbaum (&amp;#039;&amp;#039;Durio zibethinus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Food and Agriculture Organization of the United Nations&amp;#039;&amp;#039; = FAO: [http://ecocrop.fao.org/ecocrop/srv/en/cropView?id=963 &amp;#039;&amp;#039;Durio zibethinus&amp;#039;&amp;#039; – Datenblatt bei &amp;#039;&amp;#039;Ecocrop&amp;#039;&amp;#039; (online).]&lt;br /&gt;
* [http://www.plantnames.unimelb.edu.au/Sorting/Durio.html &amp;#039;&amp;#039;Durio zibethinus&amp;#039;&amp;#039; – Datenblatt] bei M. H. Porcher u. a.: [http://www.plantnames.unimelb.edu.au/ &amp;#039;&amp;#039;Searchable World Wide Web Multilingual Multiscript Plant Name Database.&amp;#039;&amp;#039; (MMPND).]&lt;br /&gt;
* [http://www.cropsreview.com/durian.html &amp;#039;&amp;#039;Crop Info and How-to Guide in Growing Durian&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ecst.csuchico.edu/~durian/ | wayback=20080210042800 | text=Allgemeine Informationen zur Durian.}} (englisch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * {{Webarchiv | url=http://www.thaipage.ch/autor/stevens/fruechte/durian.php | wayback=20180108014752 | text=Die thailändischen Landesfrüchte Durian}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Wilfried Stevens |url=http://www.thaipage.ch/autor/stevens/fruechte/durian.php |titel=Die thailändischen Landesfrüchte Durian |werk=Thaipage.ch |datum=2013-08-14 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20180108014752/http://www.thaipage.ch/autor/stevens/fruechte/durian.php |archiv-datum=2018-01-08 |abruf=2019-11-16 |abruf-verborgen=1 |offline=2019-11-09}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nzz.ch/aktuell/panorama/empoerung-wegen-mitfliegender-stinkfrucht-1.17269761 &amp;#039;&amp;#039;Gestank an Bord.&amp;#039;&amp;#039;] – Empörung über mitfliegende Stinkfrucht, In: &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ]].&amp;#039;&amp;#039; 22. Juni 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=3900624|WissName=Durio zibethinus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;{{GRIN|ID=14755|WissName=Durio zibethinus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPNI&amp;quot;&amp;gt; [http://www.ipni.org/ipni/idPublicationSearch.do?id=7776-2&amp;amp;back_page=%2Fipni%2FeditAdvPublicationSearch.do%3Ffind_title%3D%26find_abbreviation%3DSyst.%2Bveg.%26output_format%3Dnormal IPNI zum Werk der Erstveröffentlichung.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4323662-5|LCCN=sh97003546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malvengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exotische Frucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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