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	<title>Durchlaufbecken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T16:28:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Durchlaufbecken&amp;diff=179273&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-11-28T09:30:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchlaufbecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bauwerkstyp der Behandlung von [[Niederschlag]]swasser. Darin wird je nach System verschmutztes [[Regenwasser]] oder [[Mischwasser]] mechanisch [[Kläranlage|geklärt]] und in den [[Vorfluter]] geleitet.&lt;br /&gt;
Im [[Trennsystem]] wird es als sog. [[Regenklärbecken]] und im [[Mischsystem]] als sog. [[Regenüberlaufbecken]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Ein Durchlaufbecken hat einen Zulaufkanal, einen Ablaufkanal, einen [[Überlaufbauwerk|Überlauf]] und zusätzlich einen [[Klärüberlauf]].&lt;br /&gt;
Der Ablaufkanal hat entweder einen geringen Querschnitt oder ein [[Drosselorgan]],&lt;br /&gt;
so dass nur die Wassermenge weitergeleitet wird, die von der [[Kläranlage]]&lt;br /&gt;
aufgenommen werden kann.&lt;br /&gt;
Durch eine Rinne fließt der [[Trockenwetterabfluss]] durch das Becken. Sobald mehr Schmutzwasser zufließt, als durch den Abfluss abließen kann, läuft die Rinne über und das Becken staut ein. Ab einem gewissen Pegel springt der [[Klärüberlauf]] an, der gegenüber dem Einlaufbauwerk angelegt ist. Dieser ist mit einer [[Tauchwand]] ausgestattet und kann eine hohe Breite erreichen, damit die Strömung dort [[laminar]] bleibt. An der Tauchwand bleibt aufschwimmender, grober Dreck hängen. Der Klärüberlauf wird entweder direkt in den [[Vorfluter]] geleitet oder nochmals in einem Speicherbecken zwischengespeichert.&lt;br /&gt;
Ein [[Beckenüberlauf]] wird sofort in den Vorfluter geleitet und dient nur dem Schutz des Bauwerks vor unkontrolliertem Überstau. Klär- und Beckenüberlauf werden auf eine kritische Regenspende von mindestens 15l/(s*ha) ausgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Funktion ==&lt;br /&gt;
# Bei Trockenwetter und kleinen Regenereignissen wird das Wasser ohne einzustauen zur Kläranlage durchgeleitet.&lt;br /&gt;
# Bei Regenwetter mit geringem [[Niederschlag]] wird das anfallende Wasser in der Sedimentationskammer zwischengespeichert und nach dem Regenereignis dosiert der Kläranlage weitergegeben.&lt;br /&gt;
# Bei Regenwetter mit starkem Niederschlag (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gewitter]]) wird das überschüssige Wasser zurück gestaut und in der Sedimentationskammer gespeichert. Dabei wird das Wasser mechanisch vorgereinigt ([[Sedimentation#Anwendungen der Sedimentierung in der Technik|Absetzwirkung]] des Beckens). Staut sich das Wasser bis zum Klärüberlauf, wird es direkt in den Vorfluter (oder ein eventuelles [[Regenrückhaltebecken]]) geleitet, dabei wird jedoch noch eine gewisse Klärwirkung durch die Sedimentation und die Tauchwand sichergestellt. Durch den hohen Regenwasseranteil handelt es sich nur noch um stark verdünntes Wasser, so dass die Biologie und die Organismen des Vorfluters nicht stark geschädigt werden.&lt;br /&gt;
# Sollte selbst der Klärüberlauf nicht mehr reichen, staut das Wasser bis zum höher angebrachten Beckenüberlauf ein. Dieser entlastet direkt in das Gewässer, eine Reinigung findet nicht mehr statt. Nur die Verdünnung sowie die geringe Häufigkeit dieser Regenereignisse verhindert eine zu starke Belastung des Vorfluters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgebiet ==&lt;br /&gt;
Durchlaufbecken werden im Gegensatz zu [[Fangbecken]] gebaut, wenn die Größe des [[Einzugsgebiet]]es erwarten lässt, dass die Verschmutzung über einen längeren Zeitraum auftritt und daher ein Auffangen des ersten Spülstoßes nicht ausreicht. Sie sind meistens deutlich größer dimensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanalisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abwasserbehandlung]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Imhoff, Klaus R. Imhoff: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Stadtentwässerung&amp;#039;&amp;#039; R.Oldenbourg Verlag, München 1999, ISBN 3-486-26333-1&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hosang, Wolfgang Bischof: &amp;#039;&amp;#039;Abwassertechnik&amp;#039;&amp;#039; B.G.Teubner, Stuttgart 1998, ISBN 3-519-15247-9&lt;br /&gt;
* DWA Regelwerk Arbeitsblatt DWA-A 102-2: &amp;#039;&amp;#039;Grundsätze zur Bewirtschaftung und Behandlung von Regenwetterabflüssen zur Einleitung in Oberflächengewässer - Teil 2: Emissionsbezogene Bewertungen und Regelungen&amp;#039;&amp;#039;, Hennef 2021, ISBN 978-3-96862-047-3&lt;br /&gt;
* DWA Regelwerk Arbeitsblatt DWA-A 166: &amp;#039;&amp;#039;Bauwerke der zentralen Regenwasserbehandlung und -rückhaltung - Konstruktive Gestaltung und Ausrüstung&amp;#039;&amp;#039;, Hennef 2013, ISBN 978-3-942964-50-0&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Riegler, Günther&lt;br /&gt;
 | Hrsg=Albert, Andrej&lt;br /&gt;
 | Titel=Schneider - Bautabellen für Ingenieure&lt;br /&gt;
 | Auflage=21., aktualisierte&lt;br /&gt;
 | Verlag=Bundesanzeiger Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=Köln&lt;br /&gt;
 | Datum=2014&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-3-8462-0304-0&lt;br /&gt;
 |Kapitel=Kapitel 13C: Kanalisation&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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