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	<title>Durchkomponierte Form - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T17:58:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Durchkomponierte_Form&amp;diff=711829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;༄U-ji: Unterbrechungen</title>
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		<updated>2022-09-14T23:07:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unterbrechungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchkomponiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; heißen [[Formenlehre (Musik)|Formen]] in der [[Vokalmusik]], die „durchgehend“ musikalisch gestaltet sind: Die Musik verläuft ohne Unterbrechungen oder merkliche Schnittstellen und baut sich so auf, dass kaum noch Teile wiederholt (z. B. [[Da capo]]), ergänzt (z. B. [[Extempore]]), weggelassen oder ausgetauscht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Durchkomposition entwickelt sich seit dem späten 18. Jahrhundert. Für die Gestaltung größerer Abläufe ist vom Komponisten [[motivisch-thematische Arbeit]] gefordert, ähnlich wie in der [[Instrumentalmusik]] des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differenzierung nach Gattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beim [[Kunstlied]] oder [[Chormusik|Chorlied]] bedeutet &amp;#039;&amp;#039;durchkomponiert&amp;#039;&amp;#039;, dass sich die Vertonung nicht mit jeder Text-[[Strophe]] wiederholt, sondern jede dieser Strophen eine eigene musikalische Fassung erhält. Damit übernimmt die Musik gegenüber dem Text die Führung in der Gestaltung des Ablaufs.&lt;br /&gt;
* In der [[Oper]] haben durchkomponierte Formen im Gegensatz zu den Nummern der [[Nummernoper]] einen durchgängigen musikalischen Fluss, der vor allem nicht durch gesprochene [[Dialog]]e, seltener auch [[Rezitativ]]e unterbrochen ist. Dies schließt jedoch die Einbettung kleinerer geschlossener Formen, zum Beispiel [[Liedform|Lied-]] oder [[Arie]]n-Formen, nicht aus. Für die Werke [[Richard Wagner|Wagners]] und des späten [[Giuseppe Verdi|Verdi]] gebraucht man auch die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Durchkomponierte symphonische&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Durchkomponierte musikdramatische Großform&amp;#039;&amp;#039;. Wagner nannte seine Art der Durchkomposition [[unendliche Melodie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Till Gerrit Waidelich: &amp;#039;&amp;#039;Die „durchkomponierte“ deutsche Oper vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis 1825. Zur Entwicklungs- und Rezeptionsgeschichte „durchaus in Musik gesetzter“ deutschsprachiger Opern während der Blütezeit des Singspiels mit gesprochenem Dialog&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Satzweise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;༄U-ji</name></author>
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