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	<title>Durchbruchstal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:56:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Durchbruchstal&amp;diff=74239&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15635-76: Redundanz</title>
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		<updated>2026-04-22T20:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundanz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Antezedenz (Geologie)&lt;br /&gt;
|4=Durchbruchstal&lt;br /&gt;
|2=April 2026|1=[[Spezial:Beiträge/&amp;amp;#126;2026-15635-76|&amp;amp;#126;2026-15635-76]] ([[Benutzer Diskussion:&amp;amp;#126;2026-15635-76|Diskussion]]) 22:38, 22. Apr. 2026 (CEST)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchbruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die Einkerbung bezeichnet, die ein Bergzug durch einen querenden Fluss erfährt. Oft verläuft der Durchbruch senkrecht zum [[Streichen (Geologie)|Streichen]] der Gesteine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Durchbruch kann fast punktuell durch einen gratartigen Höhenzug gehen (z. B. [[Porta Westfalica (Weserdurchbruch)|Porta Westfalica]]). Punktuelle Durchbrüche und Engstellen innerhalb breiterer Durchbruchstäler haben oftmals Eigennamen, die mit &amp;#039;&amp;#039;Porta&amp;#039;&amp;#039; beginnen oder auf &amp;#039;&amp;#039;Pforte&amp;#039;&amp;#039; enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verläuft ein Durchbruch nicht punktuell, sondern linienartig durch einen größeren Höhenzug, wird das entstehende, oftmals windungsreiche [[Tal]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchbruchstal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. So durchbricht die [[Elbe]] das [[Elbsandsteingebirge]] oder das [[Oberes Mittelrheintal|Obere Mittelrheintal]] das [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinische Schiefergebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen der Entstehung von Durchbruchstälern ==&lt;br /&gt;
Ausgangslage für die Entstehung eines Durchbruchstals ist meist ein [[Gebirge]], das schräg oder quer zur großräumigen Fließrichtung eines Flusses steht. Im Laufe von Jahrmillionen trägt der Fluss das Gebirge entlang einer [[tektonisch]]en Schwäche- oder [[Verwerfung (Geologie)|Störungslinie]] ab. Am Durchbruch sind daher oft die Schichtungen des Gebirges gut sichtbar freigelegt ([[Aufschluss (Geologie)|Aufschluss]]) und lassen Rückschlüsse auf die [[Gebirgsbildung]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich Bergregionen heben – oft auch heute noch um 1 bis 3&amp;amp;nbsp;mm pro Jahr –, tiefen sich manche Flüsse im selben Maß ein. Gerölle und Kiese werden bei [[Hochwasser]] in die [[Flussbecken|Becken]] des [[Oberlauf]]s bzw. unterhalb der Durchbrüche abgelagert, während [[Feinkies]] und [[Sand]] mehrheitlich in den Hauptfluss gelangen. Durch die Materialabführung schneidet sich der Fluss beständig weiter in Richtung zu seiner [[Quelle]] hin in den Untergrund ein. Diesen Vorgang bezeichnet man als rückschreitende Erosion.&lt;br /&gt;
[[Datei:Donautal vom Knopfmacherfelsen.jpg|mini|Obere Donau: Blick vom [[Knopfmacherfelsen]] Richtung [[Beuron]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Manawatu Gorge.jpg|mini|Der [[Manawatu Gorge|{{lang|mi|Manawatu}} {{lang|en|Gorge}}]] auf Neuseeland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchbruchstäler werden anhand ihrer Genese unterteilt in:&lt;br /&gt;
* antezedente Durchbruchstäler&lt;br /&gt;
* epigenetische Durchbruchstäler&lt;br /&gt;
* Überlaufdurchbruchstäler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antezedentes Durchbruchstal ===&lt;br /&gt;
[[Antezedent]]e Durchbruchstäler sind Täler von Flüssen, deren Laufrichtung schon vor dem Einsetzen der Gebirgshebung feststand. Mit der [[Tektonik|tektonischen]] Hebung einhergehend schnitt sich der Fluss in das aufsteigende Gebirge ein, statt sein Flussbett zu verlagern. Das [[Mittelrhein]]tal zwischen [[Bingen am Rhein|Bingen]] und [[Koblenz]] ([[Oberes Mittelrheintal]]) ist ein antezedentes Durchbruchstal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Epigenetisches Durchbruchstal ===&lt;br /&gt;
[[Epigenese (Geologie)|Epigenetische]] Durchbruchstäler sind Täler, die ursprünglich auf [[Lockergestein|Lockersedimenten]] entstanden sind, die einen verschütteten Gebirgs- oder [[Härtling]]srücken bedeckten. Durch die Tieferlegung der Oberfläche durch [[fluvial]]e Erosion und [[Denudation]] werden diese Rücken freigelegt und somit aus der weniger widerständigen Sedimenthülle befreit. Durch Tiefenerosion, welche die Vertiefung des Flussbettes kennzeichnet, war der Fluss in der Lage, sich in den Härtlingsrücken einzuschneiden und somit das Tal zu formen. Die [[Porta Westfalica (Weserdurchbruch)|Porta Westfalica]], der Durchbruch der Weser zwischen Wiehengebirge und Wesergebirge im [[Kreis Minden-Lübbecke]], ist ein Beispiel für ein epigenetisches Durchbruchstal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überlaufdurchbruchstal ===&lt;br /&gt;
[[Überlaufschwelle|Überlauf]]&amp;amp;shy;durchbruchstäler entstehen dadurch, dass sich hinter einer natürlich abgelagerten Schuttmasse (z.&amp;amp;nbsp;B. Bergsturzmasse) Wasser staut und schließlich am niedrigsten Punkt überläuft. Durch das hohe Gefälle wird dieser Überlauf durch rückschreitende Erosion vertieft, wodurch der entstandene Stausee trockengelegt wird. Seesedimente ([[lakustrine Sedimente]]) oberhalb eines solchen Durchbruchs bezeugen diese Entstehungsart von Durchbruchstälern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Durchbrüche ==&lt;br /&gt;
=== Donau ===&lt;br /&gt;
Bekannte Durchbrüche im Einzugsgebiet der [[Donau]] sind z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
* der [[Donaudurchbruch bei Beuron]] im [[Naturpark Obere Donau]], wo sich der noch junge Fluss ein tiefes Bett durch das [[Jura (Geologie)|Juragestein]] der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] gegraben hat&lt;br /&gt;
* der [[Donaudurchbruch bei Weltenburg]], ein 180 m tiefes Tal mit steilen Felswänden&lt;br /&gt;
* der [[Neuburger Wald]] mit der [[Löwenwand]]&lt;br /&gt;
* der Durchbruch durch die Böhmische Masse zwischen [[Passau]] und [[Mühlviertel]], der den [[Sauwald]] vom restlichen [[Böhmerwald]] abtrennt&lt;br /&gt;
* die [[Wachau]] in Niederösterreich (vom [[Stift (Kirche)|Stift]] [[Melk]] bis [[Krems an der Donau|Krems]])&lt;br /&gt;
* die [[Wiener Pforte]] bei [[Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
* das [[Donauknie]] unterhalb von [[Esztergom]] (nördlich von [[Budapest]]) und&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Tor]] durch die [[Südkarpaten]] zwischen [[Serbien]] und [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Flüsse in Mitteleuropa ===&lt;br /&gt;
* [[Elbtalzone]]: Durchbruch der [[Elbe]] durch das [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmische Mittelgebirge]] ([[Porta Bohemica]]) und darauffolgend durch das [[Elbsandsteingebirge]] der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] &lt;br /&gt;
* [[Gesäuse]]: alpines Durchbruchstal im Mittellauf der [[Enns (Fluss)|Enns]]&lt;br /&gt;
* [[Mittelrhein]]tal: Durchbruchstal des [[Rhein]]s durch das [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinische Schiefergebirge]] zwischen [[Bingen am Rhein|Bingen]] und [[Rüdesheim am Rhein]] im Süden und Bonn-[[Bad Godesberg]] und Bonn-[[Oberkassel (Bonn)|Oberkassel]] im Norden – [[Binger Loch]]&lt;br /&gt;
* [[Porta Hassiaca]]: Durchbruch der [[Eder]] durch Buntsandstein in die Waberner Ebene&lt;br /&gt;
* [[Porta Westfalica (Weserdurchbruch)|Porta Westfalica]]: Durchbruch der [[Weser]] durch die Juragesteine von [[Wiehengebirge|Wiehen-]] und [[Wesergebirge]]&lt;br /&gt;
* [[Schwalmpforte]]: Durchbruch der [[Schwalm (Eder)|Schwalm]] durch Buntsandstein aus dem Löwensteiner Grund in die Schwalmaue&lt;br /&gt;
* [[Thüringer Pforte]]: Durchbruch der [[Unstrut]] durch den Muschelkalk der [[Schmücke (Höhenzug)|Schmücke]]&lt;br /&gt;
* [[Wipperdurchbruch]]: Durchbruchstal des Unstrut-Nebenflusses [[Wipper (Unstrut)|Wipper]] durch den Muschelkalk der [[Hainleite]]&lt;br /&gt;
* [[Jura (Gebirge)|Jura]]: Durchbruchstal der [[Aare]] durch das Kalkgebirge zum [[Rhein]]; Klus der [[Rhone]] bei [[Bellegarde-sur-Valserine]]&lt;br /&gt;
* [[Pieninen]]: Durchbruch des [[Dunajec]]&lt;br /&gt;
* [[Waag]]tal bei [[Strecno|Strečno]] ([[Kleine Fatra]], [[Slowakei]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durchbrüche weltweit ===&lt;br /&gt;
* [[Kali Gandaki]] in Nepal, zweittiefstes Durchbruchstal der Welt, zwischen den Achttausendern [[Dhaulagiri]] und [[Annapurna]].&lt;br /&gt;
* Die drei Schluchten des [[Jangtsekiang]] ([[Qutang-Schlucht]], [[Wu-Schlucht]], [[Xiling-Schlucht]]), [[China]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Dihangschluchten]] des [[Brahmaputra]], an dieser Stelle Yarlung Tsangpo genannt, die von [[China]] nach [[Indien]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der [[Indus]] durchbricht den westlichen [[Himalaya]] an der Grenze zum [[Karakorum (Gebirge)|Karakorum]].&lt;br /&gt;
* Der [[Rotenturmpass]] im Mittellauf der [[Olt (Fluss)|Olt]], [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
* Der [[Delaware Water Gap National Recreation Area|Delaware Water Gap]] &amp;#039;&amp;#039;(Delaware-Durchbruch)&amp;#039;&amp;#039; des [[Delaware River]] in den [[Appalachen]] zwischen den US-Bundesstaaten [[New Jersey]] und [[Pennsylvania]].&lt;br /&gt;
* Die [[Manawatu Gorge|{{lang|mi|Manawatu}} {{lang|en|Gorge}}]] auf der Nordinsel von [[Neuseeland]].&lt;br /&gt;
* Die [[Iskar-Schlucht]] in Bulgarien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=H. Zepp |Titel=Geomorphologie: Grundriß Allgemeine Geographie |Auflage=6 |Verlag=Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=2014 |ISBN=978-3-8252-4030-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=John Grotzinger, Thomas H Jordan, Frank Press, Raymond Siever |Titel=Allgemeine Geologie – Einführung in das System Erde |Auflage=5 |Verlag=Spectrum |Ort=Berlin/Heidelberg |Datum=2007 |ISBN=978-3-8274-1812-8 |Originaltitel=Understanding earth |Übersetzer=Volker Schweizer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Durchbruchstal| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluviale Landform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-15635-76</name></author>
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