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	<title>Durchblutung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T02:57:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Durchblutung&amp;diff=29129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2024-05-20T10:15:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchblutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Perfusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (exakter &amp;#039;&amp;#039;Hämoperfusion&amp;#039;&amp;#039;) wird die Versorgung von [[Organ (Biologie)|Organen]] oder Organteilen mit [[Blut]] bezeichnet. Die Zufuhr erfolgt über [[Arterie]]n, der Abfluss über [[Vene]]n (und [[Lymphgefäß]]e). Dies dient der Versorgung von [[Gewebe (Biologie)|Geweben]] mit [[Sauerstoff]], [[Nährstoff]]en und anderen lebensnotwendigen Blutbestandteilen sowie dem Abtransport von [[Stoffwechsel]]produkten und [[Kohlenstoffdioxid]]. Die Organperfusion kann künstlich aufrechterhalten werden. Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reperfusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die Wiederdurchströmung eines Organs nach vorübergehender Unterbrechung der Blutzufuhr (z.&amp;amp;nbsp;B. nach einer [[Embolie]]) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Störungen unterschiedlichster Ursache werden als [[Durchblutungsstörung]]en bezeichnet und können akute und chronische Beeinträchtigungen verschiedener Organ- und Gewebsfunktionen bewirken und im äußersten Fall zur Zerstörung der minderdurchbluteten Organbezirke führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quantifizierung ==&lt;br /&gt;
Auch als Perfusion (im Sinne einer quantifizierbaren [[Physikalische Größe|Größe]]) bezeichnet wird das Blutvolumen &amp;lt;math&amp;gt;\Delta V&amp;lt;/math&amp;gt;, das pro Zeitspanne &amp;lt;math&amp;gt;\Delta t&amp;lt;/math&amp;gt; durch ein Organ oder allgemeiner durch biologisches Gewebe der Masse &amp;lt;math&amp;gt;m&amp;lt;/math&amp;gt; strömt. Abhängig von der Bezugsgröße ist die physikalische [[Maßeinheit|Einheit]] der Perfusion entweder (auf ein Organ wie etwa die Nieren bezogen):&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \left[\frac{\Delta V}{\Delta t}\right] = \frac{\text{ml}}{\text{min}} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder (auf die regionale Durchblutung bezogen, auch als spezifische Perfusion bezeichnet):&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \left[\frac{\Delta V}{m \cdot \Delta t}\right] = \frac{\text{ml}}{\text{g} \cdot \text{min}} &amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die (Gesamt-)Durchblutung der Nieren eines Erwachsenen beträgt beispielsweise ca. 1200&amp;amp;nbsp;ml/min;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Frans van den Berg |Titel=Angewandte Physiologie 2: Organsysteme verstehen |Auflage=2. |Verlag=Georg-Thieme-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=3-13-117082-4 |Seiten=126 |Online={{Google Buch |BuchID=Nx6uJ0mN5xEC |Seite=126 |Hervorhebung=Durchblutung}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die spezifische Perfusion ist ungefähr 4&amp;amp;nbsp;ml/(g·min).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Robert F. Schmidt, Florian Lang, [[Gerhard Thews]] |Titel=Physiologie des Menschen: Mit Pathophysiologie |Auflage=29. |Verlag=Springer |Ort=Berlin Heidelberg New York |Datum=2005 |ISBN=3-540-21882-3 |Seiten=809 |Online={{Google Buch |BuchID=AT81K5wfxZ8C |Seite=809 |Hervorhebung=Durchblutung}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesamtdurchblutung eines Organs lässt sich auch als Quotient des Druckabfalls &amp;lt;math&amp;gt;\Delta p = p_\text{a}-p_\text{v}&amp;lt;/math&amp;gt; zwischen [[Mittlerer arterieller Druck|arteriellem]] (&amp;lt;math&amp;gt;p_\text{a}&amp;lt;/math&amp;gt;) und venösem Druck (&amp;lt;math&amp;gt;p_\text{v}&amp;lt;/math&amp;gt;) und dem [[Gefäßwiderstand]] &amp;lt;math&amp;gt;R&amp;lt;/math&amp;gt; des Organs, also als &amp;lt;math&amp;gt;\Delta p / R&amp;lt;/math&amp;gt; beschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Péter Bálint |Titel=Normale und pathologische Physiologie der Nieren |Verlag=VEB Volk und Gesundheit |Ort=Berlin |Datum=1969 |Seiten=69-70 |Online={{Google Buch |BuchID=OSNsAAAAMAAJ |Hervorhebung=durchblutung widerstand druck}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messbar ist die (spezifische) Perfusion mit verschiedenen [[Bildgebendes Verfahren (Medizin)|bildgebenden Verfahren]] wie etwa der [[Perfusions-MRT]], der Perfusions-[[Computertomographie|CT]] oder mit [[nuklearmedizin]]ischen Methoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variabilität der Durchblutung ==&lt;br /&gt;
Es wird eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruhedurchblutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;maximal möglichen Durchblutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Durchblutungsreserve&amp;#039;&amp;#039;) unterschieden. Dabei werden die einzelnen Organe sehr unterschiedlich stark mit Blut versorgt: In Ruhe erhalten die [[Niere]]n (im Verhältnis zu ihrem Gewicht) den relativ größten Blutanteil, bei maximaler Durchblutung sind dies die [[Muskulatur]] (Skelett- und Herzmuskulatur) und die [[Haut]]. Die bedarfsgerechte Anpassung des Blutflusses wird durch [[Blutkreislauf des Menschen und der Säugetiere#Regulation der Durchblutungsstärke|komplexe Steuerungsmechanismen]] gewährleistet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Rainer Klinke, Stefan Silbernagl |Titel=Lehrbuch der Physiologie |Auflage=4. |Verlag=Georg Thieme |Ort=Stuttgart, New York |Datum= |ISBN=3-13-796004-5 |Seiten=169 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwangerschaft ===&lt;br /&gt;
In der [[Schwangerschaft]] erhöht sich die Durchblutung der [[Gebärmutter]] (über die [[Arteria uterina|Aa. uterinae]]) von 50 zu Beginn auf 500–750&amp;amp;nbsp;ml/min am Ende der Schwangerschaft, was letztlich einem Anteil von 10–15&amp;amp;nbsp;Prozent am mütterlichen (&amp;#039;&amp;#039;maternalen&amp;#039;&amp;#039;) [[Herzminutenvolumen]] (HMV) entspricht (&amp;#039;&amp;#039;uterine-&amp;#039;&amp;#039; bzw. [[maternoplazentare Durchblutung]]). Die treibende Kraft hier ist der mütterliche Blutdruck, während der fetale Blutdruck die sog. [[fetoplazentare Durchblutung]] ermöglicht. Von den gut 250–400&amp;amp;nbsp;ml/min des fetalen HMV fließen an die 50–60&amp;amp;nbsp;Prozent in die [[Nabelarterie]]n (&amp;#039;&amp;#039;Aa. umbilicales&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Steiner, K. T. M. Schneider |Titel=Dopplersonographie in Geburtshilfe und Gynäkologie: Leitfaden für die Praxis |Verlag=Springer |Ort= |Datum=2007 |ISBN=3-540-72370-6 |Seiten=10 ff. |Online={{Google Buch |BuchID=K8ugKP7Q_lQC |Seite=10}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4150875-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herz-Kreislauf-Physiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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