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	<title>Durbe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T17:00:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Durbe&amp;diff=1981225&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WajWohu: /* Geschichte */ kl. erg.</title>
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		<updated>2025-10-06T14:34:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; kl. erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Lettland&lt;br /&gt;
|Name DE    = Durben&lt;br /&gt;
|Name LV    = Durbe&lt;br /&gt;
|Wappen     = Durbe gerb.png&lt;br /&gt;
|lat_deg    = 56&lt;br /&gt;
|lat_min    = 35&lt;br /&gt;
|lat_sec    = 20&lt;br /&gt;
|lon_deg    = 21&lt;br /&gt;
|lon_min    = 22&lt;br /&gt;
|lon_sec    = 10&lt;br /&gt;
|Gebiet     = Kurland&lt;br /&gt;
|Landkreis  = Bezirk Dienvidkurzeme&lt;br /&gt;
|Fläche     = 2.22&lt;br /&gt;
|Einwohner  = {{Metadaten Einwohnerzahl LV|LV0027210}}&lt;br /&gt;
|Stand      = {{Metadaten Einwohnerzahl LV||STAND}}&lt;br /&gt;
|Höhe       = &lt;br /&gt;
|Stadtrecht = 1893&lt;br /&gt;
|Website    = www.durbe.lv&lt;br /&gt;
|Bild1      = Durbe castle ruins.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1 = Ruinen der Ordensburg Durben&lt;br /&gt;
|Bild2      = Durbe church.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung2 = Evangelisch-lutherische Kirche zu Durbe&lt;br /&gt;
|Bild3      = Durbe muzeum.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung3 = Haus der Familie von [[Zigfrīds Anna Meierovics]], heute Stadtmuseum&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Durben&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Bezirk Dienvidkurzeme]] im Westen [[Lettland]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt im Jahre 1230&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3412068896|Seite=135}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, es gehörte damals zur [[Kuren|kurischen]] Region [[Esestua]]. 1260 besiegte nahe der heutigen Stadt in der [[Schlacht an der Durbe]] ein litauisches Heer ein Heer des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]]. Die Herrschaft des Deutschen Ordens über die Gegend (seit 1253) dauerte jedoch fort; seit der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts sicherte der Orden sie durch die Burg Durben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO&amp;quot; /&amp;gt; Im 15. Jahrhundert bildete sich um die Burg eine durch [[Palisade|Hakelwerk]] geschützte Ortschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1561 gehörte Durbe zum [[Herzogtum Kurland und Semgallen]]. Es erhielt den Status eines [[Flecken (Ort)|Fleckens]] und war Sitz eines Beamten mit dem Titel „Hauptmann“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Oberländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Herzogtum Kurland 1561–1795. Verfassung, Wirtschaft, Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2. Verlag Nordostdeutsches Kulturwerk, Lüneburg 2001, ISBN 3-932267-33-8, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1651 wurde – als Ersatz für eine erst 1599 gebaute Kirche – eine steinerne Kirche errichtet. Während des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieges]] wurden 1701 die Burg und ein Großteil des Ortes zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Ende des Herzogtums Kurland 1795 fiel Durbe an das [[Russisches Kaiserreich|Russische Kaiserreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1820 bis 1823 ließ Graf [[Christoph Johann Friedrich von Medem|Christoph Johann von Medem]] das aus dem Jahre 1671 stammende Schloss Durben vollständig umbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Schloss Durben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Umkreis Tukums. Reiseführer für Touristen&amp;#039;&amp;#039;. Informations- und Touristikzentrum von Tukums, Tukums 2011, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pläne für die Umgestaltung hatte der Architekt Johann Gottfried Adam Berlitz entworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jānis Krastiņš: &amp;#039;&amp;#039;Tausend Jahre Nachbarschaft: Verbindungen zwischen Lettland und den Deutschen auf dem Gebiet der bildenden Kunst und der Architektur&amp;#039;&amp;#039;. In: Aina Balaško (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Architekten in Lettland&amp;#039;&amp;#039;. Latvijas Vācu Savienība, Riga 2013, ISBN 978-9984-49-671-9, S. 26–37, hier S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde Durbe 1915 von deutschen Truppen besetzt. Seit 1918 gehört Durbe zur [[Geschichte Lettlands#Die Gründung der Republik Lettland 1918 und die Zwischenkriegszeit|Republik Lettland]]. Seit 1929 gab es einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Jelgava–Liepāja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtrechte gemäß der russischen Städteordnung wurden Durbe 1893 eingeräumt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurden 1917 von der deutschen Militärverwaltung und 1938 von der Republik Lettland bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 bildete die Stadt mit zwei umliegenden Gemeinden den [[Bezirk Durbe]] (&amp;#039;&amp;#039;Durbes novads&amp;#039;&amp;#039;). 2009 traten zwei weitere Gemeinden bei. 2021 wurden die Gemeinden Teil des damals eingerichteten Bezirks Dienvidkurzeme. Das Verwaltungszentrum des Bezirks Durbe befand sich im Dorf Lieģi. Im Bezirk lebten 3401 Einwohner (Stand 1. Juli 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
1925 wurde Durbe das Wappen verliehen. Darauf ist ein silberner Apfelbaum zu sehen, der in lettischer [[Folklore]] als eine Quelle für Jugend und Mitgefühl gesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche, 1651 fertiggestellt, mit einem barocken Altar und einer barocken Kanzel sowie einer Orgel von 1834&lt;br /&gt;
* [[Pietà]] von Valdis Albergs (1924–1984) als Mahnmal zum Gedenken an die Opfer der [[Geschichte Lettlands#Das Ende der Unabhängigkeit de facto 1939/1940|Deportationen lettischer Bürger 1941]] und [[Geschichte Lettlands#Lettische SSR 1945–1990|1949]] (vor der Kirche)&amp;lt;ref&amp;gt;Sigurds Rusmanis, Ivars Vīks: &amp;#039;&amp;#039;Kurzeme&amp;#039;&amp;#039;. Izdevniecība Latvijas Enciklopēdija, Rīga, ISBN 5-89960-030-6, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mauerreste der 1701 zerstörten [[Ordensburg Durben]] aus dem 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Stadtmuseum im Haus der Familie von [[Zigfrīds Anna Meierovics]]&amp;lt;ref&amp;gt;Donnerstags und sonntags jeweils von 11 bis 14 Uhr geöffnet (Stand: 2025).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth von Grotthuß]] (1820–1896), deutschbaltische Erzählerin und Dramatikerin&lt;br /&gt;
* [[Atis Kronvalds]] (1837–1875), Sozialarbeiter, Publizist&lt;br /&gt;
* [[Zigfrīds Anna Meierovics]] (1887–1925), Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-412-06889-6|Seite=135 f.}}&lt;br /&gt;
* Astrīda Iltnere (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas Pagasti, Enciklopēdija.&amp;#039;&amp;#039; Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Durben |Band=13 |Seite=12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1026854334|LCCN=no2019094121|VIAF=264999860}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Lettland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Dienvidkurzeme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1230]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WajWohu</name></author>
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