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	<title>Durankulak - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:53:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Durankulak&amp;diff=1095091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin: /* Vor- und Frühgeschichte */ transkription</title>
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		<updated>2026-01-03T23:41:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vor- und Frühgeschichte: &lt;/span&gt; transkription&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Bulgarien&lt;br /&gt;
 |Name=&lt;br /&gt;
 |LokalerName=Дуранкулак&lt;br /&gt;
 |Wahlspruch=&lt;br /&gt;
 |WahlspruchDeutsch=&lt;br /&gt;
 |Wappen=&lt;br /&gt;
 |Karte=&lt;br /&gt;
 |Oblast=Dobritsch&lt;br /&gt;
 |ISO3166-2=&lt;br /&gt;
 |Einwohner=478&lt;br /&gt;
 |EinwohnerDatum=13. Sept. 2005&lt;br /&gt;
 |Fläche=&lt;br /&gt;
 |KoordinateBreitengrad=43&lt;br /&gt;
 |KoordinateBreitenminute=42&lt;br /&gt;
 |KoordinateBreitensekunde=&lt;br /&gt;
 |KoordinateLängengrad=28&lt;br /&gt;
 |KoordinateLängenminute=31&lt;br /&gt;
 |KoordinateLängensekunde=&lt;br /&gt;
 |Höhe=26&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl=9670&lt;br /&gt;
 |Telefonvorwahl=05748&lt;br /&gt;
 |KFZ-Kennzeichen=ТХ&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister=Sjumbjul Medarow&lt;br /&gt;
 |BürgermeisterDatum=&lt;br /&gt;
 |Partei=&lt;br /&gt;
 |WWW= &lt;br /&gt;
 |E-Mail=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durankulak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|doˌrankoˈɫak}}] ([[Bulgarische Sprache|bulg]]. {{lang|bg|Дуранкулак}}) ist ein Dorf in Nordost[[bulgarien]]. Es liegt in der [[Dobrudscha]], in der [[Oblast Dobritsch]] und der Gemeinde [[Schabla]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bulgaria-Romania border from air.jpg|mini|Durankulak und [[Vama Veche]] aus der Luft]]&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt im äußersten Nordostzipfel Bulgariens, 2,5 km vom [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] und fünf Kilometer von [[Rumänien]] entfernt. In der Nähe des Dorfes liegen der malerische und fischreiche [[Durankulak-See]] (bulg. Дуранкулашко езеро; Fläche ca. 400 ha), der [[Orlowo-See]] und der [[Schablasee]]; sie sind Küstenseen ([[Liman]]) mit einem großen Feuchtgebiet, ein sehr wichtiges Biotop, unter anderem das Hauptüberwinterungsgebiet der [[Rothalsgans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bulgarisch-rumänischer Grenzübergang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Durankulak Schwarzes Meer 2.JPG|mini|Schwarzmeerküste nördlich von Durankulak]]&lt;br /&gt;
Da die Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien hauptsächlich entlang der [[Donau]] verläuft und derzeit nur zwei Donaubrücken existieren – bei [[Russe (Stadt)|Russe]] und bei [[Widin]] (letztere seit 2013) –, gab es vor dem EU-Beitritt 2007 von Bulgarien und Rumänien nur wenige Grenzübergänge. Neben dem Grenzübergang [[Kardam (Oblast Dobritsch)|Kardam]] war das der [[Grenzübergang Durankulak-Vama Veche]], fünf Kilometer von Durankulak entfernt. Da die Donau hier weiter nördlich verläuft, befand sich dieser Grenzübergang auf trockenem Boden (ohne Brücke oder Fähre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Durankulak-Tell Golemija ostrov.JPG|mini|Große Insel (Prähistorische Siedlung aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. bei Durankulak)]]&lt;br /&gt;
An den Ufern der Seen und auf der großen Insel im Durankulak-See wurden vorgeschichtliche Siedlungen gefunden, die [[Henrieta Todorowa]], Todor Dimow, Iwan Wajsow und Wladimir Slawtschew erforschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Besiedlung wird in die [[Hamangia-Kultur]] (ca. 5400-4500 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) datiert&amp;lt;ref&amp;gt; Christina Näslund, Neolithic Settlements on Balkan, a comparative Study between Durankulak and Sitagroi. Master Thesis, Uppsala University&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der großen Insel und in der Gegend Niwata (bulg. Нивата, deutsch Weide) wurde eine der größten [[Nekropole]]n in Europa gefunden, die mit ca. 4500 bis 5000 Jahren älter ist als das [[Gräberfeld von Warna]]. Wegen ihres Alters und ihrer Bedeutung wird sie als „Bulgarisches [[Troja]]“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später folgten Siedlungen unterschiedlicher Kulturen, die letzte aus den Anfängen des [[Goldenes Zeitalter der mittelalterlichen bulgarischen Kultur|Goldenen Zeitalters der mittelalterlichen bulgarischen Kultur]]. Interessanterweise gab es in dieser Siedlung ein Kapischte (bulg. капище – ein heiliger Ort der Süd- und Westslawen), dessen Eingang zugemauert war, in der Nähe lag eine Kirche. Offenbar war das Dorf [[Christianisierung|christianisiert]] worden. Die Ausgrabungen zogen sich relativ lange hin, sie werden auch jetzt noch in begrenztem Umfang durchgeführt. Es wurden eine Reihe wertvoller Zeugnisse der alten Bulgaren und älterer Kulturen gefunden. Auf der großen Insel im Durankulak-See befindet sich das einzige Höhlenheiligtum der Göttin [[Kybele- und Attiskult|Kybele]] in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vama Veche Grenze BG-RO.JPG|mini|Grenzübergang Durankulak]]&lt;br /&gt;
Wie die meisten Dörfer in der [[Dobrudscha]] wurde auch dieses um 1800 gegründet, von Umsiedlern aus der Region um das östliche Balkangebirge (hauptsächlich aus der Gegend um [[Kotel]], etwas weniger aus [[Ostthrakien]], dem europäischen Teil der heutigen Türkei, mit der Stadt [[Edirne]]). Der Name Durankulak ist türkisch, obwohl im Dorf selber nie Türken lebten. Er kommt von der Form des Sees und heißt frei übersetzt „Wasserohr“. Die örtliche Bevölkerung nannte die Seen ansonsten Gjola (bulg. гьола) oder einfach Sumpf (bulg. блатото). Nachdem das Gebiet ab 1940 endgültig zu Bulgarien gehörte (es war vorher zeitweise rumänisch), wurde das Dorf Blatniza (bulg. Блатница; Wortstamm: Sumpf) genannt. Der Name blieb bis in die 1950er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste jüngere Ereignis aus der Geschichte des Dorfes ist der Aufstand von Durankulak (bulg. Дуранкулашкият бунт) vom 1. Juni 1900 gegen die Regierung von Wasil Radoslawow (bulg. Васил Радославов), die eine Steuer ([[Zehnt]]) einführte. Die Bauern der umliegenden Dörfer sammelten sich damals in der Nähe von Durankulak. Die genaue Verlauf ist nicht bekannt. Wahrscheinlich hatte ein Bauer einen Offizier erschossen. Ein Kavallerietrupp hat dann „die Ordnung wiederhergestellt“. Von den ca. 40 Toten war keiner aus Durankulak. Dem Aufstand von Durankulak ist die Statue der „Wartenden Frau“ gewidmet (auf dem Friedhof, westlich des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Balkankriege]]n (1913) fiel Durankulak an Rumänien. Mit Unterzeichnung des [[Vertrag von Craiova|Vertrages von Craiova]] am 7. September 1940 fiel Durankulak mit der gesamten Süddobrudscha wieder an Bulgarien. Gemäß Vertrag wurden fast alle Bulgaren (ca. 50.000) aus der Norddobrudscha umgesiedelt. Diese Umsiedler kamen fast mittellos in der Süddobrudscha an – nur mit ihren Herden und dem, was sie tragen konnten. Eine große Gruppe dieser Umsiedler siedelte sich in Durankulak an. Sie und ihre Nachkommen machen heute ungefähr die Hälfte der Dorfbevölkerung von Durankulak aus. Die Umsiedler in Durankulak kamen vorwiegend aus [[Nuntași]] im heutigen [[Kreis Constanța]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
In Durankulak gibt es die Kirche Sweti Archangel Michail (bulg. Свети Архангел Михаил; [[Michael (Erzengel)|Erzengel Michael]]), eine [[Tschitalischte]] (eine Art Kulturhaus), eine Museumssammlung, eine Bildergalerie und eine größere Bibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich im August wird die „Woche des Meeres“ gefeiert. Das jährliche Treffen aller Dorfbewohner, Familienmitglieder und ehemaliger Dorfbewohner (bulg. Събор/Sabor, deutsch: Treffen) findet jährlich am 1. Juni statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Iwan Natschew (* 1968), Politologe&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ecatalog.nbu.bg/default.asp?V_Year=2012&amp;amp;PageShow=teacherpresent&amp;amp;P_Menu=teachers&amp;amp;Fac_ID=3&amp;amp;P_ID=848&amp;amp;P_Name=%CF%EE%EB%E8%F2%E8%F7%E5%F1%EA%E8%20%ED%E0%F3%EA%E8&amp;amp;T_Name=%E3%EB.%20%E0%F1.%20%E4-%F0%20%C8%E2%E0%ED%20%CD%E0%F7%E5%E2&amp;amp;T_ID=840 Biografie und Publikationsliste] (bulg.) auf der Seite der [[Neue Bulgarische Universität|Neuen Bulgarischen Universität]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Georgi Zwetkow, Politologe&lt;br /&gt;
* Petar Petrow, Vizeadmiral und Politiker&lt;br /&gt;
* Rumen Jankow, Geograf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.omda.bg/page.php?IDMenu=463&amp;amp;IDLang=2 Höhlenheiligtum der Göttin Kybele, Bilder und Landkarte, nur engl.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Dobritsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultort der Kybele]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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