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	<title>Dunkler Mauerpfeffer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dunkler_Mauerpfeffer&amp;diff=391094&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-05T03:13:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Dunkler Mauerpfeffer&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Sedum atratum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Fetthennen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Sedum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sedeae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Sempervivoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Dickblattgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Crassulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Steinbrechartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Saxifragales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Sedum atratum.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Dunkler Mauerpfeffer (&amp;#039;&amp;#039;Sedum atratum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dunkle Mauerpfeffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sedum atratum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Gattung der [[Fetthennen]] (Sedum) innerhalb der Familie der [[Dickblattgewächse]] (Crassulaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Dunkle Mauerpfeffer ist eine der wenigen einjährigen Hochgebirgspflanzen (einjährig überwinternd) und erreicht Wuchshöhen von 2 bis 7, selten bis zu 10 Zentimetern. Sie ist meist dunkelpurpurn bis rotbraun überlaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiHuber1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dichtstehenden Blätter sind bei einer Länge von 4 bis 6 Millimetern keulenförmig und dickfleischig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Anfang Juni bis August, wobei Pflanzenexemplare an schattigen Standorten teilweise auch noch bis September blühen. Drei bis secht Blüten sind in einem abgeflachten, [[Doldentraube|Doldentraubigen]] [[Blütenstand]] angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrige [[Blüte]] ist [[radiärsymmetrisch]] mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die nicht dicklichen [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind bei einer Länge von 2 Millimetern dreieckig-eiförmig mit meist zugespitztem oberen Ende.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiHuber1961&amp;quot; /&amp;gt; Die Kronblätter sind länger als die Kelchblätter. Die Blütenkrone weist einen Durchmesser von 5 bis 8 Millimetern auf. Die 3 bis 4 Millimeter langen [[Kronblatt|Kronblätter]] sind weißlich bis gelbgrün, oft rötlich überlaufen. Die zehn [[Staubblätter]] sind etwas kürzer als die Kronblätter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiHuber1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sternförmig ausgebreitet angeordneten [[Balgfrüchte]] sind in eine dünne, 0,5 Millimeter lange Spitze verschmälert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiHuber1961&amp;quot; /&amp;gt; Die hellbraunen Samen sind bei einer Länge von 0,5 bis 0,8 Millimetern länglich mit längsrunzeliger Oberfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiHuber1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 16.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Blüten sind proterogyn und bleiben mehrere Tage geöffnet. Die äußeren Staubbeutel dienen der Fremd- die inneren der Selbstbestäubung. Die Fruchtreife erfolgt sehr früh, manchmal schon vor Ende August.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiHuber1961&amp;quot; /&amp;gt; Die Samen keimen schon im Herbst und überwintern als Keimlinge unter der Schneedecke. An windoffenen Standorten sind sie daher stark gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiHuber1961&amp;quot; /&amp;gt; Schlechte Jahre können auch ohne Fruchtansatz überdauert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sedum atratum PID1644-3.jpg|mini|Habitus, Blätter und Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sedum atratum.JPG|mini|Habitus, Blätter und Blütenstand]]&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Dunkle Mauerpfeffer kommt vor in Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Österreich, Polen, Belarus, Ukraine, Slowakei, Rumänien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Albanien, Montenegro, Nordmazedonien, Griechenland und in der Türkei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Sedum atratum&amp;#039;&amp;#039; kommt in den [[Alpen]] und [[Pyrenäen]], den Apenninen und Karpaten bis zum [[Balkangebirge|Balkan]] vor. Als Standort werden kalkhaltige Böden, offene und lockere Rasen als auch Fels- und Felsschuttfluren bevorzugt. Die Art ist eine Charakterart des Verbands Seslerion, kommt aber auch in Gesellschaften der Verbands Thlaspiom rotundifolii vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist subalpin bis alpin (etwa 1000 bis 3100 Meter) verbreitet. In den Allgäuer Alpen steigt &amp;#039;&amp;#039;Sedum atratum&amp;#039;&amp;#039; in Bayern am [[Nebelhorn (Allgäuer Alpen)|Nebelhorn]] bis zu einer Höhenlage von 2000 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot; /&amp;gt; Sie erreicht sogar die nivale Höhenstufe in der [[Silvretta]] mit 3000 Metern und im [[Cogne]]tal in Piemont mit einer Höhenlage von 3100 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiHuber1961&amp;quot; /&amp;gt; Selten kommt sie auch in tiefen Höhenlagen vor, so bei [[Güntisberg]] im Züricher Oberland bei 650 Meter, bei [[Lienz]] in Osttirol bei 676 Meter und bei [[Salurn]] mit einer Höhenlage von 224 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiHuber1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 3w+ (mäßig feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 5 (sehr hell), Reaktionszahl R = 5 (basisch), Temperaturzahl T = 1+ (unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin), Nährstoffzahl N = 1 (sehr nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1763 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Editio secunda, Tomus II, S. 1673.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann folgende Unterarten unterscheiden:&lt;br /&gt;
* Gewöhnlicher Dunkler Mauerpfeffer (&amp;#039;&amp;#039;Sedum atratum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;atratum&amp;#039;&amp;#039;): Die Pflanzenteile sind meist rotbraun überlaufen und mit rötlicher Krone. Sie ist meist kleiner als &amp;#039;&amp;#039;Sedum atratum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;carinthiacum&amp;#039;&amp;#039;. Sie kommt in Mitteleuropa in den Alpen und im Schweizer Jura vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil und Fitschen2024&amp;quot; /&amp;gt; In [[Österreich]] fehlt sie in [[Burgenland]] und [[Wien]].&lt;br /&gt;
* Kärntner Dunkler Mauerpfeffer (&amp;#039;&amp;#039;Sedum atratum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;carinthiacum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Pacher) D.A. Webb}}): Die Pflanzenteile sind meist gelblichgrün (kaum rötlich überlaufen). Krone grünlichgelb, selten etwas rötlich überlaufen. Diese Unterart hat Vorkommen in Deutschland, Schweiz, Italien, Österreich, Kroatien, Albanien, Nordmazedonien, Bulgarien und Griechenland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommt heute in Österreich in Kärnten und in der Steiermark vor, früher auch in Vorarlberg und Osttirol.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil und Fitschen2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Gliederung in die beiden Unterarten &amp;#039;&amp;#039;atratum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;carinthiacum&amp;#039;&amp;#039; berechtigt ist, erscheint in Österreich und angrenzenden Gebieten 2008 fraglich. Der bloße Unterschied im Anthozyangehalt (Rotfärbung) kann sie laut Fischer et&amp;amp;nbsp;al. 2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExF_ÖLS2008&amp;quot;&amp;gt;Manfred A. Fischer, Karl Oswald, Wolfgang Adler: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; 3., verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-576-11482-3}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-8001-3461-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sedum atratum|Dunkler Mauerpfeffer (&amp;#039;&amp;#039;Sedum atratum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5419}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3159}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|5419}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [https://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Dickblattgewaechse/sedum_weiss.htm#Schw%C3%A4rzliche%20Fetthenne  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1042800|WissName=Sedum atratum L.|Abruf=2021-04-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131315|Seite=482}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 646–647.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiHuber1961&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gustav Hegi, Herbert Huber: &amp;#039;&amp;#039;Familie Saxifragaceae.&amp;#039;&amp;#039; S. 96–97. In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Band IV, Teil 2, Verlag Carl Hanser, München 1961.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Karol Marhold (2011+): &amp;#039;&amp;#039;Crassulaceae&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/8e1608ea-01be-4d13-a2cd-d4125126f468 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Sedum atratum&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil und Fitschen2024&amp;quot;&amp;gt;Michael Koltzenburg: &amp;#039;&amp;#039;Sedum.&amp;#039;&amp;#039; In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2024. ISBN 978-3-494-01943-7. S. 362.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedum (Gattung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenflora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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