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	<title>Dunkle Wolken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:27:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dunkle_Wolken&amp;diff=550307&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von 2A00:20:700B:BA61:957D:B86D:5EE4:1688 (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</title>
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		<updated>2024-12-06T09:43:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A00:20:700B:BA61:957D:B86D:5EE4:1688&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A00:20:700B:BA61:957D:B86D:5EE4:1688&quot;&gt;2A00:20:700B:BA61:957D:B86D:5EE4:1688&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2A00:20:700B:BA61:957D:B86D:5EE4:1688&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2A00:20:700B:BA61:957D:B86D:5EE4:1688 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aka&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dunkle Wolken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Es geht ein dunkle Wolk herein&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Volkslied]] nach der Liederhandschrift des [[Bayern|bayerischen]] [[Benediktiner]]paters [[Johannes Werlin (Benediktiner)|Johannes Werlin]] aus dem [[Kloster Seeon]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werlin&amp;quot;&amp;gt;Johannes Werlin: &amp;#039;&amp;#039;Rhythmorum qui praecedunt I–VI versuum modulationes.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Seeon, 1646–1647, S. 1504 ([http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0009/bsb00096347/images/index.html?id=00096347&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=eayafsdrenqrsewqewqeneayaxsyzts&amp;amp;no=7&amp;amp;seite=246 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Lied ist ein Abschiedslied aus dem 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkslied ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Überlieferung des Johannes Werlin ===&lt;br /&gt;
Die Niederschrift Werlins im Jahr 1646&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werlin&amp;quot; /&amp;gt; innerhalb einer Sammlung von knapp 3.000 Volksliedern in sieben [[Foliant]]en gilt als die Hauptquelle für das Lied. Der [[Pater]] hatte es sich zur Aufgabe gemacht, schon damals z.&amp;amp;nbsp;T. weniger gesungene Volkslieder seines und des vorangegangenen Jahrhunderts vor dem Vergessen zu bewahren. Allerdings ist in Werlins Handschrift außer der Melodie nur eine einzige Textstrophe überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werlins Notenniederschrift weist kaum Eingriffe des Volksliedsammlers auf, der nicht selten eine Vereinfachung der alten Melodien in Richtung einer zeitgemäßeren [[Dur]]-[[Moll]]-[[Tonalität (Musik)|Tonalität]] anstrebte, was einige Lieder, die auch aus anderen Quellen überliefert sind, erkennen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmut Braun vom [[Deutsches Volksliedarchiv|Deutschen Volksliedarchiv]] in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] weist auf die darauf zurückzuführende „große Spannkraft der Melodielinie“ hin und die Kongenialität von Text und Musik: „Solche Naturwüchsigkeit findet sich nicht mehr in Liedern von der Mitte des 17. Jahrhunderts an“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kieckbusch&amp;quot;&amp;gt;[http://www.uli-johannes-kieckbusch.de/disk/dk01.html Booklet-Text zur CD &amp;#039;&amp;#039;Dark Clouds&amp;#039;&amp;#039; von Uli Kieckbusch] (1994)&amp;lt;/ref&amp;gt; Erwähnenswert ist immerhin, dass es sich um eine [[Dorischer Modus|dorische]] Melodie handelt,&amp;lt;ref&amp;gt;Ole Steinhoff, Matthias Rheinländer: &amp;#039;&amp;#039;Keineswegs nur zum Singen. Vorschläge für den Unterricht mit Materialien aus dem Liederbuch „Unisono“.&amp;#039;&amp;#039; Klett, Leipzig 2006, S. 8–15 ([https://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/unisono_dunklewolk.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Generalvorzeichnung ohne das hier verwendete {{Musik|b}} auskommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werlin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Es geht eine dunkle Wolk herein (1911).jpg|mini|Notensatz aus dem &amp;#039;&amp;#039;Zupfgeigenhansl&amp;#039;&amp;#039; (1911)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;score sound=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;\relative d&amp;#039; { \key d \minor \time 3/4 \partial 4 d a&amp;#039;2 a4 g2 e4 f2 g4 e2 a4 a2 a4 g2 e4 f2 g4 e2 d4 \break&lt;br /&gt;
c2 b4 a2 a&amp;#039;4 c2. a g4 f g e2 e4 d2. \bar &amp;quot;||&amp;quot; } \addlyrics { Es geht ein dunk -- le Wolk her -- ein, mich deucht, es wird ein Re -- gen sein,&lt;br /&gt;
ein Re -- gen aus den Wol -- ken, wohl in das grü -- ne Gras. } &amp;lt;/score&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätere Ergänzungen ===&lt;br /&gt;
Moderne Drucke des Liedes enthalten im Allgemeinen zwei weitere Strophen, bei denen es sich allerdings um spätere Hinzufügungen handelt. Die zweite Strophe ist eine „schwächer[e] Hinzudichtung der Herausgeber des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Zupfgeigenhansl|Zupfgeigenhansls]]&amp;#039;&amp;#039; 1908“ [gemeint ist [[Hans Breuer (Jugendbewegung)|Hans Breuer]]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Jung: Anmerkungen. In: Dietrich Knothe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volksliederbuch für gemischten Chor. Band II: Balladen, Gesellige Lieder.&amp;#039;&amp;#039; Edition Peters, Leipzig 1987, ISBN 3-369-00180-2, S. 191&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dritte Strophe entstammt – abgesehen von der geänderten Schlusszeile – einem Wanderlied des [[Kuhländchen]]s (&amp;#039;&amp;#039;Ich waß wohl, wenn’s gut wandern is&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;überliefert bei [[Andreas Kretzschmer]], [[Anton Wilhelm von Zuccalmaglio]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Volkslieder mit ihren Originalweisen&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Drittes Heft. Vereins-Buchhandlung, Berlin 1840, S. 402 ({{Google Buch|BuchID=0EZNAAAAcAAJ|Seite=402|Hervorhebung=Ich+waß+wohl,+wenn&amp;#039;s+gut+wan-dern+is|Linktext=Digitalisat}})&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und kommst du, liebe Sonn, nit bald,&lt;br /&gt;
so weset alls im grünen Wald,&lt;br /&gt;
und all die müden Blumen,&lt;br /&gt;
die haben müden Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht eine dunkle Wolk herein;&lt;br /&gt;
Es soll und muss geschieden sein.&lt;br /&gt;
Ade, feins Lieb, dein Scheiden&lt;br /&gt;
Macht mir das Herze schwer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Jahresangabe 1646 und der Abschiedsthematik in den später hinzugefügten Strophen galt das Lied lange als Zeitdokument des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]. Tatsächlich ist das Lied aber noch um einiges älter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte dreistrophige Fassung ist, obwohl sie mit dem ursprünglichen Text nicht mehr viel gemeinsam hat, durch ihre weite Verbreitung zu einem Kunstwerk eigenen Ranges geworden. Der Liedtext dieser Fassung sucht mittels Natursymbolen, wie der „dunklen Wolke“, Stimmungen und hereinbrechendes Unheil zu beschreiben. Dieser Symbolgehalt entstammt dem beginnenden 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Quellen ===&lt;br /&gt;
Ein Textfragment &amp;#039;&amp;#039;Es get ein finster wölckle herein&amp;#039;&amp;#039; ist bereits 1540 im 2. Band von [[Georg Forster (Komponist)|Georg Forsters]] &amp;#039;&amp;#039;Frischen Teutschen Liedlein&amp;#039;&amp;#039; nachweisbar, in dem [[Quodlibet]] Nr. 60 &amp;#039;&amp;#039;Secunda pars: Es fur ein Herr&amp;#039;&amp;#039;. Die Melodie ist in [[Wolfgang Schmeltzl]]s Quodlibet-Sammlung von 1544 enthalten (abgedruckt bei [[Ludwig Erk|Erk]]-[[Franz Magnus Böhme|Böhme]], &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Liederhort]]&amp;#039;&amp;#039; Band II). Der ausführlichste Druck des Textes in einer Sammlung von 12 Flugblättern des Linzer Buchhändlers [[Urban von Stroheim]] aus dem Jahre 1630 charakterisiert das Lied als Gesellenliebeslied: &amp;#039;&amp;#039;Drey schöne newe und kurtzweilige Lieder / von einem Schnitter in der Erndte erdacht, Im Thon: „Es geht ein dunckels Wölklein herein“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textfassung 1630 (Auszug) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es geht ein dunkels Wölklein herein.&lt;br /&gt;
Mich dunkt, es wird ein Regelein sein,&lt;br /&gt;
ein Regelein aus den Wolken,&lt;br /&gt;
wohl in das grüne Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja regnet es sehr, so werden wir naß,&lt;br /&gt;
bei meinem Buhlen wär mir wol baß,&lt;br /&gt;
bei meinem Buhlen alleine,&lt;br /&gt;
bei der Herzallerliebsten mein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja scheinet die Sonn, so werden wir trucken&lt;br /&gt;
Bei meinem Buhlen so wäre gut schmucken,&lt;br /&gt;
bei meinem Buhlen alleine,&lt;br /&gt;
in seim Schlafkämmerlein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann G’sellen zu Nacht auf der Gassen gahn,&lt;br /&gt;
braun’s Annelein an dem Laden tut stahn.&lt;br /&gt;
„Ach, Annelein, bist du drinnen?&lt;br /&gt;
Steh auf und laß mich ein!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich stehe nicht auf und laß dich nicht ein,&lt;br /&gt;
mein Türelein muß verschlossen sein,&lt;br /&gt;
mein Türelein ist verschlossen.&lt;br /&gt;
Der Riegel, der ist für.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was der dem Maidlein verhieß,&lt;br /&gt;
dass es den Riegel dannen stieß.&lt;br /&gt;
Sie stieß ihn an eine Ecke,&lt;br /&gt;
sie ließ den Knaben ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ach Annelein, laß mich zu dir ein!&lt;br /&gt;
Aufs Jahr will ich dein eigen sein.&lt;br /&gt;
Dein eigen will ich bleiben,&lt;br /&gt;
das glaub mir sicher zwar.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du verheißt mir viel und haltest mir wenig&lt;br /&gt;
und gibest mir weder Heller noch Pfennig,&lt;br /&gt;
dann nur ein guldine Hauben,&lt;br /&gt;
die ich nicht tragen darf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein guldine Hauben, ein perlene Schnur,&lt;br /&gt;
damit bind du dein Härlein zu.“&lt;br /&gt;
„Mein Härelein darf keins binden,&lt;br /&gt;
muß allezeit fliegen lahn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„So stehe ich auf, mach mich darvon.&lt;br /&gt;
So musst du nun in Trauren stahn.&lt;br /&gt;
In Trauren muß ich doch dich lassen.&lt;br /&gt;
Tut dir im Herzen weh.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zeuchst du dahin und lassest mich hie,&lt;br /&gt;
was lassest du mir zur Letze hie?&lt;br /&gt;
Ein Kindelein in der Wiegen&lt;br /&gt;
In eim gelbkrausen Haar.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da griff er in sein Säckelein weiß,&lt;br /&gt;
und gab ihr zehen Taler mit Fleiß&lt;br /&gt;
„Nimm hin wohl für deine Ehre,&lt;br /&gt;
die du verschlafen hast!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist der uns das Liedlein sang:&lt;br /&gt;
Ein junger Schnitter ist er genannt.&lt;br /&gt;
Er sange wohl in der Ernte&lt;br /&gt;
Bei Met und kühlem Wein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fassungen ==&lt;br /&gt;
=== E-Musik ===&lt;br /&gt;
Es hat zu allen Zeiten Bearbeitungen der [[E-Musik]] von &amp;#039;&amp;#039;Dunkle Wolken&amp;#039;&amp;#039; gegeben, z.&amp;amp;nbsp;B. zur [[Kantate]]. Fassungen von Komponisten wie [[Johann Nepomuk David]] (1949/1961), [[Hugo Distler]] (1932), [[Günter Kochan]] (1979) und [[Dietrich Erdmann]] (1979) sind hierfür Belege. Bearbeitungen als [[Kunstlied]] stammen von [[Hanns Eisler]] und [[Felix Wolfes]] (1953).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jazz ===&lt;br /&gt;
Der [[Jazz]]-[[Pianist]] [[Uli Kieckbusch]] machte &amp;#039;&amp;#039;Dunkle Wolken&amp;#039;&amp;#039; 1994 zum Titellied seiner Live-CD &amp;#039;&amp;#039;Dark Clouds&amp;#039;&amp;#039;, auf der sich eine 30-minütige Klavierimprovisation auf der Grundlage der von Werlin aufgezeichneten Noten befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kieckbusch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Musik ===&lt;br /&gt;
Eine Version von &amp;#039;&amp;#039;Dunkle Wolken&amp;#039;&amp;#039;, gesungen von [[Manfred Krug]] und nur von einer Laute begleitet, war in den 1960er Jahren Teil des [[Soundtrack]]s des [[DEFA]]-[[Spielfilm]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Auf der Sonnenseite (1961)|Auf der Sonnenseite]]&amp;#039;&amp;#039; (1997 wiederveröffentlicht auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;Manfred-Krug-Anthologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|356031977}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Zeit, in der es um die [[Beatmusik]] in der [[DDR]] Debatten gab, sang selbst Rockmusiker [[Achim Mentzel]] 1966 dieses Volkslied für einen Film von [[Bernd Maywald]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Zwei Versuche]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Film befindet sich im [[Filmmuseum Potsdam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der berühmte Volksliederabend mit Schauspielern des [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theaters]] Berlin &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Volkslieder&amp;#039;&amp;#039; (Premiere: 12. Oktober 1981) brachte das Lied – die bekannte Schauspielerin [[Elsa Grube-Deister]] sang. Diese Version erschien ebenso auf einem Tonträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Formation [[Drei Liter Landwein]] nahm das Lied 1997 für ihre [[Debüt]]-CD &amp;#039;&amp;#039;schenk ein!&amp;#039;&amp;#039; auf – Kritiken hoben &amp;#039;&amp;#039;Dunkle Wolken&amp;#039;&amp;#039; als Höhepunkt und Publikumsliebling innerhalb der Konzerte der ostdeutschen [[Folk]]gruppe hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dagmar Krause]] singt das Stück auf [[Heiner Goebbels]] / [[Alfred Harth]] – &amp;#039;&amp;#039;Indianer für Morgen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel &amp;#039;&amp;#039;Indianer für Morgen&amp;#039;&amp;#039; (Goebbels / Harth) [http://www.discogs.com/Heiner-Goebbels-Alfred-Harth-Der-Durchdrungene-Mensch-Indianer-F%C3%BCr-Morgen/master/507394] bei [[Discogs]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In der [[Friedensbewegung|Friedens-]] und [[Umweltbewegung]] der 1970er- und 1980er-Jahre erfuhr das Lied wiederholt Umdichtungen und Ergänzungen (z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Manfred Jaspers]]&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Bonson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grüne Lieder. Umwelt-Liederbuch.&amp;#039;&amp;#039; rororo 4640. Rowohlt, Reinbek 1980, ISBN 3-499-14640-1, S. 142 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder der [[Gröhlgruppe Braunschweig]]&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Bonson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grüne Lieder. Umwelt-Liederbuch.&amp;#039;&amp;#039; rororo 4640. Rowohlt, Reinbek 1980, ISBN 3-499-14640-1, S. 172 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;), die die „dunklen Wolken“ des Titels als Symbole für [[Radioaktiver Niederschlag|radioaktiven Fallout]] oder [[Saurer Regen|sauren Regen]] umdeuteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der österreichische Dichter [[Reinhard Priessnitz]] nahm die Titelzeile in einem seiner Gedichte auf, widersprach jedoch: „mehrere dunkle Wolken wehen herein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neunteilige Sendereihe des [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunks]] &amp;#039;&amp;#039;Sing mal wieder!&amp;#039;&amp;#039; von Wolfgang Hartmann aus den Jahren 1999/2000 wurde &amp;#039;&amp;#039;Dunkle Wolken&amp;#039;&amp;#039; zu den Liedern gezählt deren „(politischer und sozialkritischer) Hintergrund sich erst beim näheren Hinsehen erschließt“ und über den „Singanlass gesprochen, über die Geschichten, Denk- und Verhaltensweisen, die sich […] ausdrücken“. Ein weiteres Ziel der Reihe war „den Liedgehalt spiegeln und noch stärker herausarbeiten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe [[Rosenstolz]] sang mit &amp;#039;&amp;#039;Dunkle Wolken&amp;#039;&amp;#039; ein gleichnamiges Lied, das keine Verbindung zu dem hier beschriebenen Volkslied hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Magnus Böhme]]: &amp;#039;&amp;#039;Altdeutsches Liederbuch.&amp;#039;&amp;#039; Breitkopf und Härtel, Leipzig 1877, Nr. 207, S. 290 f. ({{Google Buch|BuchID=rgYJAQAAMAAJ|Seite=290|Hervorhebung=&amp;quot;es get ein finster&amp;quot;}}).&lt;br /&gt;
* [[Hans Commenda junior|Hans Commenda jun.]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltliche Flugblatthandschriften des 17. Jh.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1961, S. 3&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Erk]], Franz Magnus Böhme: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Liederhort]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Breitkopf und Härtel, Leipzig 1893, S. 573, Nr. 769b ([http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc1.b4134294;view=1up;seq=583 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Knothe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volksliederbuch für gemischten Chor. Band II: Balladen, Gesellige Lieder.&amp;#039;&amp;#039; Kommentiert von Martina Jung. Edition Peters, Leipzig 1987, ISBN 3-369-00180-2.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783795908508|Seite=303&amp;amp;nbsp;f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Volksliedarchiv|es_geht_ein_dunkle_wolk_herein|Es geht ein dunkle Wolk herein|Autor=Frauke Schmitz-Gropengiesser|Jahr=2013}}&lt;br /&gt;
* [http://www.liederprojekt.org/lied29226.html &amp;#039;&amp;#039;Es geht ein dunkle Wolk herein&amp;#039;&amp;#039;] im Liederprojekt von Carus-Verlag und SWR2&lt;br /&gt;
* [http://www.ingeb.org/Lieder/esgehted.html Text und Melodie (Midi)]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-lieder-online.de/audio/es-geht-ein-dunkle-wolke-herein.mp3 Melodie (Mp3)]&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-02/volkslieder-folge-28 Volkslieder (28) „Es geht eine dunkle Wolke herein“] auf zeit.de&lt;br /&gt;
* [http://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/unisono_dunklewolk.pdf Materialien zum Volkslied „Es geht ein dunkle Wolk&amp;#039; herein“], Ernst Klett Verlag 2006 (PDF; 98 kB)&lt;br /&gt;
* Xaver Frühbeis: [https://www.br-klassik.de/programm/sendungen-a-z/mittagsmusik/mittagsmusik-extra-volkslieder-186.html &amp;#039;&amp;#039;Grünes Gras, gelbkrauses Haar. „Es geht eine dunkle Wolk herein“.&amp;#039;&amp;#039;] BR-Klassik, Mittagsmusik extra, 28. Dezember 2015, abgerufen am 21. Juli 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkslied]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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