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	<title>Dunkelwolke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T20:20:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dunkelwolke&amp;diff=47517&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fabian RRRR am 1. Oktober 2022 um 19:30 Uhr</title>
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		<updated>2022-10-01T19:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Barnard 68.jpg|mini|Dunkelwolke [[Barnard 68]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horsehead-Hubble.jpg|mini|[[Pferdekopfnebel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lupus 3 dark cloud.jpg|mini|Sternentstehung in der Dunkelwolke [[Lupus3|Lupus&amp;amp;nbsp;3]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dunkelwolken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dunkelnebel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden in der [[Astronomie]] große Wolken [[Interstellares Medium|interstellarer Materie]] bezeichnet, die das Licht dahinterliegender [[Astronomische Objekte|Objekte]] [[Absorption (Physik)|absorbieren]]. Sie lassen sich beobachten, wenn sie Hintergrund[[stern]]e abdunkeln oder völlig ausblenden (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Barnard&amp;amp;nbsp;68]]), oder wenn sie Teile von [[Emissionsnebel|Emissions-]] oder [[Reflexionsnebel]]n verdecken (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Pferdekopfnebel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur der Dunkelwolken wurde von dem [[Astronom]]en [[Edward Barnard|Edward Emerson Barnard]] entdeckt. In dem nach ihm benannten [[Barnard-Katalog]] sind über 300&amp;amp;nbsp;Dunkelwolken verzeichnet, beispielsweise trägt der [[Pferdekopfnebel]] die Katalognummer B&amp;amp;nbsp;33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Form solcher Dunkelwolken ist höchst irregulär, ohne klar definierte Außengrenzen und manchmal mit verschlungener Gestalt. Die größten Dunkelwolken sind [[freiäugig|mit bloßem Auge]] als dunkle Flecken gegen den helleren Hintergrund der [[Milchstraße]] wahrnehmbar. Die deutlichsten Beispiele sind der [[Kohlensack]] im [[Kreuz des Südens]] und die scheinbare „Teilung“ der Milchstraße zwischen den Sternbildern [[Schwan (Sternbild)|Schwan]] und [[Adler (Sternbild)|Adler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größenordnung ==&lt;br /&gt;
Der [[Wasserstoff]] in diesen undurchsichtigen Wolken liegt in Form von [[Molekül]]en vor ([[Molekülwolke]]n). Die größten Wolken dieses Typs, &amp;#039;&amp;#039;Riesenmolekülwolken (giant molecular clouds,&amp;amp;nbsp;GMC),&amp;#039;&amp;#039; sind bis zu 150&amp;amp;nbsp;[[Lichtjahr]]e groß. Sie besitzen eine durchschnittliche [[Dichte]] von 100 bis 300&amp;amp;nbsp;Molekülen pro&amp;amp;nbsp;cm³, haben die millionenfache [[Sonnenmasse|Masse der Sonne]] und machen damit einen erheblichen Anteil der Masse im interstellaren Medium aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innerer Aufbau ==&lt;br /&gt;
Molekülwolken bestehen hauptsächlich aus Gas ([[Gaswolke]]) und etwas fadenförmigem [[Interstellarer Staub|Staub]], können aber auch eine größere Zahl von Sternen einschließen. Die Zentren der Wolken sind im sichtbaren Licht &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; sichtbar, können aber durch die [[Mikrowellen]]strahlung ihrer Moleküle wahrgenommen werden; diese Art der Strahlung wird nämlich vom Staub nicht absorbiert und kann daher aus der Wolke austreten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bok globules in IC2944.jpg|miniatur|[[Globule]] im H-II-Gebiet [[IC&amp;amp;nbsp;2944]]]]&lt;br /&gt;
Die Wolken besitzen ein inneres [[Magnetfeld]], das ihrer Eigen[[gravitation]] entgegenwirkt. Ihre innere Temperatur beträgt nur 7 bis 15&amp;amp;nbsp;[[Kelvin|K]]. Die Wolken weisen Verdichtungsgebiete unterschiedlichster Größen auf, von Sterngröße bis hin zu Lichtjahre großen Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenhang mit Sternentstehung ==&lt;br /&gt;
Man vermutet, dass im Inneren von Dunkelwolken hoher Dichte, den [[Globule]]n, neue [[Sternentstehung|Sterne entstehen]]. Oft liegen sie auch direkt &amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; ausgedehnten [[H-II-Gebiet]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfluss auf vorüberziehende Sterne ==&lt;br /&gt;
Riesenmolekülwolken spielen eine wichtige Rolle in der Dynamik der [[Milchstraße|Galaxis]]: Zieht ein Stern nahe einer solchen Wolke vorbei, so kann ihre Anziehungskraft eine merkliche [[Bahnstörung|Perturbation]] seiner Raumbewegung verursachen. Nach wiederholten Begegnungen dieser Art besitzt ein Stern mittleren Alters signifikante Geschwindigkeitskomponenten in verschiedene Richtungen, anstelle der fast kreisförmigen [[Umlaufbahn]] eines neu entstandenen Sterns um das [[Galaktisches Zentrum|Zentrum der Milchstraße]] (junge Sterne haben denselben Orbit wie die GMC, in der sie entstanden sind). Dies verschafft Astronomen ein zusätzliches Werkzeug zur Altersbestimmung von Sternen und hilft, die beobachtbare Dicke der [[Galaktische Scheibe|galaktischen Scheibe]] zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt des Sonnensystems in eine Dunkelwolke ===&lt;br /&gt;
Eine Dunkelwolke ist eine Wolke aus [[Interstellare Materie|interstellarem Gas und Staub]], die das [[Sonnensystem]] an Größe bei weitem übertrifft und bis zu 150 [[Lichtjahr]]e durchmessen kann. Wenn das Sonnensystem durch einen solchen Nebel driften sollte, könnte der [[Kosmischer Staub|kosmische Staub]] das Licht der Sterne verdunkeln. Des Weiteren könnte eine Dunkelwolke mit einer Dichte von 100 bis 300 Molekülen pro cm³ die [[Heliosphäre]] stark zusammendrücken, wodurch ihre Materie bis ins Innere des Sonnensystems gelangen und sogar die Sonne verdunkeln könnte. Dies könnte die [[Photosynthese]] stören oder verunmöglichen. Einige Forscher vermuten einen derartigen „Nebel-Winter“ hinter vergangenen [[Eiszeitalter|Eiszeiten]] und [[Massensterben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cliff Weathers&amp;quot;&amp;gt;[https://www.alternet.org/2014/09/how-will-humans-meet-their-end-5-cosmic-risks/ &amp;#039;&amp;#039;How Will Humans Meet Their End? 5 Cosmic Risks&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 29. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Feldt: &amp;#039;&amp;#039;Fragmentierung in der W80-Dunkelwolke. Frühphasen der Sternentstehung.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Hamburg 1991.&lt;br /&gt;
* S. &amp;amp; P. Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Astronomie.&amp;#039;&amp;#039; Oculum-Verlag, Erlangen 2015&lt;br /&gt;
* Georg Hartwig: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Auriga-Dunkelwolke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Astrophysik]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17 (1939), Heft 3/5, S. 191–245, {{ISSN|0372-8331}}.&lt;br /&gt;
* Joachim Krautter u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Handbuch Weltall.&amp;#039;&amp;#039; 7. Aufl. Meyers Lexikonverlag, Mannheim 1994, ISBN 3-411-07757-3.&lt;br /&gt;
* Klaus J. Seidensticker: &amp;#039;&amp;#039;Morphologie und Natur des Staubes der Dunkelwolke „Kohlensack“.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Bochum 1987.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Zimmermann (Astronom)|Helmut Zimmermann]] und [[Alfred Weigert]]: &amp;#039;&amp;#039;ABC-Lexikon Astronomie.&amp;#039;&amp;#039; [[Spektrum Akademischer Verlag]], Heidelberg 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4150869-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dunkelwolke| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interstellares Medium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fabian RRRR</name></author>
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