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	<title>Dunkelfelder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:37:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dunkelfelder&amp;diff=312679&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JoKa1979: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0 */</title>
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		<updated>2025-04-19T22:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Rebsorte&lt;br /&gt;
| Art                = vinifera&lt;br /&gt;
| Farbe              = schwarz&lt;br /&gt;
| Name               = Dunkelfelder&lt;br /&gt;
| Synonyme           = Froelich V4 (4), Farbtraube Froelich, Purpur&lt;br /&gt;
| Synonyme-Abschnitt = &lt;br /&gt;
| Zuchtnummer        = &lt;br /&gt;
| Bild               = Dunkelfelder Weinsberg 20080927.jpg&lt;br /&gt;
| Herkunft           = [[Edenkoben]]&lt;br /&gt;
| Züchtungsjahr      = Anfang des 20. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
| Züchter            = [[Gustav Adolf Froelich]]&lt;br /&gt;
| Elternsorte1       = [[Madeleine Angevine]]&lt;br /&gt;
| Elternsorte2       = [[Teinturier du Cher]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dunkelfelder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ist eine rote [[Rebsorte]]. Es handelt sich um eine [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzung]] zwischen [[Madeleine Angevine]] x [[Färbertraube]] ([[Teinturier du Cher]]). Die ursprünglichen Angaben des Züchters, es handele sich um eine Kreuzung von [[Blauer Portugieser]] und Färbertraube, konnten in der Zwischenzeit durch DNA-Analyse widerlegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;“ Die Kreuzungseltern deutscher Rebenneuzüchtungen im Fokus – Was sagt der genetische Fingerabdruck”, von Erika Maul, Fritz Schumann, Bernd H.E. Hill, Frauke Dörner, Heike Bennek, Valérie Laucou, Jean-Michel Boursiquot, Thierry Lacombe, Eva Zyprian, Rudolf Eibach und Reinhard Töpfer;  in „Deutsches Weinjahrbuch 2013“  (64. Jahrgang) – Seite 128 bis 142, ISBN 978-3-8001-7783-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Neuzüchtung]] erfolgte bereits Anfang des 20. Jahrhunderts durch [[Gustav Adolf Froelich]] (1847–1912) aus [[Edenkoben]], jedoch fristete die Sorte jahrelang ein Schattendasein in den Zuchtanstalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen Dunkelfelder erhielt sie in der [[Forschungsanstalt Geisenheim]] in Anspielung auf die dunkle Farbe des Saftes. Die Rebsorte gehört damit zur Familie der [[Färbertraube]]n. Seit 1980 besteht für den Dunkelfelder der [[Sortenschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sorte wird häufig zur Farbunterstützung als [[Deckwein]] in [[Cuvée]]s eingesetzt. Kleine Bestände sind auch in der Schweiz sowie im Süden Englands registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
In der [[Ampelographie]] wird der [[Habitus (Biologie)|Habitus]] folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen. Sie ist dichtwollig bis filzig behaart.&lt;br /&gt;
* Die mittelgroßen Blätter sind fünflappig und mitteltief gebuchtet. Die Stielbucht ist V-förmig offen bis berührend. Das Blatt ist grob gezähnt. Die Blattoberfläche (auch Spreite genannt) ist dunkelgrün gefärbt. Ab dem Monat August verfärbt sich das Blatt fleckig rot.&lt;br /&gt;
* Die kegelförmige Traube ist mittelgroß, breit und mitteldichtbeerig. Die schwachovalen Beeren sind von blauschwarzer Farbe. Die Beere ist beduftet und von neutralem bis leicht säuerlichem Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dunkelfelder kann ca. 15–20 Tage nach dem [[Gutedel]] geerntet werden. Die Rebsorte treibt sehr früh aus und ist somit empfindlich gegen eventuelle späte Frühjahrsfröste. Aufgrund seiner guten Holzreife ist die Winterfrosthärte des Dunkelfelder ausreichend gut und damit besser als die des Blauen Portugieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Rebe]]n sind wenig anspruchsvoll, was die Bodenbeschaffenheit betrifft, und liefern gute Erträge. Dunkelfelder ist empfindlich gegen Frost, Trockenheit und Pilzkrankheiten wie [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Peronospora]]. Zudem neigt sie recht schnell zur [[Rohfäule]]. Im Falle einer Infektion mit der durch [[Fadenwürmer]] übertragenen [[Reisigkrankheit]] ist der Ernteausfall stärker als im Mittel verglichen mit anderen Rebsorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wein]] aus Dunkelfelder hat eine schwarzrote Farbausprägung und einen körperreichen und nachhaltigen Geschmack. Die Säureausprägung (→ [[Säure (Wein)]]) ist eher mäßig, was manchem Verbraucher entgegenkommt (Säureempfindlichkeit). Mit dem hohen Farbstoffgehalt geht auch ein hoher [[Tannine|Gerbstoffanteil]] einher (siehe auch den Artikel [[Phenole im Wein]]). Aufgrund seiner Charakteristik eignet er sich auch zum Ausbau in Eichenholzfässern ([[Barrique]]). Bei kurzer Maischegärung können [[Roséwein]]e entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
In Deutschland waren im Jahr 2007 362 [[Hektar]] (= 0,4 % der deutschen Rebfläche)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Deutsches Weininstitut]] |Titel=Statistik 2008/2009 |Ort=Mainz |Datum=2008 |Online={{Webarchiv |url=http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/51f/51f304ed-e998-9c11-6987-dd275f440fd3,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf |wayback=20120323213024 |text=deutscheweine.de}} |Format=PDF |KBytes=454}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Rebsorte Dunkelfelder bestockt. Dabei ist die Fläche schon seit einigen Jahren im Rückgang. 2017 betrug die bestockte Fläche 239 Hektar, 2019 ca. 220 Hektar. Im Jahr 2006 waren noch 372 Hektar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Deutsches Weininstitut |Titel=Statistik 2007/2008 |Ort=Mainz |Datum=2007 |Online={{Webarchiv |url=http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/1a6/1a64f607-a3e5-5117-3d28-952196117f51,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf |wayback=20080920194632 |text=deutscheweine.de}} |Format=PDF |KBytes=430}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anbaufläche bestockt, nachdem im Jahr 1999 immerhin schon 280 Hektar&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistics 04-05&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Deutsches Weininstitut |Titel=Statistik 2004/2005 |Ort=Mainz |Datum=2004 |Online={{Webarchiv |url=http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/00f/00f51f4e-0098-401b-e592-6461d7937aae,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf |wayback=20090920130040 |text=deutscheweine.de}} |Format=PDF |KBytes=777}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erhoben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rebflächen in Deutschland verteilten sich im Jahr 2007 wie folgt auf die einzelnen Anbaugebiete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Weinbaugebiet !! Rebfläche (Hektar)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ahr (Weinbaugebiet)|Ahr]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baden (Weinbaugebiet)|Baden]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 53&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franken (Weinbaugebiet)|Franken]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hessische Bergstraße]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mittelrhein (Weinbaugebiet)|Mittelrhein]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mosel (Weinbaugebiet)|Mosel]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nahe (Weinbaugebiet)|Nahe]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 24&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pfalz (Weinbaugebiet)|Pfalz]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 185&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rheingau (Weinbaugebiet)|Rheingau]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rheinhessen (Weinbaugebiet)|Rheinhessen]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 68&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
| [[Saale-Unstrut-Region|Saale-Unstrut]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | unter 0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sachsen (Weinbaugebiet)|Sachsen]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Württemberg]] || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamt  Deutschland 2007 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 362&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Quelle: Rebflächenstatistik vom 13. März 2008, [[Statistisches Bundesamt]], [[Wiesbaden]] 2008 in Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008, Seite 198ff.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundessortenamt.de/bsa/media/Files/BSL/bsl_rebe_2008.pdf Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008(PDF; 519&amp;amp;nbsp;kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Weinbau in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Weinbau in der Schweiz]] (23 Hektar, Stand 2007) &amp;#039;&amp;#039;Quelle: OFAG&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blw.admin.ch/dam/blw/de/dokumente/Nachhaltige%20Produktion/Pflanzliche%20Produktion/Weine%20und%20Spirituosen/Weinwirtschaftliche%20Statistik/2008.pdf.download.pdf/Das_Weinjahr_2008.pdf |titel=Das Weinjahr 2008 (PDF) |hrsg=Bundesamt für Landwirtschaft BLW |abruf=2022-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Weinbau im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VIVC|3724}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dunkelfelder.com/ Infos zum Dunkelfelder] vom Weingut Lorentz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Pierre Galet]] |Titel=Dictionnaire encyclopédique des cépages |Auflage=1. |Verlag=Hachette Livre |Ort=Paris |Datum=2000 |ISBN=2-01-236331-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Jancis Robinson]] |Titel=Das Oxford Weinlexikon |Auflage=3. überarbeitete |Verlag=Gräfe und Unzer Verlag |Ort=München |Datum=2007 |ISBN=978-3-8338-0691-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff |Titel=Taschenbuch der Rebsorten |Auflage=13. |Verlag=Fachverlag Fraund |Ort=Mainz |Datum=2003 |ISBN=3-921156-53-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzüchtung (Rebsorte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JoKa1979</name></author>
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