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	<title>Dungelbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dungelbeck&amp;diff=1845884&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hydro: form, toter weblink</title>
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		<updated>2025-01-27T09:47:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form, toter weblink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Dungelbeck&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Peine&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Dungelbeck Wappen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/17/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/16/15/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 73&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1865&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-07-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.peine.de/de-wAssets/docs/mediadaten_stadt/eigene_daten/101/einwohnerzahlen-monatlich/2024/31.07.2024.pdf |titel=Die Stadt Peine im Zahlenbild – Bevölkerungsstand (monatlich) – 31.07.2024 |format=PDF; 40&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2024-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 31226&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05171&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dungelbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Peine]] in Niedersachsen. Der Vorort liegt südöstlich von Peine an der [[Bundesstraße 65]]. Die Ortschaft hat 1.865 Einwohner (Stand Juli 2024)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot; /&amp;gt; und ist räumlich von Peine durch Ackerflächen getrennt. Am 1. März 1974 wurde das ehemals selbständige Dorf in die Stadt Peine eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 217}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsblick in Dungelbeck (Peine) IMG 4827.jpg|mini|Ortsblick]]&lt;br /&gt;
Dungelbeck liegt 4&amp;amp;nbsp;km südöstlich von Peine an der Bundesstraße B65. Im Norden grenzt in 1&amp;amp;nbsp;km Entfernung der [[Mittellandkanal]], im Osten der &amp;#039;&amp;#039;Lange Busch&amp;#039;&amp;#039;, im Westen der &amp;#039;&amp;#039;Neue Forst&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Gräwig]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Osten des Gräwig fließt der Pisserbach. Im Südosten befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Escheberg&amp;#039;&amp;#039; mit der katholischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDOST=&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Peine]]&lt;br /&gt;
 | NORD=&lt;br /&gt;
 | OST=[[Woltorf]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Klein Ilsede]]&lt;br /&gt;
 | SUED=&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Schmedenstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Dungelbeck ist eine der ältesten Siedlungen im [[Landkreis Peine]]. Aus der jüngeren [[Bronzezeit]] (10. bis 8. Jh. v. Chr.) stammen westlich des Pisserbachs im Gräwig ein Hügelgräberfeld und ein weiteres vorgeschichtliches Grabdenkmal, die sogenannte „Steinkiste“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kap1&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.dungelbeck.de/pics08/Kapitel1.pdf |text=Ortschronik Dungelbeck, Kapitel 1}} (PDF; 89&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Archäologische Funde (Gefäßscherben) aus dem Jahr 1952 im damaligen Baugebiet an der Tannenbergstraße deuten auf eine Bewohnung im 5./6. Jahrhundert hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Peine online: {{Webarchiv | url=http://www.peine-online.de/viewfull.cfm?ObjectID=BF7D2A67-13D2-11D5-AB07009027B69F9A&amp;amp;backurl=dungelbeck.cfm&amp;amp;cm=05981A5D-2FC9-11D4-A51D009027B69DF7 | wayback=20071216230951 | text=&amp;#039;&amp;#039;Dungelbeck – Eine historische Betrachtung&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein in Dungelbeck (Peine) IMG 4826.jpg|mini|Gedenkstein 900 Jahre Dungelbeck]]&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wird Dungelbeck in einer Schenkungsurkunde vom 3. November 1053 von [[Heinrich III. (HRR)|Kaiser Heinrich III]] auf dem Reichstag zu Worms unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Dungerbichi&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
: „Herr Heinrich, der Unbesiegte und Erhabene“ verbrieft darin Bischof [[Azelin|Etzelin]] zu Hildesheim „den ganzen früheren Besitz des geächteten Tiemo, darunter Grundstücke, Gebäude, männliche und weibliche Hörige“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Dungelbeck&amp;#039;&amp;#039; leitet sich nach Ernst Matthaei&amp;lt;ref name=&amp;quot;Matthaei&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen als Sprachaltertümer.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Peiner Heimatkalender.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 17/1987, S. 39ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem Grundwort „Beeke“ = Bach ab, das Bestimmungswort ist das [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutsche]] „duning“, was feuchtes Gelände bedeutet. Dies deutet auf die früher schlechtere Entwässerung des vom Pisserbach durchzogenen Dungelbecker Gebiets hin. Beispielsweise erfolgte durch den Bau des naheliegenden Mittellandkanals eine Senkung des [[Grundwasserspiegel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1183 war der Hof Dungelbeck mit 15 weiteren [[Hufe]]n Gegenstand eines Tauschgeschäfts, als Bischof [[Adelog von Hildesheim]] die Höfe von den [[Grafschaft Dassel|Grafen von Dassel]] erhielt und sie an sie zurück [[Lehen|verlehnte]] als Gegenleistung für die an sie übergebene Hälfte der [[Homburg (Stadtoldendorf)|Homburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Adolf Lüntzel]]: [http://books.google.de/books?id=EjMDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA468&amp;amp;dq=dungelbeck+dassel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=J4xJUZeTN6WH4ASAl4GACg&amp;amp;ved=0CDoQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=dungelbeck%20dassel&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Diöcese und Stadt Hildesheim.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1858, S. 468.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Über Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;Dungerbike&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dungerbeke&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dungelbeke&amp;#039;&amp;#039; manifestierte sich der endgültige Name erst 1757.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurzchronik&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.dungelbeck.de/kurzchronik2003.html | archive-is=20130210231923 | text=Oftmals bis aufs Blut geschröpft – Kleine Chronik des einstigen &amp;quot;Ackerbürgerdorfes&amp;quot; – Kurzchronik Dungelbeck}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von [[Gunzelin von Wolfenbüttel]] im Jahr 1255 nahm die Hildesheimer Regierung die übriggebliebenen Reste der alten Grafschaft Peine in Besitz und teilte das neu entstandene [[Amt Peine]] in vier Vogteien – eine davon war die Amtsvogtei (auch „Halbgerichtsvogtei“) Dungelbeck. Diese bestand aus Dungelbeck, [[Groß Lafferde]], [[Klein Lafferde]], [[Lengede]], [[Münstedt]], [[Schmedenstedt]] und Stapelndorf (Wüstung). Woltorf wurde nur zu 2/3 gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kap4&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.dungelbeck.de/pics08/Kap4.pdf |text=Ortschronik Dungelbeck, Kapitel 4}} (PDF; 67&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) wechselten die [[Peine#Der Dreißigjährige Krieg|Machthaber in und um Peine]] mehrfach: erst die Kaiserlichen, kurz darauf die Schweden, bald wiederum die Braunschweiger und später die Hessen. In dieser Zeit hatte auch Dungelbeck unter den Folgen der Ausbeutung zu leiden. Auch der nachfolgende [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährige Krieg]] (1756–1763) hatte hohe Kontributionsforderungen zur Folge. Zu allem Überfluss vernichtete 1779 eine verheerende Feuersbrunst 26 Gehöfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemarkung zwischen Woltorf und Dungelbeck verlief die Grenze zwischen [[Hochstift Hildesheim|hildesheimischen]] und [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|braunschweigischen]] Gebiet. Dies belegt beispielsweise eine Grenzangelegenheit aus dem Jahr 1757 über das „Auffinden eines toten Körpers im Bruch auffen Brink“, über die der Landvogt Petit Jean aus Dungelbeck berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wende begann ab 1855, als bei [[Groß Bülten]] [[Eisen]]vorkommen entdeckt wurden. Es folgten 1858 die Gründung der [[Ilseder Hütte]] und 1872 der Bau des [[Peiner Träger GmbH|Peiner Walzwerkes]]. Die daraus resultierende Industrialisierung leitete den Wandel von einem reinen Bauerndorf hin zu einem Arbeiterdorf ein. Im Zeitraum von 1870 bis 1914 verdoppelte sich die Zahl der Wohnungen in Dungelbeck – viele Höfe wurden zugunsten eines Verdienstes in der Industrie aufgegeben. Die Gesamtagrarleistung konnte jedoch aufrechterhalten werden, was anfangs dem bereits 1860 erstmals erfolgten Einsatz von [[Kalisalz]] als [[Kunstdünger]] zu verdanken ist, später der Maschinisierung der Agrartechnik. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Einwohnerzahl Dungelbecks weiter, da viele Flüchtlinge in Dungelbeck ihre neue Heimat fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernsterben hat bis heute angehalten. Derzeit gibt es in Dungelbeck noch drei Landwirte im Vollerwerb, die das ländliche Flair des Dorfes weiter aufrechterhalten. Der Ort erfüllt heute jedoch hauptsächlich eine Wohnfunktion. Hiervon zeugen ebenfalls die beiden aktuellen Neubaugebiete „östlich Oberger Weg“ und „südlich Waldweg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wüstungen ===&lt;br /&gt;
In der Nähe von Dungelbeck sind mehrere Wüstungen bekannt. Durch zahlreiche urkundliche Erwähnungen vom 12. bis 15. Jahrhundert ist der Ort &amp;#039;&amp;#039;Alrum&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alrum&amp;quot;&amp;gt;Schröder 1955, S. 3; Materialsammlung Wüstungen, Dungelbeck Nr. 1; von Bötticher 1996, Nr. 9 und 166 (mit weiteren Quellenangaben)&amp;lt;/ref&amp;gt; Erstmals wird er 1165 anlässlich einer Besitzübertragung Dietrich von Haldenslebens an das [[Stift Steterburg]] genannt. 1150/1200 erwarb das [[Domkapitel Hildesheim]] in Alrum den [[Zehnt]]en. 1458 oder – nach anderen Angaben – 1470 ist es letztmals als noch bestehender Ort bezeugt. Ursprünglich gehörte die an der [[Fuhse]] gelegene Peiner Hollandsmühle zu Alrum, die noch 1534, 1537 und 1568 als &amp;#039;&amp;#039;Alrumer Mühle&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;de alre mole&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;alren mölen&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet wurde. Da der namensgebende Ort jedoch längst nicht mehr bestand, wurde allmählich der Name der damaligen Müllersfamilie &amp;#039;&amp;#039;Holland&amp;#039;&amp;#039; maßgebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. August 2006 wurde im Zuge eines Sportplatzneubaus im Bereich der Wüstung {{Coordinate|text=DMS/|NS=52/18/7/N|EW=10/14/56/E|type=landmark|name=Wüstung|region=DE-NI}} eine Detektor[[Prospektion (Archäologie)|prospektion]] durchgeführt, bei der es jedoch zu keinen wesentlichen Neufunden kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IG&amp;quot;&amp;gt;[https://sucherforum.de/temp/Detektorprospektion%20der%20IG-Ostfalensucher.pdf Detektorprospektion der IG-Ostfalensucher nahe Peine im August 2006] (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere archäologische Funde und heutige Flurnamen lassen weitere Wüstungen im Dungelbecker Gebiet als wahrscheinlich erscheinen, wenn auch nicht als gesichert:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kap1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wittmar: 1&amp;amp;nbsp;km östlich von Alrum, zwischen B65 und Mittellandkanal, heutiger Straßenname „Wittmersweg“&lt;br /&gt;
* Schwittmar und Pekelsdorf: nahe östlicher Gemarkungsgrenze von Dungelbeck, auf Woltorfer Gebiet, zwischen Mittellandkanal, Bahnlinie Hannover-Braunschweig und Ortslage Woltorf&lt;br /&gt;
* Stapelndorf: vermutlich am Nordostrand des Woltorfer Holzes, oberhalb der Einmündung der Landgrabenniederung in das Schneegrabental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Einwohnerentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;Daten stammen aus Ortschronik Dungelbeck, Kapitel 6, 7 und insbesondere 8, die Seiten der Ortschronik sind nicht mehr abrufbar {{Webarchiv | url=http://www.dungelbeck.de/chronik.htm | archive-is=20130210203016 | text=Chronik Dungelbeck, offizielle Vorstellung am 3. November 2002}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mittelalter&lt;br /&gt;
| rund 150&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1664&lt;br /&gt;
| 143&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1803&lt;br /&gt;
| 402&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815&lt;br /&gt;
| 408&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835&lt;br /&gt;
| 415&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1848&lt;br /&gt;
| 412&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852&lt;br /&gt;
| 425&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900&lt;br /&gt;
| 894&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1926&lt;br /&gt;
| 1000&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Ortsratswahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 66,64 %&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI2=FW-PB|ERGEBNIS2=20.2|PARTEI3=Grüne|ERGEBNIS3=10.4|PARTEI1=SPD|ERGEBNIS1=69.4|ERGEBNIS4=|ANMERKUNG2=[[Wählergemeinschaft|Wgem.]] Freie Wähler Peiner Land - Peiner Bürgergem.|FARBE2=ffa500}}Der [[Ortsbeirat|Ortsrat]], der den Ortsteil Brunkensen vertritt, setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ergab sich folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/0120210912/03157006/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=272&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_1950 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung|SPD|3=Grüne|4=FW-PB|float=right|Überschrift=Ortsrat 2021|CDU=|SPD=3|Grüne=1|FW-PB=1|FW-PB Farbe=ffa500}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Ortsbürgermeister]] ist Rainer Hülzenbecher (SPD).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peine01.de/de/rathaus/politik/ortsraete Die Ortsräte der Stadt Peine und ihre Mitglieder], abgerufen am 28. Mai 2017{{Toter Link|date=2025-01-27|url=http://www.peine01.de/de/rathaus/politik/ortsraete}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dungelbeck Wappen.png|links|75px]]&lt;br /&gt;
Das Dungelbecker Wappen wurde am 25. Juni 1951 vom damaligen niedersächsischen Innenminister [[Richard Borowski]] genehmigt. Der Entwurf geht auf den früheren Hauptlehrer Georg Bösche zurück. Als Vorlage diente das romanische [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]], das als Türsturz seinen Platz über dem Portal der alten Dungelbecker Kirche hatte und heute auf einer Konsole im Eingangsbereich der Kirche steht. Es zeigt zwei Tiere, deren Deutung jedoch nicht klar ist. Eine mögliche Interpretation ist, dass es links einen [[Hunde|Hund]] und rechts ein [[Hausschwein|Schwein]] zeigt, also unreine Tiere. Das kann als Hinweis verstanden werden, diese nicht in die Kirche einzulassen. Eine andere Betrachtung deutet die Tiere als [[Lamm]] (links) und [[Drache (Mythologie)|Drache]], der auf den Drachenkampf des [[Michael (Erzengel)|Erzengels Michael]] (vgl. Offenbarung des Johannes 12,7-11) hinweist, vielleicht auch auf „den [[Georg (Heiliger)|Drachenkämpfer St. Georg]]“, „der Namensgeber der Kirche in Schmedenstedt ist“, einst die Mutterkirche Dungelbecks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kap2&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.dungelbeck.de/pics08/Kapitel2.pdf |text=Ortschronik Dungelbeck, Kapitel 2}} (PDF; 59&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben Rot-Gold erinnern an die Zugehörigkeit zum ehemaligen Bistum und [[Hochstift Hildesheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Rabbow: &amp;#039;&amp;#039;Neues Braunschweigisches Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweiger Zeitungsverlag, Meyer Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, S. 126/127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Ansporn“ für die Dorfbewohner, „stets abwehrbereit im Kampf für Recht und Freiheit zusammenzustehen“, verstand Rudolf Dehnke (Rotenburg) das Wappen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Ein Drache stehet furchtbar wild&amp;lt;br /&amp;gt;im Dungelbecker Wappenschild.&amp;lt;br /&amp;gt;Von Sumpf seit altersher umgeben,&amp;lt;br /&amp;gt;rang unser Ort oft um sein Leben.&amp;lt;br /&amp;gt;Halt, Dungelbeck, trotz Sumpf und Leid&amp;lt;br /&amp;gt;dich stets zum Kampf fürs Licht bereit!“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St.Johannis-Kirche in Dungelbeck (Peine) IMG 4828.jpg|mini|Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Johannis&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johanniskirche ===&lt;br /&gt;
Nahe dem Dorfzentrum befindet sich die Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Johannis&amp;#039;&amp;#039; der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Dungelbeck. Diese wurde früher als Dorfkirche bezeichnet. Anlässlich der 125-jährigen Kirchweihe wurde sie am 12. Dezember 2010 in einem Gottesdienst mit Landessuperintendent [[Eckhard Gorka]] mit dem neuen Namen benannt, da in Archiven „Hinweise auf ein [[Patrozinium|Patronat]] Johannes&amp;#039;“ gefunden wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paz_2010-12-13&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Peiner Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Dezember 2010, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrhaus in Dungelbeck (Peine) IMG 4843.jpg|mini|Pfarrhaus (Baujahr 1857)]]&lt;br /&gt;
Die Gründung der Dorfkirche wird im 11. Jahrhundert angesiedelt, eventuell erfolgte diese auch erst im 12. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kap7&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.dungelbeck.de/pics08/Kap7.pdf |text=Ortschronik Dungelbeck, Kapitel 7}} (PDF; 306&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heute noch stehende romanische Kirchturm, ein „Westturm“, wird auf spätestens „gegen 1200“ datiert. 1885 erfolgte dann eine grundlegende Erneuerung des Gotteshauses: das Kirchenschiff wurde abgerissen und mit einigen Umbauten an Fenstern und Eingang neu aufgebaut. Am 3. Mai 1885 wurde der letzte Gottesdienst im alten Kirchenschiff gefeiert. Der Grundstein für den Neubau, der von der Vorgängerkirche übernommenen worden war, wurde am 24. Juni 1885 gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden ursprünglichen Kirchenglocken aus den Jahren 1424 und 1500 wurden während der beiden Weltkriege in den Jahren 1942 bzw. 1917 zu Kriegszwecken eingeschmolzen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden zwei neue Glocken installiert. Diese konnten am Zweiten Advent 1950 in Empfang genommen werden und wurden in einem Festgottesdienst geweiht. 1960 wurde die [[Gebrüder Hillebrand Orgelbau|Hillebrand]]-Orgel anstelle der vorherigen Becker-Orgel in Betrieb genommen. Sie besitzt 24 Register (davon 4 Zungenstimmen) auf 2 Manualen und Pedal. Der Altarraum wird durch die Ende der 1990er-Jahre installierten Buntglasfenster bestimmt. Sie zeigen in den äußeren beiden Fenstern die beiden Sakramente Taufe und Abendmahl und in den mittleren drei Fenstern die Feste Weihnachten, Ostern und Pfingsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde hat ca. 1100 Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kirche-peine.de/gemeinden/region-suedost/dungelbeck/unsere-gemeinde/ Unsere Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehört zur Region Süd-Ost des Kirchenkreises Peine und ist seit 2022 pfarramtlich mit der St. Urban Kirchengemeinde Klein Ilsede verbunden (Pfarrsitz: Dungelbeck). Seit 2021 betreut Pastor Andreas Bartholl die ev.-luth. Kirchengemeinde in Dungelbeck. Zuvor waren von 2003 bis 2014 Dr. Stefan Leonhard und von 2014 bis 2017 Stephan Feldmann für die Gemeinde als Pastoren tätig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dungelbeck Kirche kath.jpg|mini|hochkant|[[Heilig Kreuz (Dungelbeck)|Kirche &amp;#039;&amp;#039;Heilig Kreuz&amp;#039;&amp;#039;]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiligkreuzkirche ===&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[Heilig Kreuz (Dungelbeck)|Heilig Kreuz]]&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am Escheberg, außerhalb des Ortes an der Straße nach Schmedenstedt gelegen. Gegründet wurde die Kirchengemeinde um 1960, zunächst fand der Gottesdienst in der Waldwirtschaft „Escheberg“ statt. Nach Schließung der Gaststätte wurde 1970 am Escheberg die heute noch bestehende Kirche erbaut, konzipiert als Fertigteilkirche mit freistehendem Glockenturm von [[Josef Fehlig]]. Die Mitgliederzahl beträgt 1111.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kath&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dungelbeck.de/index.php/kirchen Kirchen in Dungelbeck] auf dungelbeck.de {{Webarchiv | url=http://www.dungelbeck.de/kathkirche.htm | archive-is=20130210224941 | text=Kath. Pfarrgemeinde &amp;quot;Zu den Hl. Engeln&amp;quot;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2006 gehört die Kirche zur Pfarrgemeinde &amp;#039;&amp;#039;[[Hl. Engel (Peine)|Zu den heiligen Engeln]]&amp;#039;&amp;#039; in Peine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünflächen und Naherholung ===&lt;br /&gt;
Seit 1970 ist das Waldgebiet &amp;#039;&amp;#039;Dungelbecker Bruch&amp;#039;&amp;#039; [[Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Peine|Landschaftsschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über eine Grundschule, eine Kindertagesstätte, einen Jugendtreff, einen Fleischer, einen Supermarkt, einen Hofladen und eine Tankstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.heimatverein-dungelbeck.de/dgbarchiv/chronik.htm |titel=Chronik Dungelbeck, offizielle Vorstellung am 3. November 2002 |werk=Heimatverein Dungelbeck e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2023-04-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dungelbeck (Peine)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dungelbeck.de/ Website von Dungelbeck]&lt;br /&gt;
* [https://www.peine.de/de/stadtleben/ortschaften/dungelbeck/ Dungelbeck auf peine.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Peine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Peine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Peine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Peine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1053]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hydro</name></author>
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