<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dunganen</id>
	<title>Dunganen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dunganen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dunganen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T00:02:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dunganen&amp;diff=511296&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dunganen&amp;diff=511296&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-04T22:32:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die muslimisch-chinesische Minderheit der Dungan; zur gleichnamigen Sprache siehe [[Dunganische Sprache]].}}&lt;br /&gt;
{{überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dunganen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Zh|c=東干族|p=dōng gān zú}}, {{dngS|Хуэйзў}}, {{RuS|Дунгане}}) sind eine [[Islam|muslimisch]]-[[Han (Ethnie)|chinesische]] Minderheit, die vor allem in den [[Zentralasien|zentralasiatischen]] [[Nachfolgestaaten der Sowjetunion]] lebt. Ihre Sprache, das [[Dunganisch]]e (東干語), gehört zu den [[Chinesische Sprachen|chinesischen Sprachen]]; ihre beiden Hauptdialekte sind der [[Gansu]]- und der [[Shaanxi]]-Dialekt. Weltweit gibt es etwa 110.000 Dunganen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dungan-Girls.JPG|mini|Dunganische Frauen in Kasachstan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft der Volksgruppen ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Dunganen“ wird heute für [[Hui-Chinesen]] verwendet, die China verlassen haben und in Zentralasien leben. Es scheint in erster Linie eine Fremdbezeichnung für diese Bevölkerungsgruppen zu sein (siehe Begriffsherkunft), die sich inzwischen zu einem eigenständigen Namen entwickelt hat. Vor Gründung der Volksrepublik war der Begriff z.&amp;amp;nbsp;T. auch für die Hui innerhalb Chinas gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dunganen finden sich insbesondere in [[Kirgisistan]] und [[Kasachstan]], kleinere Minderheiten leben auch in [[Usbekistan]] und [[Russland]]. Die Vorfahren dieser Gruppen waren [[Hui-Chinesen]], die während der [[Dunganenaufstände|muslimischen Aufstände]] in den 70er und 80er Jahren des 19. Jahrhunderts aus [[China]] flohen. Dunganen sind überwiegend han-chinesischer Herkunft, die der islamischen Religion angehören. Die Isolierung von den Zentren des Islams führte allerdings zu Veränderungen ihrer religiösen Praktiken.[[Datei:E7926-Dordoy-Amina-cafe.JPG|mini|Dunganisches Restaurant in [[Bischkek]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hui-Aufstände des 19./20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Umstände, die im 19. Jahrhundert zur Emigration aus China führten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818, 1834–1840 und 1855–1873 erhoben sich die Muslime in [[Yunnan]]. Der Aufstand, ausgelöst durch die wirtschaftliche Rivalität zwischen han-chinesischen und muslimischen Arbeitern, wurde blutig niedergeschlagen ([[Panthay-Rebellion]]). Eine Million Menschen verlor dabei ihr Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Kettermann: &amp;#039;&amp;#039;Atlas zur Geschichte des Islam&amp;#039;&amp;#039;. Primus-Verlag, Darmstadt 2001, ISBN 978-3-89678-194-9, S. 127 (Islam in China).&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1862 bis 1878 kam es in den Provinzen [[Shaanxi]], [[Gansu]] und [[Xinjiang]] zu den sogenannten „[[Dunganenaufstände]]n“ gegen die chinesische Herrschaft, die parallel zum [[Hodscha]]-Aufstand in [[Kaschgar (Regierungsbezirk)|Kaschgarien]] (vgl. [[Jakub Bek]]) verliefen, zeitweise unabhängige Gebiete schufen und geschätzte 10 Millionen Tote forderten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fischer Weltgeschichte&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im folgenden Jahrzehnt kam es zur verstärkten Auswanderung von Moslems ins Zarenreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederschlagung dieser Aufstände verstärkte die Tendenz zur Schaffung getrennter Wohnviertel und zur Ausübung von für diese Volksgruppen typischen Berufen. Um 1937 kam es erneut zu Unruhen unter den Hui in Gansu unter [[Ma Zhongying]] (马仲英), die auch auf Xinjiang überzugreifen drohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache/Schrift ==&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Dunganische Sprache]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Dunganen sprechen bis heute das Dunganische als Muttersprache und [[Russische Sprache|Russisch]] als Zweitsprache. Die dunganische Sprache zählt zu den [[Sino-tibetische Sprachen|Sinotibetischen Sprachen]] und ist den [[Nordchinesische Dialekte|Nordchinesischen Dialekten]] (&amp;#039;&amp;#039;Mandarin&amp;#039;&amp;#039;) sehr ähnlich. Sie wird seit 1953 mit dem [[Kyrillisches Alphabet|kyrillische Alphabet]] geschrieben. Zuvor war die Sprache im arabischen und zeitweise auch im lateinischen Alphabet geschrieben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung des Ausdrucks „Dunganen“ ist unsicher, beruht aber möglicherweise auf dem turkischen &amp;#039;&amp;#039;döñän&amp;#039;&amp;#039;/ dönen („[[Konvertit]]“). Die [[Hui-Chinesen|Hui]], die in West- und Zentralchina weit verbreitet sind, werden von türkisch- und tadschikischsprachigen Nachbarn „Dungan“ genannt. Das Wort kann auch einen Bezug auf die chinesische Provinz (Ost-)[[Gansu]] (东干) haben, wo im 19. Jh. vielen Dunganen wohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Dunganen ==&lt;br /&gt;
* [[Maija Manesa]], Gewichtheberin&lt;br /&gt;
* [[Jassyr Dschumasowitsch Schiwasa|Jassyr Schiwasa]], Dichter und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Sülfija Tschinschanlo]], Gewichtheberin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Mark Swofford |url=https://www.pinyin.info/readings/texts/dungan.html |titel=Implications of the Soviet Dungan Script for Chinese Language Reform |werk=pinyin.info |datum=1989-04-14 |kommentar=Über das Alphabet der Dunganen: ein stimulierender Aufsatz zu der Frage, ob man Chinesisch ohne chinesische Schriftzeichen schreiben kann |sprache=en |abruf=2021-11-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://english.cri.cn/1857/2004-7-9/53@130293.htm |titel=Chinese Culture: The “Shaanxi Village” in Kazakhstan  |werk=[[Radio China International|cri.cn]] |datum=2004-07-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070226080750/http://english.cri.cn/1857/2004-7-9/53@130293.htm | archiv-datum=2007-02-26 |sprache=en |abruf=2021-11-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dunganen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Kirgisistan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Kasachstan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinesisch-usbekische Beziehungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>