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	<title>Dundaga - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:32:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dundaga&amp;diff=2210473&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: bibliographische Angaben zum Beitrag „Die Burgen des deutschen Ritterordens in Kurland“ vervollständigt; aufgrund der Verlinkung zum Lemma hier entbehrlicher Zusatz; von ... bis</title>
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		<updated>2025-07-14T08:06:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bibliographische Angaben zum Beitrag „Die Burgen des deutschen Ritterordens in Kurland“ vervollständigt; aufgrund der Verlinkung zum Lemma hier entbehrlicher Zusatz; von ... bis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Lettland&lt;br /&gt;
|Name LV    = Dundaga&lt;br /&gt;
|Name DE    = Dondangen&lt;br /&gt;
|Wappen     = &lt;br /&gt;
|lat_deg    = 57&lt;br /&gt;
|lat_min    = 30&lt;br /&gt;
|lat_sec    = 33&lt;br /&gt;
|lon_deg    = 22&lt;br /&gt;
|lon_min    = 20&lt;br /&gt;
|lon_sec    = 58&lt;br /&gt;
|Gebiet     = Kurland&lt;br /&gt;
|Landkreis  = Bezirk Talsi&lt;br /&gt;
|Einwohner  = 1583&lt;br /&gt;
|Stand      = 2015-06-03&lt;br /&gt;
|Höhe       = 63&lt;br /&gt;
|Website    = www.dundaga.lv/&lt;br /&gt;
|Bild1      = Dundagas pils.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1 = Blick auf Schloss Dondangen und die Lutherische Kirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dundaga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Livische Sprache|livisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Dūoņig&amp;#039;&amp;#039;, {{deS|Dondangen}}) ist eine Ortschaft und eine Gemeinde in der Region [[Kurland]] im Westen [[Lettland]]s und war bis 2021 Zentrum eines [[Bezirk Dundaga|gleichnamigen Verwaltungsbezirks]], der anschließend im [[Bezirk Talsi]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort taucht erstmals 1245 als &amp;#039;&amp;#039;Donedange&amp;#039;&amp;#039; in Urkunden auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 117&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3412068896|Seite=117}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Anwesen war seit 1252 im Besitz des [[Liste der Erzbischöfe von Riga|Bischofs von Riga]] bzw. des [[Domkapitel]]s von Riga.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 117&amp;quot; /&amp;gt; 1434 wurde es an den [[Bistum Kurland|Bischof von Kurland]] verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 117&amp;quot; /&amp;gt; Durch Erbschaft gelangte das [[Rittergut]] 1711 an die Familie [[Osten (Adelsgeschlecht)|Osten-Sacken]]. Fürstin [[Carl von der Osten-Sacken|Christiane Charlotte von der Osten-Sacken]] wandelte das Gut Dondangen 1796 in einen [[Familienfideikommiss|Fideikommiss]] um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 117&amp;quot; /&amp;gt; Anfang des 20. Jahrhunderts war das [[Rittergut|Landgut]] Dondangen, aus dem die Gemeinde Dundaga hervorging, mit 102.400 Hektar das größte im [[Baltikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde hier 1943 der [[SS-Truppenübungsplatz Seelager]] eingerichtet. [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] sowie [[KZ-Häftling]]e aus dem [[KZ Kaiserwald]] mussten die Bauarbeiten erledigen. Die Bewohner des Gebiets wurden zwangsweise umgesiedelt.&lt;br /&gt;
[[Datei:4 Dundagas-pils-pari-dikim-24apr03.jpg|mini|Schloss Dondangen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schloss Dondangen ==&lt;br /&gt;
Die [[Schloss Dondangen|Burg Dondangen]] wurde vermutlich um 1250 vom Rigaer Domkapitel errichtet und 1318 erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmid&amp;quot;&amp;gt;[[Bernhard Schmid (Baumeister)|Bernhard Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen des deutschen Ritterordens in Kurland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Bauwesen]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 71 (1921), S. 199–238, hier S. 211ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 17. Jahrhundert wurde sie den Erfordernissen als Herrenhaus gemäß umgebaut. Während der [[Revolution 1905]] wurde das Gebäude niedergebrannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 117&amp;quot; /&amp;gt; Nach den Entwürfen des Braunschweiger Architekten [[Hermann Pfeifer (Architekt)|Hermann Pfeifer]] erfolgte 1909 ein Wiederaufbau. Seit 1926 wurde das Schloss als Schule sowie als Verwaltungsgebäude genutzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dundaga church, 2015 02.jpg|mini|Lutherische Kirche Dundaga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelisch-lutherische Kirche Dundaga ==&lt;br /&gt;
Eine evangelisch-lutherische Kirche in Dundaga gab es seit dem 17. Jahrhundert. Die heutige Steinkirche wurde 1766 unter der Obhut des Diplomaten und Staatsmanns [[Carl von der Osten-Sacken]] fertiggestellt, dem Besitzer der Burg Dundaga, der nach seinem Tod in Berlin in der Kirche beigesetzt wurde. Von 1856 bis 1859 fertigte Ansis Dinsbergs die Orgel, 1912 malte [[Janis Rozentāls]] das Altarbild „Ostermorgen“. Bis Anfang der 1920er Jahre wurde die Kirche sowohl von der deutschen als auch von der lettischen Gemeinden genutzt, später nur von der lettischen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde Dundaga ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Dundaga (Dundagas pagasts) im [[Bezirk Talsi]] hat 2726 Einwohner (2021) und grenzt an die Gemeinden [[Kolka]], [[Roja]], Īve, Lube und Valdgale sowie an die Gemeinden Ance und Puze im [[Bezirk Ventspils]]. Neben dem Gemeindezentrum Dundaga gibt es die Ortschaften&lt;br /&gt;
* Saustere mit dem Schulmuseum in der 1842 erbauten Kubaluschule, in der der Dichter Ernests Dinsbergs (1816–1902) gelehrt hat. Einer seiner Schüler dort war [[Krišjānis Barons]].&lt;br /&gt;
* Mazirbe (Klein-Irben) mit Evangelisch-Lutherischer Kirche, erbaut von 1866 bis 1868&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.skatkartes.lv/mazirbes-evangeliski-luteriska-baznica/ skatkartes.lv]&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Pfarramt aus dem 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Šlītere mit der Verwaltung des [[Nationalpark Slītere|Nationalparks Šlītere]] und dem [[Leuchtturm Slītere]]&lt;br /&gt;
* Valpene (Walpönen) mit dem Krišjānis Barons gewidmeten Denkmal. Es wurde 1990 nach einer Idee [[Imants Ziedonis]] von dem Bildhauer Vilnis Titans geschaffen. Das Denkmal ist ein Stapel großer Steine in Form einer Pyramide mit einer Höhe von etwa 6 Metern, der Umfang seiner Basis beträgt etwa 50 Meter, es symbolisiert Barons Beitrag zur Sammlung und Zusammenstellung lettischer Volkslieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Kubeles skola - E. Dinsberģa muzejs 2002-06-24.jpg|Kubaluschule in Saustere&lt;br /&gt;
   Mazirbe church, 2015 04.jpg|Lutherische Kirche Mazirbe&lt;br /&gt;
   Mazirbes mācītājmuižas mācītājmāja.JPG|Pfarramt in Mazirbe&lt;br /&gt;
   Slīteres nacionālais parks.jpg|Slīteres mit Nationalparkverwaltung&lt;br /&gt;
   Slitere Lighthouse (Originally from Panoramio).jpg|Leuchtturm Šlītere&lt;br /&gt;
   Valpenes piramīda K. Barona piemiņai 2000-09-17 - panoramio.jpg|Pyramide in Valpene&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Carl von der Osten-Sacken]] (1726–1794), deutsch-baltischer Adliger, der sowohl als sächsischer als auch preußischer Minister wirkte&lt;br /&gt;
* [[Karl Dietrich Wehrt]] (1747–1811), Theologe deutschbaltischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Arvid Blumenthal]] (1925–2006), lettisch-australischer Krokodiljäger und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3412068896|Seite=117–118}}&lt;br /&gt;
* Astrīda Iltnere (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas Pagasti, Enciklopēdija.&amp;#039;&amp;#039; Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.&lt;br /&gt;
* Sigurds Rusmanis, Ivars Vīks: &amp;#039;&amp;#039;Kurzeme&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Izdevniecība Latvijas Enciklopēdija&amp;#039;&amp;#039;, Riga 1993, ISBN 5-89960-030-6, S. 128–131.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Dondangen |Band=13 |Seite=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4647099-2|LCCN=n2010039008|VIAF=1084154380990530291515}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Lettland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Talsi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1245]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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