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	<title>Dumberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:36:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dumberg&amp;diff=2159611&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */</title>
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		<updated>2026-03-07T17:45:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Dumberg&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = [[Hattingen]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.41365&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.1388&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1926-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Winz (Hattingen)|Winz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 45529&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02324&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Bochum Dahlhausen - Schleuse 01 ies.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ruhrschleuse&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dumberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil und eine [[Gemarkung]] der Stadt [[Hattingen]] im [[Ennepe-Ruhr-Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
Bis 1926 war Dumberg eine eigenständige Gemeinde im [[Kreis Hattingen]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Westfalen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Bochum Dahlhausen - Schwimmbrücke 07 ies.jpg|mini|Schwimmbrücke von Dumberg nach [[Dahlhausen (Bochum)|Dahlhausen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zu Dumberg gehören die nur dünn besiedelten Gebiete zwischen [[Niederwenigern]] und der Hattinger Stadtgrenze zu [[Essen]]. Lediglich im Bereich Kohlenstraße am westlichen Rand von Dumberg existiert ein geschlossenes Siedlungsgebiet. Dumberg grenzt im Norden an Essen-[[Burgaltendorf]], im Westen an Essen-[[Byfang]], im Süden an Niederwenigern, im Osten an [[Winz-Baak]] und im Nordosten an [[Bochum]]-[[Dahlhausen (Bochum)|Dahlhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dumberg wurde erstmals vor und um 1220 als &amp;#039;&amp;#039;Dudenberge&amp;#039;&amp;#039; in den Vogteirollen des [[Stift Essen|Stifts Essen]] erwähnt. Ab der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts bis um 1590 wurde der Schultenhof &amp;#039;&amp;#039;Dudenberge&amp;#039;&amp;#039; mehrmals im [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] der [[Kloster Werden|Reichsabtei Werden]] geführt. Erst ab 1841 erscheint der heutige Ortsname Dumberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof &amp;#039;&amp;#039;Dudenberg&amp;#039;&amp;#039; (heute Dumberg) stand in günstiger Lage am Nordrand einer Quellmulde, von der aus ein kleiner Bach in einem Kerbtal nach Osten zur [[Ruhr]] floss, wo er bei Voßnake mündete. Die Urbarmachung des Waldgeländes für den Hof geschah nicht von Kloster Werden aus, sondern sie wurde von einem freien Bauern durchgeführt, der mehrere [[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|Hörige]] besaß. Diese rodeten in der folgenden Zeit nach Westen zu in den Wagneswald hinein und legten dort für den Haupthof einige Kotten an, die abgabepflichtig waren. Soweit die [[Rodung]]en vom Hof Dudenberg durchgeführt worden waren, bildeten die Kotten zusammen mit dem Haupthof und den Gerechtsamen im Markenwald einen eigenen bäuerlichen Verwaltungsbezirk, so dass dieser Haupthof den Rang eines Schultenhofes erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof gehörte nicht zum frühmittelalterlichen Grundbesitz des Klosters Werden, sondern wurde erst aufgrund einer Schenkung im Jahre 1293 erworben. Einen erheblichen gesellschaftlichen Fortschritt erreichte das Schultenamt des Hofes im Jahre 1404, als es vom [[Abt]] Adolf von Spiegelberg (1399–1421) in das [[Lehnswesen|Lehnsgüterverzeichnis]] der Abtei aufgenommen und die gegenwärtigen und zukünftigen [[Schultheiß]]en nach [[Ministeriale]]nrecht verpflichtet wurden. Hofesschulte war zu diesem Zeitpunkt eine Frau (!), und zwar Elsa, Schultisse in Dudenberg, Tochter des Schulten von [[Überruhr|Hinsel]]. Jährlich waren an das Kloster abzuliefern: 6 [[Malter (Einheit)|Malter]] Roggen, 6 Malter Gerste, 15 Malter Hafer; als Herdsteuer 4 Rauchhühner. Hinzu kamen im 14. Jahrhundert 50 Eier. Die zum Haupthof gehörenden vier Kotten zahlten zur Hälfte an den Schulten, die andere Hälfte an „unsere Herren“ zu Werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Eversberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Das mittelalterliche Hattingen – Kulturgeschichte und Siedlungsgeographie einer Stadt an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Hattingen e. V. 1985, S.&amp;amp;nbsp;32–34, 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dumberg gehörte im [[Spätmittelalter]] und der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] in eigener [[Bauerschaft]] (&amp;#039;&amp;#039;Durnbergh&amp;#039;&amp;#039;) im [[Amt Blankenstein (Grafschaft Mark)|Amt Blankenstein]], [[Kirchspiel]] Niederwenigern und Gericht Hattingen zur [[Grafschaft Mark]]. Laut dem [[Schatzbuch der Grafschaft Mark]] von 1486 hatten die 13 Steuerpflichtigen Hofbesitzer in der Bauerschaft zwischen zwei oirt und vier [[Rheinischer Gulden|Goldgulden]] an Abgabe zu leisten. Darunter der Hof von &amp;#039;&amp;#039;Jan Wechman&amp;#039;&amp;#039; mit einer Abgabe von drei Goldgulden an das Stift Essen. Für den Hof des &amp;#039;&amp;#039;Gockel tem Gevemynt&amp;#039;&amp;#039; zahlte Kloster Werden die Abgabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aloys Meister]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Mark&amp;#039;&amp;#039;, Festschrift zum Gedächtnis der 300-jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen. 2. Band, Dortmund 1909, S.&amp;amp;nbsp;19 – Auszug aus dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 (Bauerschaft Dumberg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutung des Ortsnamens kann mit Stelle &amp;#039;&amp;#039;beim Berg des Dūdo&amp;#039;&amp;#039; umschrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Ennepe-Ruhr-Kreises, der Stadt Bochum und der Stadt Herne&amp;#039;&amp;#039;, in: Westfälisches Ortsnamenbuch, Band 14, Bielefeld 2020, S.&amp;amp;nbsp;64/65, Digitalisat [https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/2667/WOB%2014%20Ortsnamen%20Ennepe-Ruhr-Kreis%2c%20Stadt%20Bochum%20Stadt%20Herne.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1753 bis 1798 wurde in Dumberg die [[Zeche Thorenbank]] betrieben. Seit dem 19. Jahrhundert bildete das an der Ruhr gelegene Dumberg eine Landgemeinde im [[Amt Hattingen]] des [[Landkreis Bochum|Landkreises Bochum]] im [[Westfalen|westfälischen]] [[Regierungsbezirk Arnsberg]]. Seit 1885 gehörte das Amt Hattingen mit der Gemeinde Dumberg zum [[Kreis Hattingen]]. Die Gemeinde (plus 3 [[Wohnplatz|Wohnplätze]]) hatte 1885 eine Fläche von 2,76 km², davon 181 [[Hektar|ha]] Ackerland, 25 ha Wiesen und 25 ha Holzungen. Es gab im Ort 86 Wohngebäude mit 124 Haushaltungen und 728 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen. Berlin 1887, S.&amp;amp;nbsp;90/91, Online-Ausgabe Münster, Universitäts- und Landesbibliothek 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1926 wurde Dumberg zusammen mit [[Baak (Hattingen)|Baak]] und [[Niederwenigern]] nach [[Winz (Hattingen)|Winz]] eingemeindet. Winz wiederum wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1970 mit Dumberg durch das [[Gesetz zur Neugliederung des Ennepe-Ruhr-Kreises]] in die Stadt Hattingen eingegliedert. Dumberg gehört heute zum amtlichen Stadtteil Niederwenigern der Stadt Hattingen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hattingen.de/stadt_hattingen/Downloads/Ortsrecht/Allgemeines,%20Kommunlaverfassung%20und%20Ratsangelegenheiten/110-Hauptsatzung.pdf Hauptsatzung von Hattingen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Quelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 641 || &amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11182552_00096.html Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 728 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;lexi&amp;quot;&amp;gt;[https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/2870588 Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 731 || &amp;lt;ref&amp;gt;[https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/3965186 Volkszählung 1895]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 865 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/hattingen.htm |titel=Landkreis Hattingen |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-03-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230412114624if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/hattingen.htm |archiv-datum=2023-04-12 |abruf=2026-03-07 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
Die [[Schleuse Dahlhausen]] sowie die Hofanlagen Genuit (In den Höfen 16) und Collenberg (In den Höfen 27) stehen [[Liste der Baudenkmäler in Hattingen|in Dumberg unter Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Von Dumberg führt die [[Schwimmbrücke Dahlhausen]] über die [[Ruhr]] nach [[Dahlhausen (Bochum)|Bochum-Dahlhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|253924|Regional bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich 334 Bäuerlicher Kulturlandschaftsbereich Dumberg (Hattingen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hattingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Hattingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ennepe-Ruhr-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winz-Baak]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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