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	<title>Duisburger SpV - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Duisburger_SpV&amp;diff=432564&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Sportvereinsgründung 1900 umbenannt in Kategorie:Vereinsgründung 1900: laut Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/Februar/9</title>
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		<updated>2024-03-16T14:41:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sportvereinsgr%C3%BCndung_1900&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sportvereinsgründung 1900 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sportvereinsgründung 1900&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Vereinsgr%C3%BCndung_1900&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Vereinsgründung 1900 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Vereinsgründung 1900&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/Februar/9&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/Februar/9 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/Februar/9&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Historischer Fußballverein&lt;br /&gt;
| kurzname    = Duisburger SpV&lt;br /&gt;
| ort         = Duisburg&lt;br /&gt;
| image       = [[Datei:Duisburger SpV - Logo.svg|160px|Vereinsabzeichen]]&lt;br /&gt;
| langname    = Duisburger Spielverein e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
| gegründet   = 22. März 1900&lt;br /&gt;
| aufgelöst   = 30. Juni 1964&lt;br /&gt;
| klubfarben  =&lt;br /&gt;
| stadion     = Sportplatz am Grunewald (1901–1914)&amp;lt;br /&amp;gt;Sportplatz Rheintörchenstraße (1918–1954)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Wedaustadion]] (1954–1964)&lt;br /&gt;
| liga        = [[Fußball-Oberliga West|Oberliga West]]&lt;br /&gt;
| erfolge     = Deutscher Vizemeister 1913&lt;br /&gt;
| pattern_la1 =&lt;br /&gt;
| pattern_b1 =&lt;br /&gt;
| pattern_ra1 =&lt;br /&gt;
| leftarm1 = FF0000&lt;br /&gt;
| body1 = FF0000&lt;br /&gt;
| rightarm1 = FF0000&lt;br /&gt;
| shorts1 = FFFFFF&lt;br /&gt;
| socks1 = 000000&lt;br /&gt;
| pattern_la2 =&lt;br /&gt;
| pattern_b2 = _unknown&lt;br /&gt;
| pattern_ra2 =&lt;br /&gt;
| leftarm2 =&lt;br /&gt;
| body2 =&lt;br /&gt;
| rightarm2 =&lt;br /&gt;
| shorts2 =&lt;br /&gt;
| socks2 =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duisburger Spielverein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (meist &amp;#039;&amp;#039;Duisburger SpV&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;DSV&amp;#039;&amp;#039; abgekürzt) war ein [[Sportverein]] aus [[Duisburg]]. Der Verein gehörte zu den Pioniervereinen des westdeutschen [[Fußball]]s und konnte insgesamt zehn Mal die westdeutsche Meisterschaft gewinnen. 1913 wurde der Spielverein [[Deutsche Fußballmeisterschaft|deutscher Vizemeister]]. Der Verein stellte fünf [[Liste der deutschen Fußballnationalspieler|deutsche Nationalspieler]]. Wegen ihrer roten Trikots wurden die Spieler auch als „Rotblusen“ bezeichnet. Am 1. Juli 1964 fusionierte der Spielverein mit dem [[TuS Duisburg 48/99]] zu [[Eintracht Duisburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Der Spielverein im Kaiserreich ===&lt;br /&gt;
Am 25. März 1848 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Duisburger Turngemeinde für Erwachsene 1848&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Im Jahre 1892 brachte ein Vereinsmitglied nach einer Studienreise nach [[London]] das Fußballspiel nach Duisburg. Ein Jahr später wurde an den Pulverwiese der erste Platz errichtet. Im Jahre 1896 erhielt der Verein eine Einladung zu vier Freundschaftsspielen in [[England]]. Die Spiele wurden allesamt mit einem Torverhältnis von 0:37 verloren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;historie&amp;quot;&amp;gt;[[Hardy Grüne]], Christian Karn: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Buch der deutschen Fußballvereine]].&amp;#039;&amp;#039; AGON Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. Oktober 1898 gehörte man zu den Gründungsmitgliedern des [[Westdeutscher Spiel-Verband|Rheinischen Spiel-Verbandes]]. Zwei Jahre später verbot die [[Deutsche Turnerschaft]] seinen Mitgliedsvereinen das Fußballspiel. Es gilt als „undeutsch“ und „Englische Krankheit“. Auf Initiative des späteren [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]]-Präsidenten [[Gottfried Hinze]] gründete die Fußballabteilung am 22. März 1900 den &amp;#039;&amp;#039;Duisburger Spielverein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;historie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1902 richtete der Rheinische Spiel-Verband ein Ligensystem ein. Der Spielverein wurde in die erste Klasse des 3. Bezirks eingereiht und wurde hinter dem punktgleichen [[Essener SV 1899]] Vizemeister. Am 4. November 1903 trat der DSV dem Deutschen Fußball-Bund bei, um auch an den Endrunden um die [[Deutsche Fußballmeisterschaft|deutsche Meisterschaft]] teilnehmen zu können. [[Westdeutsche Fußballmeisterschaft 1903/04|Prompt]] gewann die „Rotblusen“ ihre erste westdeutsche Meisterschaft. Im [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1903/04|Halbfinale]] scheiterte die Mannschaft knapp am amtierenden Meister [[VfB Leipzig (1893)|VfB Leipzig]], der erst in der 132. Spielminute den Siegtreffer zum 3:2 erzielen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3928562851|Seite=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs weitere westdeutsche Meisterschaften folgten bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] für den DSV, der im Jahre 1901 seinen &amp;#039;&amp;#039;Sportplatz am Grunewald&amp;#039;&amp;#039; bezog. Auch auf Reichsebene vermochten die „Rotblusen“ mitzuhalten. Nachdem die Duisburger [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1904/05|1905]] noch im Viertelfinale am [[Karlsruher FV]] gescheitert waren, erreichten sie [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1907/08|drei Jahre später]] das Halbfinale. Hier setzten sich die [[Stuttgarter Kickers]] deutlich mit 5:1 Toren durch. Der Spielverein protestierte zunächst, da der vom [[Regen]] durchnässte Platz nicht bespielbar gewesen sei. Der DFB lehnte den Protest mit der Begründung ab, dass Fußballer schließlich keine [[Feigheit|Memmen]] sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3928562851|Seite=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Duisburger SpV 1913.jpg|mini|Mannschaftsfoto aus dem Jahr 1913]]&lt;br /&gt;
1909 führte der Westdeutsche Spiel-Verband eine „Zehnerliga“ für die spielstärksten Vereine im Verbandsgebiet ein. Der Spielverein sicherte sich drei der vier ausgespielten Meisterschaften. 1910 stellte der DSV mit [[Lothar Budzinski-Kreth]] und [[Christian Schilling (Fußballspieler, 1879)|Christian Schilling]] erstmals Spieler für die deutsche Nationalmannschaft ab. Nachdem die Mannschaft bei den deutschen Meisterschaften [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1909/10|1910]] und [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1910/11|1911]] jeweils im Viertelfinale am Karlsruher FV und [[Holstein Kiel]] scheiterte gelang im Jahre [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1912/13|1913]] erstmals der Finaleinzug. Zunächst gelang ein 2:1-Viertelfinalsieg gegen die favorisierten Stuttgarter Kickers. Im Halbfinale traf der Spielverein auf Holstein Kiel. 10.000 Zuschauer im nahen [[Essen]] sahen einen 2:1-Sieg der „Rotblusen“, die als erster westdeutscher Verein ins Endspiel einziehen konnte. Dort erwies sich der VfB Leipzig als zu stark und konnte das Finale mit 3:1 für sich entscheiden. [[Heinrich Fischer (Fußballspieler)|Heinrich Fischer]] erzielte den Duisburger [[Ehrentreffer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen den Weltkriegen ===&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkrieges wurden nur Bezirksmeisterschaften ausgetragen. Nach Kriegsende öffnete sich der im gehobenen Bürgertum verankerte Verein auch einfachen [[Arbeiter]]n, die zuvor nicht Vereinsmitglied werden durften. Ab 1920 wurden wieder westdeutsche Meisterschaften ausgespielt, bei denen sich die „Rotblusen“ drei Mal in die Siegerliste eintragen konnten.&lt;br /&gt;
[[Deutsche Fußballmeisterschaft 1920/21|1921]] erreichte der Spielverein erstmals nach Kriegsende die deutsche Meisterschaft und sorgte mit einem 2:1-Viertelfinalsieg nach [[Verlängerung (Fußball)|Verlängerung]] über den aufstrebenden [[Hamburger SV]] für Aufsehen. Das Endspiel wurde mit einer 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen den [[Blau-Weiß 90 Berlin|Berliner FC Vorwärts]] verpasst. [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1923/24|Drei Jahre später]] verhinderte der [[1. FC Nürnberg]] durch einen 3:1-Halbfinalsieg eine Endspielteilnahme des DSV. Die Nürnberger konnten auch [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1924/25|1925]] die „Rotblusen“ im Halbfinale schlagen, diesmal mit 3:0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 sicherte sich der Spielverein seine elfte und letzte Westmeisterschaft. Dabei trafen die Duisburger erstmals auf den Emporkömmling [[FC Schalke 04]]. In der Achtelfinalpartie gegen den [[BSC Kickers 1900|Berliner SC Kickers]] führte der DSV bereits mit 2:0, verlor aber nach Verlängerung noch mit 4:5. Der Siegtreffer für die Hauptstädter fiel erst in der 147. Spielminute.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3928562851|Seite=96}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende der 1920er Jahre fiel der Spielverein zunehmend ins Mittelmaß zurück und geriet in finanzielle Schieflage. Zahlreiche Leistungsträger wechselten zu anderen Vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einführung der [[Gauliga (Fußball)|Gauligen]] im Jahr 1933 wurde der Spielverein nicht berücksichtigt. Im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] hatte der Verein aufgrund seiner bürgerlichen Herkunft einen schweren Stand und wurde als [[Judentum|Judenclub]] bezeichnet. Erst 1943 gelang der Aufstieg in die [[Gauliga Niederrhein]]. Dort traten die „Rotblusen“ nicht an, sondern bildeten gemeinsam mit dem [[TuS Duisburg 48/99|TuS 48/99]] eine [[Kriegsspielgemeinschaft]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;historie&amp;quot; /&amp;gt;, die sich [[Gauliga Niederrhein 1943/44|auf Anhieb]] die Gaumeisterschaft sicherte. Auf [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1943/44|Reichsebene]] wurde das Viertelfinale erreicht, wo der [[Luftwaffen-Sportverein Hamburg]] mit 3:0 die Oberhand behielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gingen der Spielverein und der TuS 48/99 wieder getrennte Wege. 1947 ging es um die Qualifikation für die neu geschaffene [[Fußball-Oberliga West|Oberliga West]], für die der DSV in seiner &amp;#039;&amp;#039;Bezirksliga Rechter Niederrhein&amp;#039;&amp;#039; hätte unter die ersten Zwei kommen müssen. Hinter [[Rot-Weiß Oberhausen]] liefen die „Rotblusen“ und [[Hamborn 07]] punktgleich ins Ziel, so dass ein Entscheidungsspiel nötig wurde, welches Hamborn mit 2:1 nach Verlängerung gewann. Ein Jahr später scheiterte der Spielverein in der Aufstiegsrunde zur Oberliga West an [[Rot-Weiss Essen]]. Erst 1949 gelang der Klassensprung, als sich der DSV gegen den [[Duisburger FV 08]] und den [[VfL Benrath]] durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem zehnten Platz in der [[Fußball-Oberliga 1949/50|Saison 1949/50]] folgte [[Fußball-Oberliga 1950/51|ein Jahr später]] der Abstieg in die neu geschaffene [[II. Division]]. Der direkte Wiederaufstieg wurde knapp verpasst, da der Spielverein gegenüber der [[Wuppertaler SV|TSG Vohwinkel 80]] einen um 0,034 Tore schlechteren [[Torquotient]]en aufwies. [[II. Division 1952/53|Ein Jahr später]] wurden die „Rotblusen“ mit einem Punkt Rückstand auf den [[Rheydter Spielverein]] Dritter. Erst als Trainer [[Fred Harthaus]] im Jahr 1953 zurückgeholt wurde, gelang 1954 der Wiederaufstieg in die Oberliga West.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück im Oberhaus sorgte der Spielverein durch Siege gegen [[Borussia Dortmund]] und beim Meister [[Rot-Weiss Essen]] für Furore. Dem achten Platz in der [[Fußball-Oberliga 1954/55|Saison 1954/55]] folgte [[Fußball-Oberliga 1955/56|ein Jahr später]] der vierte Rang. Mit 14:0 Punkten starteten die „Rotblusen“ in die [[Fußball-Oberliga 1956/57|Saison 1956/57]] und sie hielten die Tabellenführung bis zum 23. Spieltag. Zum Saisonende brach die Mannschaft ein, behauptete jedoch aufgrund des besseren Torquotienten gegenüber dem 1. FC Köln den zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1956/57|Endrunde zur deutschen Meisterschaft]] berechtigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3928562851|Seite=363}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spielverein startete mit einem 1:1 gegen den Hamburger SV und schlug anschließend den [[1. FC Saarbrücken]] mit 3:1. Somit brauchte der DSV im abschließenden Spiel gegen den 1. FC Nürnberg einen Sieg, um ins Finale einzuziehen. In der 84. Minute konnten die Nürnberger zum 2:2 ausgleichen, wodurch der Hamburger SV durch seinen 2:1-Sieg über Saarbrücken ins Endspiel einzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang ===&lt;br /&gt;
Der Spielverein konnte in den folgenden Jahren nicht mehr an die Erfolge der Spielzeit 1956/57 anknüpfen. Schon in der [[Fußball-Oberliga 1957/58|folgenden Spielzeit]] rutschten die „Rotblusen“ auf Platz zehn hinab. Statt wie in der Vorsaison 20.000 kamen nur noch knapp 13.000 Zuschauer im Schnitt zu den Heimspielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;historie&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem [[Fußball-Oberliga 1959/60|1960]] noch einmal der fünfte Platz erreicht worden war, geriet die Mannschaft in den frühen 1960er Jahren in den Abstiegskampf. [[Fußball-Oberliga 1961/62|1962]] stieg der Spielverein schließlich als Tabellenletzter in die II. Division ab. [[II. Division 1962/63|Ein Jahr später]] schaffte die Mannschaft mit Müh und Not die Qualifikation für die neu geschaffene [[Fußball-Regionalliga|Regionalliga West]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr qualifizierte sich der Lokalrivale [[MSV Duisburg|Meidericher SV]] für die neu geschaffene [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]]. Der inzwischen mit über 100.000 [[Deutsche Mark|Mark]] verschuldete Spielverein nahm während der Saison 1963/64 Fusionsgespräche mit dem TuS 48/99, dem FV 08 und dem [[Duisburger SV 1900|Duisburger SC 1900]] auf. Zwischenzeitlich qualifizierten sich die „Rotblusen“ erstmals für den [[DFB-Pokal]]; die Mannschaft scheiterte nach einem 2:0-Sieg bei [[Eintracht Gelsenkirchen]] im Achtelfinale an [[Altonaer FC von 1893|Altona 93]]. Am 22. Juni 1964 wurde auf einer Mitgliederversammlung die Fusion des DSV mit dem TuS 48/99 zu Eintracht Duisburg beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielstätten ==&lt;br /&gt;
Der erste vereinseigene Sportplatz des DSV, &amp;#039;&amp;#039;Sportplatz am Grunewald&amp;#039;&amp;#039; genannt, befand sich seit 1901 auf dem späteren [[Gelände]] des [[Duisburg Güterbahnhof|Duisburger Güterbahnhofs]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Coordinate|name=DSV-Platz am Grunewald|NS=51.426132|EW=6.773522|region=DE-NW|type=landmark|text=Ungefähre Lage des DSV-Platzes am Grunewald}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Platz war 1910 Austragungsorts eines [[Länderspiel]]s zwischen [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]] und [[Belgische Fußballnationalmannschaft|Belgien]], musste aber 1914 wegen der Erweiterung des Güterbahnhofs aufgegeben werden. Als Ersatz errichtete der DSV bis 1918 eine neue Platzanlage an der Rheintörchenstraße im Stadtteil [[Wanheimerort]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Coordinate|name=DSV-Platz Wanheimerort|NS=51.396287|EW=6.757856|region=DE-NW|type=landmark|text=Lage des DSV-Platzes in Wanheimerort}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 übernahm die Stadt Duisburg diese Anlage und überließ sie dem DSV zur Nutzung. Der DSV blieb dort bis 1954 ansässig, nur für wichtige Spiele mit großem Besucherandrang wurde ins Wedaustadion ausgewichen. Ab 1954 trug der DSV alle Heimspiele im [[Wedaustadion]] aus. Am Ort des alten DSV-Platzes in Wanheimerort befindet sich heute die städtische &amp;#039;&amp;#039;Sportanlage Düsseldorfer Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Fußballmeisterschaft|Deutscher Vizemeister]] [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1912/13|1913]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der westdeutschen Fußballmeister 1903–1933|Westdeutscher Meister]] 1904, 1905, 1908, 1910, 1911, 1913, 1914, 1921, 1924, 1927&lt;br /&gt;
* Meister der „Zehnerliga“ 1910, 1911, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Lothar Budzinski-Kreth]], ein Länderspiel 1910&lt;br /&gt;
* [[Willi Drehmann]], Amateurnationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Walter Fischer (Fußballspieler)|Walter Fischer]], fünf Länderspiele 1911–1914&lt;br /&gt;
* [[Hans Gruber (Fußballspieler)|Hans Gruber]], ein Länderspiel 1929&lt;br /&gt;
* [[Willi Koll]], DSV-Rekordspieler und -torschütze, zwei B-Länderspiele 1956–1959&lt;br /&gt;
* [[Peter Maaßen]], Jugendspieler beim SpV, später 25 Jahre Präsident von [[Rot-Weiß Oberhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Christian Schilling (Fußballspieler, 1879)|Christian Schilling]], zwei Länderspiele 1910&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Straßburger]], zwei Länderspiele 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fußball in Duisburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://duisburger-spielverein.multipurpose.de/hauptseite.htm Homepage über den Duisburger Spielverein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Raupp]]: Toni Turek – „Fußballgott“. Eine Biographie. Hildesheim: Arete Verlag 2019 (ISBN 978-3-96423-008-9), S. 15 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein aus Duisburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duisburger SpV| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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