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	<title>Duhamel-Atlas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:49:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Duhamel-Atlas&amp;diff=2508439&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-10-25T10:28:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duhamel-Atlas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beaunier-Atlas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saargrubenatlas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.saarpfalz24.de/saarpedia/derbergbau.html |wayback=20110804050125 |text=Saarpedia}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saar-Kohle-Atlas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSK&amp;quot;&amp;gt;Karl Heinz Ruth: &amp;#039;&amp;#039;Stollen und Schächte im Steinkohlenbergbau an der Saar.&amp;#039;&amp;#039; Band 24: &amp;#039;&amp;#039;Grubenbaue im Atlas des Concessions du Terrain Houiller de la Sarre.&amp;#039;&amp;#039; Dt. Steinkohle AG, Regionalverwaltung Saar (Hrsg.), 1999, {{OCLC|313566792}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{frS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atlas des concessions du Terrain Houiller de la Sarre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Kartenwerk der [[Markscheider]]kunst, das im Frühjahr 1810 fertiggestellt wurde und für über 100 Jahre für das [[Bergbau im Saarland#Französische Administration 1793–1815|Saarkohle]]-Revier Gültigkeit besaß. Urheber waren [[Jean Baptist Duhamel]], Professor für Bergbau an der [[École pratique des Mines de la Sarre]]&amp;lt;!--1945 durch Kriegseinwirkung abgebrannt (http://www.saarland-lese.de/index.php?article_id=418)--&amp;gt; in [[Geislautern]], sowie dessen Assistenten [[Louis-Antoine Beaunier]] und [[Michel-François Calmelet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Frieden von Lunéville|Friedensschluss mit Preußen]] im Februar 1801 gingen die Eroberer daran, sich das neue Land links des Rheins zunutze zu machen. Dazu zählten auch seine Bodenschätze. Unter dem [[Conseil d’État (Frankreich)|Staatsrat]] und &amp;#039;&amp;#039;Direktor der Brücken und Chausséen&amp;#039;&amp;#039; [[Jean-Pierre Bachasson de Montalivet]] wurde am 1. Januar 1809 der Auftrag erteilt, ein Kartenwerk für die Konzessionsvergabe zu schaffen. Das zu bearbeitende Gebiet stellte in vieler Hinsicht Neuland dar, vor allem, was die Größe und Unerschlossenheit des Gebietes darstellte, war es doch seinerzeit nur sehr dünn besiedelt, von großen Wäldern durchzogen und fast ohne Infrastruktur.&amp;lt;ref&amp;gt;Sainte-Claire Deville (technischer Direktor der Mine domaninales de la Sarre): [https://www.annales.org/archives/x/sarre.html Rede auf der Hauptversammlung am 10. Mai 1924 der Alumni-Vereinigung der l&amp;#039;École des Mines.] online&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung des [[Atlas (Kartografie)|Atlasses]] orientierten sich die Macher an den Arbeiten von [[Gabriel Jars]], einem Kollegen von Duhamels Vater [[Jean-Pierre Guillot-Duhamel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SB&amp;quot;&amp;gt;[http://www.saarlandbilder.net/orte/voelklingen/geislautern/berghochschule.htm Saarlandbilder]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb von zwei Jahren war das Werk vollendet. In der Form eines Atlas war ein Kartenwerk entstanden, in dem Oberflächen-Topographie mit einer Genauigkeit dargestellt wurde, die heute immer noch verwundert. Auf 61 Blatt sind unter anderem auch Weiler und Bauernhöfe zu sehen, die heute nicht mehr existieren; Verkehrswege dagegen sind noch unterentwickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deville&amp;quot;&amp;gt;Sainte-Claire Deville (technischer Direktor der Mine domaninales de la Sarre): [https://admi.net/jo/loi1810.html Rede auf der Hauptversammlung am 10. Mai 1924 der Alumni-Vereinigung der l&amp;#039;École des Mines.] In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin der Alumni-Vereinigung der „Mine domaninales de la Sarre“.&amp;#039;&amp;#039; Juni 1924.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird der Originalatlas im [[Hôtel de Soubise|Nationalarchiv]] in Paris aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Form ==&lt;br /&gt;
Der fünf Zentimeter dicke, in weinrotes Leder gebundene Atlas hat das Format 95 × 67&amp;amp;nbsp;cm im Hochformat. Die einzelnen Blätter sind 94 × 62&amp;amp;nbsp;cm groß und bilden immer eine Doppelseite, die aufgeklappt auf 80 × 60 cm groß ist. In den 1920er Jahren wurden von der damals französischen Grubenverwaltung [[Faksimile]]drucke in den Maßen 64 × 50 × 7&amp;amp;nbsp;cm angefertigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
In der im Folgenden angegebenen Reihenfolge befinden sich die Blätter:&lt;br /&gt;
# Übersichtskarte der Zusammenstellung der Konzessionen des Steinkohlengebietes der Saar im Maßstab 1:50.000: „Carte d&amp;#039;Assemblage de l&amp;#039;Atlas des Concessions du Terrain Houiller de la Sarre“&lt;br /&gt;
# Zeichenerklärung „Explication des Signes, des Chiffres et des Lettres employés dans l&amp;#039;Atlas“&lt;br /&gt;
# 12 [[Schnitt (Darstellung)|Schnitte]] der im Abbau stehenden Gruben: „Coupes et Projections des Mines de Houille en Exploitation, dans le Pax de Sarrebruck. Planche 1&amp;lt;sup&amp;gt;ere&amp;lt;/sup&amp;gt;“&lt;br /&gt;
# 61 Blätter der Konzessionsfelder im Maßstab 1: 2.500: „Plans des concessions du Terrain Houiller de la Sarre“&lt;br /&gt;
# Register über die Einteilung des saarländischen Grubengebietes in 64 Konzessionsfelder und sieben reservierte Konzessionsfelder&lt;br /&gt;
# Register der Nivellierungen des Grubengebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders fortschrittlich ist die Vermaßung anzusehen, die bereits im metrischen Meter- und Zentimeter-Maß vorgenommen wurde. Nur teilweise wurde es durch das noch vor Ort übliche Fuß- und Zoll-Maß ergänzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SB&amp;quot; /&amp;gt; Für die Karten ist ein eigener Null-Punkt festgelegt worden. Er befindet sich an der Mündung des Schwalbaches in die Saar auf 181,1 Meter über [[Normalnull]] und ist auf Blatt 40 als „Point Zéro des Nivellements pris à l&amp;#039;Embouchure de la Schwalbach dans la Sarre“ gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Atlas wurden 64 Konzessionsfelder vermerkt. Kohlefelder für [[Alaunwerk]]e und [[Glashütte]]n zählten nicht dazu.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Banken: [http://books.google.de/books/about/Die_Industrialisierung_der_Saarregion_18.html?id=PwO0ivcBqnQC &amp;#039;&amp;#039;Die Industrialisierung der Saarregion 1815–1914.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Frühindustrialisierung 1815–1850.&amp;#039;&amp;#039;] Franz Steiner Verlag, 2000, ISBN 3-515-07324-8, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Abschluss fand die umfangreiche Arbeit mit der Verabschiedung des Gesetzes &amp;#039;&amp;#039;LOI concernant les Mines, les Minières et les Carrières&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Gesetz über die Minen, Bergbau und Gewinnung von Steinen.}}),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deville&amp;quot; /&amp;gt; in dem die [[Konzession]]svergabe genau geregelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hubertus Rolshoven u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Der Duhamel-Atlas. Ein Meisterwerk französischer Markscheiderkunst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Anschnitt, Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1–2/1988, 40 Jg. S. 14–19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://annales.org/archives/x/sarre.html Vollständiger Redetext Devilles] mit Beispielkarten&lt;br /&gt;
* [https://patrimoine.mines-paristech.fr/ark:/25652/bYKQIK#?c=0&amp;amp;m=0&amp;amp;s=0&amp;amp;cv=0 Digitalisierte Originalblätter des Atlas bei der Bibliothèque MINES ParisTech]&lt;br /&gt;
* [http://gk.historic.place/historische_objekte/index.html?zoom=12&amp;amp;lat=49.33839&amp;amp;lon=7.08411&amp;amp;pid=KmObHaSaHe Georeferenzierter Atlas] als historisches Overlay zu [https://www.historic.place/ Historic.Place], einem [[OpenStreetMap]]-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saarländische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartografisches Werk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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