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	<title>Duftstoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T15:39:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Duftstoff&amp;diff=69108&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anagkai: Assoziative Verweise entfernt</title>
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		<updated>2025-09-13T09:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Assoziative Verweise entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duftstoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein den [[Geruchssinn]] anregender, [[chemischer Stoff]], der bei Tieren der [[Kommunikation]] dient, beispielsweise als [[Pheromon]]. Bei Pflanzen dienen Duftstoffe sowohl der Anlockung von [[Insekten]] zur [[Ausbreitung (Biologie)|Ausbreitung]] von [[Pollen]], [[Same (Pflanze)|Samen]] oder [[Spore]]n als auch zur Abschreckung. Auch Pilze produzieren Duftstoffe, die unter anderen positiv auf das Wurzelwachstum von Pflanzen wirken können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franck A. Ditengou, Anna Müller, Maaria Rosenkranz, Judith Felten, Hanna Lasok |Titel=Volatile signalling by sesquiterpenes from ectomycorrhizal fungi reprogrammes root architecture |Sammelwerk=Nature Communications |Band=6 |Nummer=1 |Datum=2015-02-23 |DOI=10.1038/ncomms7279 |Seiten=6279}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflanzliche Duftstoffe ==&lt;br /&gt;
Pflanzen besitzen Duftstoffe, um Insekten anzulocken oder Fressfeinde abzuschrecken. Süße Düfte werden meist als Lockmittel verwendet, [[Geruch|übelriechende]] zur Abwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene pflanzliche Duftstoffe werden in erheblichen Mengen aus den jeweiligen Pflanzen gewonnen und in der [[Parfum]]fabrikation oder zur [[Aroma]]tisierung von Lebensmitteln oder in Arzneimitteln eingesetzt. Beispielhaft seien nur folgende Pflanzen genannt: [[Echter Lavendel|Lavendel]], [[Rosen]], [[Echter Kümmel|Kümmel]], [[Eukalyptus]], [[Gewürzvanille|Vanille]], [[Zitruspflanzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tierische Duftstoffe ==&lt;br /&gt;
Viele Tiere besitzen [[Duftdrüse]]n, die (zumindest für bestimmte Tiere) angenehm riechen; bekannt ist zum Beispiel das [[Moschus]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Hundenase Samoyede asb 10-2004 PICT5579.JPG|mini|Die Hundenase ist eines der empfindlichsten Riechorgane (hier: Nase eines [[Samojede (Hunderasse)|Samojeden]])]]&lt;br /&gt;
Die Tiere benutzen ihren Duftstoff beispielsweise, um ihr [[Revier (Tier)|Revier]] zu markieren (&amp;#039;&amp;#039;Duftmarken&amp;#039;&amp;#039;) oder Artgenossen Botschaften mitzuteilen (&amp;#039;&amp;#039;Verständigung der Artgenossen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
So markieren [[Ameisen]] ihre Straßen mit [[Ameisensäure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die &amp;#039;&amp;#039;Anlockung der [[Sex]]ualpartner&amp;#039;&amp;#039; verspritzen beispielsweise empfängnisbereite weibliche Tiere [[Urin]], um den männlichen Artgenossen zu signalisieren, dass sie gedeckt werden können. Auch locken einige Schmetterlingsarten ihre Partner über viele Kilometer hinweg mit Duftstoffen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duftstoffe können zudem zur &amp;#039;&amp;#039;Erregung des Geschlechtspartners&amp;#039;&amp;#039; dienen. Duftdrüsen sind bei Säugermännchen besonders während der [[Brunft]] stark entwickelt (Vorhautdrüse des [[Biber]]s oder dem Moschusbeutel des Moschustiers). Der Biber verspritzt so genanntes „[[Bibergeil]]“, um Artgenossen anzulocken. Dieser Duftstoff wird/wurde von Jägern bei der Jagd von Bibern gerne eingesetzt, da er sehr hohe Fangquoten garantierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur &amp;#039;&amp;#039;Abschreckung gegenüber Feinden&amp;#039;&amp;#039; nutzen beispielsweise [[Stinktiere]] Stinkdrüsensekret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Duftstoffe beim Menschen ==&lt;br /&gt;
Auch der Mensch besitzt eigene Duftstoffe ([[Pheromon]]e) zur sexuellen Lockung und Werbung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Neus1.jpg|mini|Menschliche Nase]]&lt;br /&gt;
Eine entscheidende Bedeutung haben dabei die [[apokrin]]en [[Drüsen]] der Haut, die als [[Duftdrüse]]n neben den [[Ekkrine Schweißdrüse|ekkrinen Schweißdrüsen]] Duftstoffe bzw. deren Vorstufen absondern. Hierzu zählen beispielsweise [[Steroide]], [[Carbonsäuren]] und deren [[Derivat (Chemie)|Derivate]] (z. B. [[Capronsäure]] und [[Hexansäuremethylester]]) oder Sulfanylalkanole ([[Thiole]]). Eine wichtige Rolle bei der Duftentwicklung spielen bakterielle [[Enzyme]], die zur Gruppe der [[Lyasen]] gehören und Duftvorläufermoleküle in die eigentlichen Duftstoffe umwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Arten und Mittel der [[Körperpflege]] dienen dagegen dem Bemühen, den [[Odor]] als unangenehm empfundener [[Körpergeruch|Körpergerüche]], etwa im [[Mundgeruch]] oder im [[Schweiß]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;geruch, zu unterbinden ([[Desodorierung]]). Außerdem verwendet der Mensch nicht-körpereigene Duftstoffe, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Parfüm]]s und parfümierten Kosmetikprodukten, um sich einen anderen Geruch zuzulegen. Auch werden Wohnräume und Kleidung durch [[Riechstoff]]e, die z.&amp;amp;nbsp;B. in Reinigungsmitteln und Waschmitteln enthalten sind, in verschiedenen Duftnoten parfümiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synthetische Duftstoffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NAMED All &amp;amp;x4 O label.jpg|mini|Zu den als [[allergen]] bekannten [[Riechstoff]]en zählen auch synthetische]]&lt;br /&gt;
In [[Parfum]]s, Duftkerzen, Räucherstäbchen, Raumduftsprays etc. werden sowohl natürliche als auch [[Synthese (Chemie)|synthetische]] [[Riechstoff]]e eingesetzt. In diesen Produkten finden neben natürlichen auch naturidentische Duftstoffe Verwendung, ebenso in [[Pheromonfalle]]n. Manche häufig gebrauchten Verbindungen wie z. B. [[Zimtaldehyd]] oder [[Cumarin]] werden synthetisiert, da die Nachfrage den Nachschub aus natürlichen Quellen übersteigt. Weiterhin werden auch Verbindungen eingesetzt, die in der Natur nicht vorkommen, z. B. 2-Benzylidenheptanal (Amylzimtaldehyd) oder [[Ethyl-2-naphthylether]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duftstoffe können bei empfindlichen Personen [[Allergie]]n auslösen; dies hängt – entgegen landläufiger Meinung – nicht von der Herkunft (natürlich bzw. synthetisch) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktbedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Umsatz auf dem Weltmarkt für alle Substanzen, die als Geruchsstoffe oder Geschmacksstoffe – [[Riechstoffe]] und [[Aromastoff]]e – eingesetzt wurden, betrug im Jahr 2006 rund 18 Mrd. US-Dollar.&amp;lt;ref name=roempp&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-18-01394|Name=Riechstoffe|Abruf=2013-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alain Corbin: &amp;#039;&amp;#039;Pesthauch und Blütenduft&amp;#039;&amp;#039;. Eine Geschichte des Geruchs (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Le miasme et la jonquille&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Grete Osterwald). Wagenbach, Berlin 2005, ISBN 978-3-8031-3618-3.&lt;br /&gt;
* [[Eva Goris]], Claus-Peter Hutter: &amp;#039;&amp;#039;Der Duft-Code – Wie die Industrie unsere Sinne manipuliert&amp;#039;&amp;#039;, Heyne, München 2011, ISBN 978-3-453-20001-2.&lt;br /&gt;
* Hanns Hatt, Regine Dee: &amp;#039;&amp;#039;Das Maiglöckchen-Phänomen&amp;#039;&amp;#039;. Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt. Piper, München/Zürich 2008, ISBN 978-3-492-05224-5,&lt;br /&gt;
** spätere Ausgabe unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Niemand riecht so gut wie du&amp;#039;&amp;#039;. Die geheimen Botschaften der Düfte, Piper, München/Zürich 2010, ISBN 978-3-492-25747-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ursula Klaschka |Titel=Allergene Duftstoffe: Welche Kosmetikprodukte sind empfehlenswert? |Sammelwerk=[[Umweltwissenschaften und Schadstoff-Forschung]] |Band=22 |Nummer=3 |Datum=2010 |DOI=10.1007/s12302-010-0130-9 |Seiten=168–176}}&lt;br /&gt;
* Dieter Martinez und R. Hartwig: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Riechstoffe&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Harri Deutsch, Frankfurt/Main 1998, ISBN 3-8171-1539-3&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Andreas Natsch|Titel=Der menschlichen Duftchemie auf der Spur|Sammelwerk=Chemie in unserer Zeit|Band=46|Nummer=2|Jahr=2012|Seiten=110–116|DOI=10.1002/ciuz.201200572}}&lt;br /&gt;
* [[Udo Pollmer]], Andrea Fock, Ulrike Gonder, Karin Haug: &amp;#039;&amp;#039;Liebe geht durch die Nase.&amp;#039;&amp;#039; Was unser Verhalten beeinflusst und lenkt. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2001, ISBN 3-462-03011-6.&lt;br /&gt;
* Lutz Roth, Kurt Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Duftpflanzen, Pflanzendüfte&amp;#039;&amp;#039;. Ätherische Öle und Riechstoffe. ecomed, Landsberg 1997, ISBN 3-609-65140-7.&lt;br /&gt;
* Georg Schwedt: &amp;#039;&amp;#039;Betörende Düfte, sinnliche Aromen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Wiley-VCH, Weinheim 2008, ISBN 978-3-527-32045-5.&lt;br /&gt;
* Wilfried Umbach: &amp;#039;&amp;#039;Kosmetik und Hygiene von Kopf bis Fuß&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim 2004, S. 346ff. ISBN 3-527-30996-9.&lt;br /&gt;
* Piet Vroon, Anton von Amerongen, Hans de Vries: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie der Düfte&amp;#039;&amp;#039;. Wie Gerüche uns beeinflussen und verführen. (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Verborgen verleider.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Niederländischen übersetzt von Annette Löffelholz) Kreuz, Zürich 1996, ISBN 3-268-00195-5.&lt;br /&gt;
* Lyall Watson. &amp;#039;&amp;#039;Der Duft der Verführung&amp;#039;&amp;#039;. Das unbewußte Riechen und die Macht der Lockstoffe (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;[[Jacobson-Organ|Jacobson&amp;#039;s Organ]] And the Remarkable Nature of Smell&amp;#039;&amp;#039;, Norton, New York NY 2000, ISBN 0-393-33291-8, übersetzt von Yvonne Badal), [[S. Fischer Verlag|Fischer-Taschenbuch]] 15880, Frankfurt am Main 2003, ISBN 978-3-596-15880-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Warum in der Welt der Düfte eins plus eins nicht immer zwei ergibt. |Online=https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/warum-in-der-welt-der-duefte-eins-plus-eins-nicht-immer-zwei-ergibt/ |TitelErg=Neue Studie der Nobelpreisträgerin Buck: Duftkombinationen aktivieren andere Gehirnzellen als Einzelnoten |Sammelwerk=[[Science]] | Band=311 | Seiten=1477}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ilka Lehnen-Beyel |Titel=Der Duft des Glücks |Online=https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/der-duft-des-gluecks/  | Sammelwerk=[[New Scientist]] | Datum=2006-10-21 | Seiten=14}}&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1968/publikationen/160930_uba_rg_duftstoffe_barrierefrei.pdf &amp;#039;&amp;#039;Duftstoffe - chemische Begleiter des Alltags.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Umweltbundesamt&amp;#039;&amp;#039;, September 2016&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2025-08-08 |url=http://www.haut.de/pdf/broschueren/faltblatt_duftstoffe.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Klarheit für ungetrübtes Duftvergnügen.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 409&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;haut.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duftstoff| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemikaliengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunikation (Biologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anagkai</name></author>
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