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	<title>Duftdrüse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:04:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Duftdr%C3%BCse&amp;diff=1040944&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Senn-1976: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0 */</title>
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		<updated>2025-06-19T07:51:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duftdrüsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man [[Drüse]]n in der [[Haut]] von Menschen und Tieren, die [[Duftstoff]]e absondern können. Jene Stoffe werden von Artgenossen oder Tieren anderer Arten bewusst oder unbewusst über das [[Olfaktorisches System|olfaktorische System]] aufgenommen; mit dem [[Jacobson-Organ|vomeronasalen Organ (VNO)]] (beim postembryonalen Menschen nicht sicher nachweisbar und vermutlich ohne Funktion)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= | Titel=Physiologie | Herausgeber=Hans-Christian Pape, Armin Kurtz, [[Stefan Silbernagl]] | Auflage=7. | Verlag=Georg Thieme Verlag | Ort=Stuttgart | Datum=2014 | ISBN=978-3-13-796007-2 | Seiten=806, 814, 817 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; existiert dafür ein spezialisiertes Sinnesorgan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiere ==&lt;br /&gt;
Bei Tieren können Duftdrüsen unterschiedliche Funktionen tragen und so der Verteidigung und Abschreckung von Feinden (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Stinkdrüse]]n beim [[Stinktier]]), der Revierabgrenzung, der Orientierung im Raum (z.&amp;amp;nbsp;B. durch Absetzen von Duftmarken), der innerartlichen Verständigung (z.&amp;amp;nbsp;B. Stockgeruch bei [[Bienen]]) oder der Anlockung des anderen Geschlechts dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mensch ==&lt;br /&gt;
Beim Menschen werden die Duftdrüsen gemeinhin zu den [[Schweißdrüsen]] &amp;#039;&amp;#039;Glandulae sudoriferae&amp;#039;&amp;#039; gezählt und traditionell den übrigen [[ekkrin]]en Schweißdrüsen gegenüber auch als &amp;#039;&amp;#039;apokrine Schweißdrüsen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet (die sowohl [[merokrin]] (ekkrin) als auch [[apokrin]] sezernieren)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinzeller&amp;quot; /&amp;gt;. Im Unterschied zu den unabhängig von [[Haarfollikel]]n über den gesamten Körper verteilten 2 bis 4 Millionen [[cholinerg]] innervierten ekkrinen Schweißdrüsen, welche dem nackten Primaten eine außerordentlich effektive [[Thermoregulation]] erlauben, sind seine insgesamt meist weniger als hunderttausend Duftdrüsen größer, auf bestimmte Körperregionen beschränkt und ihr Ausführungsgang mündet jeweils in den Trichter eines Haarfollikels, neben dem einer [[Talgdrüse]] des Haarbalgs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duftdrüsen liegen zu über 100/cm² besonders dicht in der Unterhaut von Achselhöhle, Genitoanalregion und Brustwarzenhof sowie, spärlicher, von Gesicht, [[Kopfschwarte]] und [[Bauchnabel|periumbilikaler]] Bauchhaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktion ===&lt;br /&gt;
Die unverzweigten, röhrenförmigen Einzeldrüsen bilden besondere Sekrete, die entlang eines Haarschaftes mit [[Hauttalg]] vermischt an die Oberfläche gelangen und unter Mitwirkung einer spezifisch adaptierten bakteriellen Hautflora zu oft intensiven Duftstoffen umgesetzt werden. Deren verschiedene [[Odor|Duftnoten]] tragen auch beim Menschen zumindest innerartlich kommunikative Funktionen – in der Regel unbewusste – und können als Signale verstanden werden. Die Reizaufnahme erfolgt über das gewöhnliche [[Riechschleimhaut|Riechepithel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Duftdrüsen sind phylogenetisch betrachtet sehr viel älter als die ekkrinen Schweißdrüsen und werden ebenso wie diese [[Sympathisches Nervensystem|sympathisch]] innerviert, jedoch &amp;#039;&amp;#039;[[adrenerg]]&amp;#039;&amp;#039;. Insbesondere im Zusammenhang mit emotionalen Regungen wie Wut, Schmerz, Angst, aber auch Freude, Lust und sexueller Erregung wird die Sekretion der Duftdrüsen nervös vermittelt gesteigert. Unter Umständen kann dies auch in Reaktion auf [[Olfaktorische Wahrnehmung|olfaktorisch]] detektierte Stoffe mit [[Wirbeltierpheromone|pheromonähnlicher]] Wirkung auftreten. Meist langfristig stimulierend wirken [[Sexualhormone]] auf die Aktivität von Duftdrüsen, die ihre sezernierende Tätigkeit so überwiegend erst zu Beginn der [[Geschlechtsreife]] aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialisierte apokrine Schweißdrüsen sind die [[Moll-Drüse|Mollschen Drüsen]] &amp;#039;&amp;#039;Glandulae ciliares conjunctivales&amp;#039;&amp;#039;, die am Lidrand in den Haarbalg von Wimpern münden, sowie die Ohrschmalzdrüsen &amp;#039;&amp;#039;Glandulae ceruminosae&amp;#039;&amp;#039; des äußeren Gehörgangs, die [[Cerumen]] sezernieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinzeller&amp;quot;&amp;gt;Thomas Heinzeller, Carl M. Büsing: &amp;#039;&amp;#039;Histologie, Histopathologie und Zytologie&amp;#039;&amp;#039;, Thieme, 2001, ISBN 3-13-126831-X, [https://books.google.de/books?id=n8GKdCfDPwkC&amp;amp;pg=PA51&amp;amp;dq=merokrin+Duftdr%C3%BCse&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=npVjU-fVNbTZ4QT65ICADQ#v=onepage&amp;amp;q=merokrin%20Duftdr%C3%BCse&amp;amp;f=false S. 51&amp;amp;nbsp;f.]; abgerufen am 2. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duftdruse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Riechen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hautdrüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Senn-1976</name></author>
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