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	<title>Dueodde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T23:39:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dueodde&amp;diff=2855628&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cardhu: /* Sehenswertes */</title>
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		<updated>2026-01-06T11:13:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswertes&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für andere Bedeutungen siehe [[Dueodde (Begriffsklärung)]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dueodde, Bornholm (2012-07-09), by Klugschnacker in Wikipedia (3).JPG|mini|[[Küstendüne|Weiß-, Grau- und Braundünen]]. Rechts [[Dueodde Fyr]] (2012)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dueodde-beach.jpg|mini|Strand von Dueodde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dueodde Wald 20160823.jpg|mini|Wald bei Dueodde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bornholm Dueodde asv2024-07 img11.jpg|mini|Leuchtturm Dueodde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Batterie WK2 Dueodde Ost 1.jpg|mini|Geschützturm der östlichen Geschützbatterie, Dueodde]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dueodde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[ˈduːoð]}} ist die Südostspitze [[Bornholm]]s, an der sich eine große [[Küstendüne]] gebildet hat. Diese angesichts der sonst felsigen Küsten der Insel ungewöhnliche Landschaft zieht sich nach Nordosten bis [[Snogebæk]] und Richtung Westen bis Boderne. Sie steht unter Naturschutz und wird den freien Kräften der Natur überlassen. Der Name Dueodde bedeutet Taubenspitze, Taubenort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sandstrand fällt etwas schmaler aus als an der Westküste [[Jütland]]s, aber die Dünen erreichen ähnliche Höhen von bis zu 12&amp;amp;nbsp;Metern. Im Vergleich zur [[Nordsee]]küste fehlen am äußersten Vorstrand die stark salz- und kalkliebenden Pflanzenarten. Das erklärt sich aus dem niedrigen Salzgehalt der mittleren [[Ostsee]] (8.0&amp;amp;nbsp;PSU oder 0,8 %) und dem daraus resultierenden Mangel an Schnecken- und Muschelfragmenten im Sand. Am Übergang zur Düne findet sich häufig [[Filzige Pestwurz]], die marin nur an der Ostsee vorkommt. [[Gewöhnlicher Strandhafer]] und sein Kreuzungsbastard [[Land-Reitgras|Baltischer Strandhafer]] treten vergemeinschaftet auf. Landeinwärts sind die Braundünen heute fast vollständig mit Nadelwald bepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Sandflächen um Dueodde wurden erstmals im 19. Jahrhundert mit [[Strandhafer]] und Kiefern bepflanzt, um das Treiben des Sandes einzudämmen. Der feine weiße Sand wird auch in [[Sanduhr]]en eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Porter 2009&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Darwin Porter, Danforth Prince, Roger Norum |Titel=Frommer&amp;#039;s Scandinavia |Verlag=Lonely Planet |Datum=2009 |ISBN=978-1-118-09023-7 |Seiten=172 |Online=[https://books.google.de/books?id=NEcXtIx2ZPEC&amp;amp;pg=PA172&amp;amp;hl=de Google Books] |Abruf=2013-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] begannen die deutschen Besatzer im Herbst 1940 mit der Errichtung einer [[Küstenbatterie]] auf Dueodde.&amp;lt;ref&amp;gt;Bent Rying: &amp;#039;&amp;#039;Bornholm.&amp;#039;&amp;#039; S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vier Stellungen sollten jeweils mit einem [[38-cm-Schnelladekanone C/34|38cm-Schiffsgeschütz]] bestückt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bauzeugen.wordpress.com/ ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits im Frühjahr 1941 erlahmten die Bauarbeiten, so dass heute nur wenige Betonfundamente übrig geblieben sind. Da an der Bornholmer Ost- und Westküste zwei deutsche Horchstationen zur Erprobung von [[U-Boot]]en lagen, waren im Gewässer vor Dueodde bei entsprechendem Wetter Schifffahrt und Fischfang verboten. Ein [[Marschflugkörper]] vom [[Fieseler Fi 103|Typ V1]] schlug, aus [[Heeresversuchsanstalt Peenemünde|Peenemünde]] kommend, am 22. August 1943 nördlich von Dueodde ein. Der dänische Offizier [[Hasager Christiansen|Chr. Hasager Christiansen]] gelang es, Details der V1 zu fotografieren,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reginald Victor Jones|R. V. Jones]] (1978): &amp;#039;&amp;#039;Most Secret War: British Scientific Intelligence 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;. London: Hamish Hamilton. ISBN 978-0-241-89746-1, S. 300f.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Skizze anzufertigen und diese britischen Behörden zukommen zu lassen. Er wurde im Laufe der deutschen Ermittlungen verhaftet und gefoltert, konnte aber nach [[Schweden]] geschmuggelt werden. Christiansen erhielt für seinen Einsatz das [[Distinguished Service Cross (Vereinigtes Königreich)|Distinguished Service Cross]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baden und Tourismus ==&lt;br /&gt;
Der gut besuchte Strand ist von dem Parkplatz am &amp;#039;&amp;#039;Fyrvejen&amp;#039;&amp;#039; bequem erreichbar, auch die nationale dänische Radroute [[Bornholm Rundt (Radweg)|Bornholm Rundt]] (N 10) führt durch Dueodde. In der Umgebung liegen drei Campingplätze, eine Jugendherberge, das Restaurant „Granpavillonen“ und ein Badehotel, außerdem der Kiosk &amp;#039;&amp;#039;Dueslaget&amp;#039;&amp;#039;. Im angrenzenden Waldgebiet wurde eine Ferienhaussiedlung errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
Der Leuchtturm [[Dueodde Fyr]] an der Südspitze ist der höchste auf Bornholm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stone2009&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrew Stone |Titel=Scandinavian Europe |Verlag=Lonely Planet |ISBN=978-1-74104-928-2 |Seiten=67 |Online=[https://books.google.de/books?id=fULqNyVRakkC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;lpg=PA67&amp;amp;dq=Dueodde+beach&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=X4tkDPRNbz&amp;amp;sig=8XfvyuZq7pO-MdnNbCN5nAcnoSA&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jLSFUNrtB9DSigLDvYDYDg#v=onepage&amp;amp;q=Dueodde%20beach&amp;amp;f=false Google Books] |Abruf=2013-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1962 gebaut und ermöglicht einen weiten Rundumblick. Der Vorgängerbau, das Leuchtfeuer Dueodde Syd steht noch direkt neben dem neuen Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kanonenbatterien Bornholm Süd wurden nie vollendet. Die Überreste liegen rechts und links der Zufahrtsstraße zur Jugendherberge mitten im Wald&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichnet als Tysk Kanonbatterie WK2 in OpenStreetMap&amp;lt;/ref&amp;gt; und sind frei zugänglich. Während die westliche Batterie gut ausgeschildert und über eine kleine Zufahrtsstraße zugänglich ist, erfordert das Auffinden der östlichen Batterie etwas Spürsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weithin sichtbar ist mit dem Bornholmertårnet noch ein weiterer Turm, der bis ins Jahr 2015 eher als Schandfleck in dieser schönen Gegend wahrgenommen wurde. Hinter Stacheldrahtzäunen versteckt, reckte sich der weiße Turm in den Himmel Bornholms, um von dort aus bis ins Jahr 2012 für das dänische Militär und die NATO in Richtung Osten zu lauschen. Dieses militärische Sperrgebiet und Relikt des Kalten Krieges ist seit Juli 2015 als &amp;#039;&amp;#039;Museum des Kalten Krieges&amp;#039;&amp;#039; der Öffentlichkeit zugänglich und wirbt mit dem Slogan „Bornholm aus 70 m Höhe erleben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bent Rying (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Bornholm. Gestalt, Geschichte, Kultur&amp;#039;&amp;#039;. Wachholtz, Neumünster 1981, ISBN 3-529-06172-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{coordinate|NS=54/59/13/N|EW=15/4/32/E|type=landmark|region=DK-84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bornholm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strand in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strand (Europa)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cardhu</name></author>
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