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	<title>Duckstein (Bier) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:26:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Duckstein_(Bier)&amp;diff=601062&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rustikal: /* Geschichte */ defekten Weblink ersetzt</title>
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		<updated>2026-02-02T15:30:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; defekten Weblink ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Duckstein Logo.svg|mini|Das bis zum Jahre 2011 gebräuchliche Logo mit dem [[Kaiserdom (Königslutter)|Kaiserdom Königslutter]] und der [[Kaiser-Lothar-Linde]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duckstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Biermarke der [[Carlsberg (Brauerei)|Carlsberg A/S]], bei der es sich um ein [[obergärige Hefe|obergäriges]] [[Bier]] von rötlicher Farbe handelt. Von der Biersorte her ist es am ehesten in die Kategorie [[Pale Ale|Amber Ale]] einzuordnen. Daneben gibt es unter dem Namen inzwischen auch die Sorten Duckstein [[Weißbier|Weizenbier]], Duckstein Opal Pilsener, Saphir Kellerbier und Rubin [[Bockbier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lutterspring Quelle im Elm.jpg|mini|[[Lutterquelle]], mit dem Wasser der [[Lutter (Schunter)|Lutter]] wurde das &amp;#039;&amp;#039;Ducksteiner&amp;#039;&amp;#039; ursprünglich in [[Königslutter]] gebraut]]&lt;br /&gt;
Duckstein-Bier wurde seit dem 17. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duckstein.de/duckstein-welt/ Duckstein-Welt auf Duckstein.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Königslutter am Elm]] von bis zu 73 berechtigten Brauhäusern in der Stadt als obergäriges [[Weißbier|Weizenbier]] gebraut. Das Bier war von gelblicher Farbe, schmeckte süßlich und soll gegen vielerlei Krankheiten gut gewesen sein. Zutaten waren [[Weizen]], etwas [[Hopfen]] und das Wasser des Baches Lutter, der mitten durch Königslutter fließt. Das [[Wasserhärte|harte Wasser]] der naheliegenden Lutter-Quelle am [[Elm (Höhenzug)|Elm]] eignete sich zum Brauen dieses Bieres besonders wegen seines hohen Mineralstoffgehaltes ([[Calcium]]- und [[Hydrogencarbonat]]). Der Bach entspringt dem größtenteils aus Kalkgestein aufgebauten Höhenzug Elm und schied im Bachbett in jüngeren geologischen Zeiten Kalktuff ([[Travertin]]) ab. Das gesteinsähnliche Material wird auch als „[[Duckstein (Gestein)|Duckstein]]“ bezeichnet und gab der Biermarke den Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich A. Knost (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweig – schaffendes Land. Ein Buch vom niedersächsischen Verwaltungsbezirk Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg o. J., S. 125&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Duckstein-Bier war bereits im 17. Jahrhundert weit über Königslutter hinaus bekannt und stellte im 17. und 18. Jahrhundert ein Exportgut dar, das der Stadt eine Blütezeit bescherte. Dies wurde auch durch ihre Lage der Stadt an der Handelsstraße [[Braunschweig]]–[[Magdeburg]] (heutige [[Bundesstraße 1|B 1]]) begünstigt. Das Bier wurde nach Magdeburg, [[Halle (Saale)|Halle]], [[Leipzig]], [[Berlin]], [[Hamburg]], [[Kassel]] und auch bis in die [[Niederlande]] in großen Mengen ausgeführt. Der preußische König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] schätzte es sehr und pflegte es in seinem [[Tabakskollegium]] zu trinken&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Vehse: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Hof-Geschichten. Preußens Könige privat&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf, Köln: Eugen Diederichs Vlg. 1970 S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt;. Vom Kollegiumsmitglied Freiherr [[Jacob Paul von Gundling]], seines Zeichens Hofrat für Zeitungs- und Geschichtsangelegenheiten, wurde das Bier protegiert. Von Gundling galt als profunder Bierkenner und war landesweit mit der Biergütekontrolle befasst, wobei er dem Ducksteiner besondere Güte attestierte. Der Geograph [[Johann Gottfried Gregorii]] alias Melissantes publizierte 1744 in einer Berufsbeschreibung des Bierbrauers ein Verzeichnis mit 35 der damals bekanntesten deutschen Biersorten, worunter sich auch das Duckstein aus Königslutter findet.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Berndt: &amp;#039;&amp;#039;Melissantes – Ein Thüringer Polyhistor und seine Berufsbeschreibungen im 18. Jahrhundert; Leben und Wirken des Johann Gottfried Gregorii (1685–1770) als Beitrag zur Geschichte von Geographie, Kartographie, Genealogie, Psychologie, Pädagogik und Berufskunde in Deutschland; [Ein Thüringer Geograph und Universalgelehrter (1685–1770)]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Rockstuhl, Bad Langensalza 2015, ISBN 978-3-86777-166-5, S. 287&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermarktung heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Duckstein Rotblondes Original.jpg|mini|Duckstein Rotblondes Original]]&lt;br /&gt;
Das heute unter der Marke &amp;#039;&amp;#039;Duckstein&amp;#039;&amp;#039; angebotene Bier wird nicht mehr in Königslutter gebraut. Die Marke wurde ab 1987 von der Braunschweiger [[Feldschlößchen (Braunschweig)|Brauerei Feldschlößchen]] zunächst unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ducksteiner&amp;#039;&amp;#039; im gehobenen Gaststättensegment angeboten. Der Name musste bald geändert werden, da eine andere Brauerei die Namensrechte für sich reklamierte. Die Eigentümerin der Brauerei Feldschlößchen, die [[Holsten-Brauerei|Holsten-Brauerei AG]], übernahm 1991 auch die [[Mecklenburgische Brauerei Lübz]] und verlegte die Produktion später dorthin. Das Brauwasser stammt aus einem brauereieigenen Tiefbrunnen. Duckstein wird heute als Premium-Bier vermarktet. Es wird in Gaststätten vom Fass gezapft, ist aber auch in Getränkemärkten als Flaschenbier zu 0,5&amp;amp;nbsp;l Inhalt erhältlich. Der Alkoholgehalt beträgt 4,9&amp;amp;nbsp;%. Der Flaschenaufdruck enthält den Hinweis: &amp;#039;&amp;#039;Auf Buchenholz gereift. Rotblondes Original.&amp;#039;&amp;#039; Das [[Buchen|Buchenholz]] wird als [[Holzspan|Späne]] zugeführt und wieder entfernt. Die Reifung erfolgt in metallenen Behältnissen. Saisonal bietet die Brauerei alternative Bierspezialitäten an, so im Herbst 2014 ein „Sonnenmalz“ mit 5,4 % Alkoholgehalt und einer Mischung aus vier Malzsorten. 2015 wurde das Angebot um die drei Sondereditionen &amp;#039;&amp;#039;Bernstein Märzen Grand Cru&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Opal Pilsener Grand Cru&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rubin Bock Grand Cru&amp;#039;&amp;#039; erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt spezielle Gläser für das Bier, das seit 2003 als markenindividuelle [[Mehrwegflasche]] im eigenen Bierkasten vertrieben wird. Für den Verbraucher ist die ursprüngliche Herkunft des Markennamens nicht erkennbar. Es gab nur einen indirekten Hinweis durch die Abbildung des [[Kaiserdom (Königslutter)|Kaiserdoms Königslutter]] mit der [[Kaiser-Lothar-Linde]] auf dem Flaschenetikett, was aber nicht erklärt wurde. Etwa 2011 wurde bei einer Änderung des Logos die Abbildung von Dom und Kirche entfernt, so dass kein Hinweis auf die Geschichte der Biermarke mehr ersichtlich ist. In Königslutter findet seit 1989 alljährlich im Sommer das „Ducksteinfest“ statt, das die Hersteller-Brauerei sponsert. Auch veranstaltet die Marke Duckstein über eine [[Eventmarketing|Event]]-Firma jährlich „Duckstein-Festivals“ mit kulturellen Darbietungen in Königslutter am Elm, [[Kiel]], [[Hamburg]], [[Lübeck]], seit 2007 auch in [[Binz]] auf Rügen, seit 2010 in der [[Bremen|Bremer]] [[Überseestadt]] und seit 2012 am [[Schloss Charlottenburg]] in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ducksteiner IGP7257 Flasche1.jpg|2-l-Flasche &amp;#039;&amp;#039;Ducksteiner&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Ducksteiner IGP7261 Pokal1.jpg|Pokal mit Aufdruck &amp;#039;&amp;#039;Ducksteiner&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Ducksteiner IGP7262 Logo Pokal1.jpg|Detail des Pokals&lt;br /&gt;
Datei:Duckstein IGP7263 Deckel1.jpg|Bierdeckel &amp;#039;&amp;#039;Duckstein&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Ducksteiner IGP7265 Deckel1.jpg|Bierdeckel &amp;#039;&amp;#039;Ducksteiner&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Duckstein IGP7266 Deckel rot1.jpg|Bierdeckel &amp;#039;&amp;#039;Duckstein&amp;#039;&amp;#039; (rot)&lt;br /&gt;
Datei:Ducksteiner IGP7267 Papier1.jpg|[[Pilsdeckchen]] &amp;#039;&amp;#039;Ducksteiner&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stadt Königslutter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;850 Jahre Kaiserdom 1135–1985.&amp;#039;&amp;#039; Königslutter 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Duckstein}}&lt;br /&gt;
*[http://www.duckstein.de Internetpräsenz der Marke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biermarke (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunschweigische Wirtschaftsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königslutter am Elm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Carlsberg (Brauerei)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rustikal</name></author>
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