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	<title>Ducherow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ducherow&amp;diff=32394&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;85178abc: /* Bevölkerung */ Aktualisierung</title>
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		<updated>2026-04-08T12:31:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung: &lt;/span&gt; Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Ducherow.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/46//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/47//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ducherow in VG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
|Amt               = Anklam-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 4&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17398&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039726&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13075029&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Rebelower Damm 2&amp;lt;br /&amp;gt; 17392 Spantekow&lt;br /&gt;
|Website           = [https://amt-anklam-land.de/ducherow/ www.amt-anklam-land.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Martin Weitmann&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ducherow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland. Sie wird vom [[Amt Anklam-Land]] mit Sitz in der Gemeinde [[Spantekow]] verwaltet. Ducherow bildet für seine Umgebung ein [[Unterzentrum|Grundzentrum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rpv-vorpommern.de/regionalplanung/rrep-vp-2010.html |text=Regionales Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (RREP) 2010 |wayback=20150924092325 |archiv-bot=2019-04-07 12:23:53 InternetArchiveBot}} – zentralörtliche Gliederung mit Ober-, Mittel- und Grundzentren; abgerufen am 12. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Ducherow liegt am Westrand der [[Ueckermünder Heide]]. [[Anklam]] liegt rund 13 Kilometer nordwestlich und [[Ueckermünde]] etwa 20 Kilometer östlich der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Ducherow gehören folgende Ortsteile:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://amt-anklam-land.info/wp-content/uploads/2021/01/Hauptsatzung_Ducherow_2015-signed.pdf |titel=Hauptsatzung der Gemeinde Ducherow |werk=amt-anklam-land.info |format=PDF |abruf=2021-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;250&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Busow]]&lt;br /&gt;
* Ducherow&lt;br /&gt;
* Kurtshagen&lt;br /&gt;
* [[Löwitz (Ducherow)|Löwitz]]&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;250&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Marienthal&lt;br /&gt;
* [[Neuendorf A]]&lt;br /&gt;
* [[Rathebur]]&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;250&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Schmuggerow&lt;br /&gt;
* [[Schwerinsburg (Ducherow)|Schwerinsburg]]&lt;br /&gt;
* Sophienhof&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Schwerinsburg Sammlung Duncker.jpg|mini|hochkant=1.3|[[Schloss Schwerinsburg]] um 1857/58, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ducherow ist die bevölkerungsreichste Gemeinde im Amt. Sie war bis zum 31. Dezember 2004 Sitz des [[Amt Ducherow|Amtes Ducherow]].&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Ortsteile ===&lt;br /&gt;
==== Busow ====&lt;br /&gt;
Busow wurde 1278 als &amp;#039;&amp;#039;Bussow&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erstmals erwähnt. Der Name belegt eine slawische Gründung, er soll so viel wie &amp;#039;&amp;#039;Gotteszorn&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gottesruhm&amp;#039;&amp;#039; bedeuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Busow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ducherow ====&lt;br /&gt;
Ducherow wurde 1229 als &amp;#039;&amp;#039;Dogodowe&amp;#039;&amp;#039; erstmals und dann 1328 als &amp;#039;&amp;#039;Ducherow&amp;#039;&amp;#039; in heutiger Schreibweise urkundlich genannt. Der Name wird aus dem Slawischen mit &amp;#039;&amp;#039;vor dem Hügel&amp;#039;&amp;#039; gedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurtshagen ====&lt;br /&gt;
Kurtshagen wurde 1779 als &amp;#039;&amp;#039;Curtshagen&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Es ist dem Namen nach eine deutsche Gründung. „Hagen“ bedeutet Wald, das „Curt“ könnte vom Namen des Gründers abgeleitet sein. Es wurde als Rittergut auf der Feldmark von Neuendorfer A angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Löwitz ====&lt;br /&gt;
Löwitz wurde urkundlich erstmals 1533 als &amp;#039;&amp;#039;Lowitz&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der slawische Gründungsname wurde mit „Rindenbach“ gedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Löwitz (Ducherow)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marienthal ====&lt;br /&gt;
Marienthal wurde 1776 erstmals urkundlich mit aktuellem Namen genannt. Es war als neues Vorwerk zu Rathebur angelegt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt; Aus diesem Gutsvorwerk entwickelte sich ein Gut ohne den klassischen Status eines landtagsfähigen Rittergutes. Das alte Vorwerk Marienthal erbaute man einst nach dem [[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon|Neuen allgemeinen deutschen Adels-Lexicon]] 1776 mit Hilfe königlicher Gnadengelder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Ernst Heinrich Kneschke]] im Verein mit mehreren Historikern |Titel=Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon |Sammelwerk=NadAL |Band=5 (Kalb – Loewenthal) |Nummer=Köppern |Verlag=Friedrich Voigt |Ort=Leipzig |Datum=1864 |Seiten=207–208 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7723423}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gutshaus mit den Stallanlagen wurde um 1900 neu errichtet. Durch die hohen Bodenwerte war die wirtschaftliche Lage relativ gut. 1914 gehörte Marienthal dem Gerd Christoph Graf Schwerin auf Sophienhof. Gut Marienthal war zeitgleich 550 ha groß. 1921 war dessen jüngster Sohn Hans-Heinrich Graf von Schwerin im [[Minorat]] noch der Eigentümer der 499 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julius Ernst |Titel=Niekammer’s Güter-Adreßbücher. I. 1921. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter und Güter der Provinz Pommern einschl. der neu zugeteilten Kreise Westpreußens. Mit Unterstützung vieler Behörden nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet |Sammelwerk=GAB Reihe Paul Niekammer |Band=Regierungsbezirk Stettin |Nummer=Kreis Anklam |Auflage=6. |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1921 |Seiten=4–5 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0009940-6-1921#lg=1&amp;amp;slide=49}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der letzte Gutsbesitzer war wohl Herr Weiblinger. Nach dem letztmals amtlich publizierten &amp;#039;&amp;#039;Güter-Adressbuch Pommern&amp;#039;&amp;#039; von 1939 scheint das Gut aufgesiedelt worden zu sein. Nachgewiesen sind hier nur noch drei Bauernhöfe um die 30 ha in Erbpacht. Lediglich der Hof des Landwirts Walter Ernst trägt die Bezeichnung G, mit 31 ha. Von einem offiziellen Restgut findet sich keine Erwähnung. Das Gutshaus wurde an zwei Neubauern aufgeteilt. Der Baukörper des Gutshauses ist ein langgestreckter einfacher Putzbau. Es wurde teilweise renoviert, zeigt durch seine Eigentums-Zweiteilung aber eine unvorteilhafte Ansicht. Auch die ehemaligen Gutsgebäude sind zu LPG-Zeiten verändert worden. Der ehemalige Gutspark wurde teilweise überbaut und ist nur noch in Resten vorhanden. Die Parkmauer wurde wohl zugunsten der Baumaterialgewinnung nach 1945 abgeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neuendorf A ====&lt;br /&gt;
1317 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Neuendorf. &amp;#039;&amp;#039;Neuendorf&amp;amp;nbsp;A&amp;#039;&amp;#039; wurde als &amp;#039;&amp;#039;Niendorp&amp;#039;&amp;#039; 1618 in der Lubin’schen Karte genannt. Mit dem Zusatz A wurde es erstmals 1779 geschrieben, dann wieder lange ohne oder wechselnd mit a oder b und erst ab 1957 offiziell mit&amp;amp;nbsp;A.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Neuendorf A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rathebur ====&lt;br /&gt;
Rathebur wurde erstmals im Jahr 1271 als „Ratebur“ urkundlich erwähnt. Der slawische Name bedeutet wohl „Der Kampfesfrohe“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rathebur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schmuggerow ====&lt;br /&gt;
Im Park steht an dessen Südrand ein Turmhügel, der aus archäologischer Sicht aus der frühdeutschen Zeit nach 1230 stammt. Schmuggerow selbst wurde 1407 erstmals als „Smuggerow“ urkundlich erwähnt. Der Name ist slawischen Ursprungs und bedeutet „Torflager“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmuggerow ist ein Angerdorf, obwohl es vom Gut dominiert wurde. Es war einst einer der beiden Hauptsitze des pommerschen Adelsgeschlecht der [[von Köppern]]. Ein Oberstleutnant von Köppern stiftete später für Schmuggerow&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Carl Gesterding]] |Titel=Genealogien und beziehungsweise Familienstiftungen Pommerscher, besonders ritterschaftlicher Familien |Sammelwerk=Erste Sammlung |Band=IX. |Verlag=G. Reimer |Ort=Berlin |Datum=1842 |Seiten=186 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7673489}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einen [[Familienfideikommiss]]. Vormals gehörte zur Begüterung das &amp;#039;&amp;#039;Vorwerk Kiewitzdamm&amp;#039;&amp;#039;. Das Gut ist nur noch in Teilen erhalten, das Gutshaus wurde rekonstruiert. Der große Park in dessen Mitte das Gutshaus, Schloss genannt, steht, ist auch nur noch in Teilen erhalten, weil er nach 1945 teilweise bebaut wurde. Das im klassizistischen Stil mit barocken Akzenten erbaute Schloss/Gutshaus im sächsischen Landhausstil befindet sich in der Mitte des Gutsparks. Gebaut wurde es von der Familie von Schwerin, die seit 1560 in Löwitz und Schmuggerow ansässig war und ab 1494 als Lehen von Spantekow, dem Hauptsitz des Adelsgeschlechts, galt. Dieser Bau entstand 1870/71 und gehörte zum Besitz der Familie von Schwerin. Es wurde von dem bekannten Architekten [[Otto Brückwald]] für die Tochter des Grafen Maximillian von Schwerin erbaut. Es ist zweigeschossig und besitzt einen Keller. Der Eingang bildet die Mitte des symmetrischen Baus und führt über eine breite Treppe ins Innere. Auffallend ist auch der Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel. Das Gut Schmuggerow bestand eigentlich aus zwei Herrenhäusern. Ein neues Gutshaus ließ sich nach 1815 der damalige kurzzeitige Gutsbesitzer Keibel, Syndikus der Pommerschen Landschaft, westlich des Schlosses erbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dietlind v. Mertens |Hrsg=von Schwerinscher Familienverband, Curd Christoph v. Schwerin |Titel=Schmuggerow |Sammelwerk=Fünfter Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin |Nummer=Details zur Gutsbesitzersfolge |Verlag=[[Degener &amp;amp; Co]] |Ort=Neustadt an der Aisch |Datum=2003 |Seiten=294–297 |Online=https://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=KOBV_SOLR&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fportal.kobv.de%2Fuid.do%3Fplv%3D2%26query%3Dgbv_380053241&amp;amp;signature=D93ODqTvZClG_0AA76J86X7fHmM_Btw7KH0B0XC4EDY&amp;amp;showCoverImg=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach diesem Intermezzo erwarben die Grafen von Schwerin den Besitz wieder. Zunächst stand Graf Carl Gustav Schwerin (1808–1864) in den Matrikeln vor 1842, dann ab 1851 nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten das Herrenhaus-Mitglied Graf Viktor Schwerin-Schwerinsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Karl Friedrich Rauer |Titel=Hand-Matrikel der in sämmtlichen Kreisen des Preussischen Staats auf Kreis- und Landtagen vertretenen Rittergüter |Sammelwerk=GAB-Vorgänger |Band=Provinz Pommern. XVIII |Nummer=Anklam |Auflage=1. |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1857 |Seiten=171 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/2299821}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1865 erhielt die Tochter des Hauses Luise,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser. 1874 |Sammelwerk=„[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]“ – Hofkalender |Nummer=Kanitz |Auflage=47. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1873-11 |Seiten=406–407 |Online=https://books.google.de/books?id=BP1gAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA405#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vermählte Gräfin Kanitz, das 809 ha große Gut, als Mitgift. Sie heiratete den späteren Generalleutnant [[Rudolf von Kanitz|Rudolf Graf Kanitz]], der zeitweise die Geschäfte der Kommandantur zu Potsdam führte. Das Paar lebte auch lange in dieser preußischen Residenzstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ludwig Gollmert, Wilhelm Graf von Schwerin, Leonhard Graf von Schwerin |Titel=Geschichte des Geschlechts von Schwerin |Sammelwerk=Familien-Chronik |Band=Theil 1. Allgemeine Geschichte des Geschlechts von Schwerin |Nummer=Abschnitt 3. Besitzverhältnisse des Geschlechts von Schwerin |Auflage=1. |Verlag=Wilhelm Gronau |Ort=Berlin |Datum=1878 |Seiten=30–69 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/6816476}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Ruhestand verbrachte die Familie &amp;#039;&amp;#039;auf Schmuggerow&amp;#039;&amp;#039;. Graf Kanitz wurde in der pommerschen Region ehrenamtlich als Stifts-Kurator aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=von Eberstein |Hrsg=Emil von Maltitz |Titel=Handbuch- u. Adressbuch der adligen Stiftungen. 1892 |Sammelwerk=Handbuch für den Deutschen Adel. Bearbeitet in II. Abtheilungen |Band=Theil II. Hand- und Adressbuch der Stiftungen. I. Geschlechts-, Familienstiftungen sowie Stipendien. |Nummer=Theil II. Hand- und Adressbuch der Stiftungen. I. Geschlechts-, Familienstiftungen sowie Stipendien. |Verlag=Mitscher &amp;amp; Röstell |Ort=Berlin |Datum=1892 |Seiten=102 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7945880}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Besitzer vom 665 ha Gut bis zur Bodenreform war aber Manfred Graf von Schwerin-Ducherow, verheiratet mit der Offizierstochter Hertha von Nostitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. Teil A. 1942. Teil A. Gräfliche Häuser des spätestens um 1400 nachgewiesenen ritterbürtigen deutschen Landadels und ihm gleichartiger Geschlechter (Deutscher Uradel) |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; - Hofkalender |Nummer=Schwerin |Auflage=115. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1941-11 |Seiten=510–511 |DNB=013220748}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar lebte auf Schmuggerow, war Mitglied der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]] und wohnte nach 1945 u.&amp;amp;nbsp;a. in Bielefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 wurde das Schloss nach alten Zeichnungen saniert und präsentiert sich heute als Familienschloss mit 17 Schlafzimmern und einem Festsaal in der ersten Etage. Es beherbergt das Schlosshotel, 13 Ferienwohnungen und ein Restaurant im Schlosskeller. Der Park kann begangen werden. In ihm liegt das Grab von [[Erna Raabe von Holzhausen]], einer Malerin und Freundin der Familie von Schwerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1895 wurde Schmuggerow von der Kleinbahnlinie Anklam-Gellendin-Uhlenhorst tangiert, die wie alle Kleinbahnen 1945 demontiert und als Reparation an die [[Sowjetunion|UdSSR]] ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerinsburg ====&lt;br /&gt;
Der heutige Ortsteil Schwerinsburg hieß früher Cummerow. Er wurde 1733 bei einem Besuch [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|König Friedrich Wilhelms&amp;amp;nbsp;I. von Preußen]] von diesem nach [[Kurt Christoph Graf von Schwerin]], der das dortige Schloss erbaut hatte, in Schwerinsburg umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leopold von Zedlitz-Neukirch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neues Preußisches Adels-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. Band &amp;#039;&amp;#039;P-Z&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet vom „Verein von Gelehrten Freunden der vaterländischen Geschichte“. Verlag Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1837, S.&amp;amp;nbsp;205, {{archive.org |bub_gb_fZdAAAAAcAAJ |Blatt=n221}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schwerinsburg (Ducherow)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sophienhof ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Sophienhof.JPG|mini|Teilrekonstruiertes Gutshaus Sophienhof]]&lt;br /&gt;
Sophienhof wurde als solches 1631 erstmals genannt. Es war ursprünglich ein Vorwerk zu Löwitz, diese Flur hieß vorher „Hagedorn“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Vorwerk Sophienhof gehörte wirtschaftlich zum Rittergut Löwitz. 1494 wies ein Zabel von Schwerin nach, dass sich Sophienhof im Pfandbezirk der Familie von Schwerin befand. Der Ort wurde nach Sophie Juliane von Schwerin, der Schwester des Feldmarschalls Curt Christoph von Schwerin, benannt.&lt;br /&gt;
Zuvor trug der Ort den Namen Hagedorn. Das Gut Sophienhof machte sich um die Pferde- und Rinderzucht verdient, wobei hierfür Schwerin 1910 hohe Auszeichnungen erhielt. Letzte Grundbesitzer waren der preußische [[Kammerherr]] und [[Johanniterorden|Johanniterritter]] Gerd Christoph Graf Schwerin-Schwerinsburg (1857–1916). Dann folgte als Gutsherrin seine Schwiegertochter Margarete von Schwerin, geborene von Heynitz-Dröschkau, bis zur Scheidung 1935 Ehefrau des Dr. jur. [[Hans Bogislav Graf von Schwerin]]. Dieser, der eigentliche Erbe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]], Jürgen v. Flotow, Detlev Frhr. v. Hammerstein-Retzow, Carola v. Ehrenkrook geb. v. Hagen |Hrsg=Deutsches Adelsarchiv |Titel=Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser / A (Uradel). 1952 |Sammelwerk=GHdA, von 1951 bis 2014 |Band=I |Nummer=2 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1952 |ISSN=0435-2408 |Seiten=394–395 |DNB=451802640}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, war preußischer Referendar und zeitweilig Distriktchef in Deutsch-Südwestafrika. Das Rittergut Sophienhof hatte 1939 einen Umfang von 417 ha und wurde durch die &amp;#039;&amp;#039;Landberatung&amp;#039;&amp;#039; verwaltet. Nach 1945 diente das Gutshaus als Unterkunft für Umsiedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Wohnplätze und Wüstungen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brandshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brandshof wurde erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Hammelstall&amp;#039;&amp;#039; 1822 genannt. Ab 1865 hieß der Wohnplatz dann &amp;#039;&amp;#039;Brandshof&amp;#039;&amp;#039; und bestand nur aus einem heute noch vorhandenen Forsthaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Festland&amp;#039;&amp;#039; (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Band&amp;amp;nbsp;2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S.&amp;amp;nbsp;13 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heidberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ursprünglich war an dieser Stelle die große Ziegelei von Ducherow. Diese stellte nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] den Betrieb ein und verfiel zur Ruine. Die verbliebenen Ziegelei-Wohngebäude und die später hinzugekommenen Eigenheime bildeten dann den Wohnplatz Heidberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heidemühl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heidemühl wurde erstmals 1320 als &amp;#039;&amp;#039;Heytmolen&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. 1822 wurde der aktuelle Name verzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Namen hat hier eine Wassermühle bestanden, von der wir aber nichts wissen. Der Wohnplatz besteht aus einem Forsthaus mit dem Namen Heidemühl (1865 eingerichtet) und daneben ein Wirtshaus, beide sind laut MTB vor 1880 entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mootsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mootsch ist erstmals in dem Meßtischblatt von 1880 als Einzelgehöft verzeichnet. Es führt auch heute noch die Bezeichnung nach einem älteren Flurnamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt; Es liegt südwestlich von Ducherow am Waldrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Werder wurde erstmals 1851 erwähnt. Es ist ein Vorwerk zum Gut Schwerinsburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt; Es wurde bereits im preußischen Urmesstischblatt 1835 dargestellt. Es liegt nur ca. 800&amp;amp;nbsp;m südöstlich vom Gut. Heute ist dort nur ein kleines Gehöft vorhanden, der Wohnplatz ist in den Ort Schwerinsburg integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mollwitz (Wüstung)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mollwitz wurde erstmals 1822 als „Molwitz“ genannt. Mollwitz war seit 1741 ein Vorwerk – Holländerei zum Gut Ducherow. Es lag westlich unweit von Ducherow. Es wurde noch bis 1891 genannt, ist aber noch im MTB ([[Messtischblatt]]) von 1920 eingezeichnet, danach ist es wüst gefallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt; Heute ist es eine Unlandfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Quelle (Gloed-1924) soll der frühere Name „Pitzerow“ gewesen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelmshof (Wüstung)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1822 erstmals als „Kiewitzdam“, später auch als „Wilhelmshof“ genannt. Es wurde als Vorwerk zu Schmuggerow angelegt, es lag nördlich vom Gut (Landweg heißt heute noch Kiebitzdamm). Nach 1865 nicht mehr genannt, es ist scheinbar wüst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt; Zwei Gehöfte in der Gegend heißen heute Ausbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luisenau (Wüstung)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luisenau gehörte zur alten Gemeinde Löwitz. Die genaue Lage ist nicht mehr zu ermitteln, wird aber in den nordöstlich in den MTB 1880 bis 1920 aufgezeigten Abbauen von Löwitz zu suchen sein. Luisenau wurde als solches 1957 in die Ortslisten aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt; In den 1970er Jahren wurden viele abseits gelegene Gehöfte zur Flurbereinigung und Schaffung großer Agrarflächen aufgegeben und abgeräumt. Das scheint hier auch der Fall zu sein, in Satellitenaufnahmen sind die abgeräumten Flächen erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Zeitgleich mit den [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2009|Kommunalwahlen]] am 7. Juni 2009 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden [[Löwitz (Ducherow)|Löwitz]] und [[Rathebur]] nach Ducherow eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009.] StBA&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Januar 2012 folgte Neuendorf A.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.mvnet.de/statmv/daten_stam_berichte/e-bibointerth01/bevoelkerung--haushalte--familien--flaeche/a-v__/a513__/daten/a513-2012-00.pdf Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern] (PDF; 53&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2547&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2490&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 2394&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2183&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2589&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2558&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2421&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2408&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2250&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 2234&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2197&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] von Ducherow besteht aus 12 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 60,7 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/130755553/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1858&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-2991_id_3465 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://amt-anklam-land.info/wp-content/uploads/2021/03/Amtsblatt-Juni-2019.pdf |titel=Bekanntmachung über das Ergebnis der Wahl der Gemeindevertretung der Gemeinde Ducherow |werk=Mitteilungsblatt des Amtes Anklam-Land |datum=2019-06-19 |seiten=10 |abruf=2024-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählergruppe Bündnis Ducherow || – || – || || 34,2 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 42,6 % || 5 || || 30,3 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Martin Weitmann || {{0}}8,4 % || 1 || || 22,1 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Vorwärts Ducherow (VD) || – || – || || {{0}}7,6 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerberin Ramona Behm || {{0}}6,0 % || 1 || || {{0}}5,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 10,4 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Michael Scharff || {{0}}9,9 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}8,1 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerberin Marie Wiedemann || {{0}}8,0 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Jens-Uwe Heiden || {{0}}6,6 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entfielen auf den Einzelbewerber Martin Weitmann entsprechend seinem Stimmenanteil drei Sitze. Daher bleiben in der Gemeindevertretung zwei Sitze unbesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1994–2007: [[Bernd Schubert (Politiker)|Bernd Schubert]] (CDU)&lt;br /&gt;
* 2014–2024: Bernd Schubert (CDU)&lt;br /&gt;
* seit 2024: Martin Weitmann (parteilos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schubert wurde bei der Bürgermeisterwahl am 16. Mai 2019 mit 57,5 % der gültigen Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://amt-anklam-land.info/wp-content/uploads/2021/03/Amtsblatt-Juni-2019.pdf |titel=Bekanntmachung über das Ergebnis der Wahl des Bürgermeisters der Gemeinde Ducherow |werk=Mitteilungsblatt des Amtes Anklam-Land |datum=2019-06-19 |seiten=11 |abruf=2024-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 wurde Weitmann mit 71,3 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/130755553/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1857&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-2940_id_3416 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtsdauer beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-KVMV2024pP37 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern § 37 (3)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Ducherow.png&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Ducherow&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Silber aus einem grünen Dreiberg wachsend, ein golden bewehrter roter Greif mit ausgeschlagener roter Zunge, in den Fängen eine rote Raute haltend.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde von dem [[Sagard]]er Gerhard Koggelmann gestaltet. Es wurde am 10. Juli 1992 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 60 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle         = Hans-Heinz Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schild und Flagge&amp;#039;&amp;#039; produktionsbüro TINUS, Schwerin 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S.&amp;amp;nbsp;358.&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = In dem Wappen wird mit dem roten Greifen die Zugehörigkeit der Gemeinde zum Landesteil Vorpommern verdeutlicht. Die Raute ist dem Wappen der Grafen von Schwerin entlehnt, das im ersten Feld in Silber eine rote Raute zeigt. Sie soll an die Familie erinnern, die über Jahrhunderte Besitzer von Ducherow und Umgebung war. Mit dem Dreiberg wird auf den Heidberg und den gleichnamigen Ortsteil verwiesen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Ducherow flag.png|links|mini|hochkant=0.5|Flagge der Gemeinde Ducherow]]&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde von dem [[Wismar]]er Roland Bornschein gestaltet und am 30. August 1993 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist schräg geviert und zeigt vier gleichschenklige Dreiecke. Das Dreieck an der Oberkante ist rot, das an der Unterkante ist grün, die Dreiecke am Liek und am Flugsaum sind weiß. In der Mitte des Flaggentuchs liegt über allem das Gemeindewappen, das die Hälfte der Höhe des Flaggentuchs einnimmt. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 2:3.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Heinz Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schild und Flagge&amp;#039;&amp;#039; produktionsbüro TINUS, Schwerin 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S.&amp;amp;nbsp;358.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Gemeindewappen mit der Umschrift „GEMEINDE DUCHEROW * LANDKREIS VORPOMMERN-GREIFSWALD“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.amt-anklam-land.de/cms/upload/Ducherow/Satzungen/Hauptsatzung_Ducherow_2015-signed.pdf |text=Hauptsatzung § 1 |wayback=20160528211133 |archiv-bot=2022-10-25 20:08:11 InternetArchiveBot}} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Ducherow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Motorradmuseum Ducherow&lt;br /&gt;
* [[Kirche Ducherow]], mittelalterlicher Findlingsbau aus dem 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Bugenhagenstift, heute [[Evangelisches Diakoniewerk Bethanien Ducherow]]&lt;br /&gt;
* [[Kapelle Busow]]&lt;br /&gt;
* [[Kirche Rathebur]]&lt;br /&gt;
* [[Kirche Schmuggerow]]&lt;br /&gt;
* Gutsanlagen und Park Schwerinsburg und Löwitz&lt;br /&gt;
* Bronzezeitliches Hügelgräberfeld bei Löwitz&lt;br /&gt;
* Turmhügel Sophienhof&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiete im [[Peenetal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Ducherow liegt an der [[Bundesstraße 109]]. Die [[Angermünde-Stralsunder Eisenbahn|Bahnstrecke Angermünde–Stralsund]] führt durch das Gemeindegebiet. Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Ducherow|Ducherow]]&amp;#039;&amp;#039; wird von der [[Regional-Express]]-Linie RE 3 ([[Bahnhof Falkenberg (Elster)|Falkenberg (Elster)]]–Berlin–[[Stralsund Hbf|Stralsund]]) bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher zweigte am Bahnhof Ducherow die auf die Insel [[Usedom]] führende [[Bahnstrecke Ducherow–Heringsdorf–Wolgaster Fähre]] ab, die heute nur auf ihrem auf der Insel liegenden Teil zwischen [[Swinemünde]] und [[Wolgast]] befahrbar ist. Eine Wiederinbetriebnahme ab Ducherow setzt den Wiederaufbau der [[Hubbrücke Karnin]] oder den Neubau einer Eisenbahnbrücke zwischen dem pommerschen Festland und Usedom voraus. Durch seine solche Verbindung würde sich die Fahrzeit zwischen Berlin und Usedom auf etwa zwei Stunden reduzieren und damit etwa halbieren lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Neumann |Titel=Die Bahn will in zwei Stunden nach Usedom |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum=2007-05-14 |Online=[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/direktverbindung-geplant--bund-prueft-das-projekt-die-bahn-will-in-zwei-stunden-nach-usedom,10810590,10476878.html berliner-zeitung.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde und ihrer Ortsteile ===&lt;br /&gt;
* [[Dettlof von Schwerin]] (1650–1707), General, in Löwitz geboren&lt;br /&gt;
* [[Hans Bogislav von Schwerin]] (1683–1747), preußischer Diplomat, in Löwitz geboren&lt;br /&gt;
* [[Kurt Christoph von Schwerin]] (1684–1757), preußischer General, in Löwitz geboren&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Schwerin (Landrat)|Heinrich von Schwerin]] (1776–1839), Landrat, in Schwerinsburg geboren&lt;br /&gt;
* [[Victor von Schwerin]] (1814–1903), Rittergutsbesitzer, in Schwerinsburg geboren&lt;br /&gt;
* [[Otto Heyden]] (1820–1897), Maler, in Ducherow geboren&lt;br /&gt;
* [[Paul Jonas (Bankier)|Paul Jonas]] (1830–1913), Bankier, in Schwerinsburg geboren&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Schwerin (Politiker)|Heinrich von Schwerin]] (1836–1888), Politiker ([[Deutschkonservative Partei]]), in Schwerinsburg geboren&lt;br /&gt;
* [[Karl von Schwerin]] (1844–1901), Verwaltungsbeamter, in Schwerinsburg geboren&lt;br /&gt;
* [[Elfi Zinn]] (* 1953), Leichtathletin, in Rathebur geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Ducherow verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Otto Magnus von Schwerin]] (1701–1777), preußischer General, lebte in Busow&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Quistorp]] (1824–1887), Pastor in Ducherow von 1858 bis 1882, gründete das Bugenhagenstift, heute [[Evangelisches Diakoniewerk Bethanien Ducherow]]&lt;br /&gt;
* [[Bernhard von Schwerin]] (1831–1906), Großgrundbesitzer in Ducherow&lt;br /&gt;
* [[Bernd Schubert (Politiker)|Bernd Schubert]] (* 1955), Politiker (CDU), Bürgermeister von Ducherow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Literarische Erwähnung findet Ducherow in [[Hans Fallada]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Kleiner Mann – was nun?]]&amp;#039;&amp;#039; von 1932. Die Hauptfigur Johannes Pinneberg lebt und arbeitet in diesem Dorf, dort beginnt auch sein Eheleben mit seiner von ihm „Lämmchen“ genannten Frau Emma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin kommt Ducherow in [[Renate Meinhof]]s Buch &amp;#039;&amp;#039;Das Tagebuch der Maria Meinhof: April 1945 bis März 1946 in Pommern. Eine Spurensuche&amp;#039;&amp;#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Festland&amp;#039;&amp;#039;. Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6, S. 78, 87, 91, 96, 111–112, 121, 125, 146 (= &amp;#039;&amp;#039;Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 2).&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Schwerinsburg |Blatt=59 |zlb=245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|234227818}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4830829-8|VIAF=245862757}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1779]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;85178abc</name></author>
	</entry>
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