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	<title>Duben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Polarlys: Vorlage</title>
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		<updated>2025-10-26T22:35:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Luckau&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/53/51&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/48/23&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 63&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 23.45 &amp;lt;!-- Quelle: Gemeindeverzeichnis 1994 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 408&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2023-04-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;luckau&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.luckau.de/de/buergerportal/luckau-ortsteile/artikel-ortsteil-duben.html |titel=Stadt Luckau – Ortsteil Duben |hrsg=Stadt Luckau |abruf=2023-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Davon 418 in Duben, 128 in Kaden, 56 in Alteno und 43 in Freiimfelde.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 15926&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035456&lt;br /&gt;
| Bild                  = Duben Ortsansicht 2023.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Ortsansicht an der B 87&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|Dubin}}) ist ein Ortsteil der Stadt [[Luckau]] im [[Landkreis Dahme-Spreewald]] in [[Brandenburg]]. Bis zur Eingemeindung am 26. Oktober 2003 war Duben eine eigenständige Gemeinde, die zuletzt dem [[Amt Luckau]] angehörte. Bekanntheit erlangte der Ort aufgrund seiner Anschlussstelle an der [[Bundesautobahn 13]], seiner Autobahnkirche sowie als Standort der [[Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Duben liegt in der [[Niederlausitz]] und westlich des [[Spreewald]]s, rund acht Kilometer nordöstlich von Luckau, acht Kilometer südwestlich von [[Lübben (Spreewald)|Lübben]] und elf Kilometer westlich von [[Lübbenau/Spreewald|Lübbenau]]. Der Ortsteil grenzt im Norden an [[Niewitz]], im Nordosten an [[Treppendorf (Lübben (Spreewald))|Treppendorf]], im Osten an [[Neuendorf (Lübben (Spreewald))|Neuendorf]], im Südosten an [[Terpt]] und [[Klein Radden]], im Süden an [[Willmersdorf-Stöbritz]], im Südwesten an [[Cahnsdorf]], im Westen an [[Karche-Zaacko]] und im Nordwesten an [[Kreblitz]]. Zum Ortsteil Duben gehören neben Duben die Gemeindeteile [[Alteno]], [[Freiimfelde (Luckau)|Freiimfelde]] und [[Kaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Duben wurde am 26. April 1414 erstmals urkundlich erwähnt, als Johann von [[Bieberstein (Adelsgeschlecht)|Bieberstein]] seine [[Herrschaft Reichwalde]] mit ihren zugehörigen Dörfern an die Stadt Luckau verkaufte. Weitere Erwähnungen fanden als &amp;#039;&amp;#039;Duban&amp;#039;&amp;#039; am 27. August 1494 und &amp;#039;&amp;#039;Duben&amp;#039;&amp;#039; am 2. Dezember 1510 statt. Der Ortsname geht auf das sorbische Wort „dubina“ zurück und beschreibt eine in einem [[Eichen]]wald gelegene Ansiedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. VEB Domowina-Verlag, Bautzen 1975, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1576 lebten 14 Bauern in dem Dorf, das zum [[Markgraftum Niederlausitz]] gehörte. Nach dem [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden]] von 1635 kam die Niederlausitz zum [[Kurfürstentum Sachsen]]. Im Jahr 1718 wohnten in Duben 13 [[Hufner]] mit insgesamt 12½ Hufen Land, die Bewohner des Ortes hatten eine [[Schatzung]] von 1127 Gulden an die Stadt Luckau zu zahlen hatten. Seit spätestens 1723 gehört die Dubener Kirche als Tochterkirche zu Terpt. Kursachsen wurde im Jahr 1806 zum [[Königreich Sachsen]] erhoben, 1810 gab es im Dorf 13 Bauernhöfe sowie acht [[Häusler]] oder [[Büdner]]. Nach der auf dem [[Wiener Kongress]] beschlossenen Teilung Sachsens kam Duben zum [[Königreich Preußen]]. Dort wurde der Ort bei der Gebietsreform von 1816 dem [[Landkreis Luckau]] in der [[Provinz Brandenburg]] zugeordnet. Zwei Jahre später lebten in Duben in Summe 136 Personen, die 26 Feuerstellen (=Wohngebäude) betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortslexikon&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Lehmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreise Luckau, Lübben und Calau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2013, ISBN 978-3-941919-89-1, S. 27f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr wurde erstmals eine Windmühle erwähnt, die 1840 und 1864 noch bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Duben Kriegerdenkmal 01.JPG|mini|hochkant|Nach dem Ersten Weltkrieg aufgestelltes Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
Bis 1846 stieg die Einwohnerzahl in Duben auf 205. Eine [[Schäferei]] wurde erstmals 1840 erwähnt. Bei der Volkszählung am 1. Dezember 1871 ermittelte man in der [[Preußische Landgemeindeordnung|Landgemeinde]] Duben 229 Einwohner&amp;lt;!-- Anm.: Zahlendreher bei Lehmann --&amp;gt;. Von diesen waren 120 Männer und 109 Frauen; 43 Einwohner waren Kinder unter zehn Jahren und alle Einwohner waren evangelisch-lutherischer Konfession. Am 3. März 1898 eröffnete südlich von Duben der örtliche Bahnhof an der [[Bahnstrecke Falkenberg–Beeskow|Niederlausitzer Eisenbahn]]. Bis zur Jahrhundertwende stieg die Einwohnerzahl auf 292 an. Im Jahr 1900 war das Dorf 689 [[Hektar]] groß; in Duben lebten 282 Personen. Bis 1925 stieg die Anzahl auf 337 Einwohner, im Jahr 1939 waren es 388 Personen. Um 1940 wurde die heutige Bundesautobahn 13 an Duben vorbei gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam Duben zur [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] bzw. ab 1949 zur [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Bei der ersten Kreisreform am 1. Juli 1950 blieb Duben beim im Landkreis Luckau, bei der Gebietsreform am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde dem neu zugeschnittenen [[Kreis Luckau]] im [[Bezirk Cottbus]] zugeordnet. Am 15. März 1973 die bis dahin eigenständigen Gemeinden Alteno und Kaden nach Duben eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] lag die Gemeinde Duben zunächst im Landkreis Luckau in Brandenburg und schloss sich dort zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte dem [[Amt Luckau]] an. Der Landkreis Luckau ging am 6. Dezember 1993 im neuen Landkreis Dahme-Spreewald auf. Am 1. Juni 1996 wurde der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Falkenberg–Beeskow und an dessen Bahnhof in Duben eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bahnstrecken.de/nle.htm &amp;#039;&amp;#039;Niederlausitzer Eisenbahn.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;bahnstrecken.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 1. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Gemeindereform Brandenburg 2003|Gemeindereform in Brandenburg am 26. Oktober 2003]] wurde Duben nach Luckau eingemeindet, die Ortsteile Alteno, Freiimfelde und Kaden wurden zu Gemeindeteilen. Das Amt Luckau wurde damit aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/de/gesetze-211681 &amp;#039;&amp;#039;Sechstes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree und Spree-Neiße (6.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003.&amp;#039;&amp;#039;] Brandenburgisches Vorschriftensystem, abgerufen am 1. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde legte Verfassungsbeschwerde gegen die Eingemeindung ein, diese wurde jedoch zurückgewiesen. Seit 2005 ist Duben der Standort der [[Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-03_2006u00_BB.pdf|titel=Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 |titelerg=Landkreis Dahme-Spreewald |hrsg=Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg |datum=2006-12 |zugriff=2023-06-01 |format=PDF; 331&amp;amp;nbsp;KB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;luckau&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1875=307&lt;br /&gt;
|1890=313&lt;br /&gt;
|1910=352&lt;br /&gt;
|1925=337&lt;br /&gt;
|1933=319&lt;br /&gt;
|1939=338&lt;br /&gt;
|1946=464&lt;br /&gt;
|1950=414&lt;br /&gt;
|1964=362&lt;br /&gt;
|1971=397&lt;br /&gt;
|1981=588&lt;br /&gt;
|1985=584&lt;br /&gt;
|1989=571&lt;br /&gt;
|1996=567&lt;br /&gt;
|2002=551&lt;br /&gt;
|2014=723&lt;br /&gt;
|2020=604&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Gebietsstand des jeweiligen Jahres, ab 1981 mit Alteno und Kaden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Autobahnkirche Duben 05.JPG|mini|Dorfkirche Duben]]&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Duben]] wurde 1684 als [[Fachwerkkirche]] als Ersatz für einen im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstörten Vorgängerbau errichtet. Zwischen 1992 und 1997 wurde der in den Vorjahren stark vernachlässige Sakralbau umfangreich restauriert, seit der Fertigstellung der Arbeiten dient die Dorfkirche aufgrund ihrer Lage an der A 13 auch als [[Autobahnkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirchen-luckauer-niederlausitz.de/schwerpunkte/unterstuetzung-der-kirchgemeinden/autobahnkirche-duben/ &amp;#039;&amp;#039;Autobahnkirche Duben besteht 20 Jahre.&amp;#039;&amp;#039;] Lausitzer Rundschau, 11. Dezember 2017. In: &amp;#039;&amp;#039;kirchen-luckauer-niederlausitz.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 1. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Duben liegt an der [[Bundesstraße 87]] (Luckau–Lübben) und der [[Bundesautobahn 13]], deren Anschlussstelle „Duben“ unmittelbar östlich des Ortes liegt. Nördlich des Gemeindeteils Kaden liegt die Raststätte „Bersteland“. In Duben zweigt die Kreisstraße 6625 nach [[Groß Radden]] ab. Die im Süden von Duben verlaufende [[Bahnstrecke Falkenberg–Beeskow]] wird für Güterverkehr genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luckau-Duben Ortsansicht (7).jpg|mini|[[Feuerwehrhaus]] der Freiwilligen Feuerwehr]]&lt;br /&gt;
Zwischen den Gemeindeteilen Freiimfelde und Alteno liegt das Gewerbegebiet Alteno-Luckau. Ansässig sind dort unter anderem Zweigstellen des Bauunternehmens [[Matthäi (Unternehmen)|Matthäi]], der [[Keimfarben]] AG und der [[Wolffkran]] GmbH. In Duben gibt es eine [[Freiwillige Feuerwehr]] und eine Kindertagesstätte in Trägerschaft der Stadt Luckau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Lehmann (Historiker)|Rudolf Lehmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreise Luckau, Lübben und Calau.&amp;#039;&amp;#039; Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde, Marburg 1979, ISBN 3-921254-96-5. Nachdruck: Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2013, ISBN 978-3-941919-89-1, [[doi:10.35998/9783830542971]] (Open Access), S. 27f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://luckau.de/de/buergerportal/luckau-ortsteile/artikel-ortsteil-duben.html Duben] auf der Website der Stadt Luckau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Luckau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7742338-0|VIAF=242808222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Dahme-Spreewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Luckau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Dahme-Spreewald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1414]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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