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	<title>Dubăsari - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T07:08:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dub%C4%83sari&amp;diff=2340119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-18T07:28:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Transnistrien&lt;br /&gt;
|NameRumänisch        = Dubăsari&lt;br /&gt;
|NameRussisch         = Дубоссары&lt;br /&gt;
|NameUkrainisch       = Дубоссари&lt;br /&gt;
|Wappen               = Coat of arms of Dubossary.png&lt;br /&gt;
|Flagge               = Flag of Dubossary.svg&lt;br /&gt;
|Rajon                = [[Rajon Dubossary]]&lt;br /&gt;
|Gegründet            = &lt;br /&gt;
|Breitengrad          = 47/16/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad           = 29/09/23/E&lt;br /&gt;
|Höhe                 = 38&lt;br /&gt;
|Einwohner            = 25714&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand       = 2010&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://mepmr.org/zip/gss/soc.eco.razv.all.09.zip |text=mepmr.org |wayback=20131102014901}} [[ZIP-Dateiformat|ZIP]]; abgerufen am 10. April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Metropolregion       = &lt;br /&gt;
|Fläche               = 15.52&lt;br /&gt;
|Zeitzone             = [[Osteuropäische Zeit]] (UTC+2/UTC+3)&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl       = (+373) 215&lt;br /&gt;
|Postleitzahl         = &lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen      = &lt;br /&gt;
|Gemeindeart          = &lt;br /&gt;
|Gliederung           = &lt;br /&gt;
|Bürgermeister        = Eduard Kanzelewitsch&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
|Partei               = &lt;br /&gt;
|AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
|AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
|Webpräsenz           = www.dubossary.ru&lt;br /&gt;
|Schutzpatron         = &lt;br /&gt;
|Stadtfest            = &lt;br /&gt;
|Karte                = &lt;br /&gt;
|Kartenbreite         = 240&lt;br /&gt;
|Beschriftung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dubăsari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bzw. {{ruS|Дубоссары|Dubossary}}; {{ukS|Дубоссари|Dubossary}}) ist eine Bezirksstadt am [[Dnister]] in [[Transnistrien]] bzw. [[Republik Moldau|Moldau]]. Mit knapp 26.000 Einwohnern ist sie nach [[Tiraspol]], [[Bender (Stadt)|Bender]] und [[Rîbnița]] die viertgrößte Stadt Transnistriens und Bezirkshauptstadt des [[Rajon Dubossary]]. Dubăsari liegt verkehrsgünstig, weil sich hier die Nord-Süd-Verbindung [[M4 (Republik Moldau)|M4]], die Hauptstraße Transnistriens von Tiraspol nach Rîbnița, und die Ost-West-Verbindung [[M21 (Republik Moldau)|M21]] von [[Chișinău]] nach [[Odessa]] kreuzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name der Stadt stammt von der Pluralform des alten rumänischen Worts &amp;#039;&amp;#039;dubăsar&amp;#039;&amp;#039;, „Bootsmann“ ab, das sich wiederum aus &amp;#039;&amp;#039;dubă&amp;#039;&amp;#039;, „kleines hölzernes Boot“, ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dubăsari ist eine der ältesten Siedlungen in Moldau. Gegenstände aus der [[Steinzeit]] und [[Kurgan (Grabhügel)|Grabhügel]], vermutlich [[Skythen|skythischen]] Ursprungs, wurden im Umkreis gefunden. Erste Erwähnung fand die moderne Siedlung Dubăsari zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Siedlung moldauischer Bauern. Sie wurde 1792 Teil des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reiches]] und bekam 1795 das Stadtrecht zugesprochen. Bis 1920 gehörte die Stadt zum [[Gouvernement Cherson]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1924 bis 1940 war Dubăsari Teil der [[Moldauische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik|Moldauischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik]], die eine Untereinheit der [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|Ukrainischen SSR]] (innerhalb der [[Sowjetunion]]) darstellte. Im Zuge der [[Industrialisierung der Sowjetunion]], in der Phase vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], wurde Schwerindustrie angesiedelt. Nachdem die Sowjetunion infolge des [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Hitler-Stalin Pakts]] ihren Herrschaftsbereich bis an den [[Pruth]] ausgeweitet hatte, wurde Dubăsari Teil der neu gestalteten [[Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik|Moldauischen Sozialistischen Sowjetrepublik]] (MSSR).&lt;br /&gt;
Während des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Kriegs gegen die Sowjetunion]], den [[Geschichte Rumäniens|Rumänien]] an der Seite [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|NS-Deutschlands]] bestritt, wurde Dubăsari von Rumänien besetzt und Teil des Besatzungsgebiets [[Transnistrien (rumänisches Besatzungsgebiet)|Transnistrien]]. In diesem Gebiet kamen durch deutsche und rumänische Verbände etwa 185.000 [[Geschichte der Juden in Rumänien|Juden]] und [[Roma in Rumänien|Roma]] ums Leben. In Dubăsari und Umgebung wurden im Herbst 1941, je nach Schätzung, zwischen 6.000 und 18.000 Juden ermordet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://nbm.md/news/main/zonderkomanda_v_dubossarah/default.aspx |text=Зондеркоманда в Дубоссарах. |wayback=20141226232445}} nbm.md&amp;lt;br /&amp;gt; [http://www.dubossary.ru/page.php?163 Список расстрелянных осенью 1941 года евреев.] dubossary.ru&amp;lt;br /&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.olvia.idknet.com/ol185-09-11.htm |text=ОЛЬВИЯ-ПРЕСС. |wayback=20141226231849}} olvia.idknet.com&amp;lt;/ref&amp;gt; und viele weitere deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://jewish-bendery.narod.ru/Dubossary.html ДУБОССАРЫ.] jewish-bendery.narod.ru&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1944 wurde die Stadt wieder von sowjetischen Truppen eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der sowjetischen Zeit entwickelte sich Dubăsari zu einem der wichtigsten Wirtschaftsstandorte im nordöstlichen Moldau. Zwischen 1951 und 1954 wurde in der Stadt ein Wasserkraftwerk errichtet, das den größten Teil des Stroms für die gesamte MSSR lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1989 arbeitete Moldau immer stärker auf eine Loslösung von der Sowjetunion hin. Der moldauisch-rumänische Nationalismus gewann massiv an Bedeutung, was schließlich in der Abschaffung des Russischen als Zweiter Amtssprache des Landes gipfelte. Im Osten Moldaus, dem heutigen Transnistrien, spricht die Mehrheit der Bevölkerung Russisch und tendierte zu einem Verbleib bei der Sowjetunion. Dort wurden die Forderungen nach einer Loslösung von Moldau oder zumindest umfassender Autonomie immer lauter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dubăsari kam es zu Protesten gegen die nationalistische Politik der moldauischen Regierung, welche darauf mit Härte reagierte. Ende 1990 wurden in der Stadt drei jugendliche Demonstranten von der Polizei erschossen und 16 weitere verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Коллектив «Мемориал» Массовые и наиболее серьёзные нарушения прав человека и положение в зоне вооружённого конфликта в г. Бендеры. Июнь-июль 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lage spitzte sich immer weiter zu und entwickelte sich nach der endgültigen [[Auflösung der Sowjetunion]] Ende 1991 zu einem bewaffneten militärischen Konflikt, dem [[Transnistrien-Konflikt]]. Im Frühjahr 1992 begann ein offener Krieg zwischen Moldau und Transnistrien, das mittlerweile auf vollständige Unabhängigkeit als eigener Staat hinarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dubăsari und seine Vororte waren aufgrund der zentralen Lage und der wirtschaftlichen Relevanz einer der Hauptgefechtsorte dieses Konflikts. Die Region um Dubăsari war der einzige Teil der Front, an der es der [[Moldauische Streitkräfte|moldauischen Armee]] gelang, signifikante Erfolge gegen [[Streitkräfte Transnistriens|transnistrische Truppen]] zu erzielen. So konnte der Vorort [[Cocieri]] und der Stadtteil [[Corjova]] eingenommen werden, Dubăsari selbst verblieb aber in transnistrischer Hand. Die Infrastruktur der Stadt erlitt während der Kämpfe erhebliche Schäden, die Bevölkerung sank von 35.530 im Jahr 1989 auf nur noch etwa 23.650 im Jahr 2004 (allerdings ohne den Stadtteil Corjova, der von Moldau kontrolliert wird). Inzwischen stabilisierte sich die Einwohnerzahl wieder, sie betrug 2010 knapp 26.000. Seit Ende des Konflikts wird die Stadt vom de facto unabhängigen [[Transnistrien]] kontrolliert. Die heutige Grenze zwischen Transnistrien und Moldau verläuft direkt durch die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
1989 betrug die Einwohnerzahl 35.530, darunter 15.414 [[Moldauer]], 10.718 [[Ukrainer]], 8.087 [[Russen]] und 1.587 Angehörige anderer ethnischer Abstammung. Nach dem Zensus von 2004 in Transnistrien hatte die Stadt nur noch 23.650 Einwohner,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.pridnestrovie.net/2004census.html |text=pridnestrovie.net |wayback=20100726003149}}; abgerufen am 10. April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter 8.954 Moldauer, 8.062 Ukrainer, 5.891 Russen und 743 Angehörige anderer ethnischer Abstammung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1954 wurde ein Damm und das 48 [[Megawatt|MW]] [[Wasserkraftwerk]] &amp;#039;&amp;#039;Dubossarskaya GES&amp;#039;&amp;#039; in Dubăsari errichtet, das einen Großteil der Energieversorgung der [[Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik|Moldauischen Sozialistischen Sowjetrepublik]] übernahm und auch heute für [[Transnistrien]] von großer Bedeutung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Площадь Победы.jpg|Zentrum&lt;br /&gt;
   Дубоссары ГЭС.jpg|Brücke über den Dnister&lt;br /&gt;
   ГЭС Дубоссары двойной кадр.jpg|Wasserkraftwerk Dubossarskaya GES&lt;br /&gt;
   Пам. Ленину.JPG|Lenin-Denkmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Vasile Iovv]] (* 1942 im Stadtteil Corjova), stellvertretender Ministerpräsident Moldaus von 2005 bis 2009&lt;br /&gt;
* [[Larisa Timchina]] (* 1966), Biathletin&lt;br /&gt;
* [[Mychajlo Ochendowskyj]] (* 1973), Vorsitzender der [[Zentrale Wahlkommission der Ukraine|Zentralen Wahlkommission der Ukraine]]&lt;br /&gt;
* [[Anna Odobescu]] (* 1991), Sängerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dubossary.ru/ dubossary.ru – Website des Ortes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte in Transnistrien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dubasari}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Transnistrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Dnister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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