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	<title>Dußlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Du%C3%9Flingen&amp;diff=66353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ramona Schuck: /* Persönlichkeiten */ Seite gesichtet</title>
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		<updated>2026-01-31T18:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Seite gesichtet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum württembergischen Ritter siehe [[Friedrich Herter von Dußlingen]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Name              = &lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Dusslingen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48.4507&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9.0607&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Karte Dußlingen.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Tübingen&lt;br /&gt;
|Gemeindeverwaltungsverband = Steinlach-Wiesaz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 379&lt;br /&gt;
|PLZ               = 72144&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07072&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08416011&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausplatz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.dusslingen.de/ www.dusslingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Hölsch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dußlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈdʊslɪŋən}}] ist eine Gemeinde im [[Landkreis Tübingen]], etwa zehn Kilometer südlich von [[Tübingen]] im [[Steinlachtal]] gelegen. Sie gehört zur [[Region Neckar-Alb]] und zur Randzone der europäischen [[Metropolregion Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im Steinlachtal zwischen der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] und dem Landschaftsschutzgebiet [[Rammert]] südlich von Tübingen. Durch die Dußlinger Gemarkung fließen die [[Steinlach]] und die [[Wiesaz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Städte um Dußlingen: [[Mössingen]] (5&amp;amp;nbsp;km), Tübingen (10&amp;amp;nbsp;km), [[Reutlingen]] (15&amp;amp;nbsp;km), [[Hechingen]] (15&amp;amp;nbsp;km), [[Rottenburg am Neckar]] (20&amp;amp;nbsp;km), [[Balingen]] (30&amp;amp;nbsp;km), [[Stuttgart]] (45&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =&lt;br /&gt;
| NORD = [[Tübingen]]&lt;br /&gt;
| NORDOST =&lt;br /&gt;
| WEST = [[Rottenburg am Neckar]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Gomaringen]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Ofterdingen]]&lt;br /&gt;
| SUED =&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Nehren (Württemberg)|Nehren]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Städte und Gemeinden befinden sich im Landkreis Tübingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Dußlingen gehören das Dorf Dußlingen, der Weiler Pulvermühle und das Gehöft Wiesazsägmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet liegt die [[Wüstung]] Ferlinsweiler im Westen der Gemeinde ([[Flurname]] &amp;#039;&amp;#039;Fehrlesweiler&amp;#039;&amp;#039;). Der Flurname &amp;#039;&amp;#039;St. Ottilien&amp;#039;&amp;#039; könnte auf eine abgegangene Kapelle hindeuten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 125–126&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Dußlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dußlingen hat Anteil am [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Rammert (Landschaftsschutzgebiet)|Rammert]], an den [[FFH-Gebiet]]en [[Rammert (FFH-Gebiet)|Rammert]]  und [[Albvorland bei Mössingen und Reutlingen]] sowie am [[Vogelschutzgebiet]] [[Mittlerer Rammert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/WwCPgb4O58kFc08WyE5GS Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloßlinde (Dußlingen) 02.jpg|mini|Das Naturdenkmal Schloßlinde vor der [[Burg Dußlingen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühes und hohes Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Dußlingen wurde erstmals im Jahre 888 als &amp;#039;&amp;#039;Tuzzilinga&amp;#039;&amp;#039; auf einer Urkunde von [[Arnulf von Kärnten|König Arnulf]] erwähnt. Jedoch ist eine durchgehende Besiedelung seit dem 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wahrscheinlich, da es einen alemannischen Grabfund aus jener Zeit gibt. Während der Zeit der [[Stammesherzogtum|Stammesherzogtümer]] lag der Ort im [[Herzogtum Schwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dußlingen befindet sich die Ruine der [[Burg Dußlingen]] aus dem 13. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bachmann&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrea Bachmann |url=https://www.tagblatt-anzeiger.de/Nachrichten/Dusslingen-366731.html |titel=Aus der Luft und zu Fuß (21): Dußlingen |werk=Tagblatt Anzeiger |datum=2018-03-14 |abruf=2019-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehörte im Verlauf des Mittelalters den Herren von Dußlingen, welche zunächst Ministerialen der [[Tübingen (Adelsgeschlecht)|Pfalzgrafen von Tübingen]] waren. Der Ahnherr des Geschlechts, Diemo I. von Tußlingen, bedachte um 1100 das Kloster Hirsau. Die drei Söhne seines Enkels Diemo III. waren Stammväter dreier Linien, nämlich der Hauptlinie der &amp;#039;&amp;#039;Herter von Dußlingen&amp;#039;&amp;#039;, der Linie &amp;#039;&amp;#039;Herter von Schilteck&amp;#039;&amp;#039; sowie der Linie der &amp;#039;&amp;#039;Herter von Hertneck&amp;#039;&amp;#039;, letztere benannt nach der [[Schloss Harteneck|Burg Hertneck]] bei Ludwigsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom hohen zum späten Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Seit 1266 führte das Ortsadelsgeschlecht den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Herter&amp;#039;&amp;#039;, was auf Lateinisch bisweilen mit &amp;#039;&amp;#039;Pastor&amp;#039;&amp;#039; beurkundet wurde. Während des Spätmittelalters konnten sich die Herter von Dußlingen, unter ihnen auch der Ritter [[Friedrich Herter von Dußlingen|Friedrich Herter]], auf ihre Herrschaft im [[Steinlachtal]] und sonstigem Streubesitz im Umland stützen. Mit dem Niedergang der Pfalzgrafen von Tübingen und dem Aufstieg der [[Haus Württemberg|Grafen von Württemberg]] gerieten die Herter jedoch zunehmend in Bedrängnis und verarmten, weshalb sich einige als Raubritter verdingten. So überfiel zum Beispiel 1392 Friedrich Herter von Hertneck einen Tross mit Rottenburger Kaufleuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bachmann&amp;quot; /&amp;gt; Er sperrte diese auf seiner Burg ein, um für deren Freilassung ein Lösegeld zu erpressen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bachmann&amp;quot; /&amp;gt; Schließlich sahen sich Jakob und Hans Herter gezwungen, ihr Dorf Dußlingen 1447 an [[Württemberg]] zu verkaufen und württembergische Lehensleute zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dußlingen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dusslingen.de/de/Mein-Dusslingen/Aus-der-Geschichte |titel=Aus der Geschichte |werk=Homepage der Gemeinde Dußlingen |abruf=2019-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der bedeutendste Spross des Geschlechts der Herter war Jakob Herters Sohn, der Feldhauptmann [[Wilhelm Herter von Hertneck]], nach dem in Dußlingen die Wilhelm-Herter-Straße benannt ist. Das Geschlecht der Herter von Dußlingen ist schließlich 1614 mit Hans Christoph Herter ausgestorben. Das verfallene Schloss der Herter von Dußlingen wurde 100 Jahre später von der Gemeinde zum Rathaus umgebaut und ist seit 1949 wieder ein Wohnhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württembergische Zeit ===&lt;br /&gt;
Nachdem Dußlingen an Württemberg verkauft worden war, wurde das Dorf dem Amt Tübingen unterstellt. Herzog [[Ulrich (Württemberg)|Ulrich von Württemberg]] setzte 1534 in seinem &amp;#039;&amp;#039;Herzogtum Württemberg&amp;#039;&amp;#039; die Reformation durch, so dass auch in Dußlingen die 1504 erbaute Peterskirche und die Gemeinde evangelisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dußlingen lag an der &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Straße&amp;#039;&amp;#039;, an deren Stelle heute die [[Bundesstraße 27|B&amp;amp;nbsp;27]] getreten ist. Die verkehrsgünstige Lage führte in den Kriegszeiten des 17. bis frühen 19. Jahrhunderts zu zahlreichen Truppendurchzügen verbunden mit Einquartierungen und Plünderungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dußlingen&amp;quot; /&amp;gt; In dem württembergischen Dorf lebten zu der Zeit hauptsächlich Bauern mit kleinen Anwesen, einfache Handwerker und Tagelöhner mit kargem Auskommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dußlingen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach der Gründung des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] 1806 änderte sich zunächst nicht viel. Das Dorf gehörte weiterhin zum [[Oberamt Tübingen]]. Die hübsch anzusehende Sonntagskleidung der Mädchen aus Dußlingen gab die Vorlage zur Württemberger Tracht in Bildbänden über Volkstrachten, dürfte aber im Alltag für viele Mädchen tatsächlich unerschwinglich gewesen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bachmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der [[Bahnstrecke Tübingen–Sigmaringen]] und dem damit 1867 erfolgten Anschluss an das Netz der [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Württembergischen Eisenbahnen]] begann für Dußlingen der allmähliche Einzug ins Industriezeitalter und damit für die Bewohner der Ausweg aus dem vielfach erlebten Teufelskreislauf aus Armut und Verschuldung. Es entstanden zahlreiche neue Arbeitsplätze, darunter auch in der von Robert Wörner gegründeten Brauerei, die sich aus der 1869 entstandenen Ausflugsgaststätte seines Schwiegervaters Johannes Renz entwickelte. Mit dem Tod von Robert Wörner endete 1918 auch die Geschichte der Brauerei am Ort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisele&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Eisele |url=https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Feste-und-Seufzer-auf-der-Steinlachburg--196524.html |titel=Die ehemalige Wörnersche Villa: Feste und Seufzer auf der Steinlachburg |werk=Schwäbisches Tagblatt |datum=2011-01-10 |abruf=2019-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Dußlingen 1938 zum erweiterten [[Landkreis Tübingen]]. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs mussten 700 Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen Ölschiefer auf dem Höhnisch abbauen. Im sogenannten [[Unternehmen Wüste]] sollte Treibstoff für die Fahrzeuge der Wehrmacht gewonnen werden, wozu es jedoch wegen des militärischen Zusammenbruchs nicht mehr kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisele&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Dußlingen wurde 1945 Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam zum am 18. Mai 1947 gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]]. Am 25. April 1952 gingen die Länder Württemberg-Hohenzollern, [[Baden (Südbaden)|Baden]] und [[Württemberg-Baden]] im neu gegründeten Land [[Baden-Württemberg]] auf; Württemberg-Hohenzollern wurde zum [[Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Gemeinde werden zwei von 13 Windkraftanlagen des &amp;#039;Windpark Rammert&amp;#039; gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swtue.de/unternehmen/aktuell/neuigkeiten/detail/windpark-rammert-im-landkreis-tuebingen-beteiligungskonzept-steht.html &amp;#039;&amp;#039;Windpark Rammert im Landkreis Tübingen: Beteiligungskonzept steht&amp;#039;&amp;#039;] 26. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peterskirche Dußlingen 02.jpg|mini|[[Peterskirche (Dußlingen)|Evangelische Peterskirche]]]]&lt;br /&gt;
In Dußlingen gibt es in der evangelischen Kirchengemeinde ([[Kirchenbezirk Tübingen#Kirchengemeinde Dußlingen|Kirchenbezirk Tübingen]]) von 1508 die &amp;#039;&amp;#039;[[Peterskirche (Dußlingen)|Peterskirche]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.evangelische-kirche-dusslingen.de/einrichtungen/die-peterskirche/ Ev. Peterskirche Dußlingen]&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 1937 das Gemeindehaus&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.evangelische-kirche-dusslingen.de/einrichtungen/evangelisches-gemeindehaus/ Ev. Gemeindehaus Dußlingen]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Architekt [[Rudolf Behr (Architekt)|Rudolf Behr]]; Rundfenster von [[Walter Kohler (Maler)|Walter Kohler]]). Die katholische Kirche heißt &amp;#039;&amp;#039;St. Markus und St. Paulus&amp;#039;&amp;#039;. Ebenso ist die [[Neuapostolische Kirche]] mit einer Gemeinde ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nak-albstadt.de/dusslingen Gemeinde Dußlingen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dußlingen Rathaus 01.jpg|mini|Rathaus Dußlingen]]&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Dußlingen ist, zusammen mit Gomaringen und Nehren, Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband „Steinlach-Wiesaz“ mit Sitz in Gomaringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Dußlingen besteht aus den 14 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08416011/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=4336&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-13765_id_22150 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinderatswahl !! Stimmen !! Sitze 2024 !! Sitze 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dußlinger Wählervereinigung || 31,52 % || 4 || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]] || 32,77 % || 5 || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[CDU]]/Bürgerliche || 13,07 % || 2 || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SPD]] || 7,65 % || 1 || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]] || 14,99 % || 2 || 3&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Im Mai 2019 wurde Amtsinhaber Thomas Hölsch mit 73,1 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Mezzocorona]] in [[Italien]], offiziell seit 20. Juli 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Eine moderne Entwicklung der Gemeinde ergab sich erst allmählich nach dem 1867 erfolgten Bahnanschluss und sorgte im 20. Jahrhundert trotz der Rückschläge in Folge der beiden Weltkriege für einen stetigen wirtschaftlichen Aufstieg. Die Bahn ermöglichte es der Bevölkerung, zu den Arbeitsplätzen in benachbarte Städte zu fahren und förderte auch die Wirtschaft vor Ort. Aus dem traditionellen Gewerbe des Mühlenbaus entstanden Fabriken für den modernen Maschinenbau. Auch im Bereich der chemischen Industrie, insbesondere der Kunststoffverarbeitung, ergaben sich Industrieansiedlungen. Die zunehmende Kaufkraft belebte die zahlreichen Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe am Ort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dußlingen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbegebiete ===&lt;br /&gt;
* Gewerbegebiet Maltschach&lt;br /&gt;
* Gewerbegebiet Staffelbrunnenwiesen&lt;br /&gt;
* Industrie- und Gewerbegebiet Im Steinig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dußlingen, Bahnhof 01.JPG|mini|Bahnhof Dußlingen]]&lt;br /&gt;
In Nord-Süd-Richtung verläuft die [[Bundesstraße 27]] durch das Gemeindegebiet. Die Landesstraße 385 verbindet die Gemeinde mit Reutlingen. Zwischen 2009 und 2014 wurde die B&amp;amp;nbsp;27 in Dußlingen vierspurig ausgebaut und in zwei Tunnel-Röhren [[Einhausung|eingehaust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dußlingen hat einen [[Bahnhof]] an der [[Bahnstrecke Tübingen–Sigmaringen]]. Der öffentliche Nahverkehr ist in den [[Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau]] (naldo) integriert. Die Gemeinde befindet sich in dessen Tarifwabe 113.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Anne-Frank-Schule (Grund- und Hauptschule)&lt;br /&gt;
* [[Karl-von-Frisch-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
* Merian-Gemeinschaftsschule&lt;br /&gt;
* Freie Evangelische Realschule Dußlingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserversorgung ===&lt;br /&gt;
Die Trinkwasserversorgung für die Gemeinde wird vom Zweckverband Steinlach-Wasserversorgung wahrgenommen. Das Trinkwasser stammt zu 60 Prozent aus Eigenwasser vom Wasserwerk Tübingen-Kilchberg und zu 40 Prozent aus Bezug von der [[Bodensee-Wasserversorgung]]. Der Zweckverband Steinlach-Wasserversorgung wurde 1919 durch die Gemeinden Dußlingen, [[Mössingen]], [[Nehren (Württemberg)|Nehren]] und [[Ofterdingen]], die auch heute noch Verbandsmitglieder sind, gegründet. Die erste Wasserfassung entstand als Galeriebrunnen auf Mössinger Gemarkung und versorgte bis 1947 alle Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abwasserentsorgung ===&lt;br /&gt;
Die Entsorgung des Abwassers erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Abwasserverband Steinlach-Wiesaz. Dem Verband gehören neben Dußlingen die Gemeinden [[Gomaringen]], [[Nehren (Württemberg)|Nehren]], [[Sonnenbühl]], [[Ofterdingen]] sowie die Städte [[Mössingen]] und [[Reutlingen]] an. Die gemeinsame [[Kläranlage]] steht auf Gemarkung Dußlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abfallentsorgung ===&lt;br /&gt;
Die Abfallentsorgung erfolgt durch den Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Tübingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier geboren sind;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Herter von Dußlingen]] (1314–1359), schwäbischer Ritter&lt;br /&gt;
* [[Johannes Fabri (Mediziner)|Johannes Fabri]] (1571–1620), Arzt und Professor an der Universität Tübingen&lt;br /&gt;
* Martin Vollmer, geboren in Dußlingen 22. Juni 1869, dort gestorben 30. Januar 1954; Oberlehrer, Lyriker&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ingrid Bigler-Marschall: Vollmer, Martin. In: Deutsches Literatur-Lexikon, herausgegeben von Hubert Herkommer und Konrad Feilchenfeldt. 3. Auflage, Band 26. Zürich und München 2006, Spalte 299.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier gelebt und im Ort oder von diesem Ort aus Bedeutendes geleistet haben, ohne dort geboren zu sein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sigmund Herter von Herteneck]], Obervogt der Grafschaft Zollern und der Herrschaft Haigerloch&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Herter von Hertneck]] (1424–1477), Ritter&lt;br /&gt;
* [[Hermann Zahr]] (1895–1974), Politiker (SPD), Bürgermeister von Dußlingen und Landrat des Landkreises Tübingen&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Däubler]] (* 1939), Rechtswissenschaftler, lebt in Dußlingen&lt;br /&gt;
* [[Herta Däubler-Gmelin]] (* 1943), Politikerin (SPD), lebt in Dußlingen&lt;br /&gt;
* [[Werner Raupp]] (* 1955), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Thomas Leon Heck]] (* 1957), Antiquar und Verleger&lt;br /&gt;
* [[Markus Gaugisch]] (* 1974), Handballspieler und Handballtrainer, unterrichtet am [[Karl-von-Frisch-Gymnasium Dußlingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Tübingen |Titel=Dußlingen |Seite=367–374 |Wikisource=Kapitel B 8}}&lt;br /&gt;
* Erich Dreyer (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Dusslingen 888–1988. Aus Vergangenheit u. Gegenwart einer schwäbischen Gemeinde im Steinlachtal&amp;#039;&amp;#039;, Gemeinde Dusslingen, Dusslingen 1988.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Sannwald: &amp;#039;&amp;#039;Dußlingen. Ein Heimatbuch in Bildern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Schwäbisches Tagblatt, Tübingen 2011, ISBN 978-3-928011-69-3.&lt;br /&gt;
* Kurt Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Familienansichten – Familien als Lebensform im 20. Jahrhundert im Drei-Generationen-Verhältnis. Eine empirische Pilotstudie in einem württembergischen Dorf&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Tübingen, 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dußlingen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dusslingen.de/willkommen Offizielle Internetseite der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/fr/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/16108/Du%C3%9Flingen+-+Altgemeinde%7ETeilort Dußlingen bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Tübingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4283369-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dusslingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dußlingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 888]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ramona Schuck</name></author>
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