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	<title>Drystan fab Tallwch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:43:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drystan_fab_Tallwch&amp;diff=2331161&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trollflöjten: ein solches Bild, dass (fast) nur etwas über die Zeit seiner Entstehung, deren Tristanbild und den Maler aussagt, kontextlos obenan in den Artikel zu werfen, ist ein enzyklopädischer Offenbarungseid, vgl. Artikel_illustrieren#Historische_Bilder und siehe auch  Langes 19. Jahrhundert</title>
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		<updated>2024-08-14T12:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ein solches Bild, dass (fast) nur etwas über die Zeit seiner Entstehung, deren Tristanbild und den Maler aussagt, kontextlos obenan in den Artikel zu werfen, ist ein enzyklopädischer Offenbarungseid, vgl. &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Artikel_illustrieren#Historische_Bilder&quot; title=&quot;Wikipedia:Artikel illustrieren&quot;&gt;Artikel_illustrieren#Historische_Bilder&lt;/a&gt; und siehe auch  &lt;a href=&quot;/index.php/Langes_19._Jahrhundert&quot; title=&quot;Langes 19. Jahrhundert&quot;&gt;Langes 19. Jahrhundert&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rogelio de Egusquiza - Tristán e Iseo (La vida).jpg|mini|Tristán e Iseo (La vida) von Rogelio de Egusquiza (1845–1915) in einer [[Historisierend|historisierenden]] Darstellung von 1912]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drystan fab Tallwch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;drɘstan vaːb &amp;#039;taɬux}}], auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tristan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tristran&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tristram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ([[Lateinische Sprache|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drustanus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Walisische Sprache|walisisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drystan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trystan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; alle von [[Keltische Sprachen|keltisch]] &amp;#039;&amp;#039;*drust-&amp;#039;&amp;#039;, „Gefolgsmann“), ist eine Sagenfigur aus der [[Artussage]] in der [[Keltische Mythologie|walisischen Mythologie]]. Ein dunkles, kaum verständliches Gedicht ist im [[Llyfr Du Caerfyrddin]] („Das Schwarze Buch von Carmarthen“) enthalten, auch existiert eine nur bruchstückhaft überlieferte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ystoria Drystan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Handschriften des 15., 16. und 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
Drystan wird in verschiedenen Triaden der &amp;#039;&amp;#039;[[Trioedd Ynys Prydein]]&amp;#039;&amp;#039; („Die Triaden der Insel Britannien“) zusammen mit [[Coll (Mythologie)|Coll fab Collfrewi]] und [[Pryderi]] als einer der „drei mächtigsten Schweinehirten Britanniens“ (Nr.&amp;amp;nbsp;26) genannt, außerdem als einer der „drei großen Feinde-Unterwerfer“ (Nr.&amp;amp;nbsp;19), der „drei Kampfdiademgekrönten“ (&amp;#039;&amp;#039;taleithyavc&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;21), der „drei großen Liebhaber“ (Nr.&amp;amp;nbsp;71), der „drei Hartnäckigen“ (&amp;#039;&amp;#039;cyndynyavc&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;72) und der „drei großen Edlen“ (&amp;#039;&amp;#039;gogyfurd&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;73). Er ist ein berühmter Krieger und der Liebhaber [[Essyllt]]s, der Gattin seines Onkels [[March fab Meirchiawn]]. Auch in den &amp;#039;&amp;#039;[[Englynion y Clyweid]]&amp;#039;&amp;#039; („Die Sprüche der Weisen“) wird er erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot;&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Nachantike Keltenrezeption.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;167&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens zwei Zusammentreffen Drystans mit [[König Arthur]] werden überliefert, zum einen in der Triade Nr.&amp;amp;nbsp;26: &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Drystan, Sohn von Tallwch, der die Schweine von March, Sohn von Meirchiawn, hütete, solange der Schweinehirt ging, um Essyllt zu einem Treffen mit Drystan zu bitten. Und Arthur versuchte, sein es durch List oder Gewalt, ein Schwein zu erlangen, und erhielt es nicht.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Nachantike Keltenrezeption.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die andere Erzählung ist &amp;#039;&amp;#039;Ystoria Drystan&amp;#039;&amp;#039;, die einzige überlieferte Sage eines Zusammentreffens Drystans und Marchs mit König Arthur und Rittern der Tafelrunde. In ihr wird berichtet, dass [[Gwalchmei fab Gwyar]] (Gawain) im Auftrag von Arthur den Streit zwischen Drystan und March um die Liebe Essyllt schlichten soll. Dies gelingt, wenn auch nur für kurze Zeit, indem Gwalchmai Drystan durch das Singen von &amp;#039;&amp;#039;[[Englynion Gereint#englyn|Englyns]]&amp;#039;&amp;#039; (eine traditionelle kymrische [[Strophenform]]) umzustimmen trachtet.&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;Es tost die unendliche Woge,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;Wenn die Meereswoge am Höhepunkt der Flut.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;Wer bist du, feuriger Krieger?&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
::[…]&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;Drystan mit Sitten ohne Tadel,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;keinen Fehler fand ich in deiner Rede,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;Gwalchmei war dir Gefährte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Drystan reagiert vorerst ärgerlich auf Gwalchmeis Beschwichtigungsversuche – dieser wird in der Erzählung „Herr des Friedens“ genannt –, lässt sich aber schließlich umstimmen und akzeptiert Arthur als Vermittler zwischen ihm und seinem Onkel. Der König verkündet einen Schiedsspruch, der den beiden Essylt je ein halbes Jahr zuspricht (Drystan, wenn die Bäume Laub tragen, March, wenn sie kahl sind), die listige Essylt versteht es, den Spruch so auszulegen, dass sie immer bei Drystan bleiben kann.&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;Drei Bäume sind zu etwas nütze:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;Stechpalme, Efeu und Eiche,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;die Blätter tragen, solang sie leben:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::&amp;#039;&amp;#039;Solang er lebt, gehör ich Drystan.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Erzählungen vom Kaiser Arthur.&amp;#039;&amp;#039;, Teil&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;115&amp;amp;nbsp;f. (ganzer Absatz &amp;#039;&amp;#039;Ystoria Drystan&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Nachantike Keltenrezeption.&amp;#039;&amp;#039; S.,&amp;amp;nbsp;170&amp;amp;nbsp;f. (ganzer Absatz &amp;#039;&amp;#039;Ystoria Drystan&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Drystan und der seines Vaters Tallwch werden der [[Piktische Sprache|Piktischen Sprache]] zugerechnet, auch die Legenden sind auf [[Pikten|piktisches]] Sagengut zurückzuführen. Erst später wurden die Handlungsorte nach [[Wales]], [[Cornwall]] und in die [[Bretagne]] verlegt. In der irischen Literatur gibt es einige Parallelen, wie &amp;#039;&amp;#039;[[Baile Binnbérlach mac Buain]]&amp;#039;&amp;#039; („Baile mit der schönen Stimme, der Sohn Buans“), &amp;#039;&amp;#039;[[Scéla Cano meic Gartnáin]]&amp;#039;&amp;#039; („Die Geschichte von Cano, dem Sohn Gartnáns“) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Diarmuid und Gráinne|Tóragheacht Dhiarmaida agus Ghráinne]]&amp;#039;&amp;#039; („Die Verfolgung von Diarmuid und Gráinne“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der höfischen Literatur [[Frankreich]]s und [[Deutschland]]s entstanden zwischen 1150 und 1210 Versromane, wie der &amp;#039;&amp;#039;Tristrant&amp;#039;&amp;#039; von [[Eilhart von Oberg]] oder der &amp;#039;&amp;#039;[[Tristan (Gottfried von Straßburg)|Tristan]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Gottfried von Straßburg]]. In Eilharts Werk (um 1170), dem ältesten deutschen Tristan-Epos, entsteht ebenfalls eine Freundschaft zwischen Tristrant und Walwan (Gwalchmai/Gawain), der ihm sogar die Gelegenheit eines Stelldicheins mit Isalde (Essylt) verschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Erzählungen vom Kaiser Arthur.&amp;#039;&amp;#039;, Teil&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;196&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Frage der gegenseitigen Beeinflussung der [[Tristan und Isolde|Tristan]]-Dichtungen und der keltischen Version ist komplex und nicht unumstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste inselkeltischer Mythen und Sagen#Mythen und Sagen aus Wales und Britannien|Mythen und Sagen aus Wales und Britannien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste keltischer Götter und Sagengestalten]]&lt;br /&gt;
* [[Tristan und Isolde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* [[Helmut Birkhan]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachantike Keltenrezeption.&amp;#039;&amp;#039; Praesens Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-7069-0541-1.&lt;br /&gt;
* Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Erzählungen vom Kaiser Arthur.&amp;#039;&amp;#039; Teil&amp;amp;nbsp;2,  Lit-Verlag, Wien 2004, ISBN 3-8258-7563-6.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Maier (Religionswissenschaftler)|Bernhard Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der keltischen Religion und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 466). Kröner, Stuttgart 1994, ISBN 3-520-46601-5.&lt;br /&gt;
* Rudolf Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Tristan und Isolt im Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Rodopi, 1999, ISBN 9789042006058, S.&amp;amp;nbsp;167&amp;amp;nbsp;f. ({{Google Buch|BuchID=4PD7dE6aMZoC|Seite=167|Linktext=Vorschau}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118819089|LCCN=no2020047857|VIAF=59880782}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walisische Sagengestalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trollflöjten</name></author>
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