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	<title>Dry-for-wet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:58:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dry-for-wet&amp;diff=2363972&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https</title>
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		<updated>2023-12-19T15:48:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dry-for-wet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Trocken als nass“) bezeichnet ein Verfahren der [[Filmkunst]], bei der durch technische Manipulation über Wasser aufgenommene Filmszenen verändert werden, um dem Betrachter den Eindruck einer Unterwasseraufnahme zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgehen ==&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;Dry-for-wet&amp;#039;&amp;#039;-Technik wird das Wasser durch geschickte Beleuchtung, Einsatz farbiger Filter sowie Schwebteile simuliert, indem in einem mit leichtem Nebel oder Rauch gefüllten Raum im Trockenen gefilmt wird. Der Einsatz von [[Ventilator]]en oder die Verwendung von [[Zeitlupe]]neffekten können dazu verwendet werden, den Eindruck von fließenden Bewegungen der Haare sowie der Kleidung zu erzeugen. Aufsteigende Luftblasen oder unter Wasser lebende Tiere können in der [[Postproduktion]] als Computer-Effekt hinzugefügt werden, um den Realismus des Filmmaterials zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründe für den Einsatz der Technik ==&lt;br /&gt;
Für den Einsatz dieser Technik gibt es vielfältige Gründe. Kann ein Darsteller nicht schwimmen, wie beispielsweise bei &amp;#039;&amp;#039;[[The Spirit (2008)|The Spirit]]&amp;#039;&amp;#039;, oder kann er aus gesundheitlichen Gründen nicht unter Wasser drehen, wie beispielsweise bei &amp;#039;&amp;#039;[[James Bond 007 – In tödlicher Mission]]&amp;#039;&amp;#039;, so kann die &amp;#039;&amp;#039;Dry-for-wet&amp;#039;&amp;#039;-Technik bei der Produktion eines Films Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin sind die Aufnahmen unter Wasser in der Regel mit teurerem Equipment verbunden, da spezielle Unterwassergehäuse für die Kameras benötigt werden, die zwischen wenigen hundert [[Euro]] und Preisen von bis zu 30.000 Euro zu erhalten sind, zudem sind Sicherheitsaspekte beim [[Tauchgang]] zu berücksichtigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;movie-college&amp;quot;&amp;gt;movie-college.de: [https://www.movie-college.de/filmschule/kamera/unterwasserfilme &amp;#039;&amp;#039;Unterwasserfilme&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beleuchtung gestaltet sich bei Unterwasseraufnahmen ebenfalls deutlich schwieriger, da ungewünschte [[Lichtreflex (Physik)|Lichtreflexe]] zu vermeiden sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;movie-college&amp;quot; /&amp;gt; Durch den [[Brechungsindex]] des Wassers von 1,33 findet eine Verengung des [[Bildwinkel]]s um 20 [[Grad (Winkel)|Grad]] statt, wodurch aufgenommene Objekte um 25 % größer erscheinen, als sie tatsächlich sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;movie-college&amp;quot; /&amp;gt; Abhängig von der jeweiligen [[Farbart]] und der Wasserart werden Farben unterschiedlich stark vom Wasser [[Lichtabsorption|absorbiert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;movie-college&amp;quot; /&amp;gt; Zudem nimmt die Helligkeit des Lichts im Wasser mit zunehmender Wassertiefe nicht linear ab, sondern abhängig von der jeweiligen Farbe in verschiedener Ausprägung, wodurch die Dreharbeiten unter Wasser zusätzlich erschwert werden und der Einsatz hochauflösender sowie lichtempfindlicher Kameras notwendig wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;movie-college&amp;quot; /&amp;gt; Die besten Drehzeiten für Unterwasseraufnahmen beschränken sich auf die Mittagsstunden, in denen die Sonne senkrecht über dem Gewässer steht und so für die bestmögliche Ausleuchtung sorgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;movie-college&amp;quot; /&amp;gt; Bei starkem Seegang nimmt die Helligkeit signifikant ab, so dass bei Tauchgängen ab sechs Metern in der Regel mit Unterwasserscheinwerfern gearbeitet werden muss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;movie-college&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Spielfilmen ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Dry-for-wet&amp;#039;&amp;#039;-Technik kam seit den 1960er Jahren in diversen Fernsehserien und Spielfilmen zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1964: In der Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Stingray (Serie)|Stingray]]&amp;#039;&amp;#039; wurden Unterwasserszenen realisiert, indem Modelle von Unterseebooten sowie [[Marionette]]n von Tauchern durch gläserne Wassertanks gefilmt wurden, die Fische sowie Gerätschaften zum Erzeugen von Luftblasen enthielten.&lt;br /&gt;
* 1981: [[Carole Bouquet]] konnte bei der Produktion von &amp;#039;&amp;#039;[[James Bond 007 – In tödlicher Mission]]&amp;#039;&amp;#039; aus gesundheitlichen Gründen keine [[Stunt]]s unter Wasser drehen, weswegen die Szenen im Trockenen entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/title/tt0082398/trivia?tr=tr0739857 Hintergrundinformationen] zu &amp;#039;&amp;#039;[[James Bond 007 – In tödlicher Mission]]&amp;#039;&amp;#039; laut [[Internet Movie Database]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1989: Viele der Unterwasserszenen in &amp;#039;&amp;#039;[[Abyss – Abgrund des Todes]]&amp;#039;&amp;#039; wurden mittels &amp;#039;&amp;#039;Dry-for-wet&amp;#039;&amp;#039;-Technik gedreht.&lt;br /&gt;
* 1989: In &amp;#039;&amp;#039;[[Leviathan (1989)|Leviathan]]&amp;#039;&amp;#039; wurden viele der Unterwassersequenzen mit der &amp;#039;&amp;#039;Dry-for-wet&amp;#039;&amp;#039;-Technik realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/title/tt0097737/trivia?tr=tr0617770 Hintergrundinformationen] zu &amp;#039;&amp;#039;[[Leviathan (1989)|Leviathan]]&amp;#039;&amp;#039; laut [[Internet Movie Database]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990: Die Außenaufnahmen des getauchten U-Bootes in &amp;#039;&amp;#039;[[Jagd auf Roter Oktober (Film)|Jagd auf Roter Oktober]]&amp;#039;&amp;#039; wurden in &amp;#039;&amp;#039;Dry-for-wet&amp;#039;&amp;#039;-Technik aufgezeichnet, wobei ein an zwölf Drahtseilen aufgehängtes Modell des U-Bootes genutzt wurde, welches in drei Dimensionen geneigt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/title/tt0099810/trivia?tr=tr0798177 Hintergrundinformationen] zu &amp;#039;&amp;#039;[[Jagd auf Roter Oktober (Film)|Jagd auf Roter Oktober]]&amp;#039;&amp;#039; laut [[Internet Movie Database]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2001: In &amp;#039;&amp;#039;[[A.I. – Künstliche Intelligenz]]&amp;#039;&amp;#039; wurde der im Meer versunkene Vergnügungspark auf [[Coney Island]] mit verkleinerten Modellen sowie der &amp;#039;&amp;#039;Dry-for-wet&amp;#039;&amp;#039;-Technik gedreht.&lt;br /&gt;
* 2001: In der letzten Szene des Films &amp;#039;&amp;#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)|Der Herr der Ringe: Die Gefährten]]&amp;#039;&amp;#039; wurde die &amp;#039;&amp;#039;Dry-for-wet&amp;#039;&amp;#039;-Technik eingesetzt, in der Sam in einen Fluss sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/title/tt0120737/trivia?tr=tr0757079 Hintergrundinformationen] zu &amp;#039;&amp;#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)|Der Herr der Ringe: Die Gefährten]]&amp;#039;&amp;#039; laut [[Internet Movie Database]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003: Die Szene aus &amp;#039;&amp;#039;[[Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens]]&amp;#039;&amp;#039;, in der der [[Tauchscooter]] eingesetzt wird, entstand in &amp;#039;&amp;#039;Dry-for-wet&amp;#039;&amp;#039;-Technik.&amp;lt;ref&amp;gt;double negative visual effects:  {{Webarchiv | url=http://www.dneg.com/projects/lara_croft_tomb_raider_the_cradle_of_life_17.html | wayback=20110710060713 | text=&amp;#039;&amp;#039;Lara Croft Tomb Raider: The Cradle of Life&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: Sämtliche Unterwasserszenen in &amp;#039;&amp;#039;[[The Spirit (2008)|The Spirit]]&amp;#039;&amp;#039; entstanden im Trockenen, da [[Eva Mendes]] zum Zeitpunkt der Dreharbeiten nicht schwimmen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/title/tt0831887/trivia?tr=tr1126700 Hintergrundinformationen] zu &amp;#039;&amp;#039;[[The Spirit (2008)|The Spirit]]&amp;#039;&amp;#039; laut [[Internet Movie Database]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Filmtechniken ==&lt;br /&gt;
Die gegenteilige Technik von &amp;#039;&amp;#039;Dry-for-wet&amp;#039;&amp;#039; wird &amp;#039;&amp;#039;[[Wet-for-dry]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, bei der ein Darsteller in einem wassergefüllten Tank gefilmt wird, um eine übernatürliche Darstellung zu erzeugen, die sich der [[Gravitation]] widersetzt. In der Regel kommen hierbei [[Chromakey]] oder vergleichbare Techniken zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich der Vermittlung der Illusion, eine im Trockenen entstandene Filmaufnahmen sei unter Wasser gedreht worden, existiert eine Filmtechnik, um tagsüber gedrehte Aufnahme wie Nachtaufnahmen aussehen zu lassen. Dies wird in der Filmkunst als &amp;#039;&amp;#039;[[Day-for-Night]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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